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Die Gnade verstehen und die Grenzen von Gnade erkennen - Teil 1

6/13/2020

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Understanding Grace #1; The limits of grace.
Die Gnade verstehen und die Grenzen von Gnade erkennen - Teil 1
​

Hallo zusammen,
 
auf den o.g. Titel beziehe ich mich oft, um auf die Unterschiede zwischen Gericht, Barmherzigkeit und Gnade hinzuweisen:
Gericht bekommt man für das, was man verdient.
Barmherzigkeit bedeutet, dass man das nicht bekommt, was man verdient. 
Gnade bedeutet, dass man bekommt, was man nicht verdient.
 
Viele lehren, dass Gnade bedeutet, dass man bekommt, was man nicht verdient, aber das ist nur der „laue und verschwommene“ Teil von Gnade. Liebe ist bedingungslos, aber Gnade hat immer Beding­ungen. Viele wissen nichts davon und lehren es auch nicht, was zu einer sehr unausgewogenen Lehre und einem sehr unaus­gewogenen Verständnis im Leib Christi führt.
 
Die Menschen denken, dass Gnade Freiheit bedeutet, und das tut es auch. Aber die Freiheit durch die Gnade bedeutet nicht die Freiheit, alles tun zu können, was wir wollen. Es bedeutet vielmehr die Freiheit, um dem Herrn zu dienen. Gott sagte Mose, er soll dem Pharao sagen: „Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient.“ Es ging nicht nur darum, sie aus der Sklaverei herauszuführen um der Freiheit willen, sondern sie zu befreien, damit sie mit Gott wandeln können. 2 Mose 7, 16
 
Gnade hat immer Bedingungen. Sie mögen Ihren Welpen bedingungslos lieben, aber Ihre Gnade ihm gegenüber hat Bedingungen. Irgendwann erwarten Sie von ihm, dass er aufhört, das ganze Haus vollzuscheißen, dass er aufhört, die Kissen zu zerkauen, dass er aufhört, den Menschen, die Ihr Haus betreten, in die Knöchel zu beißen. Gnade erwartet, dass er erwachsen wird. Sie mögen Ihr Kind bedingungslos lieben, aber Sie erwarten bestimmte Dinge von ihm. Liebe ist bedingungslos, aber Gnade ist es nicht. Gnade hat immer Bedingungen. 
 
Gnade hat Grenzen
In jedem Fall von Gnade, den wir in der Heiligen Schrift sehen, werden die Bedingungen und Grenzen dieser Gnade angegeben. Die Grundlage von allem, was sich auf die Erlösung bezieht, ist folgende Wahrheit:
Johannes 3, 16: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben".
 
„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab.“ - Das ist Gnade - die Beding­ung ist folgende: „… dass alle, die an Ihn glauben, das ewige Leben haben.“ Die Konsequenzen sind klar: Gott liebt uns so sehr, dass er Jesus gesandt hat. Wenn wir die Gnade durch den Glauben an Jesus nicht empfangen, werden wir Gottes Leben nicht haben. Gottes Liebe ist bedingungslos, die Gnade für die Errettung ist es nicht. Sie ist an Bedingungen geknüpft. Die Errettung kommt durch den Glauben an Jesus.
 
Bedenken Sie, dass der reiche junge Mann eingeladen wurde, ein Jünger Jesu zu werden - das war Gnade. Die Bedingung war, dass er alles verkaufen und es den Armen geben musste. Er wollte nur eine „laue und verschwommene“ Gnade und wich zurück, als man ihm die Bedingungen dieser Gnade nannte.
 
Gnade hat Erwartungen
Gnade verlangt immer vom Empfänger der Gnade, verant­wort­ungsvoll mit der angebotenen Gnade umzugehen. Innerhalb der Grenzen der Gnade gibt es immer Verantwortlichkeit.
 
Wenn ein Elternteil seinem Sechzehnjährigen die Autoschlüssel gibt, dann ist das Gnade. Die Erwartung, dass er um 21.00 Uhr mit einem sauberen und intakten Auto zu Hause ist, ist die Absicht und die Begrenzung dieser Gnade. Überschreitet er die Grenze, an der diese Gnade endet, wird der Sechszehnjährige mit Gericht rechnen müssen. Vielleicht bekommt er eine Woche lang das Auto nicht mehr, vielleicht bekommt er Hausarrest oder noch Schlimmeres.
 
Auch in der Gnade der Errettung liegen Erwartungen: In Christus erwachsen zu werden, mit ihm wandeln zu wollen, den Vater kennen lernen zu wollen, moralisch ehrlich zu sein. An Gnade sind immer Erwartungen geknüpft.
 
Wenn dieser Sechzehnjährige die angebotene Gnade mit verantwort­ungs­bewusstem Verhalten verbindet, wird er nie die „zornige Seite“ des Elternteils sehen.
 
Ein Angestellter sollte um 8 Uhr morgens im Büro sein, aber er taucht immer erst gegen 8.30 Uhr auf. Der Chef und die Mit­ar­beit­er merken es und schenken eine Zeit lang Gnade, in der Hoffnung, dass er sein Verhalten ändern wird. Wenn er das nicht tut, erhält er eine mündliche Warnung, dann eine schriftliche Abmahnung, was immer noch Gnade ist. Damit weiß er, dass sich die Zeit der Gnade dem Ende nähert. Wenn er die Gnade nicht akzeptiert, dann tritt für ihn Gericht ein und er verliert seinen Arbeitsplatz.
 
Der Schreiber des Hebräerbriefes sagt in Kapitel 12 Vers 15: „... damit niemand die Gnade Gottes versäume ..." Das zeigt uns, dass die Gnade ausgedehnt wird, aber dass es ist möglich, dass wir das Werk dieser Gnade in unserem Leben versäumen. Dieser Sechzehn­jährige mit dem Familienauto kann an der Gnade scheitern, die ihm entgegengebracht wird. Der Arbeitnehmer kann an der Gnade vorbeigehen, indem er sich weigert, um 8 Uhr morgens zur Arbeit zu kommen, wenn alle anderen es auch tun.
 
Wir können an der Gnade scheitern, wenn wir uns nicht innerhalb der Grenzen, die die Gnade bietet, bewegen und das tun, was richtig ist (was immer Wachstum als Mensch und als Christ erforderlich macht). Wenn wir die Bedingungen innerhalb dieser Gnade nicht erfüllen, können wir an der Gnade scheitern, die Chance auf Wachstum verpassen und müssen als Resultat davon die Konsequenzen erleiden. Jesus sagte über die Frau, die in Offenbarung 2,21 den Namen Isebel trägt: „Ich gab ihr Zeit von ihrer Unmoral Buße zu tun, aber sie wollte es nicht.“ Daraus folgten Konsequenzen.
 
Judas 4 spricht von angeblichen Christen, die: „ die Gnade Gottes in eine Lizenz für das Böse verwandelt haben."
Es gibt viele, die die Gnade Gottes in eine Lizenz für Sünde (*griechisch: Unanständigkeit, offene Schamlosigkeit) verwandelt haben. Einige haben Gottes Gnade benutzt, um „Hyper-Grace“ zu ver­kündigen: Keine Sünde, keine Rechenschaftspflicht. Dies ist falsch. Sie sehen nur die Freiheit, die die Gnade mit sich bringt, ohne zu er­kennen, dass Gnade eine Absicht, Grenzen und Konsequenzen hat.
 
Es gibt einen alten Irrtum aus dem 1. Jahrhundert, den wir auch in unserer Zeit sehen, denn weder die Menschen haben sich ver­ändert noch die Dämonen. Man nennt ihn „Gnostizismus“, was „zu wissen“ bedeutet. Frühe Christen, die mit ihren alten sündigen Gewohnheiten konfrontiert waren, sich aber nicht disziplinieren wollten, um diese Sünden zu überwinden, begannen, sich selbst als „so hat mich Gott gemacht“ zu akzeptieren. Daher empfanden sie, dass sie so, wie sie es wollten, leben konnten und dass Gott damit einverstanden war.
 
Das Kernstück dieses Glaubens (der von heidnischen Kulten stammte) war, dass die Materie und die natürliche Welt böse war. Und geistlich zu sein, bedeutete gut zu sein. Weil also Christus für die Sünden bezahlt hatte, standen sie unter Gnade und waren daher frei, so zu leben, wie sie es wollten. Denn die natürliche Welt, ein­schließlich ihrer irdischen Körper, war böse und daher vergänglich. Für sie kam die Freiheit aus dem Wissen, dass ihr Körper böse ist und ihr Geist wiedergeboren und daher gut ist. Daher waren sie frei, ein sündhaftes Leben zu führen, weil sie wussten, dass „der Christus“ in jedem von ihnen tief im Inneren war und die natürliche Welt eines Tages sowieso vergehen würde. Kommt Ihnen das bekannt vor? Der Gnostizismus entfernt das Erfordernis der Rechenschaftspflicht gegenüber unseren Mitmenschen und gegenüber Gott, weil sie „es besser wissen“.
 
Damals wie heute erklären einige Leute Verse in den Briefen und Worte von Jesus weg, die uns auffordern, unsere Sünden oder unser „Versagen" vor Gott und untereinander zu bekennen (zuzu­geben), um ihr sündiges Verhalten zu rechtfertigen. Buße (Umkehr) ist eine der Grund­prinzipien* in der Lehre Christi und das erste Wort der Erlösung. Etwas anderes zu sagen, bedeutet,  Gottes Gnade in eine Lizenz für die Sünde umzuwandeln. *Hebr. 6, 1-2; Apg. 2, 38, Matth. 18, 15-16, Jak. 5, 16, 1 Joh. 1, 7-9.
 
Wenn man Gnade nicht richtig versteht, so zieht das immer Beschränk­ungen und Grenzen nach sich, was u.a. auch verursacht, dass  viele gut gesinnte  Christen ausgenutzt werden. Sie zeigen Familien­mitgliedern oder Freunden gegenüber immer wieder Gnade, doch der Empfänger nutzt diese Gnade nie, um sein Leben zu verändern oder um seine Situation zu ändern. Er kommt einfach immer wieder zurück, um mehr zu bekommen. Christen, die die Gnade nicht verstehen, glauben, Gott wolle, dass sie geben und geben, bis sie pleite und erschöpft sind. Sie fühlen sich gefangen zwischen dem, was sie glauben, dass Gott will das sie tun, und ihrem die Gnade missbrauchenden Freund oder Familien­mitglied.
 
Nächste Woche werden wir die Tatsache aufgreifen, dass die Gnade dazu da ist, uns zu lehren und zu ermächtigen ...
 
Bis dahin, seid gesegnet,
 
John Fenn
Weitere Informationen unter: www.cwowi.org  
Kontakt unter E-Mail: [email protected]
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