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Das israelisch-messianische Gesetz – Teil 3

11/29/2014

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Hallo an alle,
ich muss ein Geständnis machen. Es ist keine schöne Geschichte und sie ist ziemlich blamabel, aber ich würde sie gerne mitteilen.

Nach einem Tag des Fastens hatte ich Appetit auf Hotdogs – ich esse national-hebräische (Kosher) Rindfleisch-Hotdogs, und obwohl wir selten Pommes essen, sprach mich da etwas von jenen Cheddar-Pommes an, die schon viel zu viele Wochen lang in der Vorratskammer gelegen hatten.

Ich kochte die ganze Packung von sechs langen Brötchen-Hotdogs in einer Kasserolle, rollte sie herum während sie bräunten um diesen Grillgeschmack zu bekommen und dachte bei mir, dass ich drei auf einmal essen würde. Sollte ich ein Chicago-Hotdock mit schmalen Paprikaschoten, Würze und Senf machen? Das letzte vom Sauerkraut war vor Monaten aufgebraucht worden, als ich das letzte Mal Hotdogs gemacht hatte, also konnte ich kein Kraut-Hotdog machen. Vielleicht das allgemein üblich Amerikanische mit Würze, Zwiebeln, Senf oder Ketchup? Hmmm … so viele Möglichkeiten und so wenig Platz im Bauch!

Ich entschied mich für Würze und Senf und ein paar Spritzer von scharfer Sauce … und davon drei, ich glaubte das würde mir reichen. Aber weißt du, sie sahen so gut aus und, wenn ich vier auf den Teller machte, dann konnte ich ein Viereck mit ihnen bilden und in die Mitte eine Portion Pommes geben. Das war es dann was ich tat … und sie waren köstlich! Als ich fertig war, fühlte es sich an als hätte ich gar nichts gegessen. Die verbliebenen zwei waren immer noch in der Kasserolle, noch warm und riefen nach mir …

Sie können mein Dessert sein, sagte ich zu mir selbst … und genauso schnell waren die zwei letzen verzehrt. Ein gutes Dessert dachte ich … nun war ich voll, nicht abgefüllt, einfach nur angenehm voll … es war so lange her gewesen seit ich das letzte Mal Hotdogs hatte …

Aber weißt du was, ich liebe Kirschen, die mit dunkler Schokolade überzogen sind und aus einer Laune heraus hatte ich eine Packung für mich selbst gekauft, als Chris und ich letzte Woche im Supermarkt waren … So, dachte ich mir, nur ein oder zwei von diesen schokoladenüberzogenen Kirschen würden nicht schmerzen um die Mahlzeit abzurunden … und irgendwie waren, bevor ich es richtig gemerkt hatte, sechs von ihnen gemeinsam mit einem Glas eiskalter Milch verschwunden!

Man sagt, dass dein Bauch tatsächlich 10 Minuten früher voll ist, bevor dir das Gehirn sagt, dass du voll bist. Wenn ich gewöhnlich esse, sehe ich mental 10 Minuten nach vorne und höre da auf, aber es war solange hergewesen, dass ich Hotdogs und schokoladenüberzogene Kirschen hatte, und solche mit dunkler Schokolade sind so schwer zu finden!

Ungefähr 10 Minuten später fühlte ich mich wie ein aufgeblähtes Schwein und fragte mich selbst, wie in aller Welt ich sechs Hotdogs und so viele schokoladenüberzogene Kirschen hatte essen können, besonders nach einem Fasten. Ich hatte mich auf eine rutschige Piste begeben, bei der ich mit jedem Schritt von meinen eigenen Rationalisierungen und meiner fehlerhaften Logik eingeschmiert worden war, die dieses oder jenes wegerklärten um mein Vollstopfen zu rechtfertigen.

Nach Ausgeglichenheit Ausschau halten

Und genauso war es als ich einem Mann an einem Tisch gegenübersaß, der tief in eine messianische Gemeinde involviert gewesen war und nun schreckliche Angst um seine Erlösung hatte und verwirrt war. Wie ich, als ich bei Weitem u viel gegessen hatte, hatte er eine geistliche rutschige Piste erfahren, als er ganz einfach anfing über die biblischen Feste zu erfahren, aber mit Angst zurückblieb, dass er irgendeines der Gesetze Mose gebrochen hätte und nun in die Hölle verdammt sein würde.

Er fragte wie ein ausgewogener Wandel für einen wiedergeborenen Heiden aussehen würde, der Elemente seiner jüdischen Wurzeln mit beinhaltete?

Warum das Gesetz?

Bis zu Mose hatten die Nationen ihre eigenen Gesetze, die sie beachteten, aber zu keiner Zeit hatte Gott der Menschheit sein eigenes Gesetz gegeben. Die Menschheit war unwissend darüber was Gott erwartete, was zweimal in der Apostelgeschichte erwähnt ist:

„Gott erlaubte in den vergangenen Zeiten allen Nationen ihre eigenen Wege zu gehen.“

Dennoch hinterließ er uns ein Zeugnis über sich selbst, indem er Gutes tat und uns Regen vom Himmel und gute Ernten gab und unsere Herzen mit Speise und Fröhlichkeit füllte.“ Und „… wir sollten nicht glauben, dass die Gottheit wie Gold, Silber oder Stein ist, wie sie durch Kunst und Handwerk hergestellt werden kann. Und über die Zeiten dieser Unwissenheit sah Gott hinweg …“ (Apg. 14, 15-17, 17, 29-30)

Aber als er sein Wort Mose gab, empfing die Menschheit eine Offenbarung: Sie waren Sünder. Das Gesetz wurde aus genau diesem Grund gegeben:

„… damit jeder Mund verstopft werde und die ganze Welt vor Gott schuldig würde. Daher kann kein Mensch daraus ge-rechtfertigt werden indem er das Gesetz tut, denn das Gesetz hat die Erkenntnis der Sünde gebracht.“ (Röm. 3, 19-20)

Das ist der Grund warum Paulus sagte: „Das Gesetz ist nicht für eine gerechte Person gemacht, sondern für die Gesetzlosen und Ungehorsamen, für die Gottlosen und Sünder, für die Unheiligen und Weltlichen ..“ und „… wenn es da ein Gesetz gegeben hätte, das Leben hätte geben können, dann wäre die Gerechtigkeit wahrhaftig aus dem Gesetz gekommen.“ Galater 3,21, 1 Tim. 1,9

Das Gesetz war ein Lehrer um uns zu lehren, dass wir Sünder waren: "Bevor der Glaube kam wurden wir unter dem Gesetz eingeschlossen gehalten, bis der Glaube kam, der zu seiner richtigen Zeit offenbart werden würde. Daher war das Gesetz unser Schulmeister, unser Lehrer um uns zu Christus zu bringen, damit wir durch den Glauben gerechtfertigt werden würden. Nachdem der Glaube nun gekommen ist, so sind wir nicht mehr länger unter dem Schulmeister. Denn ihr seid nun alle Kinder Gottes durch den Glauben an Christus Jesus“. Galater 3,22-26

Das Ziel des Vaters war uns zu adoptieren und uns zu seinen eigenen Kindern zu machen. Er wollte nicht bloß der Menschheit sagen, dass wir Sünder waren, er wollte dieses Sündenproblem lösen, damit er uns zu seinen Kindern machen konnte:

„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus … der uns in ihm vor Grundlegung der Welt auserwählt hat … um uns durch IHN für sich selbst durch Jesus Christus zu adoptieren, was gemäß des Wohlgefallens seines Willens geschah …“ Eph. 1,3-5

Jesus wurde willentlich die Adoptionsagentur durch sein Opfer am Kreuz, sein Blut wurde die Währung, die benutzt wurde um unsere Adoption hinein in die Familie des Veters zu erkaufen. Diese Adoption beinhaltete auch etwas, was keine irdische Adoption konnte: Unsere „geistliche DNA“ wurde verändert – unser Geist wurde wiedergeboren, wurde transformiert aus der Familie des Todes in die Familie Gottes. Wir sind beides: Adoptiert und in die Familie des Vaters heineingeboren!

„Wir geben dem Vater Danksagung … der uns versetzt hat aus dem Reich der Finsternis in das Reich des Sohnes seiner Liebe.“ Kolosser 1,12-13

Die rutschige Piste zu den sechs Hotdogs: Warum das Gesetz für heidnische „Messianische“? Als die Apostel in Apg. 15 festlegten und zehn Jahre später in Apg. 21, 25 wieder bestätigten; „… da gibt es viele Tausende von gläubigen Juden, die Eiferer für das Gesetz sind, aber die Heidenchristen müssen solche Dinge nicht beachten“, bestätigten sie damit, dass das Einhalten des mosaischen Gesetzes rein freiwillig ist. 

Christus hat den verdammenden Beweis des gebrochenen Gesetzes und der Gebote, der immer über unseren Köpfen hing, völlig ausgelöscht und hat ihn vollkommen außer Kraft gesetzt, indem er ihn ans Kreuz nagelte. Im Anbetracht dieser enormen Tatsachen, lasst nicht zu, dass euch jemand in Sorge versetzt, indem er kritisiert was ihr esst oder trinkt oder welche heiligen Tage ihr beachten sollt oder euch wegen des Neumondes oder Sabbats tangiert.“ Kol. 2, 14-18 Paulus fährt fort:

„ All diese Dinge haben höchstens nur symbolischen Wert: Die soldie Tatsache ist Christus …Ich weiß, dass diese gesetzlichen Regelungen mit ihren selbstinspirierten Bemühungen zur Anbetung, ihrer Methode des Sich-Selbst-Demütigens und ihrer absichtlichen Missachtung des Körpers weise aussehen. Aber in ihrer tatsächlichen Praktik ehren sie damit nicht Gott, sondern den eigenen Stolz des Menschen.“ Kol. 2, 14-23

Beachte, er sagte, dass sie weise aussehen – und dass keiner an einen Bruder oder einer Schwester etwas aussetzen kann, der mehr über das Gesetz lernen möchte.  Aber Paulus sagte, dass das Endresultat davon ist, dass sie den Stolz des Menschen ehren und nicht Gott, weil Gott uns Jesus zur Verfügung gestellt hat.

Wenn ich das Gesetz beachte, so tue ich das durch Wahl, nicht aus religiösem Zwang. Ich esse koschere Hotdogs aufgrund meiner Wahl, nicht aufgrund von Religion. Wenn ich faste, dann mache ich das um dem Vater gegenüber einfühlsamer zu werden, nicht um etwas von ihm zu bekommen oder weil ich glaube, dass ich mich selbst bestrafen muss, um ihm zu zeigen wie ernst ich es meine. Ich bin sein Kind!

Wenn ich es wünsche am Freitagabend den Sabbat einzuhalten, das Passahfest, Yom Kippur, oder keine Schalentiere oder Schweinefleisch zu essen, so mache ich das durch meine eigene Wahl und es würde mir nicht im Traum einfallen andere  meine getroffenen Auswahlen aufzudrängen, noch zu beanspruchen, dass diese ein höherer und besserer Weg sind. Da ist Weisheit im Gesetz, versteh mich nicht falsch, aber da ist höhere Weisheit in der Fülle Christi.

Kann irgendetwas das wir tun an die Tatsache, dass Christus in uns lebt, herankommen? Das ist der Punkt, den Paulus herausstellt – da gibt es nichts: Weder das mosaische Gesetz noch das was Menschen tun kann an das heranreichen was Christus tat. Der Schlüssel ist also ihn zu kennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden … mehr wie er zu sein …

Mehr darüber nächste Woche – seid gesegnet!

John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber

www.cwowi.org und emaile mir unter: [email protected]

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Das israelisch-messianische Gesetz – Teil 2

11/22/2014

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Hallo an alle,

Tag des Umzugs: In 2 Mose 19 kommt der Herr aus der Ewigkeit heraus um Mose auf dem Berg Sinai zu treffen. Eine seiner Anweisungen war eine tragbare Stiftshütte zu bauen, worin er wohnen konnte, und die eine mit Gold bedeckte Truhe enthielt, die die Bundeslade genannt wurde und auf der obenauf mit Gold überzogene Figuren von zwei Cherubinen waren – jene vielbeflügelten Engel, die man nur um den Thron herum sehen kann – und er würde zwischen ihren Flügeln sein und dort mit Mose reden. (2 Mose 25, 21-22, Jesaja 6, Hesekiel 1, Offenbarung 4).

Einige 400 Jahre später kannte ihn David als den „Herrn der Heerscharen, der zwischen den Cherubinen lebt“, und als Salomon den Tempel baute, stellte er die Bundeslade in den Tempel und auch dort kam der Herr um genau zwischen den Cherubinen zu wohnen, wie er dies seit Mose getan hatte. (2 Samuel 6,2, 2 Chroniker 5, 7-14).

Sogar zur Zeit von Jesus war es so, wenn du in der Nähe des Gottes Israel sein wolltest, musstest du in den Tempel in Jerusalem gehen, obwohl niemandem erlaubt war sich der Bundeslade im Allerheiligsten zu nähern, außer dem Hohen Priester einmal im Jahr – auf diese Weise war es seit Jahrhunderten gewesen (Hebräer 9,7)

Menschen sind nun die Tempel Gottes geworden

Aber am Pfingsttag ist etwas Erstaunliches passiert: Der Gott Israels, der Mose auf dem Berg getroffen hatte, der Eine, den David als denjenigen kannte, der zwischen den Cherubinen wohnt, der Gott dessen Gegenwart so stark war, als sie in Salomos Tempel einzogen, dass die Priester nicht einmal mehr stehen konnten – bewegte sich nun von seinem Wohnort zwischen den Cherubinen im Tempel in die Menschen hinein. (1 Korinther 3,16, 6,19, Kolosser 1,26)

Menschen sind nun lebendige Tempel Gottes geworden. Was für eine erstaunlich und zugleich verwirrende Zeit waren doch diese ersten paar Jahre nach Pfingsten für die Jünger in Apostelgeschcihte 2 bis 7 gewesen. Sie hatten, als sie erwachsen geworden waren, all die Geschichten über Gott im Alten Testament gelernt und nun lebte er in ihnen. Versuch das mal in deinen Kopf hineinzubekommen!

Gebäude wurden nun unbedeutend und die Jünger wurden eine Gegenbewegung zur damaligen Kultur. Als die Menschen individuelle Tempel wurden, wurde das Tempelgebäude für sie unbedeutend und doch war es immer noch die dominierende Kraft der jüdischen Kultur. Welchen Schatz hielten sie in ihren Herzen während sie den frommen Juden zusahen, die ihr Bestes taten um allen 613 mosaischen Gesetzen plus allen zusätzlichen Gesetzen der Pharisäer zu gehorchen, während sie sich selbst in dem Prozess befanden ihr Denken der Realität anzupassen, dass jeder Jünger Gottes Tempel war.

Statt die Zehnten und Opfergaben in das Tempelgebäude zu bringen, setzten sie das Geben fort, wie Apostelgeschichte 2 bis 6 berichten, aber sie gaben den lebendigen Tempeln mit denen sie in Beziehung standen. Anstatt, dass sie dem Tempelpriestertum die Verantwortung überließen sich um die Armen und Bedürftigen zu kümmern, erkannten sie jeden Jünger von Jesus als einen Priester an und hielten sich daher für verantwortlich sich um die Armen und diejenigen in Nöten zu kümmern. 

Vielleicht war die größte Realität der Gegenkultur die, dass sie nicht länger Priester in dem Tempelgebäude benötigten. Stattdessen realisierten sie, dass sie alle Priester waren, einfach nur mit unterschiedlichen Funktionen innerhalb des Leibes Christi. Das Tempelpriestertum verlor die Menschen, die sie zu ihrer eigenen Bereicherung für Generationen kontroliert hatten, und als Resultat davon verfolgten sie diesen neuen Weg.

Die Apostel und Leiter empfingen genug von den Opfern für ihr Leben, weil sie beim Geben mit berücksichtigt wurden, aber jede Person konnte nun auch einer anderen geben, wenn diese es nötig hatte, und das nahm Geld von dem Priestertum im Tempel weg.

Nachdem Stefanus in Apostelgeschichte 7 getötet worden war, so besagt Apostelgeschichte 8,1, dass die Verfolgung so schlimm war, dass alle Jünger Jerusalem verließen, außer den Aposteln. Sie zogen aus der Stadt auf das Land von Judäa und Samaria hinaus. Überall wo sie hingingen, teilen sie den anderen jüdischen Menschen mit, dass Christus in ihnen wohnen konnte und sie zu lebendigen Tempeln Gottes machen konnte und die Leute antworteten darauf. Die „Erweckung“ in Samaria mit Philippus, wie sie Apostelgeschichte 8 beschreibt, ist ein direktes Resultat davon.

Heiden glauben

Aber Apostelgeschichte 11,19-30 erzählt uns, dass, als alle Jerusalem verließen, einige weiter als nach Judäa und Samaria gingen und zwar den ganzen weg bis Phönizien, das aus Küstenstädten im moderenen Libanon und Syrien bestand, und bis Zypern, einer Insel im Mittelmehr und Antiochia, was in der heutigen Türkei liegt. Dort erzählten sie Griechen von Jesus Christus und wie sie lebendige Tempel des allmächtigen Gottes werden könnten – und nicht mehr länger in heidnische Tempel gehen müssten um den Göttern Opfer zu bringen, sie könnten nun selbst Tempel des allmächtigen Gottes werden! Welch erstaunliche Neuigkeiten!

Diese griechischen Gläubigen wurden eine Gegenkultur zu ihrer griechischen Kultur, genau wie die Juden, die ihnen von Jesus erzählt hatten und die eine Gegenkultur zu ihrer Kultur geworden waren. Aber die Hinzufügung der Heiden zum Volk des Herrn verursachte ein Problem für den jüdischen Leib Christi. Konnte ein Grieche durch den Glauben an einen jüdischen Messias wiedergeboren werden? Und wenn so, mussten sie dann irgendwelche Teile des mosaischen Gesetzes befolgen? Jüdische Männer waren beschnitten um ihren Bund mit Gott zu zeigen, griechische Männer, die nicht Teil des Bundes durch Geburt waren, waren das nicht. Mussten sie, da sie nun glaubten, beschnitten werden? War es nicht der Akt der Beschneidung, der die Juden von den Griechen absonderte, Bundesvolk vom Nicht-Bundesvolk? Oder war es die Beschneidung des Herzens, die Neue Geburt, die sie absonderte?

Erfasse Paulus

Der Herr erschien Paulus, dem damaligen Saulus von Tarsus, und sagte ihm: „Ich bin dir aus dieser Absicht erschienen … um dich von dem Volk und von den Heiden zu befreien, zu denen ich dich nun sende um ihre Augen zu öffnen, damit sie von der Finsternis umkehren zum Licht und von der Autorität Satans weg zu Gott, damit sie Vergebung für ihre Sünden empfangen und ein Erbe unter jenen, die durch den Glauben in mich geheiligt sind.“ Apg. 26, 16-18

Paulus wurde der Irrlehre bezichtigt, weil er von den Heiden, die an den Herrn glaubten, nicht forderte, dass sie sich beschneiden oder dem Gesetz des Mose gehorchen müssten, und die ganze Streitfrage wurde in Apg. 15 vor die Leiter gebracht.

Petrus verteidigte Paulus, indem er seine Erfahrung im Haus des Cornelius, einem Römer, nochmals erzählte, bei dem, in dem Moment in dem er lehrte wie Jesus von den Toten auferweckt worden war, der Heilige Geist auf sie alle kam und sie anfingen in unbekannten Sprachen zu reden. (Apg. 10,44) Petrus sagte:
„Gott traf die Wahl, dass ich als erster zu den Heiden predigen sollte, die dann glaubten. Und Gott, der die Herzen kennt, gab ihnen Zeugnis und gab ihnen den Heiligen Geist, genau wie er ihn uns gab und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen und reinigte auch ihre Herzen durch den Glauben. Nun warum versucht ihr daher Gott, indem ihr den Jüngern ein Joch auf den Nacken (das Gesetz des Mose) legt, welches weder eure Väter noch wir in der Lage waren zu tragen? Aber wir glauben, dass wir durch die Gnade des Herrn Jesus Christus gerettet werden, genau wie sie es tun.“ Apg. 15, 7-11

Der Entschluss bestand darin, dass die Gläubigen aus den Heiden dem Gesetz des Mose nicht würden gehorchen müssen, aber sie baten sie gegenüber der jüdischen Bevölkerung um sie herum einfühlsam zu sein, damit sie diese nicht ärgerten und dass sie moralisch rein leben sollten.

Sogar noch einige Jahrzehnte später als Paulus nach Jerusalem zurückkehrt, halten die Apostel an der Freiheit der Heidenchristen fest, während sie auch bemerken, dass die meisten jüdischen Gläubigen jüdisch blieben: „Du siehst Bruder, wie viele Tausende Juden es da gibt, die gläubig geworden sind und alle sind Eiferer für das Gesetz … Was aber die Gläubigen aus den Nationen angeht, so haben wir geschrieben und beschlossen, dass sie solche Dinge nicht beachten brauchen, außer dass sie sich vor dem Götzenopfer, vor Blut und Ersticktem und von sexuellen Sünden fernhalten sollen.“ Apg. 21, 20 & 25

Wir sehen also zu dieser Zeit einen wachsenden Abstand, was in den Jahren 60 n. Chr. war, wobei Tausende von jüdischen Gläubigen eifrig dem Gesetz gehorchten, während die Gläubigen aus den Nationen frei waren, diesem nicht zu folgen – oder ihm zu folgen, wenn sie es wollten. Und das hinterlässt für uns heute Probleme und Fragen: Was ist die Rolle des Gesetzes im Leben eines Gläubigen? Was ist die messianische Bewegung in der Gemeinde? Welche Rolle hat die israelische Nation?

Genau da machen wir nächste Woche weiter, seid gesegnet,

John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber

www.cwowi.org und emaile mir unter: [email protected]

 

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Das israelisch-messianische Gesetz – Teil 1

11/15/2014

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Hallo an alle,

als Barb und ich anfangs verheiratet waren brachte ich ein altes T-Shirt in die Ehe mit. Ich hatte es gekauft während ich am College war und es war umwendbar und zweischichtig, sodass es an kälteren Tagen getragen werden konnte und ich liebte es. Es hatte die Buchstaben HPER auf beiden Seiten quer über die Vorderseite stehen: Health, Physical Education, Recreation (Gesundheit, Sport, Erholung) 

Barb dachte nur, dass ich der Welt bekanntmachte, dass ich hyper -> „aufgedreht“ war.

Sie hasste dieses Shirt, weil es hässlich und abgetragen war und sie ließ mich ihr versprechen, dass ich es nie öffentlich tragen würde. Es wurde mein Shirt, auf das ich zurückgriff, um es im Haus zu tragen. Aber eines Tages bemerkte ich, wie sie anfing missbilligende Blicke zur Seite zu werfen und zwar so wie eine Löwin, die auf eine verletzte Gazelle schaute und auf die richtige Zeit wartete um sie zu ergreifen.

Sie fing an Dinge zu sagen wie: Weißt du, eines Tages magst du nach Hause kommen und dieses Shirt dann vermissen und so testete sie die Wasser. Ich sagte ihr, dass sie nicht einmal darüber Witze machen sollte. Aber Barb liebt Ordnung, wo alles an seinem Platz ist und sie empfand, dass dieses Shirt ihren ganzen Sinn darüber, was richtig und ordentlich in ihrer Welt war, zunichtemachte, was auch irgendwie meine Schublade mit beinhaltete. Zu diesem frühen Zeitpunkt in unserer Ehe, stand sie immer noch unter dem irrtümlichen Eindruck, den viele junge Bräute haben: „Ich werde ihn verändern“ und „ich werde ihn kleiden“. Sie sah die Tatsache, dass ich dieses Shirt wirklich mögen konnte, als eine Charakterschwäche an, die sie zu korrigieren hatte.

Eines Tages geschah es

Für Barb war es so, dass das Shirt verschwinden musste, damit die Ordnung ihres Universums wieder hergestellt würde. Für mich war es so, wenn dieses Shirt verschwinden sollte, dann würde es in ihrem Universum einen großen Knall geben.

Eines Tages kam ich von der Arbeit nach Hause und ging zu meiner Schublade um mein Shirt zu holen und konnte es nicht finden. Zuerst zuckte sie mit ihren Schultern und hoffte, dass ich es aufgeben würde danach zu suchen und etwas anderes anziehen würde. Aber sie hatte diesen schuldbewussten löwenähnlichen Blick in ihren Augen, wie wenn sie eine Gazelle getötet und es von allen anderen verborgen hätte. Als sie endlich zugab, dass sie es weggeworfen hatte, explodierte ich. Wir hatten eine Regel aufgestellt als wir miteinander ausgegangen waren, dass wenn wir einmal verheiratete wären, wir niemals das „S“-Wort (Scheidungswort) erlauben würden, dass es unsere Gedanken noch unsere Konversation betrete, aber an diesem Tag kam ich dem nahe dieses Versprechen zu brechen.

Ich verhielt mich sehr schlecht, tobte und schrie in einem Ausmaß, dass es an die Dezibel herankam, die beim Abheben eines Jets entstehen, als hätte sie gerade eine Rippe aus meiner Seite gerissen und emotional war das für mich so. Ich konnte nicht einmal zu dem Shirt „Tschüss“ sagen, weil der Müllwagen es bereits mitgenommen hatte. Sie sagte, dass es zu hässlich war, dass nicht einmal die Armen es gewollt hätten, was eine enorme Aussage war, zumal auch wir arm waren! Dann gab sie zu, dass wenn sie es den Armen gegeben hätte, sie Angst davor hatte, dass ich es aufgespürt und befreit hätte und sie wusste, dass der Müllwagen endgültig war.

Sie entschuldigte sich und ich nahm ihr das Versprechen ab, dass sie nie, nie, nie wieder ohne mein Einverständnis Kleider von mir wegwerfen würde. Sie war einverstanden und ich entschuldigte mich auch dafür wie ein Vesuv explodiert zu sein und Beweis dafür, dass sie zu ihrem Versprechen gestanden ist, sind 36 Ehejahre und zwei hässliche löchrige T-Shirts in meiner Schublade.

Mein HPER Shirt war bequem, passte perfekt und war zu allen Jahreszeiten super und ich liebte es. Genauso ist es mit wertgeschätzten Traditionen und dem Glauben von vielen Christen und wenn ich so über sie spreche, dann macht es jene, die diesen Traditionen einen hohen Stellenwert einräumen, glaubend, dass ich ihnen androhe sie wegzuwerfen. Im Besonderen möchte ich über die messianische Bewegung innerhalb des Christentums sprechen, die Rolle des modernen Israels im Gegensatz zum geistlichen Israel und den Platz des alttestamentlichen Gesetzes in unseren neutestamentlichen Zeiten.

Also lass nicht zu, dass die Diskussion darüber dem eines geliebten T-Shirts gleichgesetzt wird, das weggeworfen wird: Erlaube mir die Schrift, die Kultur, die Geschichte und die Logik darzulegen und zu untersuchen.

Eine Gegenkultur ist das Gegenteil der Kultur, in der wir leben

Die neutestamentliche Gemeinde war eine Gegenkultur-Bewegung. Eine Gegenkultur lehnt oder stellt sich gegen die vorherrschenden Werte und Kultur um sie herum. Ein Beispiel dafür ist, dass die Kultur von Israel zu Beginn der NT-Zeit die Witwen ohne Familien auf den Straßen um Essen betteln ließ. Die Gemeinde setzte sich dem entgegen und sorgte für Essen und Unterkunft wie in Apostelgeschichte 2-6 zu sehen ist.

Die Kultur der Zeit war, dass jede Person und Familie für ihre eigenen sorgte, mit kleinen Opfergaben, die zu bestimmten Zeiten an den Tempel gegeben wurden. Die Gegenkultur war die Gemeinde, mit Individuen die netzwerkartig, Ressourcen, Fähigkeiten und Geld teilten, je nachdem wie es die Nöte erforderten und sie waren in starken Beziehungen untereinander verbunden.

Eine Subkultur ist eine Gruppe innerhalb einer Kultur, die sich selbst vom Rest absetzt und durch ausgeprägte Verhaltensweisen, Sprachgebrauch und oftmals andere Stile erkannt wird. Heutzutage ist die Gemeindekultur größtenteils eine Subkultur mit kleineren Subkulturen darunter.   

Subkulturen sind für die Gesellschaft und die Kultur um sie herum irrelevant (bedeutungslos)

Gegenkulturen beeinflussen die Gesellschaft und die Kultur und schauen nach außen. Subkulturen sind größtenteils unbedeutend für die Gesellschaft, weil sie nach innen schauen. Subkulturen werden von den Kulturen als eigenartig, seltsam und töricht angesehen und werden nicht ernst genommen.

Subkulturen haben ihre eigene Sprache und werden nur von jenen innerhalb der Subkultur verstanden. In den 1950er Jahren waren die Halbstarken eine Subkultur und lieferten gute Beispiele ihrer Sprache: „Noodle it out“ (nudle es heraus) bedeutet denk es durch. „Off the cob“ (runter vom Maiskolben) bedeutet abgedroschen oder altmodisch. „Lead sled“ (führender Schlitten) war ein klassisches Auto, oftmals das alte Auto von Papa. Wenn du allerdings außerhalb dieser Kultur warst, dann verstandst du sie nicht und dachtest, dass sie komisch sind.

Bist du Teil einer Subkultur oder bist du Teil einer Gegenkultur in deinem Glauben?

Sprichst du „christ-nesisch“ oder können dich andere außerhalb deiner Subkultur vollkommen verstehen?

Weißt du, dass diese Redewendungen für verschiedene Subkulturen (Ströme) im Glauben einzigartig sind: Offener Himmel, eine Pforte öffnen, wende das Blut an, Herrlichkeitshügel, Klatschopfer/Lobpreisopfer an den Herrn, auf dem Wort stehen, ich fühle mich nicht geleitet, frag Jesus in deinem Herzen, Rüstungsträger, begehre in deinen Gebeten, Reisegnade, ein Fließ auslegen. Wenn du eine von diesen Redewendungen jemandem gegenüber verwendest, der nicht in der oder um die Gemeinde aufgewachsen ist und nicht wiedergeboren ist, würdest du dann nicht erklären müssen, wie du das mit normalen Ausdrücken meinst? (Warum sprichst du dann „christ-nesisch“?)

Bist du Teil einer Subkultur, die nicht depressiv wird, die einen „Geist der Schwere“ bekommt? 

Bist du Teil einer Subkultur, die nicht gestresst wird, sondern die nur loslassen muss und Gott machen lassen muss?

Bist du Teil einer Subkultur, die niemals unhöflich wird, sondern die immer nur die Wahrheit in Liebe spricht?

Bist du Teil einer Subkultur, die niemals ihre eigenen Entscheidungen trifft, sondern die nur „vom Herrn geführt ist“?

Bist du Teil einer Subkultur, die niemals „es tut mir leid“ sagt, sondern die einfach nur sagt: „Ich bin nicht perfekt, mir ist nur vergeben“?

Ist deine Muttersprache Englisch und bist du nichtjüdisch geboren, aber du bist Teil einer Subkultur geworden, die Jesus Jeshua nennt? Bist du Teil einer Subkultur, die sich herauspickt und auswählt was sie glaubt und die ausgewählte Verse oder Passagen von Paulus und besonders von Johannes wegerklärt?

Die Kultur des Königreiches ist eine Gegenkultur zur Gesellschaft

Glaubst du, dass du bisher in der Gegenkultur des Königreiches warst, nur um jetzt zu entdecken, dass du irgendwie Teil einer Subkultur geworden bist, ganz egal welcher Glaubensstrom es auch sein mag? Gegenkulturen wollen ihre Welt verändern, indem sie ihr Leben vor anderen leben und zwar innerhalb der größeren Kultur und demzufolge bedeutsam, während sie auf dem Weg zu einer höheren Weise des Denkens und auf eine höhere Weise des Lebens hinweisen, genau wie sie es in der Apostelgeschichte taten. Diese Serie wird dir helfen, wenn du entdeckst, dass du Teil einer Subkultur warst, während dein Herz danach schreit ein Teil der Königreich-Gegenkultur zu sein.

Mehr über die Kulturen des Messianischen, Israelischen und über die Heidenjünger innerhalb des Christentums nächste Woche. Seid gesegnet,

John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber

www.cwowi.org und emaile mir unter: [email protected]

 

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Fokus und Jesus – Teil 4

11/8/2014

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Hallo an alle,

die meisten von denen, die die Weekly Thoughts lesen, wissen, dass unser ältester Sohn Chris behindert ist. Er wurde durch einen Notfall-Kaiserschnitt entbunden, weil er eine „Fehllage“ während der Geburt hatte und entdeckt worden war, dass er seine Nabelschnur um seinen Hals gewickelt war und diese sich verknotet hatte. Das Resultat davon ist, dass er am 23. Dezember 35 Jahre alt wird, aber mental wie ein Vierjähriger ist.

Chris ist sehr extrovertiert, redet viel und hat einen sehr witzigen Sinn für Humor. Aber weil sein Gehirn behindert ist, bedeutet das auch, dass er die Eigenschaften weitergibt, die oftmals bei Menschen mit Gehirnschäden vorliegen, ganz egal was der Grund ist, was auch das Nichtmögen eines Routinewechsels mit beinhalten kann und was dann leicht mit erschreckenden lauten Geräuschen einhergeht und zudem ist er anfällig für heftige Wutausbrüche, wenn derartige Dinge passieren.

Leite deine Aufmerksamkeit um

Als ein Resultat davon, wurde von uns früh die Fertigkeit gelernt, die Aufmerksamkeit von Chris umzulenken. Wenn wir planten ins Auto zu steigen um Besorgungen zu machen und wenn sich plötzlich die Pläne veränderten, dann konnte er sehr zornig werden und brüllen oder sogar etwas oder jemanden stoßen. Wenn wir allerdings plötzlich einbauen konnten in die Richtung seiner Sichtlinie zu gehen, was eventuell ein neues Spielzeug oder etwas nach seinem Interesse war, wie ein vorbeifahrender Zug, dann konnte der Zorn wie ein Schalter abgeschaltet werden, denn seine Aufmerksamkeit war umgeleitet.

Bei der Heimsuchung über die ich mitteile und den drei Beispielen aus der Schrift, die der Herr benutzte um mich zu lehren, geht es hauptsächlich darum, wie er unsere Aufmerksamkeit von unseren geringeren Motiven und Ablenkungen hin zu einem reinen Fokus und Liebe umleitet.

Das letzte Beispiel in der Heimsuchung

Das erste Beispiel das er benutzte war aus Johannes 3, wo er absichtlich durch Samaria ging, wohin ihm die Pharisäer nicht folgen würden, um ihre Aufmerksamkeit zurück auf Johannes den Täufer und seinen Dienst der Buße umzuleiten. Sein Punkt war, dass sie nicht mit ihm weitergehen konnten, bevor sie nicht zuerst die Buße, die Johannes predigte, akzeptiert hatten.

Das zweite Beispiel das ich mitgeteilt habe und das er mich gelehrt hatte, war aus Johannes 6, wo viele von jenen, die Jesus auf wundervolle Weise gespeist hatte und die ihn mit Gewalt hatten zum König machen wollen, durch die Wahrheit bloßgestellt worden waren, weil sie Jesus nicht wegen der Wunder folgten, die bewiesen wer er war, sondern nur wegen dem was er für sie tun konnte. Indem er versuchte ihre heimlichen Motive bloßzulegen und zu bewirken, dass sie in ihre eigenen Herzen sahen, erzählte er ihnen ein schwer zu verstehendes Gleichnis, nämlich dass sie sein Fleisch essen und sein Blut trinken mussten, weil er das wahre Manna vom Himmel war. Viele verließen ihn dann lieber, als ihren Herzen ins Angesicht zu schauen.

Heute teile ich sein drittes Beispiel bei dieser Heimsuchung mit, was eine neue Richtung des Gespräches des reichen jungen Fürsten mit Jesus aufzeigt, wie wir in Matthäus 19,16- 22 sehen.

Während die Heimsuchung geschah …

Als der reiche junge Fürst zu Jesus kam, fragte er ihn: „Guter Meister, was muss ich tun um ewiges Leben zu erlangen?“ Nun, wären das du oder ich gewesen, so würden wir dem Mann einfach geantwortet haben, dass er an Jesus glauben sollte. Wir würden uns nicht darum gekümmert haben warum er Jesus folgen wollte, wir würden berichtet haben, dass „wir jemanden errettet beikommen haben“, bewiesen durch die Tatsache, dass er oder sie mit uns gebetet hatte.

Aber Jesus erwiderte: „Warum nennst du mich gut? Da ist keiner gut außer Gott.“ Genaugenommen fragte Jesus den Mann folgendes: Indem du mich gut nennst und weißt, dass keiner außer Gott gut ist, nennst du mich daher Gott?

Das war die große Frage, die Jesus ihn direkt fragte, aber der Mann wich der Frage aus. Wir lesen diese sieben Verse in ein paar Sekunden und realisieren nicht, dass es ein wirkliches Gespräch war und zwar mit Pausen am Ende jedes Satzes und jeder gedankenvollen Betrachtung, bevor die Antwort gegeben wird.

Als er dem Herrn nicht direkt antwortete, versuchte der Herr eine anderen Weg um offenbar zu machen was in seinem Herzen war, und die nächsten drei Verse bekundete der Mann wie perfekt er war, wie gerecht er war und zwar in einer Bekundung seines auf äußerer Darbietung basierenden Glaubens und er realisierte nicht, dass er durch den Herrn hereingelegt worden war. Plötzlich drehte sich das Gespräch und er wurde gezwungen in sein eigenes Herz zu schauen: „Wenn du vollkommen sein willst, dann geh hin und verkaufe alles was du hast und gib die Erlöse den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben und komm und folge mir nach.“

Wenn er glaubte, dass Jesus Gott war, was er zu Beginn gefolgert, aber nie direkt beantwortet hatte, dann hätte er das ohne Zweifel frohen Herzens gemacht, genau wie das Andreas, Petrus, Jakobus, Johannes und Matthäus – all die anderen früher getan hatten. Aber das tat er nicht, also war das die Umleitung; das Gespräch zurück zum Herzen des Mannes und dem, was er wirklich liebte, zu bringen: Nicht das was sein auf Darstellung beruhender Glaube aufzeigte, sondern die Motive warum er Gott in erster Linie wollte.

Der Fokus des jungen Mannes war ursprünglich er selbst gewesen – Welche eine Sache muss ich tun um ewiges Leben zu erhalten? Ich habe alle diese Gebote von Jugend an befolgt. Was fehlt mir noch? Es war ein auf sich selbst bezogener Glaube.

Ohne ihn direkt anzuklagen, das er sein Geld und seinen Status mehr als Gott liebte und ohne ihn dazu zu zwingen damit konfrontiert zu werden, wer Jesus ist, legte der Herr ihm alles in seinen Schoß zurück und zwang ihn eine Entscheidung zu treffen. Und als er dann dahin umgeleitet war, um die Wahrheit seines eigenen Herzens zu sehen, ging er traurig weg und war noch nicht bereit seinen Wohlstand aufzugeben.

Plötzlich verstand ich warum ich in vergangenen Zeiten in solch verzweifelter Not bezüglich unbeantworteter Gebete oder Geld oder einer Lösung war und der Himmel komplett ruhig auf diesem Gebiet geblieben war, weil er mich doch in genau der gleichen Zeit dazu zwang, in einigen Gebieten an meiner Persönlichkeit zu arbeiten, während er mir nicht so antwortete, wie ich dachte, dass es eine viel drückendere Not war. Er versuchte meine Aufmerksamkeit auf das zurückzuleiten, was er gerade in meinem Herzen bewirken wollte, während ich mich auf meine Nöte und die Beantwortung meiner Gebete und meine Geldnot fokussierte oder nur darauf wo ich Antworten brauchte.

Meine Umkehr

Als der Herr mir das mit dem reichen jungen Fürsten zeigte und wie er seinen Fokus zurück auf sein eigenes Herz umlenkte, konnte ich mir nicht helfen und ihn folgendes fragen: „Herr, da gibt es eine alte Tradition, die besagt, dass der reiche junge Fürst Barnabas war, der dann schließlich alles verkauft hatte und dir gefolgt war, wie in Apostelgeschichte 4, 36-37 zu sehen ist, ist das wahr?“

Er war ruhig und schaute mich an. Und plötzlich, während ich in seine Augen schaute, war es wie wenn ich in einen Spiegel schaue, aber das Spiegelbild das ich sah war nicht mein physisches Wesen, sondern meine Motive warum ich eine solche Frage stellte. Das Erste, das ich sah, war, dass ich Belanglosigkeiten und Geschichte liebte und dass ich fragte, weil ich neugierig war. Dann wurde eine Schicht zurückgezogen zu einem Motiv hinter diesem Motiv und ich sah, dass ich fragte, weil ein Teil von mir etwas wissen wollte, dass ich nicht durch Kapitel und Verse beweisen konnte, sondern nur den Leuten sagen konnte „der Herr hat mir gesagt“. Und eine Schicht darunter war ein theoretisches Bild von mir, die dieses kleine Bisschen von Belanglosigkeit einer Gruppe von Menschen mitteilte und indem ich das tat, ging es mir nicht um ihre Erbauung, sondern damit ich noch viel besser in ihren Augen ausschaue. Die Sünde war, dass ich es zu meinem Vorteil weitergegeben haben würde, und zwar unter dem Deckmantel des Mitteilens um ihnen zu helfen. Ich sah meinen Stolz, was mir selbst verhasst war.

Ich sagte; „Es tut mir leid Herr“ und ich machte in meinem Herzen eine Anpassung, mich in Zukunft jedes Mal bevor ich von ihm Dinge weitergeben würde, dass wenn ich sie mitteile dies wirklich anderen helfen würde und nicht für mein eigenes Ego sein würde. Es brauchte nur eine Sekunde um Buße zu tun und um mein Herz umzuleiten.

Und dann realisierte ich, dass die drei Beispiele, in denen er mich gerade gelehrt hatte wie er den Fokus der Menschen hin zu ihrem eigenen Herzen und Motiven umleitet, genau das ist was er soeben mit mir getan hatte. Ich war gerade das Objekt der vierten Lektion von dieser Heimsuchung geworden und ich war in einer Weise gedemütigt wie ich es nie zuvor war. Und das alles geschah ohne die geringste Andeutung von Verurteilung, einfach nur durch Wahrheit untermauert mit absoluter bedingungsloser Liebe.

An diesem Tag sah ich ihn als das lebendige Wort Gottes, der die Gedanken und Gesinnungen des Herzens kritisiert und durchtrennt, und als denjenigen vor dessen Augen alle Dinge bloß- und offengelegt sind (Hebräer 4,12-13)

Und plötzlich lächelte er und sagte zu mir: „Es ist ok. Die Lehre ist nun vorüber, lass die Lektion erhalten bleiben.“ Und damit änderte er das Thema um über andere Dinge zu reden, wie ein Freund, der den Gemütszustand nach einem ernsthaften Gespräch leichter machen will, bevor er geht und genau das tat er dann auch. Er drehte sich um und wie wenn es seine Gewohnheit wäre, verschwand er am halben Weg bei seinem dritten Schritt, als er wegging, um ohne Zweifel jemand anderen irgendwo in der Welt zu erscheinen und er verließ mich um über die Tiefe von dem nachzudenken was ich gerade gelernt hatte. Und auch ich verlasse euch da! Nächste Woche gibt es ein neues Thema.

Seid gesegnet,

John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber

cwowi.org und maile mir unter: [email protected]

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Fokus und Jesus – Teil 3

11/1/2014

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Hallo an alle,
als einer unserer Söhne seiner zukünftigen Frau ein Familienfotoalbum zeigte, hielt er bei einem Foto von einem neunzehnjährigen Mädchen in einem roten Bikini inne, das knietief im Wasser eines Miami Badestrandes stand. „Sie ist heiß! Wer ist sie? Und warum ist sie in unserem Familienfotoalbum?“, fragte er.

Barb, die ihnen über die Schultern sah und die Bilder erklärte während sie die Seiten durchblätterten, sagte: „Du erkennst sie nicht, Junge?“ Er sagte: „Nein, wer ist sie?“ Barb erwiderte: „Es ist deine Mutter Junge! Ich bins.“

Es brach aus ihm hervor: „Oh jemine! Ich fühle mich verschmutzt! (Er machte Bewegungen wie wenn er seine Augen und seine Zunge auskratzen würde). Ich habe gerade meine Mutter heiß genannt! Oh jemine … während alle anderen in Gelächter ausbrachen. Und dann kam mit einer Unschuld, die nur von einem jungen Mann mit keiner Todesfurcht kommen kann, die Frage an seine Mutter: „Was ist geschehen!?“

Seine zukünftige Frau und Barb schnappten nach Luft und hielten sich von der Versuchung zurück ihn körperlich anzugreifen, und Barb entgegnete: „Drei Söhne! Das ist es was geschehen ist, Junge! Drei Söhne!“

Nun zurück zu dieser Heimsuchung: Innerlich fühlen wir uns gleich, aber unser Körper um unseren Geist herum hat sich verändert, genau das was unser Sohn an diesem Tag lernte. Und während sich der Körper verändert, einfach aufgrund des Ablaufes der Natur, weil wir auf der Erde sind, so erfordert unser Geist, der aus dem Himmel geboren ist, Fokus und Entschlusskraft in Christus zu wachsen. Wir sind wiedergeboren und verlangen als neugeborene Babys, wie Petrus sagte, die Milch des Wortes, damit wir wachsen können. Wir bestimmen unser Wachstum. (1 Petrus 2,2)

Ich habe letzte Woche damit geendet darüber zu reden, wie der Herr sagte, dass er intime Dinge mit uns teilt und wenn wir diese jemand anderen mitteilen, dass es unseren Geist betrübt und wir wundern uns dann warum. Denke nicht, dass das immer tiefe Dinge des Herzens sind, denn das Königreich wirkt durch Offenbarung vom Vater. So kann sogar nur eine kleine Sache, die dem Herzen offenbart wird, beabsichtigt sein nur in diesem Herzen zu bleiben, aber wenn sie dann öffentlich weitergegeben wird, wird dies den Heiligen Geist betrüben und dies wiederum unseren Geist. Zum Beispiel tat ich das, als ich einmal während ich nach einem Job suchte, und dabei eine Anzeige in einer Zeitung sah und sofort wusste, dass ich diesen Job hatte – wir waren gerade von Colorado nach Tulsa gezogen, wobei ich dort einen Pastorenjob verlassen hatte um in einer Gemeinde in Tulsa angestellt zu werden und ich brauchte für die Zwischenzeit einen Job. Ich sah die Anzeige und wusste sogleich, dass ich diesen Job hatte. 

Bevor ich mich vorstellte, erzählte ich jemanden darüber und auch, dass ich wusste, dass ich diesen Job hatte – und mein Geist wurde betrübt, sodass es in meinem Geist und meinem Verstand schmerzte, was ich sofort bemerkte. Ich bekam den Job immer noch, aber es war vom Herrn beabsichtigt gewesen, dass es ein privates Versprechen sein sollte, dass er mir den Job gegeben hatte. Als ich seine Absicht verletzte wurde mein Geist betrübt. 

In seinem Königreich dreht sich alles um Offenbarung vom Vater – angefangen mit der Offenbarung, dass Jesus der Christus ist und alles weitere fließt aus dieser Offenbarung heraus. Und beachte folgendes: Jede Offenbarung vom Vater macht uns in unserem Geist reifer, wenn wir ihr dies zu tun erlauben, lässt uns aufwachsen, während wir auf jede Offenbarung reagieren indem wir sie in unserem Leben anwenden. 

Die Zeile über der Zeile, die Regel über der Regel, hier ein bisschen dort ein bisschen – oftmals zitieren Menschen aus Jesaja 28, 9-13 als die Wege wie der Herr uns lehrt, wobei es aber nach Paulus tatsächlich um Zungenrede und das Bewegtwerden durch Offenbarung durch unseren Geist geht. Paulus zitiert dies in 1 Korinther 14, 20-25 und zwar wie persönliche Zungenrede zu persönlicher Offenbarung führt, aber Prophetie für die öffentliche Offenbarung der Geheimnisse von Herzen da ist (der größere Zusammenhang ist 1 Korinther 14, 14-25).

Der Herr Lehrt uns „Zeile um Zeile“, Regel über Regel“ und „hier ein bisschen und dort ein bisschen“, wobei es zuerst um persönliche Offenbarung in unseren Herzen geht, wobei eine Offenbarung auf der nächsten aufbaut. Wenn wir darauf reagieren und jede Offenbarung anwenden, dann verändern sich unsere Gedanken und unser Lebensstil woraus wiederum mehr Offenbarung folgt. Wie Jesus sagte: „Schätze das wert was du hörst, denn der Wert, den du dem beimisst, ist genauso wie dir wiederum beigemessen wird, und dem, der hat, wird noch mehr gegeben werden. Und wenn du das was du hörst unterlässt, dann wird es von dir genommen werden. Markus 4, 24-25

In dieser Heimsuchung war noch mehr: Der Herr erzählte mir über die Ereignisse aus Johannes 6. Matthäus 14, Markus 6 und Johannes 6 – alle Kapitel berichten wie Jesus auf dem Wasser gegangen ist, nachdem er eine Menge von 5000 Männern plus Frauen und Kinder gespeist hatte. Matthäus berichtet, dass Petrus auf dem Wasser ging, Markus berichtet die Tatsache, dass Jesus an ihnen vorbeigegangen wäre, hätten sie nicht aus Angst zu ihm gerufen und Johannes berichtet, dass als er ins Boot stieg „… das Boot sofort dort an Land war wo sie hinwollten“ (Vers 21) Mit anderen Worten wurden Jesus, die Zwölf und das Boot sogleich, obgleich sie erst den halben Weg auf dem See von Galiläa waren, auf die entfernte Küste transportiert. 

Viele von der Menge, die Jesus gespeist hatte, sahen wie er die Jünger in einem Boot wegschickte und sahen wie er dann in eine andere Richtung, nämlich den Berg, hinaufging um zu beten. Die Verse 22-25 aus Johannes 6 berichten, dass am nächsten Morgen, die Menschen, die später in die Boote gestiegen und den See überquert hatten und jene, die um den See herumgewandert waren um dorthin zu kommen wo die Jünger mit ihrem Boot angelegt hatten, überrascht waren Jesus dort zu finden und ihn fragten wie er dorthin gekommen war.

Vers 26 berichtet, dass, eher er ihnen ihre Frage beantwortet hätte, er eine Aussage machte, die die Motive ihrer Herzen offenbarte: „Wahrlich ihr folgt mir nicht wegen der Wunder, die ich getan habe, sondern weil eure Bäuche gefüllt wurden.“ Dieses waren die gleichen Leute wie in Vers 15, die, nachdem sie auf wundersame Weise gespeist worden waren, ihn gewaltsam ergreifen und zum König machen wollten. Kannst du dir vorstellen was passiert wäre, wenn er ihnen gesagt hätte, dass er über den See gegangen ist?

Jesus ist heute der gleiche wie er damals war und in der Heimsuchung teilte er mir mit, wie es in Situationen wie diesen ist, in denen er ihnen die wahren Motive ihrer Herzen offenbart und ihnen dann dabei zusieht was sie damit machen werden. 

Eine moderne Vision von Johannes 6 
Eine Person in unserer Gemeinde überzog ständig ihr Bankkonto weil sie es liebte Shoppen zu gehen, es genoss mit Freunden auszugehen und in der Lage sein wollte mit ihnen Schritt zu halten um wie sie beliebig Dinge kaufen zu können. Sie würde mich bitten mit ihr im Gebet übereinzukommen und um Gunst bei der Bank zu beten, damit sie ihr einige oder alle Überziehungsgebühren erließen. Als ich ihr vorschlug ihre Einkäufe zu drosseln und innerhalb eines Budgets zu leben, entgegnete sie, dass sie es zu sehr liebte Dinge zu kaufen.

In einigen Gebeten ging es um Gunst bei der Bank, in anderen um „Herr gib mir mehr Geld.“ Sie kam sogar am Mittwochabend-Gottesdienst nach vorne und bat Gott ihrem Ehemann Überstunden zu geben um ihre Finanzen zu segnen. Genauso verhielt es sich, sie betete dafür, dass ihr Ehemann mehr arbeiten könnte, um ihre Einkaufslust zu unterstützen.

Mit jedem Verkäufer, der gezwungen war nichts anders als Barzahlung von ihr zu akzeptieren, mit jeder Bankgebühr, mit jeder Auseinandersetzung, die sie mit ihrem Ehemann wegen Geld hatte, offenbarte der Herr die wirkliche Sache, nämlich die Lust nach anderen Dingen, aber sie wollte nicht daran arbeiten. Anstatt auf ihre Lust und ihren Stolz zu sehen, wollte sie ein größeres Budget und hörte nicht auf dafür zu beten – statt dass sie in ihr Herz geschaut hätte. 

Sie betrachtete jede Bankgebühr als eine Attacke des Teufels gegen ihre Finanzen und betrachtete den Herrn als den Gegner, den sie überzeugen musste ihr mehr Geld zu geben. Zu keinem Zeitpunkt änderte sie ihre Sichtweise oder fragte den Herrn wie er es erlauben könnte, dass sie erntete was sie gesät hatte, damit sie mit ihrer Lust nach Dingen umgehen konnte. 

Wo ist dein Fokus?
Als Jesus in Johannes 6 die Motive der Menschen offenbarte, indem er sagte, dass sie ihm wegen dem folgten was er für sie tun konnte, fing er an ihnen ein Gleichnis zu erzählen, das noch schwieriger zu verstehen war als die anderen Gleichnisse. Er sagte mir, dass er, weil sie nicht unmittelbar mit ihren Motiven umgehen wollten, eine andere Weise benutzte um ihren Fokus und ihre Motive bloß zu legen. Er sagte ihnen, dass sie sein Fleisch essen und sein Blut trinken mussten, weil er das wahre Manna ist.   

Johannes 6, 66-68 offenbart, dass viele die Jesus gefolgt waren, nach dieser Aussage aufhörten ihm nachzufolgen. Nachdem ihr Fokus und ihre Motive bloß gelegt waren, erwählten sie es sich von dem Schwierigen und vom Wachstum zurückzuziehen. Dennoch blieben viele bei Jesus, weil sie Jesus mit reinen und nicht mit hintergründigen Motiven folgten und ihm nicht wegen dem dienten was er für sie tun konnte. Als Jesus fragte, ob sie ihn auch verlassen würden, antwortete Petrus: „Zu wem sollen wir sonst gehen? Du hast die Worte ewigen Lebens und wir wissen und sind sicher, dass du der Sohn Gottes bist!“

Petrus verstand nicht was vor sich ging, aber er erwählte es im Glauben zu wachsen und erlaubte Verwirrung nicht seinen Fokus von Jesus weg bewegen zu lassen. Erinnere dich daran, dass in der Nacht vor diesen Ereignissen Petrus am Wasser gewandelt war, aber zu sinken begonnen hatte als er seine Augen von Jesus abgewandt hatte und auf Wind und Wellen gesehen hatte. Diesmal würde er es nicht erlauben, dass irgendetwas seine Augen von Jesus wegbewegte. 

Für heute soll es genug sein und nächste Woche werde ich noch Weiteres über diese Heimsuchung bringen.

Seid gesegnet,

John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber

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