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Der Grund hinter dem Grund: Die Weigerung gleich mit den anderen zu sein - Teil 2 von 3

10/31/2020

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The reason behind the reason; Refusing to be the same. 2 of 3
Der Grund hinter dem Grund: Die Weigerung gleich mit den anderen zu sein - Teil 2 von 3
 
Hallo zusammen,
 
letzte Woche erwähnte ich, dass die Gemeinde im Laufe der Jahrhunderte verfolgt wurde, weil sie sich von der Kultur und Gesellschaft um sie herum unterschied. Aber es ist nicht nur so, dass wir anders sind; sondern wir weigern uns auch, gleich zu sein.
 
Das ist es, was sich jetzt im Leib Christi in Nationen abspielt, die weitgehend als solche betrachtet werden, christliche Wurzeln zu haben: Die Christen entscheiden sich entweder dafür, sich still und leise zu integrieren und die Werte der sie umgebenden Kultur anzunehmen, oder sie entscheiden sich dafür, anders zu sein, indem sie fest an ihrem Glauben, ihrer Moral und ihren Überzeugungen festhalten.
 
Das Muster der Verfolgung beginnt damit, dass sich die Kultur dagegen auflehnt
Wir stellen fest, dass es zunächst zu einem Kulturwandel kommt, der die Menschen gegeneinander aufbringt. Betrachten Sie, dass Daniel von seinen Kollegen und Mitarbeitern an den König „ausge­liefert“ wurde. Die Leute fangen sogar an, ihre Nachbarn zu melden. In Apostelgeschichte 5, 12-13 heißt es, dass unter den Gläubigen, die sich in Hausgemeinden trafen, viele Heilungen und Wunder geschahen.
 
Aber außerhalb dieser Hausversammlungen und dieses Kreises von Menschen, die auf der „gleichen geistlichen Seite“ waren, heißt es von der Gesellschaft als ganzer, dass die Menschen, die nicht gläubig waren, Angst vor ihnen hatten und es niemand wagte, sich ihnen anzuschließen. Warum hatten sie Angst vor ihnen? Wegen der Verfolgung? Zum Teil. Aber sie waren auch anders als die übrige Kultur, und sie weigerten sich, sich anzupassen. Doch in ihrer Andersartigkeit von der Gesellschaft manifestierte sich Gott in Heilungen und Wundern. So begann ein Tauziehen in den Herzen der Menschen: Der Durchschnittsbürger könnte sagen: „Hier ist eine Gruppe, die von den Behörden gehasst wird, was mir Angst macht, doch Gott ist in ihrer Mitte, was ich mir vor allem anderen wünsche.“
 
Schon im nächsten Vers heißt es, dass viele gläubig wurden und dem Glauben hinzugefügt wurden.
 
Dieser scheinbare Widerspruch offenbart eine Spaltung der Gesell­schaft zu dieser Zeit - es herrschte Angst unter den Ungläubigen, und doch wurden sie zu Jüngern gemacht. Sie waren anders als die damalige Kultur, jeder wusste, wofür sie standen, und man war entweder für sie oder gegen sie.
 
Ausgewählte Leiter, aus denen Beispiele gemacht werden sollten
Bald begannen die Machthaber in Israel eine Politik der instru­men­talisierten Verhaftungen. Petrus und Johannes wurden in Apostel­geschichte 4 vor die Führer gebracht. Die Verhaftung und Hinrichtung von Stephanus in Apostelgeschichte 7 verschärfte die Verfolgung. Saulus von Tarsus wurde nach Stephanus Tod der Chefankläger, und in Apostelgeschichte 9 trifft Saulus, der spätere Apostel Paulus, Jesus außerhalb von Damaskus. Dies hielt die jüdischen Führer bei den Bemühungen Israels auf, die Verfolgung der Gemeinde über die Grenzen Israels hinauszutragen.
 
In Apostelgeschichte 12 erfahren wir, dass (in Jerusalem) Herodes den Bruder des Apostels Johannes, Jakobus, durch das Schwert getötet hatte und Petrus mit derselben Absicht verhaftet hatte.
 
Beachten Sie, dass die Saat  mit der staatlichen Verfolgung begann, als es den Führern gelang, den Bürgern Angst vor den Christen zu machen. Die Furcht der Juden in Jerusalem bestand darin, dass diese Christen versuchen würden, ihnen ihren Glauben (ihre Reli­gion) aufzuzwingen, was die jüdische Religion, die jüd­ischen Gesetze und die Kultur Israels bedrohen würde. Doch zu diesem Zeitpunkt ist die Regierung von Rom noch nicht voll beteiligt.
 
Rufmord
In Markus 14, 55-58 finden wir, wie die Anführer Jesus im Prozess durch falsche Zeugnisse anklagen, wobei einige von ihnen seine Worte aus dem Zusammenhang rissen und seine Worte derart verdrehten, dass sie nicht mehr der ursprünglichen Absicht entsprachen, nur damit sie in ihre Agenda hineinpassten.
 
In unserer Zeit sehen wir denselben Rufmord; Worte werden verdreht, Worte werden aus dem Zusammenhang gerissen bei  jedem, der nicht der vorherrschenden anti-konservativen anti-jüdisch-christlichen Kultur entspricht. Hier und da gibt es Fälle gegen ausgewählte Personen, die sich der größeren Agenda in den Weg stellen. Aber es kommt eine Zeit, wie sie für die Gemeinde und Rom gekommen ist, in der sich die gesamte Kultur gegen Christen, Juden und Konservative wendet und ihnen sogar die Schuld für alles gibt, was in einer Nation falsch läuft.
 
Sie versuchen, die Verfolgung zu einem Bundesfall zu machen.
Es geschah etwa 52 n. Chr. in Apostelgeschichte 18, 12-18, was etwa 20 Jahre nach Pfingsten war. Wir sehen wie in Korinth, in Griechenland Glaubensverfolger, sich außerhalb der Region Israel bei der Bundesregierung in Rom dafür einsetzen, dass sich diese gegen Christen wendet.  
 
In Korinth war ein römischer Senator und Richter, Gallio. Er ist aus mehreren Gründen außerhalb des biblischen Textes histor­isch bekannt, unter anderem weil er der Bruder des berühmten röm­isch­en Schriftstellers Seneca war. Lucius Junius Gallio Annae­anus war sein voller Name, und als die Juden vor einem Bundes­gericht Klage gegen Paulus erhoben, behaupteten sie, Paulus habe die Menschen veranlasst, das jüdische Gesetz zu miss­ach­ten, und so­mit, so empfanden sie es, missachte er auch das römische Gesetz.
 
Gallio „kümmerte sich um keines dieser Dinge“ und wies den Fall ab. Er schickte ihn an die jüdische Religion und ihre Ge­richte zurück, ohne die Bundesregierung von Rom einzubeziehen. Seine Entlassung sandte juristisch gesehen die klare Botschaft aus, dass Rom eine solche Klage nicht in Betracht ziehen würde, es sei denn, diese Christen verstießen eindeutig gegen das Bundesgesetz.
 
Für die Christen hatte Gallio als römischer Senator und Richter einen solchen Einfluss, dass die Gemeinde insgesamt etwa 10 Jahre lang relativen Frieden auf Bundesebene hatte, bis Nero im Jahr 64 mit seinen Verfolgungen begann. Obwohl Paulus während dieser Zeit ständig von ungläubigen Juden verfolgt wurde, wurde der größte Teil seiner Briefe, die unser Neues Testament bilden, in diesem Jahrzehnt geschrieben. (Römer & 2. Korinther, Galater, 1. &   2. Thessalonicher, Philemon, möglicherweise Hebräer)
 
Bald jedoch waren es nicht mehr die ungläubigen Juden, die Rom zeigen wollten, dass die Christen gegen das römische Bundesgesetz verstießen; die Christen würden das für sie tun, denn die röm­ischen Gesetze wurden verändert.
 
Und dort werden wir nächste Woche weitermachen. Hoffentlich sehen Sie ein Muster, denn das, was ich von unserer christlichen Vergangen­heit teile, ist jetzt in unserer Gegenwart und bald auch in unserer Zukunft.
 
Bis nächste Woche, seid gesegnet,
 
John Fenn
Weitere Informationen unter: www.cwowi.org
Kontakt unter E-Mail: [email protected]
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