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Wenn erwachsene Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen ... - Teil 1 von 4

12/27/2025

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Adult children breaking contact with parents, 1 of 4
Wenn erwachsene Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen ... - Teil 1 von 4
 
Hallo an alle,
 
Es gibt einen Trend, dass erwachsene Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen. Aber es geht um mehr als nur leere Stühle bei Geburtstagen und Feiertagen; hinter dieser Bewegung steckt ein tieferer und bösartigerer geistlicher Plan.
 
In dieser Serie untersuchen wir diesen Trend, indem wir ihn identifizieren, definieren, die Gründe dafür untersuchen und einige Lösungen anbieten. Wir werden uns auch biblische Beispiele wie den verlorenen Sohn und vielleicht das größte Beispiel in der Bibel ansehen: die Trennung zwischen David und seinem Sohn Absalom.
 
In den USA sind 27 % der erwachsenen Kinder von einem oder beiden Elternteilen entfremdet. (Cornell University)
 
Von diesen 27 % sind 11 % von ihrer Mutter und 26 % von ihrem Vater entfremdet. Die restlichen 63 % (von diesen 27 %) haben den Kontakt zu beiden Elternteilen abgebrochen.
 
Wenn es tatsächlich Missbrauch gegeben hat, müssen sie sich natürlich zugunsten ihrer eigenen psychischen und vielleicht auch physischen Gesundheit distanzieren. Für Eltern, die nicht missbräuch­lich waren, ist es wichtig, dass sie ihre Erziehung hinterfragen, die Faktoren identifizieren, die dazu beigetragen haben, und bereit sind, ihren entfremdeten Kindern ihre Fehler und Versäumnisse einzugestehen.
 
Dieses Problem besteht zum Teil aufgrund des Einflusses der sozialen Medien
Heute sieht die jüngere Generation den Bruch mit ihren Eltern als Teil ihrer persönlichen Entwicklung und Selbstfürsorge. Mit Selbstfürsorge meine ich, sich vor allen zu schützen, die sie herausfordern. Sie brechen den Kontakt zu allen ab, die nicht ihrer Meinung sind oder sie dazu herausfordern, ihre Überzeugungen und deren Gründe zu hinterfragen. In den sozialen Medien herrscht eine narzisstische Welt, sodass sie glauben, das Leben drehe sich nur um sie selbst, und sie messen Beziehungen zwischen den Generationen wenig Bedeutung bei. Darüber hinaus hat das (US-amerikanische) Bildungssystem den Kindern nicht beigebracht, wie man selbständig denkt, argumentiert, diskutiert und verschiedene Perspektiven hinterfragt. Sie lernen, eher emotional als rational zu reagieren.
 
Diese Generation wird dazu erzogen, ihre Eltern als Feinde zu betrachten und sie durch jeden zu ersetzen, der ihnen sagt, was sie hören wollen. Im Gegensatz dazu schreibt Paulus, dass die Ehrung der Eltern mit einem Versprechen verbunden ist: Damit es dir gut geht und du lange auf der Erde lebst. Epheser 6,2-3
 
Absalom bricht den Kontakt zu seinem Vater, König David, ab
In 2. Samuel 15,1-6 saß Absalom am Stadttor und traf Entscheidungen und Urteile für das Volk, die normalerweise sein Vater, der König, getroffen hätte. Er sagte den Menschen, was sie hören wollten, gab und empfing schmeichelhafte Worte, die sein Ego stärkten, und in Vers 6 heißt es: „So gewann Absalom die Herzen der Männer Israels.“
 
Ein erwachsenes Kind, das wie Absalom den Kontakt zu seinen Eltern abgebrochen hat, versammelt Menschen um sich, die genauso denken wie es selbst. Es versammelt Menschen, die bereit sind, seine Vorwürfe gegenüber den Eltern zu teilen. In Vers 4 sprach Absalom laut: „Wenn ich nur Richter in diesem Land wäre, gäbe es Gerechtigkeit.“
 
Seine Taten untergruben die Autorität seines Vaters, entehrten ihn, und währenddessen sah David zu und betete zweifellos auch für ihn. Das können wir daher verstehen, weil wir sehen, wie David betete und trauerte, als Absalom starb.
 
Erwachsene Kinder, die den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen haben, umgeben sich mit Menschen, die ihr Ego ansprechen, ihnen sagen, dass sie Recht haben, und ihnen versichern, dass ihre Handlungen gerechtfertigt sind. Wie Absalom untergraben sie alles, was ihre Eltern ihnen beigebracht haben.
 
Plötzlich erkennen sie, dass sie ganz allein sind, obwohl sie von Gleichgesinnten umgeben sind. Einsam, obwohl sie von Menschen umgeben sind, die behaupten, sie zu lieben – und einige tun das zweifellos auch –, aber oft nutzt ein schlechter Mensch diese Dinge, um sie zu manipulieren und zu kontrollieren, während er behauptet, sie zu lieben und nur ihr Bestes zu wollen.
 
Denke daran: So wie Gott den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis geschaffen hat, so versuchen auch die vom Teufel benutzten Menschen, andere nach ihrem eigenen Bild und Gleichnis zu formen. Darum geht es bei Manipulation – darum, wie der Manipulator zu werden, was ihnen die volle Kontrolle gibt.
 
Wir leben in einer Welt, in der es als Missbrauch oder Trauma bezeichnet wird, wenn ein Elternteil Nein sagt oder feste Grenzen und Erwartungen setzt. Wenn ein Elternteil nicht jeden Gedanken und jedes Gefühl bestätigt und gutheißt, wird es als missbräuchlich, überheblich, kontrollierend, toxisch oder unsicher bezeichnet. Die sozialen Medien vermitteln ihnen dies, und viele Influencer wiederholen diese Ansichten, was ihre zerbrechlichen Emotionen verstärkt und ihre Herzen weiter verhärtet.
 
Streitigkeiten, Ereignisse und Regeln aus der Kindheit veranlassen erwachsene Kinder dazu, ihre Geschichte neu zu schreiben
Das Umschreiben ist die Verdrehung von Ereignissen außerhalb ihres Kontexts. Beispiel: Als mein Vater sich mit uns vier Kindern zusammensetzte, um uns zu sagen, dass er und meine Mutter sich scheiden lassen würden, sagte er: „Ich lasse mich von eurer Mutter scheiden und ich lasse mich von euch Kindern scheiden. Ich werde nicht mehr bei Ballspielen, Geburtstagen, Feiertagen dabei sein ... Ich ziehe aus ... Ich werde nicht mehr da sein ...“
 
Damals und noch Jahre danach sah ich nur den Schmerz, den diese Worte uns vier Kindern im Alter von 11 (ich), 9, 7 und 5 Jahren zugefügt hatten. Als ich älter wurde, wurde mir klar, dass er nicht grausam sein wollte, sondern dass er versuchte, Kindern, die keine Ahnung hatten, was eine Scheidung bedeutet, zu erklären, was das für sie bedeutet. Aber damals empfanden wir diese Worte als Ablehnung und Verletzung.
 
Wenn erwachsenen Kindern gesagt wird, dass Konflikte in ihrer Familie Missbrauch waren, filtern sie ihre Erinnerungen neu, indem sie glauben, dass sie Missbrauch erlitten haben. Wenn die Kommunikation abgebrochen wird, geht es in der Regel nicht darum, dass die Eltern schlecht und die Kinder gut sind. Tatsächlich geht es darum, wie Schmerz ihre Sicht auf das Leben prägt.
 
Diese erwachsenen Kinder filtern ihre Beziehungen zu ihren Eltern durch ihre eigenen Verletzungen, und ihre Eltern filtern ihre Ratschläge oft durch ihre eigenen Verletzungen. Es gibt weder perfekte Eltern noch perfekte Kinder. Hier kommen Gottes Gnade, Weisheit, Charakter und Geist in die Familiendynamik ins Spiel, wenn man ihn lässt. Hier müssen Eltern gegenüber ihren Kindern offen verletzlich sein, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.
 
An Eltern, die dies erlebt haben oder gerade erleben:
Ihr Kind macht dich für Schmerzen verantwortlich, die du nie beabsichtigt hast. Von deinem Kind „abgelehnt” zu werden, verdreht die Liebe, die du gegeben haben, zu etwas Dunklerem, Miss­verstandenem und aus dem Zusammenhang Gerissenem. Sie sehen nicht die Zeiten, in denen du für sie da warst. Sie sehen nicht die Opfer. Sie sehen die Geschichte, gefiltert durch ihren Schmerz, den sie selbst geschaffen und so oft wiederholt haben, dass er sich für sie jetzt real anfühlt.
 
Was es noch schlimmer macht, ist, dass, sobald sie diese Geschichte glauben, jede normale und harmlose Kommunikation von Mama und Papa von diesem Zeitpunkt an durch diese verdrehte Erinnerung gefiltert wird. Das bedeutet, dass alle Erinnerungen, die sie haben, nun zu etwas werden, das nicht real war oder in ihrem Kopf und ihren Emotionen umgeschrieben wurde.
 
So wird ein Moment, den du als Elternteil als normal empfunden hast, durch diesen Schmerz gefiltert und wird zum Beweis dafür, dass die verdrehte Version, an die sie glauben, real ist. Das verstärkt ihr falsches Verständnis. Wenn sie damit konfrontierst, kämpfst du am Ende gegen eine Version von dir selbst, die nie existiert hat und nur in ihrem Kopf existiert. Ihre Version von dir ist nun eine Festung, die nur sie (die Kinder) selbst zerstören können.
 
Wir können unsere erwachsenen Kinder fragen: Was hatten wir davon, außer euch zu lieben?
Was hatten wir davon, als wir euch auf die Welt gebracht haben? Alles, was Eltern tun, tun sie ohne die Aussicht auf Belohnung oder Anerkennung. Alles, was in jedes Kind investiert wurde – Liebe, Geduld, Zeit, Energie, Sorgen, Opfer – geschah ohne die Aussicht, dass es jemals etwas zurückgeben würde. Eltern tun diese Dinge in dem Wissen, dass ihr Kind erwachsen wird und sein eigenes unabhängiges Leben entwickeln wird, seine eigene Zukunft haben wird. Eltern wussten von Anfang an, dass es eine Zeit geben würde, in der sie einen Schritt zurücktreten würden, um ihr Kind selbstständig leben zu lassen, ohne dass es seine Mutter und seinen Vater auf die gleiche Weise wie davor brauchen wird.
 
Und das meiste davon wird das Kind nicht in Erinnerung behalten. Es hat keine Ahnung von den schlaflosen Nächten, dem Stress, den Ängsten und den Entscheidungen, die die Eltern für sein Wohlbefinden, seine Liebe und seine Sicherheit getroffen haben, anstatt für ihr eigenes Wohlbefinden. Nichts davon wurde in der Erwartung einer Gegenleistung getan.
 
Ein Elternteil könnte zu seinem erwachsenen Kind sagen: Stell dir die schwierige Frage. Warum haben wir das getan? Wir haben es getan, weil du unser Kind bist. Bevor du uns also für echte oder vermeintliche Unvollkommenheiten verantwortlich machst und dich davon überzeugst, dass wir dir Perfektion schuldig waren, frag dich, was wir davon hatten. Wir lieben dich, wir waren immer für dich da und wir lieben dich weiterhin. Was hätten wir davon gehabt, außer dich zu lieben?
 
Nächste Woche machen wir damit weiter. Gib dieses Kind nicht auf! Gib diese Eltern nicht auf! Bis nächste Woche, seid gesegnet,
 
John Fenn
Website: http://www.cwowi.org
Maile mir unter: [email protected]

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Gott gibt uns Beispiele von (durch) andere Menschen: Parallelen – Teil 4 von 4

12/20/2025

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God making examples of others. 4 of 4, Parallels
Gott gibt uns Beispiele von (durch) andere Menschen: Parallelen – Teil 4 von 4 – 22
 
Hallo zusammen,
 
wenn wir uns damit beschäftigen, wie der Herr das Leben anderer als Beispiele für uns genutzt hat und nutzt, dürfen wir das Beispiel Jesu nicht vergessen.
 
„...Christus hat für uns gelitten, als Vorbild, damit wir seinen Fußstapfen folgen.“ 1. Petrus 2, 21
 
„Ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit ihr auch so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.“ Johannes 13, 15
 
Es geht nicht nur um die Handlung des Fußwaschens, sondern um das umfassende Beispiel seines Lebens im Dienst an anderen.
 
Geistliches Wachstum geschieht wie körperliches Wachstum in Stufen
„Wie neugeborene Babys nach reiner Milch verlangen, damit ihr in Bezug auf eure Erlösung wachsen könnt.“ 1. Petrus 2, 2. Ein Neugeborenes ist zu hundert Prozent von seiner Mutter abhängig, was Milch, Wärme, Schutz und Geborgenheit angeht. Und das Baby macht an beiden Enden eine Pfütze, lol. Es macht Unordnung.
 
Aber Babys trinken Milch und wachsen; wir wissen nicht wie, sie tun es einfach. „Sehnt euch nach reiner Milch.“ REINE Milch, damit ihr wachsen könnt. Keine seltsam schmeckende Milch, d. h. keine schlechte Lehre. Keine albernen Lehren. Keine Lehren, die zu Knechtschaft führen, sondern reine Milch, die euch helfen wird, zu wachsen.
 
In Galater 4,19 schrieb Paulus: „Meine lieben Kinder, ich leide erneut Geburtswehen, bis Christus in euch Gestalt annimmt.“
 
Die Gemeinde in Galatien liegt im mittleren Teil der heutigen Türkei. Paulus besuchte die Region auf allen drei seiner Reisen, die in der Apostelgeschichte aufgezeichnet sind. Zu den wichtigsten Städten gehörten Lystra, wo der Lahme in 14, 8-9 geheilt wurde, und Derbe. Für sie trat er ein und verglich sein Seufzen im Gebet mit dem einer Frau in den Wehen.
 
Wenn wir für jemanden Fürbitte einlegen ...
Wenn sie mit dem Leben und dem Herrn zu kämpfen haben, ähnelt das sehr einer Reihe von Wehen: Intensität, Ruhe, Intensität, Ruhe. Währenddessen wächst das Baby (in Christus). Wenn wir regel­mäßig für ein solches Wachstum in Familie und Freundeskreis Fürbitte einlegen, brauchen wir dieses Beispiel des körperlichen Wachstums, um Geduld zu haben, während Christus in ihnen Gestalt annimmt. Kontraktion, Ruhe, Kontraktion, Ruhe.
 
Da der Vater in einem Menschen wirkt, ist das, was er tut, für denjenigen, der sich am meisten darum kümmert, dass sie in Christus wachsen, nicht immer sichtbar! In den Gebeten des Paulus in Epheser 1, 17-19 und 3, 15-20 geht es darum, dass der Vater ihnen die Augen des Herzens öffnet und sie in ihrem inneren Menschen stärkt, damit sie die Liebe Christi erkennen.
 
Das ist nichts Äußerliches. Wenn wir für einen geliebten Menschen beten, möchten wir oft den Fortschritt messen. Aber dieser Fortschritt wird nicht sichtbar sein. Als Petrus in Matthäus 16, 16-17 ausrief, dass Jesus der Christus sei, sagte Jesus, dass der Vater ihm dies gezeigt habe. Aber niemand wusste, was der Vater Petrus gezeigt hatte, bis er es für alle hörbar aussprach.
 
Das Gleiche gilt für unsere Lieben und das Wirken des Vaters in ihnen. Wir werden nicht wissen, was vor sich geht, bis sie bereit sind, es auszudrücken. Seien Sie also geduldig, der Vater ist am Werk.
 
In 1. Korinther 3, 1-3 tadelt Paulus sie, indem er sie als Babys bezeichnet:
„Brüder und Schwestern, ich konnte euch nicht als Menschen ansprechen, die aus dem Geist leben, sondern als Menschen, die noch weltlich sind – bloße Säuglinge in Christus. Ich habe euch Milch gegeben, keine feste Speise, denn ihr wart noch nicht bereit dafür. Tatsächlich seid ihr immer noch nicht bereit. Ihr seid immer noch weltlich. Denn da es unter euch Eifersucht und Streit gibt, seid ihr dann nicht weltlich? Verhaltet ihr euch nicht wie gewöhnliche Menschen?“
 
Ein Christ wird sagen, dass er kein Baby im Herrn ist, weil er Ihn seit Jahren, vielleicht sogar Jahrzehnten kennt. Doch das ist nicht der Maßstab, der für das geistliche Wachstum verwendet wird. Wenn jemand Streit in seinem Leben hat und Dinge sagt wie die Korinther: „Ich gehöre zu Apollos“ und „Ich gehöre zu Paulus“, dann ist er noch ein Kind.
 
Jemand mag 50 Jahre alt sein, seit Jahren Solosingen, den ganzen sonntäglichen Kinderdienst leiten, aber wenn er Spaltungen verursacht, in Streitigkeiten verwickelt ist und Partei ergreift, wie es einige der Korinther taten, dann ist er ein Kind.
 
Paulus schrieb in 1. Korinther 3, 2, dass er ihnen feste Speise geben wollte, aber sie konnten sie nicht verdauen. Das ist das Problem mit Menschen, die ihre geistliche Reife daran messen, wie viel sie wissen. Sie denken, Wissen sei gleichbedeutend mit Reife, aber das sagt die Bibel nicht. Sie sagt, dass Reife darin besteht, in den Früchten des Geistes zu wachsen und die Frömmigkeit seines Charakters zu haben – ein Täter des Wortes zu sein, nicht nur ein Hörer.
 
Um das, was Paulus gesagt hat, auf unsere Zeit zu übertragen, könnten wir sagen, dass jemand, der so sehr in eine bestimmte Lehre verstrickt ist, dass er andere ausschließt, sogar diejenigen, die nicht mit ihm übereinstimmen, aus seiner Freundesliste entfernt oder sich über sie ärgert, ein Baby in Christus ist. Sie kennen den Herrn vielleicht schon seit Jahrzehnten, aber nach Gottes Maßstab sind sie bloß Babys.
 
Paulus drückt es in Epheser 4, 14-15 so aus:
„Damit wir nicht mehr wie Unmündige sind, hin und her geworfen von den Wellen und von jedem Wind der Lehre umhergetrieben, durch die List und Verschlagenheit der Menschen, die in ihrer Hinterlist betrügerisch vorgehen. Stattdessen wollen wir in Liebe die Wahrheit sagen und in jeder Hinsicht heranwachsen, um zu dem reifen Leib von ihm zu werden, dessen Haupt Christus ist.“
 
Ein Zeichen dafür, dass man ein Baby ist, ist, dass man ein Mensch ist, der nicht zu unterscheiden vermag. Babys werden von der neuesten Lehre, die gerade aufkommt, hin und her geworfen. Babys können Wahrheit nicht von Lüge unterscheiden. Babys können nicht erkennen, ob jemand sie mit List zu lehren versucht, um sie zu ködern.
 
Wie viele Menschen lassen sich von Dingen im Internet mitreißen und stellen sie über Kapitel und Verse, ja sogar über den gesunden Menschenverstand! Aber wenn etwas in unserem Geist Resonanz findet, macht es für Geist und Seele Sinn. Es kitzelt nicht die Sinne, sondern der Geist der Wahrheit in uns stimmt zu, und diese Person spürt diese Übereinstimmung, diese Beruhigung, diesen Frieden.
 
Aber geistliche Kinder sind zu jung und unreif, um das zu erkennen. Denken Sie daran, wie wir Kindern beibringen, sich vor Fremden zu hüten – sich nicht von jemandem in einem Auto ansprechen zu lassen, der ihnen Süßigkeiten anbietet oder nach dem Weg fragt. Die Gefahr durch Fremde ist etwas, das jedem Kind beigebracht wird. Eltern statten ihre Kinder mit GPS-Sendern aus, geben ihnen Telefone und vieles mehr, nicht weil sie ihren Kindern nicht vertrauen, sondern weil sie erkennen, dass Kinder noch kein Urteilsvermögen, keine Reife und keine Erfahrung im Umgang mit Fremden haben.
 
Wenn wir alles, was uns widerfährt, als Beispiel nehmen, um daraus zu lernen, ist der Vater gnädig und gibt uns Einblicke in das, was wir falsch gemacht haben, was wir in Zukunft tun könnten und vieles mehr.
 
Als Jesus den Jüngern sagte, sie sollten sich vor dem Sauerteig der Pharisäer hüten, dachten sie, er sei verärgert, weil sie nicht genug Brot mitgebracht hatten. Seine Antwort in Markus 8, 17 ist ein Beispiel dafür, dass wir erkennen sollen, was er in unserem Leben und im Leben anderer tut und getan hat: „Wie kommt es, dass ihr das nicht versteht? Begreift ihr nicht und versteht ihr nicht? Seid ihr so verstockt?“
 
Lasst uns alle Beispiele um uns herum betrachten und uns vom Herrn lehren, korrigieren und inspirieren lassen!
 
Nächstes Woche gibt es ein neues Thema. Bis dahin wünsche ich euch Gottes Segen.
 
John Fenn
Website: http://www.cwowi.org
Maile mir unter: [email protected]
 

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Gott gibt uns Beispiele von (durch) andere Menschen: Heimsuchungen, Leiter, teil 3von4

12/13/2025

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God making examples of others; 3 of 4, Visitations, Leaders
Gott gibt uns Beispiele von (durch) andere Menschen: Heimsuchungen, Leiter
 
Hallo zusammen,
 
moderne Gesellschaften suchen an den falschen Orten nach Vorbildern für ihr Leben. Die Popkultur ist ein offensichtliches Beispiel dafür. Daher scheint es für Christen unrealistisch, Männer und Frauen aus der Antike als Vorbilder für gutes und schlechtes Verhalten zu betrachten, aber das Leben dieser Menschen aus der Antike wird in der Heiligen Schrift geschildert, damit wir daraus lernen und leben können.
Davids Leben, angefangen mit Goliath bis zu Bathseba, von der Rebellion seines Sohnes Absalom bis zu Salomo, wird für alle lesbar geschildert. Seine Achterbahnfahrt der Gefühle in diesen ver­schiedenen Lebensabschnitten ist in den Psalmen für alle ersichtlich. Die Triumphe und Misserfolge anderer wurden ausführlich als Beispiele für uns niedergeschrieben. Von Abraham, der mit Hagar ein Kind zeugte, über Israel in der Wüste bis hin zu den Priestern zur Zeit Maleachis, die die Heilige Schrift verdrehten, um sie ihren eigenen Begierden anzupassen – all das sind Beispiele worin das Gute, das Schlechte und das Hässliche zu finden ist.
 
Vor Jahren hatte ich einige Erscheinungen, in denen der Herr mich über das Gericht lehrte.
Während dieser Zeit fragte ich nach Ananias und Saphira, deren Tod in Apostelgeschichte 5, 1-11 allen Menschen Gottesfurcht einflößte und als Beispiel dafür diente, was man nicht tun sollte.
„Warum warst du so streng mit Ananias und Saphira?“, fragte ich. „Erinnere dich daran, dass mein ganzer Leib sich zu dieser Zeit in Jerusalem befand (mit Ausnahme derer, die nach Pfingsten zerstreut wurden). Was sie hineinbringen wollten, konnte nicht zugelassen werden.“
 
Die Einheit in der Gemeinde war in diesem ersten Jahr so stark, dass Heuchelei unbekannt war. Das heißt, bis Ananias und Saphira beschlossen, alle über ihre Spende zu belügen. Der Herr richtete sie sofort, und beide fielen innerhalb von drei Stunden tot um, nachdem sie Petrus direkt ins Gesicht gelogen hatten. Der Herr sagte zu mir:
 
„Denk daran, mein Sohn. Das Ausmaß des Gerichts entspricht immer dem Ausmaß der Salbung.“
Da bat ich ihn, mir zu erklären, was „Salbung“ bedeutet. Er sagte: „Du kannst es dir als die offenbarte Gegenwart Gottes vorstellen.“ Sofort dachte ich nicht nur an seine Gegenwart im Gottesdienst, sondern auch im Leben eines Menschen. Die offenbarte Gegenwart in Form von Segen, Gnade und Timing. Ich begann zu verstehen, dass „Salbung“ mehr ist als seine Gegenwart, die man in einem Gottesdienst spürt, sondern dass sie sich auch im Leben von jemanden zeigt. Gegenwart bedeutet „offensichtlich, sichtbar oder bekannt gemacht“.
 
Er fuhr fort: „Viele rufen zum Vater, er möge eine Erweckung senden, aber ich sage euch die Wahrheit, wenn ich sage, dass es, wenn der Vater dieser Nation eine Erweckung bringen würde, viele, viele Ananias und Saphira (Tote) im ganzen Land geben würde.“
 
Der Herr machte sie damals zu einem Beispiel, doch später in Apostelgeschichte 7 erlaubte er Saulus von Tarsus, Gläubige zu verfolgen und an ihrer Hinrichtung teilzunehmen. In Apostelgeschichte 8, 1-3 heißt es, dass Saulus die Gemeinde „zerstörte“, indem er in Häuser eindrang, Männer und Frauen verhaftete und sie ins Gefängnis schickte. Das griechische Wort, das mit „zerstören“ übersetzt wird, lautet „elymaineto“ – darin kann man das Wort „eliminieren“ erkennen. Die Gläubigen versammelten sich damals in Privathäusern, wie sie es heute in den meisten Teilen der Welt tun. Wenn man also in diese Häuser eindrang und die Menschen ins Gefängnis schleppte, wurde diese (Haus-)Gemeinde ausgelöscht und ganze Familien zerstört.
 
Aber der Herr beendete die Verfolgung, als er Saulus (Paulus) außerhalb von Damaskus erschien, und verhinderte so, dass sich die Verfolgung ausbreitete, während er gleichzeitig zuließ, dass sich das Evangelium über Jerusalem hinaus verbreitete. Paulus sagte, der Herr habe ihn durch die Gnade, die er ihm erwiesen hatte, zu einem Vorbild gemacht, zu einem Vorbild für diejenigen, die später an den Herrn glauben würden.
 
Gibt es Dinge in unserer Vergangenheit, die uns davor zurückschrecken lassen, jemals wieder zu dieser/n (bestimmten) Sünde/n zurückzukehren? Hat der Herr uns beschränkt oder aufgehalten, um uns seine Erlösung zu zeigen und diese Dinge zu Beispielen für Fehler zu machen, die niemals wiederholt werden dürfen?
 
In Hebräer 10, 32-33 heißt es: „Denkt an die früheren Tage, als ihr zum Glauben gekommen seid, und denkt an die großen Schwierigkeiten, die ihr damals erdulden musstet, indem ihr manchmal sogar öffentlich bloßgestellt und verfolgt wurdet.“
 
Diese Tage sollen uns als Beispiel dienen, dass wir niemals zu ihnen zurückkehren und dass wir seine Gnade inmitten all dessen sehen.
 
Prüfen wir, warum sie zu Beispielen für alle gemacht wurden, dass sie alle sehen, indem ich ein modernes Beispiel anführe.
1995-96 wurde die Affäre des damaligen Präsidenten Clinton mit einer Praktikantin im Weißen Haus öffentlich bekannt. Ich fragte den Vater, warum er zuließ, dass dieser private Skandal ans Licht kam.
 
„Ich habe zugelassen, dass seine Affäre bekannt wurde ... weil er die Sünden seiner Generation repräsentiert, nämlich Lust und Gier. Ich habe es zugelassen, damit einige sein Leben sehen und sagen: „Siehst du, er ist genau wie ich” und ihren Weg fortsetzen, oder „Siehst du, er ist genau wie ich” und Buße tun und ihren Weg ändern.”
 
Diese Fehler durften aufgedeckt werden, mit dem Effekt, dass sie vor allen zurechtgewiesen wurden, wie Paulus es angewiesen hatte, damit andere sich fürchten – und aus ihren Beispielen lernen.
 
Das geschieht, wenn die Sünde eines Pastors aufgedeckt wird – um anderen als Beispiel zu dienen. In 1. Timotheus 5, 19-20 schreibt Paulus: „Nimm keine Anklage gegen einen Ältesten an, es sei denn mit zwei oder drei Zeugen. Diejenigen, die sündigen, weise vor anderen zurecht, damit alle anderen sich fürchten.“
 
Wenn wir daher sehen, dass der Ehebruch oder der geistliche Missbrauch eines Pastors aufgedeckt wird, dürfen wir nicht darüber klatschen oder in den sozialen Medien schimpfen und die Person persönlich angreifen. Gottes Absicht ist es, ein Beispiel zu geben, „damit andere sich fürchten“. Der Kontext der öffentlichen Aufdeckung von Sünden beschränkt sich auf Leiter – er sagt nicht, dass die Sünden von Gemeindemitgliedern vor der ganzen Gemeinde aufgedeckt werden sollen. Paulus schreibt ausdrücklich von Leitern.
 
Die Nachricht vom Tod von Ananias und Saphira wäre damals in den lokalen Nachrichten berichtet worden, so wie heute das Versagen eines Pastors in den Nachrichten erscheint. Nehmen wir uns diese Beispiele vor Augen, denken wir über das Gericht des Herrn nach und prüfen wir unser eigenes Leben? Sagen wir jemals etwas, was die Generation meiner Eltern regelmäßig gesagt hat: „Nur durch die Gnade Gottes bin ich nicht an ihrer Stelle“?
 
Nächste Woche werde ich über einen Besuch berichten, von dem ich selten erzähle, wie der Herr uns anhand von Beispielen aus unserem eigenen Leben lehrt. Bis dahin, seid gesegnet,
 
John Fenn
Website: http://www.cwowi.org
Maile mir unter: [email protected]

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Gott gibt uns Beispiele von (durch) Menschen: Unser vergangenes Leben. Teil 2 von 4

12/6/2025

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God making examples of people. Our past life
Gott gibt uns Beispiele von (durch) Menschen: Unser vergangenes Leben. Teil 2 von 4
 
Hallo zusammen,
 
letzte Woche habe ich weitergegeben, warum Israel viel weniger Offenbarungen von Gott erhalten hat als wir heute, die wir Jesus haben. Der Vater sprach in der Vergangenheit „auf vielfältige Weise und in vielen Bereichen” zum alten Israel, aber in diesen letzten Tagen hat er seinen Sohn offenbart: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.” (Johannes 14,9) Israel hatte das nicht.
 
Das mosaische Gesetz war eine Offenbarung in dreierlei Kategorien:
Anbetung, Moral und Hygiene in 613 Gesetzen. Wenn Paulus über Verhalten spricht, schreibt er aus dem moralischen Gesetz. Die 613 Gesetze Moses wurden in den zehn Geboten zusammengefasst. Diese zehn wurden in zwei Teile zusammengefasst: Die ersten vier hatten mit der Liebe zu Gott zu tun. Die letzten sechs hatten mit der Nächstenliebe zu tun, wobei das wichtigste Gebot in diesem Abschnitt „Ehre deinen Vater und deine Mutter“ war. Die übrigen Gebote, nicht zu lügen, zu morden, zu stehlen, zu begehren und Ehebruch zu begehen, ergeben sich aus dem ersten, dem Ehren von Vater und Mutter. Markus 12, 28-31
 
Als Gott Israel die für sie völlig neuen Offenbarungen über Gottes Maßstäbe gab, stellte er Menschen als Beispiele hin, die sich entschieden hatten, diese Gesetze zu brechen. Sobald das Gesetz gegeben war, musste das Urteil gemäß diesem Gesetz gefällt werden. Es ist wie bei Eltern, die ihrem Kind mit harter Bestrafung drohen, obwohl das nicht ihrer Natur entspricht. Wenn sie einmal eine Drohung ausgesprochen haben, müssen sie diese auch umsetzen. Wenn sie das nicht tun, lehren sie das Kind zwar Gehorsam, aber sie vermitteln ihm auch, dass Mama und Papa keine Menschen sind, die zu ihrem Wort stehen. Gott IST sein Wort, und so musste er, nachdem das Gesetz gegeben worden war, auch die Disziplinierung durchsetzen.
 
Zu den Beispielen, die Gott unter der Kategorie Anbetung den Menschen gab, gehören:
Korah und 250 Leviten, die in 4 Mose 16 die Ordnung des Priestertums in Frage stellten. Die Erde öffnete sich und verschlang sie. Ein weiteres Beispiel sind Nadab und Abihu, die Söhne Aarons, die „fremdes Feuer” auf dem Altar darbrachten und sofort vom Herrn hingerichtet wurden.
 
Ein Beispiel für einen Verstoß gegen das moralische Gesetz war der Mann, der am Sabbat Holz sammelte. 4 Mose 15, 31-36. Gott hatte ihnen gerade in Vers 31 die Folgen eines Gesetzesbruchs erklärt, aber der Mann ignorierte Gott und brach absichtlich das Gebot. Er wurde zu Tode gesteinigt.
 
Gott hat uns ein Beispiel bezüglich unserer vergangenen Fehler und seine Gnade uns gegenüber gegeben
Auch wir haben schwere Zeiten durchgemacht, und wie Israel vergibt er uns unsere Sünden, aber er ließ uns die Folgen unserer eigenen schlechten Entscheidungen erleiden, als Beispiel dafür, dass wir diesen Weg nicht noch einmal gehen sollen. Und was vielleicht noch wichtiger ist: damit wir seine Gnade erkennen und sehen, wovon wir gerettet worden sind.
 
Er vergibt uns unsere Sünden, lässt uns aber die Erinnerung an vergangene Sünden und Fehl­ent­scheidungen bewahren, damit sie uns als Beispiele dienen und wir aus ihnen lernen können. Unser vergang­enes und gegenwärtiges Leben ist nicht nur für uns selbst ein Beispiel, sondern auch für andere, wie aus dem Missionsauftrag hervorgeht:
 
„Darum geht hin und lehrt alle Völker ... und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe ...“ Matthäus 28, 19-20. Das bedeutet, dass unser Leben Beispiele sind, die Gott nutzt, um anderen seine Wege zu lehren und sie zu ihm zu bringen.
 
Paulus sagte, sein vergangenes Leben und die ihm erwiesene Gnade seien ein Beispiel für alle:
In 1. Timotheus 1, 12-16 schrieb er, dass er der „größte“ Sünder sei, weil er die Gemeinde verfolgt habe. Er sagte, er habe aus zwei Gründen Gnade erfahren: Erstens, weil er die Gemeinde in Unwissenheit und im Unglauben verfolgt habe; zweitens, weil der Herr sein Leben zu einem Beispiel und Vorbild für diejenigen machen wollte, die dadurch zum Herrn kommen würden.
 
Paulus sagte, er sei der größte Sünder. Er verwendete das griechische Wort „protos”, was „der Erste”, „der Vorrangige”, „der Führende” bedeutet. Jeder Mensch mit einer Vergangenheit hat eine Vorstell­ung davon, was „schlimme” Sünden sind, und sehr oft sind diese Vorstellungen von „schlimmen” Sünden Sünden, die sie vor oder sogar nach ihrer Bekehrung zum Herrn begangen haben. Paulus sagte jedoch, dass seine Verfolgung der Gemeinde ihn zum Obersten unter den Sündern gemacht habe – zum ersten und führenden Sünder.
 
Das Wort, das mit „Vorbild“ übersetzt wird, ist „hupotuposis“ und bedeutet „ein Muster zur Nachahm­ung entwerfen“ oder Prototyp. Dies ist einer der Gründe, warum Paulus in 1. Korinther 4, 16 und 11, 1 schreibt: „Ahmt mich nach, wie ich Christus nachfolge.“ Siehe auch 1. Thessalonicher 1, 6-7; 2, 13-14; 2. Timotheus 1, 13; Titus 2, 7; Hebräer 6, 12.
 
Wenn er der Oberste und Erste unter den Sündern ist, weil er die Gemeinde verfolgt hat, dann müssen wir diesen Maßstab auch auf uns selbst anwenden. Die schlimmste Sünde ist laut Paulus die Verfolgung der Gemeinde. Das wurde ihm vielleicht von Anfang an klar, denn als er in Apostel­ge­schichte 9, 1-9 von der Helligkeit unseres Herrn geblendet wurde und zu Boden fiel, fragte er: „Wer bist du, Herr?“
 
Der Herr antwortete: „Ich bin Jesus, den du verfolgst.“ Jesus nahm und nimmt die Verfolgung von Gläubigen persönlich. „Ich bin Jesus, den du verfolgst.“ Jesus war im Himmel. Paulus verhaftete Gläubige, half bei der Hinrichtung von Stephanus in Apostelgeschichte 7 und offensichtlich bei noch viel mehr. Es war seine Verfolgung, die dazu führte, dass alle Gläubigen außer den Aposteln aus Jerusalem wegzogen (Apostelgeschichte 8, 1-2). Schätzungen zufolge waren das zehntausend Menschen!
 
Im großen Missionsauftrag sehen wir, dass unser Leben ein Vorbild für andere ist. Wir tragen Christus in uns, die Hoffnung auf Herrlichkeit. Wir werden beobachtet, beachtet und registriert. Manche lernen uns vielleicht so gut kennen, dass sie unsere Geschichte erfahren, wie wir gelebt haben bevor wir Jesus kennengelernt haben und wie unsere Geschichte dann weiter mit Christus verlaufen ist. Wenn es dir schwerfällt, dir deine Vergangenheit zu vergeben, oder du Schwierigkeiten hast zu glauben, dass Jesus dir wirklich vergeben hat, denke an Paulus. Er hat Paulus vergeben, der ihn verfolgt hat. Er hat dir ganz sicher vergeben!
 
Nächste Woche geht es um Ananias und Saphira und andere ... Bis dahin, seid gesegnet,
 
John Fenn
Website: http://www.cwowi.org
Maile mir unter: [email protected]
 

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