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Kenne deinen Geist – Teil 3

11/25/2016

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Hallo an alle,
 
Auf der High-School erzählte mir eine Freundin namens Janny vom Herrn und dann verabredete ich mich mit Barb und erzählte ihr was Janny mir erzählt hatte. Eine kurze Zeit, bevor ich gläubig geworden war und mein Leben dem Herrn gegeben habe, hatte ich beobachtet, dass viele Gebete von Janny und ihrem Freund (und künftigen Ehemann) beantwortet worden waren und wusste daher irgendwie in meinem Herzen, dass alles was sie mir über den Herrn erzählt hatte, wahr war.
 
Aber Barb und ich hatten viele Verabredungen im Laufe von einigen Monaten, in denen wir über die Errungenschaften von Jesus und meinen neu gefundenen wiedergeborenen Existenzzustand sprachen. Das Familienleben von Barb war kein glückliches und sie hatte niemals Entscheidungen leicht oder schnell getroffen.
 
Wenn wir zurückschauen, dann können wir sagen, dass der Herr in diesen Monaten, bevor sie zu dem Punkt kam sich für Christus zu entscheiden, an ihrem Herzen gearbeitet hatte. Tatsächlich geschah es nicht bis sie ihren tiefsten Punkt im Leben erreicht hatte, an dem sie zum Herrn schrie und teilweise sagte: „Gott, wenn du real bist wie John sagt, dass du es bist, dann zeigst du dich mir besser oder …“ Und an diesem Punkt durchdrang eine Wärme und ein Frieden ihr innerstes Dasein wie eine flüssige Decke von Liebe, die direkt auf sie fiel – so beschreibt sie es – eine Liebe, die sie niemals gekannt hatte, rauschte auf sie nieder.
 
Bevor du wiedergeboren wurdest …
Diese Entscheidung für Jesus, die ich mit sechszehn Jahren traf, war für mich schneller als für sie, aber es war immerhin ein Prozess für uns beide. Die Entscheidung wurde nur nach Diskussionen, Gedanken und dem Beobachten von beantworteten Gebeten bei anderen getroffen. Die Bibel beschreibt diesen Prozess als „Erleuchtung“.
 
Im Neuen Testament werden verschiedene Wörter benutzt um den Prozess zu beschreiben, durch den eine göttliche Offenbarung einer Person gezeigt wird. Diese sind „das Öffnen der Augen für dein Verständnis“, „erleuchtet werden“, „ihr Verständnis wurde geöffnet“, „geistliche Weisheit“, „geistliche Unterscheidung“, um nur einige zu nennen. (Epheser 1, 18, Hebräer 4,4, Lukas 24, 25, Epheser 1, 17, Kolosser 1, 9, 1 Korinther 2, 14-16)
 
Du wurdest zuerst in deinem geistlichen Menschen „erleuchtet“. Dieser Prozess geschieht, wenn dein Verstand realisiert, dass etwas anderes tief in deinem Geist geschieht – und dass du realisierst, dass du etwas wegen der Frage um Jesus tun musst.
 
Jesus sagte es auf diese Weise: „… jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, wird ewiges Leben haben …“ und „… jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, wird zu mir kommen.“ Johannes 6, 40 & 45
 
Zuerst sehen wir den Sohn und dann glauben wir. Zuerst lernen wir vom Vater, auch wenn wir das die meiste Zeit gar nicht realisieren, so ist es Gott Vater, der ganz tief in unseren Herzen an uns handelt – in unserem geistlichen Menschen – und wir kommen zu Jesus.
 
Als Petrus erklärte, nachdem er die Meinungen von allen anderen über Jesus gehört hatte: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“, sagte Jesus, dass ihm dies nicht Fleisch und Blut (was natürliche Mittel meint) offenbart haben, sondern, dass es ihm der Vater im Himmel offenbart hat. Hat Petrus realisiert, dass es der Vater war, der ihm gezeigt hatte, wer Jesus war? Die Tatsache, dass Jesus ihm sagen musste, dass es der Vater war, veranlasst mich zu glauben, dass Petrus es zu der Zeit nicht wusste.
 
Die Gebete von Paulus beinhalten immer die Bitte um Offenbarung, was ein anderes Wort für Erleuchtung ist und auch wie in „dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit euch den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst geben würde, damit die Augen eures Verständnisses erleuchtet werden und ihr die Hoffnung seiner Berufung erkennen würdet …“ Epheser 1, 17-18
 
Kenne deinen Geist
Für Menschen, die Probleme mit ihrer Gebetssprache haben, schlage ich vor, dass sie sich an die Zeit der Erleuchtung, bevor sie den Herrn kannten, zurückerinnern. Was hat dich da innerlich aufgewühlt? Du hast realisiert, dass dein Verstand Dinge bemerkt hat, die in deinem Inneren geschehen sind: Gefühle, Empfindungen, sogar Gedanken und Ideen sind aus deinem Geist geflossen und der Verstand hat sie bemerkt und er hat diese leisen Vorschläge aufgenommen. Genau das ist der Schlüssel!
 
Wir leben in einer solch gehirn-lastigen Welt, einer emotionale Welt, in der die Menschen nicht weiter darüber nachdenken, wenn sie in ihrem Verstand etwas bemerken was tief aus ihrem Geist kommt. Genau das beschreibe ich. Lerne es zu beachten, wenn deine Gedanken etwas aufschnappen was dein Geist spürt – du weißt es bereits. Es ist wie wenn du mit dem Herrn über etwas argumentierst. Er ist nicht in deinem Verstand, sondern in deinem Geist und du wägst ab, ob du mit dem, was du fühlst das du tun sollst, mitgehst oder mit dem was dein Verstand dir sagt. Den Schritt des Glaubens zu tun und dem zu vertrauen was du in deinem Geist spürst, ist der Schlüssel um hinauszutreten und die Tür in ein neues Leben zu öffnen.
 
Denk über deinen Verstand wie über den Mittelpunkt einer Wippe, bei der sich dein Geist an dem einen Ende und dein Körper am gegenüberliegenden Ende befinden. Dein Verstand kann die Aufmerksamkeit verschieben und zwar einerseits auf das Äußerliche des Körpers und auf die natürlichen Sinne und andererseits auf das Innere, auf deinen geistlichen Menschen und was du da spürst. Dein Verstand kann mit beiden Seiten argumentieren – dein Körper möchte in die eine Richtung gehen, aber dein Verstand lehnt es ab oder dein Geist möchte einen Weg gehen und dein Verstand verwirft es. Lerne es mit deinem Geist übereinzustimmen, beende die Argumente, wage den Schritt des Glaubens. Hebräer 5, 14 sagt, dass es durch den Gebrauch (Versuch und Irrtum) geschieht, dass wir unsere Sinne trainieren zwischen dem Guten und dem Bösen zu unterscheiden. Es passiert dir nicht einfach, du musst es leben und darin wandeln.
 
Meine Erfahrung ist, dass die meisten Christen nicht wissen, wie man in Anbetung oder Gebet aus dem Geist heraus fließt. Der Beweis dafür ist, wenn ich eine Versammlung leite und ich die Musik aufhören oder in den Hintergrund treten lasse und die Menschen bitte einfach weiter anzubeten – und es dann still wird. In Versammlungen verbringe ich viel Zeit damit die Menschen zu lehren, wie sie aus ihrem Geist heraus fließen können und wenn sie das dann tun, dann eröffnet sich ihnen eine ganz neue Welt. Der Herr öffnet ihre Augen für seinen Bereich und sie fühlen und spüren Dinge, die sie nie davor gespürt haben. Aber hierbei handelt es sich um eine Lebensweise, ein Fließen in Anbetung, in Gebet, in reiner Motivation von Liebe gegenüber anderen – mit keinen anderen Bedingungen daran geknüpft als dass sie in Christus wachsen.
 
Das bei der Anbetung zu praktizieren ist deine Sache, einfach zwischen dir und dem Herrn. Mach es nicht so, dass du eine CD anmachst, sondern komm einfach mit der Dankbarkeit tief in deinem Herzen in Berührung, die du fühlst, die Liebe, die du fühlst, die Wertschätzung die du gegenüber dem Vater und Herrn fühlst, weil sie dich gerettet haben – dann, wenn du einmal mit dem in Berührung bist, wie du wirklich über deine Errettung fühlst, dann drücke das in Worten aus – übersetze diese Liebe und Anerkennung und Dankbarkeit in Worte und sage es ihm. Das bedeutet es aus deinem geistlichen Menschen in deine Seele zu ziehen, wobei du deinen Körper benutzt – von Geist zu Seele zum Körper in dem göttlichen Fluss des Lebens.
 
Jesus sagte in Johannes 4, 24, dass der Vater solche sucht, die ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Das griechische Wort „anbeten“ ist proskuneo, wobei „pros“ „hin zu …“ und „kuneo“ „zu küssen“ bedeutet. Buchstäblich bedeutet Anbeten „dem Vater einen Kuss geben“. Das kannst du nicht tun, wenn dein Verstand herumwandert, äußerlich schöne lyrische Lieder singst, während dein Verstand darüber umherstreift, ob du das Licht über der Spüle ausgemacht hast, bevor du das Haus verließt. Verbring selber Zeit mit dem Herrn, komm mit dir selbst tief in deinem Inneren in Berührung, während du das schätzt und dafür dankbar bist, dass du errettet bist und dann fokussierst du deinen Verstand darauf deine Gefühle in Worte zu fassen und sie auszusprechen.
 
Wandle durch dein tägliches Leben und sei dir deines geistlichen Menschen bewusst, indem du deine Aufmerksamkeit von den äußerlichen Dingen, die geschehen, auf das Innere richtest. Zum Beispiel wie sich das was dein Chef oder dein Mitarbeiter oder dein Nachbar gesagt hat, in deinem Geist anfühlt. Oftmals ist da zuerst kein Gefühl, aber wenn jemand etwas sagt, das von Gott für dich ist, ob sie sich dessen nun bewusst sind oder nicht, dann wird dies eine Welle von Begeisterung oder Offenbarung in deinem Geist verursachen, die dein Verstand bemerken wird – und das ist dein Geist. Wenn du deinen Mund öffnest um eine andere Person zu verletzen oder um dich selbst zu erhöhen und dein Verstand nimmt wahr, dass du dich tief in deinem Inneren betrübt fühlst, dann ist das dein Geist. Lebe so, dass du deine Aufmerksamkeit kontinuierlich zwischen den natürlichen Sinnen und den Sinnen deines geistlichen Menschen hin und herwechselst … Hier erwartet dich ein ganz neuer Bereich!
 
Nächste Woche folgt ein neues Thema. Bis dahin, seid gesegnet,
 
John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber
www.cwowi.org und emaile mir unter [email protected]
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Kenne deinen Geist – Teil 2

11/18/2016

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Hallo an alle,
​
Geschätzte fünfzig Jahre nachdem Konstantin das Christentum legalisiert hatte, erhob sich ein Mann namens Augustinus (354 - 430 n.Chr.) und übte Einfluss auf die Gemeinde aus. Die Auswirkungen seiner Schriften beeinflusste die Geschichte bis in unsere Zeit u. a. auf zwei Gebieten, die für die heutigen Weekly Thoughts relevant sind.
 
Ursprüngliche Sünde und Babytaufe
Augustinus fing mit dem Glauben an die „ursprüngliche Sünde“ und auch mit der damit zusammenhängenden Praxis der Wassertaufe von Babys an. Und so kam es dazu:
 
Augustinus glaubte, dass, weil Adam und Eva sündigten, dies bewirkte, dass der Tod in ihren geistlichen Menschen kam. Daher wird jede Person mit einem geistlich dunklen oder „toten“ Geist geboren. Augustinus lehrte, dass die ursprüngliche Sünde nur mit der Wassertaufe beseitigt werden konnte und dass ohne die Wassertaufe eine Person nicht in den Himmel kommen konnte, auch keine Säuglinge und kleinen Kinder.
 
In jenen Tagen war die Säuglingssterblichkeit sehr hoch. Zwischen 25 und 50 Prozent der Babys starben bevor sie ein Jahr alt wurden. Oftmals wurde einem Baby kein Name gegeben bis es das Alter von einem Jahr erreicht hatte, denn sein Überleben war so unsicher. Von daher fing die Praktik der Wassertaufe von Säuglingen an und sie wurde oftmals nur wenige Momente nach ihrer Geburt angewandt. Und das ist der Grund warum einige Denominationen bis heute Babys taufen. Dies beruht daher auf einer über 1500 Jahre alten Tradition.
 
Von dem amerikanischen Freiheitskämpfer  Paul Revere wird berichtet, dass er seinen neugeborenen Sohn Isannah, also das achte Kind von Paul und Sarah, genommen hatte um ihn unmittelbar nach seiner Geburt zu taufen. Aber unglücklicherweise überlebte weder Isannah noch seine Frau Sarah. Paul heiratet später Rahel (Walker) und hatte mit ihr auch acht Kinder, also hatten sie gemeinsam sechszehn Kinder zwischen Sarah und Rahel, wobei fünf von ihnen im Säuglingsalter starben.
 
Obgleich der Gedanke einer „ursprünglichen Sünde“ und die Babytaufe von den meisten Protestanten als nicht schriftgemäß abgelehnt wurde, ist der Irrtum, dass Babys „geistlich tot“ geboren werden auch heutzutage noch bei Gläubigen von allen möglichen Hintergründen in großen Teilen weitverbreitet, vielleicht weil sie es nie wirklich durchgedacht haben.
 
Viele Protestanten sagen einfach: „Babys gehen in den Himmel, weil sie niemals irgendetwas Falsches getan haben“, während sie die Lehre, dass ein Baby geistlich tot geboren ist, nicht anerkennen, die besagt, dass sie nicht in den Himmel eintreten können, auch wenn sie nie gesündigt haben.
 
Was die Bibel dazu sagt
Glücklicherweise lehrt die Bibel nichts über ursprüngliche Sünde. Sie lehrt, dass wir alle wie Adam und Eva ursprünglich geschaffen wurden und lebendig für Gott sind und dass wir wie sie in der Lage sind mit ihm zu wandeln und zu reden und genauso wie sie noch nicht erwählt haben von welchem „Baum“ wir essen wollen.
 
Bedenke, dass Adam und Eva so unschuldig waren als sie mit Gott in dem Garten wandelten, dass sie keine Ahnung davon hatten, dass sie nackt waren. Wie unglaublich schlau ist das – und doch waren sie wie unschuldige Kleinkinder – und genauso können wir ihren geistlichen Zustand verstehen.
 
Wie alt ist eine Person, der es egal ist, dass sie nackt ist? Welches Alter hat eine Person, die natürlicherweise oft Engel und Jesus sieht und die so sensibel den Dingen Gottes gegenüber erscheint? Die Antwort ist: Es sind die kleinen Kinder und wie Adam und Eva, die durch Gott geschaffen wurden und sich daher in seinem Bereich bewegen konnten, so bewegen sich auch kleine Kinder in den Dingen Gottes, weil sie geistlich lebendig erschaffen wurden. Aber wie wir alle, müssen auch sie an einem bestimmten Punkt zwischen Gut und Böse, zwischen richtig und falsch, gerecht und ungerecht entscheiden. Physische und persönliche Charakterzüge werden von den Eltern zu den Kindern weitergegeben, aber der Vater alleine ist der Schöpfer und der Vater der Geister:
 
„Zudem hatten wir auch unsere Väter nach dem Fleisch als Züchtiger und scheuten sie. Sollen wir da nicht vielmehr dem Vater der Geister unterwürfig sein und leben? Hebräer 12, 9
 
 „Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet.“ Sacharja 12, 1
 
„So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schuf und sie ausspannte, der die Erde ausbreitete und was ihr entsprosst, der dem Volk auf ihr den Atem gab und den Lebenshauch denen, die auf ihr gehen.“ Jesaja 42, 5
 
„Du verbirgst dein Angesicht und sie erschrecken. Du nimmst ihren Lebensatem weg: Sie vergehen und werden zu Staub. Du sendest deinen Lebenshauch aus: Sie werden geschaffen; du erneuerst die Flächen des Ackers. Psalm 104, 29 – 30
 
„Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Atem (Geist) des Allmächtigen hat mir Leben gegeben.“ Hiob 33, 4
 
Denk darüber auf diese Weise …
„Gott (Vater) ist Licht und in ihm ist gar keine Finsternis.“ 1 Johannes 1,5
 
„Irrt euch nicht meine geliebten Brüder und Schwestern! Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter bei dem keine Veränderung noch ein Wechsel in seinem Charakter oder in seinem eigenen Willen ist. Nach seinem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir gewissermaßen eine Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien.“ Jakobus 1, 16 – 18
 
Die Bibel sagt, dass wir durch ihn geschaffen wurden und dass er nur Leben schaffen kann. Er kann kein menschliches Wesen mit der Natur Satans in seinem Geist schaffen. Es ist nicht nur so, dass Babys und kleine Kinder keine Sünde begangen haben, sondern dass sie auch lebendig für Gott geschaffen wurden – und als solche können sie in seinem Bereich wirken und zu ihm gehen, wenn sie verfrüht sterben.
 
Dies ist der Lebensfunke bei der Empfängnis. Ganz egal unter welchen Umständen du empfangen wurdest, so können wir sagen was auf Erden gebunden oder gelöst wird, das wird im Himmel gebunden oder gelöst. Wenn also dieses Ei und diese Spermien auf Erden gelöst werden um zu empfangen, dann wird der Vater gelöst um einen Geist direkt von ihm zu verleihen. Das bedeutet, dass, ganz egal wie die Umstände sind, der Vater einen Plan, eine Versorgung und Gnade für dieses Kind hat.
 
Betrachte auch … und warum das wichtig ist
Paulus sprach von seiner eigenen Erfahrung in Römer 7, als er über den Platz des Gesetzes sprach, welches die Erkenntnis des Guten und Bösen, des Richtigen und Falschen mit sich brachte. Damals war in der Jüdischen Kultur ein Kind ungefähr im Alter von fünf Jahren in der Lage Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium auswendig aufzusagen. Diese Kenntnis des Gesetzes brachte die Kenntnis von Gut und Böse mit sich. Paulus sagte in Römer 7, 7 - 11:
 
„Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt als nur durch Gesetz. Denn auch von der Lust hätte ich nichts gewusst, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: „Lass dich nicht gelüsten!“ Die Sünde aber ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und bewirkte jede Begierde in mir; denn ohne Gesetz ist die Sünde tot. Ich aber lebte einst bevor ich das  Gesetz kennenlernte; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf; ich aber starb. Und das Gebot, das zum Leben gegeben wurde, gerade das erwies sich mir zum Tod. Denn die Sünde ergriff durch das Gebot die Gelegenheit, täuschte mich und töte mich durch dasselbe.“
 
Wir können das in anderen sehen, die den falschen „Baum“ gewählt haben
Es meint jene, die Gott in der Schöpfung sehen, aber sich selbst verhärten: „Denn obwohl sie Gott kannten, verherrlichten sie ihn aber weder als Gott noch brachten sie ihm Dank dar, sondern sie verfielen in ihren Überlegungen in Torheit und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Römer 1, 21
 
Beachte, dass es sich hier um Menschen handelt, die für Gott lebendig waren und ihn in der Natur sahen, aber die es erwählten ihn nicht anzuerkennen, wodurch ihre Herzen verfinstert wurden. Wenn sie in ursprünglicher Sünde geboren worden wären, dann wären sie bereits mit „dunklen Herzen“ geboren und der Römerbrief von Paulus würde sich somit irren.
 
Glücklicherweise sind du und ich und jede Person lebendig für Gott geboren und waren in der Lage mit ihm zu wandeln als wir jung waren, bis die Erkenntnis von Gut und Böse zu uns kam und dann mussten wir Leben oder Tod wählen. Die meisten von uns wählten Tod und mussten wiedergeboren werden – manche Kinder gehen direkt zum Leben. Manche Erwachsene, die mental nicht in der Lage sind dies zu verstehen, bleiben für Gott geistlich lebendig.
 
Paulus erwähnt in Epheser 4, 17 - 20 Menschen, die „ihren Verstand verfinstert haben und so „dem Leben Gottes fremd geworden sind“. Sie haben sich so sehr von Gott abgewandt, dass sie nicht länger die Betrübnis in ihrem Geist und ihr Gewissen spüren, wenn sie sündigen. Ja sie eifern sogar danach zu sündigen.
 
Der Geist eines Babys ist vom Vater geschaffen worden und ist für ihn lebendig und in der Lage sich in seinem Bereich zu betätigen und wenn sich eine Tragödie ereignet, angefangen von einer Fehlgeburt bis hin zu einer Abtreibung und zu einem verfrühten Tod, dann gehen sie in den Himmel und wachsen dort bis ins Erwachsenenalter auf. Mir geht es in diesem Punkt darum, dass wir unseren geistlichen Menschen kennen, dass wir verstehen, dass der Vater der Vater der Geister ist und er den Geist des Gläubigen wieder geschaffen hat und mit uns von Geist zu Geist kommuniziert.
 
Nächste Woche geht es um Erleuchtung und den Prozess, bei dem er damit beginnt auf uns zu leuchten. Bis dahin,
 
seid gesegnet,
John Fenn
www.cwowi.org und emaile mir unter [email protected]
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Kenne deinen Geist – Teil 1

11/11/2016

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Hallo an alle,
 
Barb und ich besuchten ihre Großmutter, die nun beinahe neunzigjährig in einem Altenheim lebte und die von der Farm, die seit Mitte 1800 im Familienbesitz gewesen ist, dorthin gezogen war. Sie hatte den Punkt erreicht, an dem sie sich nicht mehr darum kümmern konnte und wurde auf einen Rollstuhl angewiesen. Von daher zog sie in ein Altenheim in der Stadt in die Nähe wo Barbs Familie lebte.
 
Barb und ich waren zu der Zeit gerade mal Teenager, aber wir liebten es mit ihr über den Herrn und die Farm und den Glauben und ihre jungen Tage zu sprechen. Damals sagte ihre Großmutter etwas, was ich mir all die Jahre über gemerkt habe:
 
„Innerlich fühle ich mich immer noch wie dieses siebzehn jährige Mädchen, das durch den Obstgarten auf der Farm läuft, aber dieser Körper um mich herum hat sich verändert.“
 
Der unveränderliche Geist des Menschen
Die Beobachtung, die die Großmutter gemacht hat, ist eine, die alle Erwachsenen machen können. Wir sind über die Jahre körperlich und mental gewachsen und haben Erfahrungen über die Jahre gemacht, aber innerlich fühlen wir uns noch immer so wie wir uns vor Jahren oder sogar vor Jahrzehnten gefühlt haben. Ihre Großmutter fühlte sich im Alter von neunzig immer noch wie ein siebzehnjähriger Teenager, der durch den Obstgarten der Familie läuft, aber ihr Körper um sie herum hat sich geändert. Barb ist durch diesen gleichen Obstgarten im Alter von neun Jahren gelaufen und hat wunderbare Erinnerungen von der Farm. Aber heute würden wir durch diesen Obstgarten, wenn er noch existieren würde, gehen und nicht laufen.
 
Wenn ich an mich selbst zurückdenke, dann war ich, als ich siebzehn Jahre war, in der Lage stundenlang ein Basketballfeld hinauf- und hinunterzulaufen, aber jetzt kann ich nicht mehr so hoch springen oder so schnell die Richtung verändern wie ich es damals konnte und wage es jetzt nicht einmal mich darum zu bitten einen Basketball zu versenken. Innerlich bin ich der Gleiche, aber dieser Körper um mich herum hat sich verändert.
 
Dies beweist …
Diese Beobachtung, dass sich der Körper um uns herum verändert, während wir innerlich immer noch die gleiche Person sind und uns so fühlen wie wir es vor Jahrzehnten taten, zeigt uns, dass wir diesen irdischen Körper nicht brauchen um zu leben. Unser geistlicher Mensch braucht keinen physischen Körper um zu leben, denn wenn er das täte, dann würde unser Geist altern und das parallel dazu wie sich unsere physischen Fähigkeiten reduzieren, was durch das Altern geschieht. Wenn das so wäre, dann würde unser geistlicher Mensch auch Dinge wie nachlassendes geistliches Augenlicht und nachlassende geistliche Fähigkeit den Herrn zu hören erfahren und wir würden weniger geistliche Ausdauer und sogar weniger geistliches Erinnerungsvermögen haben, von daher würde unser geistlicher Mensch das gleiche Schicksal erleiden, aber das tut er nicht. Da gibt es kein Entkommen: Unser Körper ist von der Erde und altert dementsprechend. Aber unser Geist kommt nicht von dieser Erde und braucht daher nicht den irdischen Körper zum Leben.
 
Unveränderlich
Diese Beobachtung, dass wir innerlich die gleichen Menschen sind, die wir waren als wir Kinder waren, unverändert, aber das Physische, das Mentale und die experimentale Entwicklung beweisen, dass wir ewig sind. Weil es so ist, dass wir über 20, 30, 40, 50 Jahre und mehr Jahren in der innersten Person unverändert sind, müssen wir wissenschaftlich gesprochen davon ausgehen, dass wir weiterhin dieselben sein werden und das in 75, 100, 500, 1000 und 10.000 Jahren oder noch mehr von jetzt an. Die einzige Sache, die sich verändert hat, sind unsere Erfahrungen während wir in der physischen Welt sind. Innerlich bleiben wir die Gleichen.
 
Paulus sagte es auf folgende Weise: „Daher ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert. … da wir nicht das Sichtbare anschauen, sondern das Unsichtbare, denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ewig.“ 2 Korinther 4, 16 – 18
 
Viele Christen wissen weder wie sie sich identifizieren sollen noch wie sie aus ihrem Geist heraus leben sollen  
Tatsächlich geht es in meiner Serie größtenteils darum, wie du deinen Geist identifizieren kannst und wie du eine Beziehung mit dem Vater und dem Herrn haben kannst und zwar auf der Basis des Heiligen Geistes und deines menschlichen Geistes.
 
Ich habe erwähnt, dass wir uns innerlich genauso fühlen wie wir es vor Jahrzehnten getan haben und dass sich nur unsere Körper um uns herum geändert haben. …  Eine Person schaut in sich selbst auf ihren Kern hinunter.
 
Du bemerkst es in deinem Geist, wenn du etwas Falsches sagst und fühlst dich in deinem Inneren betrübt. Dein Verstand bemerkt dies tief in deinem Inneren. Es ist so wie es in der gängigen Kultur beschrieben wird, dass sich eine Person nach einer sexuellen Begegnung schmutzig fühlt, von der sie weiß, dass sie falsch war. Das ist dieses schmutzige Gefühl, diese Beschwernis in deinem Geist.
 
Als ich danach suchte im Heiligen Geist getauft zu werden, erfuhr ich, dass das anfängliche Ereignis, wie wir in der Apostelgeschichte sehen, das Sprechen in Zungen ist. Daher füllte ich meinen Kopf mit Büchern und den Meinungen von anderen, wodurch ich es schwierig fand zu erkennen wo und was mein geistlicher Mensch war. Ich näherte mich der Taufe mit dem Heiligen Geist auf intellektueller Weise und versuchte Worte in meinem Verstand zu finden oder zu initiieren und es war dann eine gute Freundin, namens Jane, die mich lehrte, wie ich mich auf meinem Geist tief Innen fokussieren kann.
 
Paulus sagte: „Wenn ich in Sprachen bete (einer ungelernten Sprache), dann betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtlos.“
 
Dein Geist ist der Teil von dir, der ewig ist und um den herum dein Körper gewachsen ist, sich verändert hat und alt geworden ist. Du merkst deinen Geist, wenn du mit deinem Verstand die Aufmerksamkeit tief auf dein Inneres legst und du bemerkst dann, dass dich etwas „betrübt“ hat oder du spürst eine Warnung über etwas Böses, das geschehen soll oder du spürst an einem Morgen eine Freude und in deinem Verstand wunderst du dich darüber, was es sein kann, das dein geistlicher Mensch weiß was so gut ist.
 
Beachte deinen geistlichen Menschen, der in Kombination mit deiner Seele ewig ist und keinen irdischen Körper braucht um zu leben. Die Bibel spricht von einem Tag an dem die Gläubigen Körper empfangen werden, die aus himmlischen Material sind, Körper, die niemals altern, genau wie unser Geist niemals altert … welch ein Tag wird das sein! Mehr darüber nächste Woche, seid gesegnet,
 
John Fenn
www.cwowi.org und emaile mir unter [email protected]

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Wie man kein gesetzlicher Gläubiger ist – Teil 2

11/4/2016

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Hallo an alle,
Zuerst zwei Punkte zu meinen Facebook-Videos: Der erste ist, um sicher zu gehen, dass du sie auf Facebook findest ist, dass du nach John C Fenn suchst und nicht nach John Fenn (denn da gibt es mehrere, wie ich herausgefunden habe) und der zweite ist, diese Videos sind nun auch auf YouTube.com gepostet, also gehe einfach auf www.youtube.com und bei der Suche auf John C Fenn und dann werden meine Videos von Facebook und andere Lehren und ein Interview, was ich gemacht habe, auftauchen.
 
Wie man kein gesetzlicher Gläubiger ist …
Jene, die sich in einer Beziehung befinden, die auf Darstellung gegründet ist, kennen den einen eigentlich nicht, von dem sie glauben, dass er auf eine solche Darstellung besteht.
 
Ein typisches Beispiel: Als ich aufwuchs, hatte mein Vater sehr strenge Regeln und indem wir diesen Regeln gehorchten, wurde uns erlaubt ihn zu kennen, was bedeutete, dass wir die Regeln mehr kannten als wir ihn kannten. Er war wie ein Gebäude mit einem Baugerüst, das es verdeckte. Um zu ihm zu gelangen, musste ich durch das Baugerüst von Regeln und Vorschriften, was niemals erlaubt wurde, von daher konnte ich nur das Baugerüst, das er errichtet hatte, kennen.
 
Eine der am meisten reglementiertesten Zeiten war das Abendessen, bei dem wir als künftige junge Männer der Gesellschaft unterwiesen wurden. Es wurde von uns gefordert, dass wir aufrecht saßen, die Hände vornehm auf unserem Schoß hielten, niemals einen Ellbogen auf dem Tisch hatten und nur dann sprachen, wenn wir angesprochen wurden. Vater würde uns nacheinander über unseren Tag befragen. Wenn er damit fertig war, dann kündigte er an, dass wir nun frei sprechen konnten, von daher war sogar unsere freie Sprechzeit mit einem bestimmten Beginn und einem bestimmten Ende reguliert.
 
Die Routine von einem Gottesdienst in einer Auditoriumsgemeinde ist wie ein Baugerüst, das durch einen Menschen um das Herz von Gott Vater und dem Herrn Jesus aufgerichtet wird: Um zu ihnen zu kommen musst du durch das Baugerüst hindurchkommen – aber es ist so konstruiert, dass es nie geschehen kann. Die einzige Weise wie Gott in der Auditoriumsgemeinde repräsentiert wird ist durch die Struktur der Gemeinde und das hinterlässt die Menschen eher mit einer Gemeindeerfahrung als mit einer Gotteserfahrung.
 
Wenn eine Gemeindekultur besteht, die Emotionen für die Gegenwart Gottes ersetzt hat, ein Programm für die Bewegung des Geistes und in der fleischliche oder dämonische Manifestationen dafür gehalten werden, dass Gott über ihnen allen ist – wie kann da eine Person Religiosität entkommen?
„Und das ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzig wahren Gott, kennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.“ Das sagt Jesus in Johannes 17, 3.
 
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ Johannes 14,6
 
Diese zwei Verse zeigen, dass Jesus der Weg ist, aber dass der Vater die Bestimmung ist und dass den Vater zu kennen tatsächlich der Punkt ist um den es geht.
 
Ich schlage nicht vor, dass jemand dies liest, der realisiert, dass er Jesus kennt, aber den Vater nicht gut kennt, was oftmals bei einer Person sein kann, die eine schreckliche oder nicht existierende Beziehung mit einem irdischen Vater auf ihren himmlischen Vater überträgt, wobei sie überhaupt nicht wiedergeboren ist. Was ich sage ist, wenn du nur den Herrn Jesus kennst, aber nicht empfindest du kennst den Vater so gut oder gleich gut wie du den Herrn kennst, dass da dann Raum für Wachstum ist. Das Gebet von Jesus in Johannes 17 war, dass wir den Vater (er-)kennen würden. Er bewegt sich in einem lebenslangen Prozess immer in diese Richtung.
 
Wie man nicht gesetzlich ist – erkenne den Vater!
Manche mögen sich entsinnen, dass ich das Folgende früher schon einmal mitgeteilt habe: Während ich mir eine Wiederholung einer TV-Show anschaute, fiel mir ein, dass der Vater alles weiß und daher musste er, wie ich, der sich diese Wiederholung anschaute, die ich schon kannte, ein langweiliges Leben führen. Daher fragte ich ihn: „Vater, worin findest du Erfüllung? Sofort erwiderte er: „Ich genieße den Prozess.“ Der Vater ist ein Geist, aber er schuf eine physische Welt und er genießt den Prozess, den wir Jüngerschaft nennen.
 
Gesetzlichkeit schneidet den Prozess ab. Gesetzlichkeit beschränkt ein Individuum auf das Innere eines gut definierten und verstandenen Rahmens, der individuelle Persönlichkeit und Gaben beseitigt. Eine Person kann nicht als menschliches Wesen noch als ein Christ wachsen, wenn sie durch Gesetzlichkeit beschränkt wird. Gesetzlichkeit ist nicht flexibel, bei Gesetzlichkeit geht es um Darbietung (Leistung) und nicht um Beziehung.
 
Der Vater genießt den Prozess. Du magst dich auch entsinnen, dass ich auch das Folgende schon öfter weitergegeben habe:
 
Eine Bemerkung, die Jesus während einer Heimsuchung machte, war: „Du weißt doch, dass Menschen für Epheser 2, 6 errettet werden.“ (Unser Vater …, hat uns zusammen auferweckt und mit ihm an himmlische Örter in Christus gesetzt) Als ich danach fragte, was er damit meinte, sagte er, dass Vers 6 das repräsentiert, wer wir in ihm sind, unsere Gerechtigkeit, unsere Autorität und dass Menschen zum Vater kommen, weil er sie zieht, während sie die Wahrheit suchen oder sich in einer tragischen Situation befinden und sie sich ihm zuwenden, usw. Aber dann sagte er mit einem Nicken seines Kopfes und mit einen großen Lächeln: „Aber der Vater und ich haben dich für Vers 7 gerettet!“
 
Vers 7 besagt: „Damit er (der Vater) in den kommenden Zeitaltern den überschenglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus.“
 
Unser Vater und Herr denken bereits über die kommenden Zeitalter nach und welche Güte und überschwengliche Gnade sie uns zeigen werden. Sie träumen nicht über Regeln und Vorschriften durch die sie uns dazu bringen uns, in den noch nicht zusehenden Zeitaltern, darzustellen.
 
Was ich als erstes tue, wenn ich aufwache, ist: Ich begrüße den Vater und frage ihn, ob es da irgendetwas gibt, wofür er möchte, dass ich beten soll
Dann liege ich einige Momente bis zu dreißig Minuten da und bete im Geist, während mir Menschen in den Sinn kommen und aus meinem Geist herauf in meinen Verstand schweben – wobei nicht ich es bin, der sie sich ausdenkt, sondern wenn sie aus meinem Geist heraufschweben, dann ist das die beste Weise, wie ich es beschreiben kann, es ist wie ein stiller Vorschlag, die der Vater an ihre Namen angefügt hat … und dann bete ich für die Person bis die nächste Person hochschwebt …
 
Ist dir aufgefallen, dass nicht ein einziges Gebet in den Briefen an Jesus oder an den Heiligen Geist* gerichtet ist, sondern nur zum Vater? (*Er wiederholt nur das was er hört und sucht nach dem was der Vater für uns hat, von daher werden niemals Bitten an ihn gemacht. Johannes 16, 13, 1 Korinther 2, 9-12
 
Hast du gemerkt, dass die Anweisungen von Jesus im Gebet des Herrn aus Lukas 11 die ist, dabei den Vater anzusprechen: Unser Vater im Himmel, heilig ist dein Name …
 
Ich schlage vor, wenn du den Vater nicht kennst, dass du damit beginnst zu ihm zu reden, ihn zuerst als deinen Schöpfer in dein Leben mit einzuschließen. Zeige ihm eine grundlegende Dankbarkeit für die Natur, dafür dass er sich dich ausgedacht hat, dafür, dass er veranlasst hat, dass du in dieser Zeit in der Geschichte geboren wurdest. Danke ihm für die natürliche Welt um dich herum, wenn auch immer du Schönheit, Ordnung und Muster bemerkst. Sage einfach: „Welch schöner Sonnenaufgang Vater!“ und Dinge wie: „Wau, schau dir diesen Baum an, Vater, welch ein erstaunlicher Plan (Entwurf), dass du in dieser Jahreszeit ein Blatt sterben lässt und es dabei so farbenprächtig wird.“ Und wenn du solche Dinge machst, dann fängt an Offenbarung zu dir zu fließen.
 
Die grundlegendste Art, wodurch wir den Vater erkennen können, ist gemäß Römer 1, 20-21 und Apg. 14,7 aus der Schöpfung. Aus dem obigen Beispiel, bei dem du ihm für die farbenreichen Blätter, die in dieser Jahreszeit sterben, dankst, wird Offenbarung über das Leben und den Tod und seine Prozesse zu dir fließen – es wird sich fortsetzen und sich in deinen Geist hinein und in deine innersten Teile deines Bewusstseins fokussieren.
 
Fang damit an … rede einfach mit dem Vater, denn er liebt den Prozess. Er plant bereits die kommenden Zeitalter. Begründe deinen Glauben auf Beziehung und nicht auf Strukturen. Nächste Woche gibt es ein neues Thema.
 
Bis dahin, sei gesegnet,
 
John Fenn
 
Übersetzung: Renate Stauber
www.cwowi.org und emaile mir unter [email protected]
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