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Mentale Krankheiten und Endzeit – Teil 7 

6/28/2014

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Hallo an alle,
würdest du nicht denken, dass die Gegenwart Gottes im Leben einer Person verursachen würde, dass sich die emotionale und mentale Gesundheit der Person zum Besseren verändert? Unsere Frage ist die: Wie kann es eine Person der Salbung (= der manifesten Gegenwart Gottes) erlauben ihren Sinn und ihre Emotionen wieder herzustellen?

Jesus sagte, dass in den letzten Tagen die Sünde zunehmen wird, aber zur gleichen Zeit wird das Evangelium auf der ganzen Welt gepredigt werden. Das bedeutet, dass während das Evangelium gepredigt wird, einige von den Menschen, die zu ihm kommen emotional und/oder mental gestört oder krank sind. Wie kann die Salbung die Gefühle heilen? (Matthäus 24: 12-14)

König Saul
Als Samuel König Saul konfrontierte, sagte er: „Als du in deinen eigenen Augen gering warst, hat dich da nicht der Herr zum Haupt über alle Stämme Israels gemacht und dich gesalbt damit du König über Israel seist? (1 Samuel 15,17).

„Als du in deinen eigenen Augen gering warst“ ist der Schlüssel dafür um den Abstieg von König Saul in die mentale Krankheit zu verstehen und es wird uns anhand von zwei Wahrheiten auf­ge­zeigt, denen jeder Gläubige begegnet: Dem was ich selbst über mich sage und dem was Gott über mich sagt.

Gering in seinen eigenen Augen
Die Geschichte von Saul beginnt in 1 Samuel 9, 1-2, wo es heißt, dass er von einer sehr wohl­habenden Familie kam, dass er größer als jeder andere und der schönste Mann in Israel war. Und doch war er gering in seinen eigenen Augen.

Uns wird nichts über sein Leben Zuhause erzählt, wie es dazu kam, dass er darin versagte in bedingungsloser Liebe verwurzelt und gegründet zu sein. Wir wissen nur, dass das der Fall war, weil er sich selbst nicht so sah wie er es sollte. Dies öffnete die Tür für „Menschen­furcht“, eine Unfähigkeit gegen den Druck der Umstände und die Meinung von anderen zu stehen – genau das was Markus 4,17 und Epheser 3,17 über jene sagt, die nicht in beding­ungs­loser Liebe verwurzelt und gegründet sind.

König Saul wurde ein paranoider Mann, bekannt für seine Depressionen und Zornesausbrüche und dann konnte er genauso schnell wie er emotional aufdrehen konnte, dem Herrn gegenüber feinfühlig werden. Heutzutage würden wir ihn als bipolar bezeichnen, sicherlich antisozial, paranoid und wahnsinnig. Aber wie ich schon sagte, wurde er so – er begann nicht auf diese Weise.

Nicht in der Lage die Tatsachen klar zu sehen
Als Samuel Saul sagte, dass er berufen war König zu werden, erwiderte er Samuel, dass er falsch liegen würde, weil er bloß ein Benjaminiter des kleinsten Stammes war und weil seine Familie die geringste von allen Familien in diesem kleinen Stamm war.

Beachte, dass Satan oftmals Halbwahrheiten spricht und doch ist eine Halbwahrheit eine ganze Lüge. Der Stamm Benjamin war ein kleiner, wenn nicht der kleinste der Stämme. Doch sein Vater war sehr wohlhabend und er kam gewiss nicht aus der geringsten Familie, wie er es darlegte. Aber genauso sah er sich selbst und seine Familie und als Ergebnis davon konnte er Gottes Plan für sich nicht glauben.

Genau das ist es was Selbsthass oder „Gering in den eigenen Augen Sein“ dir antun wird; du wirst die Tatsachen durch die Augen von Selbsthass sehen und Gründe finden, warum Gott dich wirklich nicht gebrauchen möchte, Gründe dafür, dass er dich nicht wirklich möchte und liebt. Genau das tat Saul, als Samuel zu ihm über seinen Ruf auf seinem Leben sprach.

Wo Heilung anfängt
Heilung der Gefühle erfordert mehr als nur eine einfache Entscheidung, es erfordert eine Erfahrung mit Gottes Gegenwart. Saul wurde der Platz Gottes mitgeteilt, aber dann zeigte sich Gott, indem er auf ihn kam, sodass er prophezeite. Der Vater möchte nicht von uns, dass wir ohne Beweis glauben, er sorgt für seine Gegenwart in unserem Leben. Du kannst bei einer emotional gestörten oder mental kranken Person keine Logik benutzen. Denn für jede Schrift­stelle, die du ihr zeigst, sagen wir z.B. dass sie errettet ist, wird sie dir eine andere zeigen, von der sie glaubt, dass sie beweist, dass es nicht so ist. Aber genau wie bei Saul erwartet der Vater von der Person, dass sie die Gegenwart des Heiligen Geistes glaubt und sich auf diese fokussiert.

Als ich ein Teenager war und mich mit meinem schrecklichen Selbstimage, mit Menschenfurcht und Mangel an Vertrauen befasste, erinnere ich mich selten daran, dass ich seine Gegenwart in mir gespürt habe. Ich fühlte meine Gefühle und eigenen Gedanken viel mehr als seine Gegenwart in mir. ‚Aber ich erinnere mich an jene Gebetstreffen, zu denen ich ging und bei denen ich seine Gegenwart komplett um mich herum fühlte. Ich erinnere mich daran, wie ich meinen Sinn disziplinierte und sagte, dass diese Gegenwart in mir lebt, auch wenn ich sie nicht spürte. Ich erinnere mich daran, dass ich das immer wieder machte.

Graduell konnte ich diese selbe Gegenwart, die ich in den Treffen spürte, unten in meinem Geist wahrnehmen.

Am Anfang war es wie ausprobieren und verpassen. Wie wenn man ein altes Radio anmacht, so versuchte ich seine Wellenlänge zu finden, indem ich anscheinend einfach auf der Einstell­skala hinter ihm herging und den Knopf zu weit drehte und dann zurückdrehte. Graduell wurde ich mir seiner immer treubleibenden Gegenwart in meinem Geist bewusst, und das wurde stärker als meine eigenen Gedanken und Gefühle.

Das ist ein Prozess, den Saul niemals versuchte
In Kapitel 10 kam der Geist des Herrn auf ihn und er prophezeite mit den Propheten. Als er jedoch seinen Onkel sah und einiges mit ihm über das Familiengeschäft beredete, so heißt es in 1 Samuel 10,16: „Aber über die Sache des Königtums, über die Samuel zu ihm gesprochen hatte, sagte er ihm nichts.“ Wiederum, es ist nicht einfache Logik von Kapitel und Vers, die der Herr von uns erwartet, dass wir sie benutzen um mentale Gesundheit wiederzuerlangen, sondern gemeinsam damit, dass wir seine Gegenwart als Beweis erfahren. Saul ließ nicht zu, dass ihn seine Zeit in der Salbung veränderte, daher hatte er immer noch Angst jemandem über seine Berufung und Gegenwart auf seinem Leben zu erzählen.

Als die Zeit kam um die Nation zu versammeln und den König zu salben, versteckte sich Saul. Durch ein Wort der Erkenntnis in 1 Samuel 10,22 wurde offenbar wo er war: „Er verstecke sich bei dem Tross.“ Mit anderen Worten, die ganze Nation hatte sich auf einem Gebiet versammelt, aber sie hatten ihre Tiere und Vorräte auf einem anderen Gebiet neben dem Versammlungs­gebiet abgestellt und Saul versteckte sich zwischen all diesem Zeug bis der Herr ihn verriet und er entdeckt wurde.

Saul kämpfte mit dem was er über sich selbst glaubte und Gottes Berufung und Gegenwart in seinem Leben und dabei ließ er nicht zu, dass die Gegenwart des Herrn ihn veränderte. Er ließ es nicht an sich haften. Er ließ nie zu, dass die Gegenwart und die Erfahrungen im Herrn für ihn Beweis genug wurden, dass sie seine Gedanken und Gefühle veränderten.

Menschenfurcht ist das Resultat eines armen Selbstbewusstseins
In 1 Samuel 11,6 kam, nachdem die Neuigkeiten von einer bevorstehenden Attacke durch die Ammoniter Saul erreicht hatten, der Geist des Herrn auf ihn und gab ihm eine Gelegenheit in seiner Berufung als König zu wandeln und die nächsten paar Jahre bekämpfte Israel erfolgreich alle Feinde um es herum. Wir würden annehmen, dass „ein sich in der Salbung bewegen“ über diese Jahre hinweg Saul verändert haben müsste.

Aber wenn eine Person sich weigert zu glauben was der Herr ihr bei jeder Erfahrung mit ihm sagt und sich weigert den Beweis seiner Gegenwart auf ihrem Leben zu glauben, dann wird sie nicht in der Lage sein sich zu verändern. Jeder um sie herum wird den Beweis seiner Gegen­wart in ihrem Leben sehen, aber sie wird sich weigern es zuzugeben und als Resultat nieder­geschlagener und widersprüchlicher werden.

Was wir vorfinden ist, dass sich der Herr in uns trotzdem weiterbewegt und zwar gemäß seiner Berufung und seines Planes und er erwartet von uns, dass wir mit unseren inneren Problemen während unseres Weges umgehen. Er erwartet von uns, dass wir mit unserem eigenen Herzen kommunizieren und es zulassen, dass seine Gegenwart uns verändert, genaugenommen dass wir es zulassen, dass alles was wir in IHM gesehen und was wir in IHM getan haben uns verändert. Aber ob wir das nun tun oder nicht tun, er bewegt sich weiter in unserem Leben gemäß dem wie wir uns im Inneren verändern.

Schließlich gibt er sein Problem zu
Zur Zeit von 1 Samuel 15 bittet der Herr Saul ein Versprechen zu erfüllen, dass er Mose einige 400 Jahre früher gemacht hatte, nämlich alle Amalekiter vom Angesicht der Erde auszulöschen, denn obwohl sie Cousins von Israel waren, kämpften sie gegen die junge Nation, gerade nach­dem sie Ägypten verlassen hatte. Saul war ungehorsam und erlaubte dem Volk das Beste des Viehbestandes zu behalten und er ließ den König der Amalekiter am Leben (3 Mose 17. 8-16, 1 Mose 36,12, Amalek war ein Sohn von Esau).

In 1 Samuel 15,24 bekennt Saul schließlich sein Problem: „Ich bekenne, dass ich dem Befehl des Herrn und deiner Anweisung nicht gehorcht habe, weil ich das Volk fürchtete und statt­dessen seiner Stimme gehorchte.

Da wo er sich in seinen eigenen Augen klein fühlte und er Menschenfurcht hatte, ist es wo seine Geschichte in Kapitel 9 ihren Anfang nimmt. Nun sind wir hier in Kapitel 15 mit Saul, wo er schon Jahre König gewesen ist und doch hat er es nie zugelassen, dass weder Gottes Wort noch seine Gegenwart ihn verändert hatte.

Er hat es niemals verinnerlicht, durchgedacht oder erlaubt, dass die große Gnade und Barm­herzigkeit, die ihm gegeben worden waren ihn verändert hatte. An diesem Tag lehnte ihn der Herr als König ab und Samuel trauerte schwer um ihn. Er blieb König, aber der Herr bewegte sich schnell weiter um einen Teenager namens David als einen Ersatz für Saul zu salben.

Samuels Trauer für Saul kann mit unserer eigenen Enttäuschung verglichen werden, wenn wir es verpassen, wenn wir Gott im Stich lasen oder wenn er uns gebraucht und wir doch, wenn wir alleine sind, von der Tatsache ergriffen werden, dass wir immer noch mit Selbstimage-Problemen zu kämpfen haben. Das ist der Punkt, der Punkt des Trauerns, an dem wir Buße tun und unser Denken ändern sollten und das glauben was Gott über uns sagt.

Nächste Woche werde ich diese Serie abschließen und darüber reden, wie man es zulässt, dass die Salbung uns verändert – es wird um praktische Schritte gehen.

Bis dahin, seid gesegnet

John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber

www.cwowi.org and email me at [email protected]

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Mentale Krankheiten und Endzeit – Teil 6 

6/21/2014

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Hallo an alle,
heute sehen wir uns den ersten von zwei Männern an, der eine ist erfolgreich und glaubte nie einer Lüge über sich selbst, sondern glaubte vielmehr dem was Gott über ihn sagte, was dazu führte, dass er in guter emotionaler und mentaler Gesundheit war, während der andere sich weigerte in den Prozess einzutreten der Lüge nicht mehr zu glauben, was zu dämon­ischer Bedrückung, Verfolgungswahn, Depression und plötzlichen Zornesausbrüchen führte und damit endete, dass er Selbstmord beging.

Der zukünftige König David
David wuchs als der achte Sohn, neben sieben älteren Brüdern auf! Zur Zeit als er ein Jugend­licher war, wurde ihm als dem Jüngsten die relativ einfache Aufgabe gegeben ein paar Schafe zu hüten. Wir haben dieses romantische Bild vom Teenager David mit den Schafen, der auf einer Harfe Gott anbetet – die Sonne scheint, die Blumen blühen, die Schafe sind glücklich, die Lämmer springen auf der Wiese herum und Wasser aus einem Bach fließt sanft entlang.

Da mögen Tage wie dieser gewesen sein und es war wahrscheinlich in diesen Zeiten, in denen David die Kultur und die Lügen mit denen ihn seine Familie anklagte mit dem durchkreuzte, was der Herr über ihn sagte und was er in seinem Geist wusste was seine Bestimmung und Berufung in seinem Leben war. Es war dieses Sich-Weigern die Familienkultur von Lügen über sich selbst zu glauben, die das emotionale und mentale Fundament aufbaute, das David befähigte seine Bestimmung zu erfüllen. Und dies war ein Prozess, der über Jahre hinweg ging.

Betrachte diese Tatsache über sein Familienleben
Samuel war der Richter von Israel, das Staatsoberhaupt und als er zu Jesses Haus kam, erwägten es weder Jesse noch Davids Mutter noch seine Brüder, dass er vielleicht gerne da mit dabei gewesen wäre oder miteingeschlossen sein sollte!

Kannst du dir das vorstellen, da ist in deinem Zuhause das Staatsoberhaupt zu Gast und nicht ein einziges Familienmitglied sieht das jüngste Kind im Teenageralter als wertvoll ge­nug an, um ihn von dem Besuch wissen zu lassen? Tatsächlich besagt Samuel 16,5: Aber nachdem der Herr Samuel gesagt hatte, dass er keinen von den sieben großen Brüdern erwählt hatte König zu sein, musste Samuel fragen, ob dies alle Söhne von Jesse waren. Erst als sie unter Druck gebracht worden waren, erwähnte die Familie David, den Jüngsten, der auf die Schafe auf­passte. Es war nicht so, dass David sich nicht in dem Ort befunden hätte und nicht kontaktiert werden hätte können, denn Samuel sagte: „Geht hin und holt ihn, denn ich werde mich nicht einmal hinsetzen bis er kommt.“ Er war ganz in der Nähe und wurde doch ausgelassen.

Betrachte die Familienkultur
In 1 Samuel 16,18 wird uns gesagt, dass David gutaussehend war, ein Anbeter und ein fähiger Soldat und doch existierte er in den Augen seiner Familie nicht einmal! Schau dir die Reaktion an, die Davids ältester Bruder ihm entgegenbrachte als er seinen Brüder Proviant an die Front­linie der Armee brachte: „Warum bist du hier hergekommen? Warum hast du diese paar Schafe in der Wildnis zurückgelassen? Ich kenne deinen Stolz und dein böses* Herz! Du bist nur hier hergekommen um dem Kampf zuzusehen! (*hebräisch Bosheit, so schlecht, so böse sein) 1 Samuel 17:28

Aus Eiabs Anschuldigungen können wir entnehmen, dass er fühlte, dass sein kleiner Bruder eingebildet war und Dinge mit Hintergedanken machte und er dachte auch, dass er einen unbedeutenden Job des Schafhütens hatte. Hier wurde er wiederum ausgelassen, zumal seine sieben Brüder für würdig betrachtet worden waren für ihr Land zu kämpfen, aber David wurde zurückgesetzt! Und als er von Goliath hörte und dazu bewegt wurde dem Kampf beizutreten, musste er sogar dann seinen Fall vor König Saul argumentierend darstellen.

Wie viele  Kinder wachsen in Familien auf, in denen sie nichts zählen! Sie sind von einer Kultur von Anklagen umgeben Hintergedanken zu haben, sogar auch dann, wenn sie das Richtige und die sich gehörende Sache machen! Wo jeder Bemühung es auch nur zu versuchen und zu helfen mit Zorn, Empörung und Ablehnung begegnet wird!

Wie viele wachsen in einer Familie auf, wo sie nicht einmal bemerkt werden oder zumindest nicht als ein Familienmitglied als wichtig genug angesehen werden um mit einbezogen zu werden! Wie viele wachsen so auf, dass ihnen ununterbrochen niedrige Aufgaben gegeben werden, nur um sie beschäftigt und weg von der Familie zu halten, damit die Familie weggehen und ihr eigenes Ding machen kann?

Emotional geschädigt?
David hatte jeden Grund zumindest emotional geschädigt zu sein und schlimmstenfalls ein gefährlich depressiver Einzelgänger zu sein, der zornig genug war um wie eine tickende Zeitbombe in Gewaltausbrüchen zu explodieren.

Schikaniert, abgelehnt, der Ausgestoßene der Familie – er wurde auf allen Ebenen abge­lehnt! Wir wissen jedoch, dass Davids Wandel mit dem Herrn stark war, und sich dieser in der Wildnis in ihm verfestigt hatte, indem es sein eigenes Herz geformt hatte und seine eigenen Worte drückten Lieder der Anbetung und des Lobpreises an den Herrn aus.

Warum sah seine Familie diese guten Dinge in ihm nicht? Wie viele Kinder wachsen auf und haben ein Verlangen danach, dass ein Familienmitglied oder irgendjemand das Gute in ihnen, das Potential in ihnen sieht, aber diesem Verlangen wird nur mit Herablassung und Anklage begegnet und mit einer Familienkultur, die sie anschreit: „Dein Leben zählt nicht!“ Oder vielleicht liegt es nur daran, dass sie mit ihrer Arbeit, der Gemeinde und dem Sport zu beschäftigt sind um sie wenigstens zu bemerken.

David hätte den anderen Weg gehen können und der Ablehnung glauben, die ihm entgegen­gebracht worden ist. Er hätte glauben können, dass er keine Hoffnung, keine Zukunft hatte und dass er vielleicht tatsächlich böse war und Dinge mit Hintergedanken machte. Aber er glaubte das nicht, er glaubte der Meinung des Herrn über ihn mehr und zwar vor dem was sein Vater und seine Brüder über ihn dachten.

Die Tiefen und das Gemeine über das Ablehnen von Lügen
David kannte sich selbst und das was gut in ihm war. Das ist der erste Schritt. Oftmals ist es so, dass eine Person bevor sie dem Herrn begegnet, sie (für sich selbst unbewusst) versucht sich selbst, ihr Potential zu erkennen und an sich selbst zu glauben, sogar wenn das kein anderer tut, indem sie in sich selbst ein Bewusstsein darüber legt, dass sie für eine größere und bessere Bestimmung berufen ist als jedermann über sie sagt. Jedoch versucht Satan dieses innere Bewusstsein zum Schweigen zu bringen.

Was David über sich selbst glaubte, wurde, als er allein in der Wildnis war, befestigt, denn er erzählte dem König Saul, dass er beide – einen Löwen und einen Bären bekämpfen musste – er kannte sich selbst und er wusste wozu er in der Lage war.

Ich weiß, dass unsere Gerechtigkeit wie schmutzige Lumpen war bevor wir wiedergeboren worden sind, aber hier geht es nicht um Gerechtigkeit, sondern darum sich selbst zu kennen, den Ruf zu kennen und die Wahrheit zu glauben um diese schmutzigen Lumpen auszuziehen und den Plan des Herrn in unserem Leben zu erfüllen. Um das zu tun, müssen wir zuerst wissen und glauben, dass wir eine göttliche Bestimmung haben, auch wenn wir sie (noch) nicht sehen.

Satan bringt Menschen dazu sogar das Gute, was sie von sich selbst kennen, abzulehnen – er bringt sie dazu das zu glauben was die Familienkultur über sie sagt. David jedoch, lehnte diese Gelegenheit diese Lügen zu glauben ab und erkannte stattdessen sich selbst und die Bereiche seines Lebens in denen er erfolgreich gewesen ist. Er erinnerte sich an die Erfolge.

Aber ich bin viel älter als ein Teenager
Du magst glauben, dass es zu spät für dich ist, weil du denkst: „Ich habe mein Leben gelebt und Lügen geglaubt.“ Aber ich kann dir diesbezüglich sagen, dass der Prozess einer Lüge nicht mehr zu glauben der gleiche Pfad ist den David nahm, indem er von Anfang an die Lügen über ihn ablehnte.

Du musst einen Bestand über dich selbst aufnehmen, über deine Erfolge, über deine Gaben, über deine Talente und über deinen Charakter und dich selbst kennen. Hör auf dich auf die Miss­­erfolge zu fokussieren und schau auf das Gute das der Herr in dich hineingelegt hat und die Erfolge, die er dir gegeben hat. Das ist es was du in dich hineinbekommen musst, indem du Zeit damit verbringst über diese Dinge nachzudenken. Ich weiß, dass Satan es macht, dass du dich sofort schuldig fühlst, wenn du dich selbst lobst oder etwas Gutes über dich findest – von solchem Ausmaß ist die Tiefe der Lüge(n), die du diese vielen Jahre geglaubt hast!

Aber du musst durch das hindurchbrechen – dieses Ja dazu sagen, dass es ok ist die guten Dinge zu sehen, die Gott in dich hineingelegt hat, die guten Dinge zu sehen, die du getan hast, die Erfolge, die du gehabt hast – sogar wenn Menschen oder Umstände, die außerhalb deiner Kontrolle lagen deine guten Bemühungen zerstört oder ruiniert haben – erkenne das Gute an!

Als er durch König Saul konfrontiert wurde (König Saul ist hier wie der Teufel, der David mit seiner Jugend und Unerfahrenheit konfrontiert), stand David ihm gegenüber auf und sagte ihm wie er sich selbst kannte, wie er seine früheren Erfolge mit dem Löwen und dem Bären kannte und dass daher Goliath wie diese enden würde. Genau das musst du tun. Kenne dich selbst und kenne das Gute in dir und die kleinen Erfolge, die du geglaubt hast. Und erinnere dich daran, dieses waren nicht Erfolge, die die Welt sah und applaudierte. Als David den Löwen und den Bären tötete, sah ihn keiner außer Gott Vater.

Der letzte Teil dieser wöchentlichen Gedanken ist folgender: David näherte sich Goliath mit Selbstsicherheit, er kannte nicht nur seine Erfolge, sondern er wusste auch, dass Gott für ihn war. Er kannte bedingungslose Liebe von dem Vater und unserem Herrn, auch wenn er nur Hass von seiner Familie erhalten hatte und er glaubte der Liebe mehr und eher als dem Hass und der Ablehnung.

Daher fang an mit dem Vater zu reden, nimm seine Gegenwart auf, lass ihn dich in die Arme nehmen und dir sagen wie sehr er dich liebt. Dann lass ihn die guten Dinge in deiner Erinner­ung hervorbringen, die wie du weißt auch in deinem Herzen sind und die Erinnerungen an die Erfolge, die du in diesem Leben vollbracht hast – kein Mensch sah diese Dinge oder kennt dein Herz, aber der Vater tut das … so lass sie in deine Erinnerung kommen und lass IHN dich in dieser Weise bestätigen.

Mehr darüber nächste Woche … bis dahin, seid gesegnet!

John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber

www.cwowi.org and email me at [email protected]

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Mentale Krankheiten und Endzeit – Teil 5 (Mein Leben)

6/14/2014

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Hallo an alle,
ich nähere mich emotionaler und mentaler Gesundheit nicht aus einer technischen, kalten akademischen Perspektive. Deshalb möchte ich nun Einiges aus meinem eigenen Leben mitteilen, womit wir wöchentlich und oftmals täglich umgehen müssen und wie wir ein gesundes emotionales und mentales Leben aufrechterhalten.

Aus meinem eigenen Leben
Nachdem Chris seine ersten 24 Jahre zuhause gelebt hatte, war es für jeden von uns eine riesige Umstellung, als wir ihn vor zehn Jahren in eine Heimgruppe gaben. Das heim das uns zusagte und über das wir Frieden vom Herrn hatten war ungefähr zwei Fahrtstunden von unserem Haus entfernt. Die ersten fünf Jahre war es für ihn dort schrecklich zu leben.

Da er mental, obwohl er physisch 24 Jahre alt war, wie ein Vierjähriger ist verstand er nicht warum er nicht mehr zuhause leben konnte. Der Grund für seine mentale Behinderung liegt darin, dass bei seiner Geburt die Nabelschnur um seinen Hals gewickelt war, was ihm die Sauerstoffzufuhr abschnitt und einen Gehirnschaden verursacht hatte. Und so würde er uns vom Heim aus  anrufen und weinen und sich unter lautem Schluchzen entschuldigen: „Es tut mir leid, es tut mir leid was ich falsch gemacht habe, ich werde gut sein – darf ich jetzt nach Hause kommen, ich möchte nach Hause kommen!“ Er glaubte, dass er etwas schrecklich Falsches gemacht hatte, was uns veranlasst hatte, dass er von seinem Zuhause ausziehen musste um nun mit Fremden zwei Stunden weit weg von uns zu leben.

Wegen der Entfernung und meines vollen Terminplaners konnten wir ihn nur ein bis zwei Nächte alle vier bis sechs Wochen zuhause haben, obgleich wir oft telefonierten und versuchten und versuchten ihm verständlich zu machen, dass er nichts falsch gemacht hatte.

Nach derartigen fünf Jahren, er war dann 29 Jahre alt, gab er den Willen zu leben auf. Er kam auf ein gefährliches Gewicht herunter, weil er sich weigerte zu essen und bald weigerte er sich aus dem Bett zu kommen und dann verweigerte er auch seine Medizin – er wollte einfach sterben. Der wirkliche Aufweck-Anruf kam als der Manager des Heims mir im Frühjahr 2008 sagte, dass sie ihn an eine Pflegeklinik zum Sterben entlassen müssten, weil sie für ihn nicht länger sorgen konnten.

Wir wussten, dass dies deswegen war, weil er von uns getrennt war. Wenn du jemals irgendeinen Vierjährigen gekannt hast, dann stell dir mal vor, ihm sagen zu müssen, dass er nicht mehr zuhause wohnen könnte und er zwei Fahrtstunden weit weg ziehen müsse. Wir wussten, dass wir näher in Richtung Heim ziehen mussten, was ermöglichen würde, dass er wöchentlich nach Hause kommen konnte und nicht nur wie bisher monatlich.  

Nachdem wir den Umzug gemacht hatten und er dann wöchentlich nach Hause kommen konnte, wurde er wieder er selbst. Jetzt ist es fünf Jahre später und er ist nun 34 Jahre alt und wir haben so etwas wie eine Routine entwickelt. Ich hole ihn Freitagmorgen ab, fahre mit ihm zu einem Drive-Through-Frühstück und dann parken wir in der Nähe von Bahnschienen um zu beobachten, ob es der Vater arrangiert hat, dass in diesem Moment Züge durch die Stadt fahren. Wenn ein Krankenwagen mit Sirene an uns vorbeifährt, dann fasst mich Chris bei der Hand und sagt: „Wir beten jetzt besser.“ Daher beten wir dann für die Person für die der Krankenwagen zur Hilfe eilt und am Ende fügt er von Herzen ein AMEN! hinzu.

Dann machen wir Besorgungen, z. B. beim Postamt und fahren nach Hause, damit er sein WC benutzen kann und seine Kleider wechseln kann – raus aus den nach Heimgruppe riechenden Kleidern – und um Mama zu sehen. Dann fahren wir Müll zum lokalen Recyclinghof, machen Einkaufsrunden, halt solche Sachen, die wir uns aufsparen um sie mit Chris machen zu können. Diese Woche bekam Chris einen Haarschnitt verpasst und die Dame, die ihm immer die Haare schneidet, gibt ihm ein Auto- und Fahrer-Magazin aus dem Wartebereich. Er liebt Autos!

Chris gibt ununterbrochen Kommentare zu allem ab – wir verlangsamen die Fahrt und halten nahe an einer Kreuzung am Land an, wo Kühe neben der Straße am Grasen sind. „Hallo Kühe!, sagt er, während er das Fenster runterrollt und seinen Arm hinausstreckt um ihnen zu winken. Und mit einer tiefen Stimme erwidert er: „Hallo Chris, was machst du heute?“ „Oh einfach mit Papa einkaufen, tschüss Kühe!“ Gefolgt von einem Gelächter und einer Erwiderung zu sich selbst: „Kühe reden nicht Chris. Aber einige tun es! Weißt du, wenn ich in den Himmel komme, werde ich mit Kühen reden!“

Chris hat niemals einen Fremden getroffen und die meisten Verkäufer kennen ihn, wenn wir durch die Ladentür rollen, daher lassen wir uns Zeit. Wenn er einen Mann mit einem Cowboyhut sieht, was in Grove, Oklahoma alltäglich ist, wird er sagen: „Hallo Cowboy, was machst du heute?“ Und wenn jemand den ganzen Gang für sich in Anspruch nimmt, während wir versuchen hindurchzurollen, sagt er: „Passt auf Leute!“, und dann lacht er in sich selbst hinein, bevor er „Entschuldigen Sie!“ hinzufügt. Wenn er ein Baby sieht, dann muss er mit ihm reden und einen Hund müssen wir streicheln. Wir haben Spaß.

Um zirka 4 Uhr nachmittags kehren wir nach Hause zurück, wo Barb ein Lieblingsessen für ihn kocht und dann kann sich Chris in seinem Ruhesessel mit seiner Zeichentafel, seinen Bilderbüchern niederlassen oder einige von seinen Lieblingsshows und –filmen anschauen. Ungefähr um 8 oder 9 Uhr ist er fertig zum Bettgehen. Ich lasse eine christliche Kindermusik-CD laufen und sage zu ihm: „Durch seine Wunden“ und er antwortet „wurde ich geheilt“, während ich das Licht ausmache.

Am nächsten Morgen ist ein Bad das Erste, ganz egal ob er trocken geblieben ist oder eingenässt hat. (Er kann mitten in der Nacht nicht aufstehen um die Toilette zu benutzen, daher weiß ich morgens nie was ich vorfinden werde) … aber das Erste ist immer ein Bad, dann ein Lieblingsfrühstück während er seine Lieblingsshows oder einen Film ansieht. Donat Man, Gospel Bill, Davey & Goliath, animierte Geschichten des NT oder AT, Team Umizoomi, Bubble Gupies, einige zusammengestellte Sesamstraßen, Barney und was Filme betrifft: Cars, Cars 2, Herbie the Love Bug, Dumbo – nenn es, denn unser Haus ist eine Disneyfundgrube von Filmen!

Am Nachmittag, nach einem kurzen Gebet für ihn, steigen wir in den Truck, machen ein paar Besorgungen, dann gebe ich ihm an einem Ort seiner Auswahl sein Abendessen und fahre ihn um zirka 5 Uhr zur Heimgruppe zurück. So sieht eine typische Routine aus.

Normalerweise bin ich derjenige, der ihn Woche für Woche bei der Heimgruppe abliefert, weil es für Barb emotional sehr schwierig ist. Für mich ist es das auch, aber ich verarbeite das anders. Barb hat eine Neigung zu Schuldgefühlen und zu Gefühlen in Richtung wie unzureichend die Fürsorge dort ist und natürlich ist das nicht wie die Fürsorge einer Mutter. Ich akzeptiere diesen Kompromiss besser.

Aber jedes Mal, wenn ich Chris sage, dass es Zeit ist uns in Richtung Heimgruppe auf den Weg zu machen, wird er still. Seine Energie ist dahin und er wird ruhig bis er die Tatsache verarbeitet hat, dass er zurückfährt. Und immer fragt er mich: „Du kommst also auch nächste Woche um mich zu holen, nicht wahr? Du holst mich am Donnerstag ab?“ „Nein, Chris, am Freitag hole ich dich.“ „Oh, o.k.“

Ich erinnere ihn daran, dass wir beide zur Arbeit gehen müssen – er geht Montag bis Donnerstag zu einem Workshop – und bei dem Gedanken gewöhnt er sich daran. Aber wenn ich ihn der Gruppe übergebe und seine Medizin abgebe und mit den Mitbewohnern und dem Personal rede, dann stellt er sich schnell auf den Heimgruppenmodus um und ist wieder obenauf und mitteilend, geht auf Personal und Mitbewohner ein und doch braucht er noch einmal die Versicherung: „Papa, du kommst und holst mich nächste Woche, ok?“

Ich versichere ihm immer wieder, dass ich das werde, wobei mich das Gewicht von Verantwortlichkeit und seine Erwartungen immer und jede Woche neu treffen, wenn wir das machen. Oftmals bete ich etwas wie: „Oh Vater erhalte mich am Leben und gesund, damit ich für ihn da sein kann und bewahre mich vor Sünde und allem das mein Leben verkürzen würde. Nimm ihn zuerst – wenn es vor der Entrückung ist, weil er so sehr von mir abhängig ist, bitte erlaube mir diese Gnade, aber ich vertraue dir und deinem Plan. Einige oder alle dieser Elemente gieße ich immer vor ihm aus, wenn ich Chris verlasse.

Ich kämpfe immer gegen die Tränen, wenn ich von dort wegfahre. Emotional bin ich unten und dann gebe ich Dank für die Versorgung und die guten Menschen, die auf Chris aufpassen und für seine Mitbewohnerin und nächste Freundin Frankie, die auch den Herrn liebt und die die Tochter einer Missionarin ist, die Ihre Tochter nur ein paar Mal im Jahr sieht. Aber ich bin unten und nun muss ich alleine Zeit haben um da rauszukommen.

Wenn ich Auto fahre nutze ich oft die Zeit um Menschen anzurufen, die mich angerufen haben oder die einen Anruf brauchen, aber das kann ich einfach nicht tun, nachdem ich Chris zurückgelassen habe, was gewöhnlich an einem Samstag ist. Wenn ich diesen emotionalen Pfad zu weit runtergehen würde, kannst du dir vorstellen wohin Satan mich mitnehmen würde? Satan würde mich in Depression, Hoffnungslosigkeit und überwältigende Schuld bringen ….

Aber ich weiß es besser: Ich durchkreuze die Gefühle, weil ich weiß, dass diese Heimgruppe und der Platz unseres Zuhauses – so weit weg von unseren Freunden und unserer Hausgemeinde in Tulsa – genau das ist was ER jetzt für uns hat. Seine Gnade ist immer überreichlich, aber Gnade im Leben von jemandem hat Verästelungen in das Leben von anderen – und jene in den Tulsagemeinden sind gnadenvoll.

So bete ich an und verarbeite. Oftmals bin ich bei meiner Fahrt alleine nach Hause anders still als nur leise im Geist zu beten … und so bin ich dreißig Minuten in meinen Gedanken oder ich rede mit dem Vater oder ich denke bloß. Kein Radiogerede, keine Liederauswahl von meinem Phone. Oftmals fahre ich an eine Ausfahrt und mach das Auto aus und sitze einfach ein paar Minuten.

Um diese Zeit im Jahr gibt es eine ganze Reihe zu tun, aber Barb weiß es besser als dass sie mich um irgendetwas bittet, nachdem ich Chris weggebracht habe. Dann brauche ich Zeit alleine – nur ich und der Vater. Dann werde ich meine Gedanken neu ausrichten; der Rasen muss gemäht werden, an meinen Weekly Thoughts muss ich arbeiten, da gibt es Skypeanfragen und Emails, die beantwortet werden müssen, eine Reise muss geplant werden. Aber gewöhnlich kann ich mich an einem Samstagabend selbst zu nichts von dem aufraffen, obwohl das was getan werden muss, auf mir lastet. An diesem Abend brauche ich Zeit um „neutral“ zu sein. Vielleicht fernzusehen, Solitaire auf dem Computer zu spielen oder ich geh raus und arbeite an meinem Boot.

Aber das Erste, wenn ich schließlich durch die Tür komme, nachdem ich Chris abgeliefert habe, ist dass Barb und ich uns kurz austauschen, weil wir dann diese Zeit gemeinsam brauchen. Wir reden über einige Regulierungen die mit der Heimgruppe gemacht werden müssen, Kleidung für Chris, etc. Dann legen wir den Gang um und reden über andere Dinge. Der emotionale Kreislauf schließt sich, bevor er nächsten Freitag wieder von vorne beginnt.

Während ich so diese Serie unterbreche – um ein Fenster in unser Leben aufzumachen – danke ich euch als Erstes für eure Geduld. Als Zweites sollt ihr wissen, dass ein Reifsein in Christus weder bedeutet perfekt zu sein noch ist es ein emotionales Roboterleben. Es bedeutet durch das Leben mit ihm zu wandeln. Du lässt es zu, dass er und seine bedingungslose Liebe, in der du verwurzelt und gegründet bist, dir ununterbrochen bei jeder Herausforderung und in jedem Prozess von Gefühlen vor Augen gestellt wird. Kommuniziere in deinem Herzen mit dem Vater, mit dem Herrn und bringe deine Gefühle immer zurück zu dieser Liebe.

Nächste Woche geht es mit der Serie weiter …

Seid gesegnet und danke!

John Fenn

Übersetzung: Renate Stauber

www.cwowi.org und emaile mir unter [email protected]

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Mentale Krankheiten und Endzeit – Teil 4

6/7/2014

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Hallo an alle,
wie erholt sich eine Person von emotionalem Durcheinander bzw. emotionaler Krankheit? Wie stellen wir es an einer Lüge nicht mehr zu glauben?

Elia oder Messias?
Zurzeit von Matthäus 16,13 sagten die Menschen, dass Jesus ein wiedergeborener Elia (oder ein anderer Prophet) war.

Dies war eine Lüge, aber es liegt auf der Hand, dass Menschen glaubten und anderen erzählten, dass Jesus Elia war, weil der Herr seine Jünger fragte, was die Leute sagten und deshalb liegt es auf der Hand, dass auch sie diese Lügen über Jesus gehört hatten. Doch als sie gefragt wurden was sie glaubten, antwortete Petrus: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“

Jesus sagte, dass Petrus durch eine Offenbarung vom Vater wusste wer er war und dass er auf dem Felsen dieser Offenbarung seine Gemeinde bauen würde. Alle Gläubigen haben in ähnlicher Weise Offenbarung vom Vater empfangen, dass Jesus der Christus ist und wir trafen die Entscheidung nicht mehr das über ihn zu glauben was wir zuvor geglaubt hatten – ein guter Mensch, ein Prophet, eine historische Figur, ein Mythos – sondern der Offenbarung zu glauben, die sich in unseren Herzen bewegte: Du bist der Christus, der Messias, der Sohn Gottes.

Was Offenbarung bewirkt
Als Petrus die Offenbarung vom Vater empfing, dass Jesus der Christus ist, leuchtete dieses himmlisches Licht auf die Lügen der anderen, die etwas anderes sagten wer Jesus sei und dies verursachte, dass Petrus eine Entscheidung treffen musste: Entweder den Lügen zu glauben, die andere über Jesus glaubten oder auf diese Offenbarung zu reagieren und dem zu glauben was der Vater als Wahrheit präsentierte.

Petrus musste bereitwillig sein die Sache ein- für allemal in seinem Herzen zu entscheiden. Daher ist Offenbarung vom Vater die Grundlage, die dargelegt werden muss, damit eine Person eine Lüge als das sehen kann was sie ist. Am Punkt der Offenbarung hat eine Person eine Wahl. Aber sie muss bereit sein aufzuhören gegen die Wahrheit zu kämpfen, die durch Offenbarung hervorgebracht worden ist.

Hebräer 6,4 besagt, dass wir erleuchtet werden müssen, bevor wir die himmlische Gabe von Jesus schmecken können. Jesus sagte, dass jeder, der zuerst vom Vater hört und lernt, dann zu ihm kommt. Er sagte, dass wenn eine Person den Sohn sieht, sie dann an ihn glaubt. Dieses „den Sohn sehen“ ist Offenbarung vom Vater (Hebräer 6,4, Johannes 6,40 & 45).

Für einen Gläubigen ist Offenbarung vom Vater eine Lebensweise – Paulus betete u.a. dafür in Epheser 1,15-18 und Kolosser 3,14-20 und Kolosser 1,9. Während unseres Weges werden wir mit  biblischer Offenbarung über biblische Verhältnisse konfrontiert, die wir empfangen können; z.B. der Heilige Geist und die Sprachenrede, ist Heilung für heute? und noch viele andere Reich-Gottes-Offenbarungen.

Der schwere Teil
Andere Offenbarungen kommen und werden auf der grundgelegten Offenbarung aufgebaut; Offenbarung über Probleme im Leben, die bewirken, dass wir unsere eigene Geschichte im Licht der Perspektive des Vaters, seiner Errettung und seiner Liebe sehen können. Über die ganze Lebenszeit hinweg versorgt er uns hier und da mit Offenbarung. Wenn wir an Entscheidungen denken, die wir in der Vergangenheit gemacht haben, sehen wir diese als töricht an und vielleicht müssen wir sogar uns selbst vergeben, aber es werden uns auch die guten und weisen Entscheidungen gezeigt.

Oftmals realisieren wir gar nicht, dass es der Vater ist, der uns diese Rückblicke auf vergangene Entscheidungen gibt – aber wir wissen, dass er es ist, weil die Erinnerungen erhalten bleiben, aber der Schmerz vergangen ist und so erlangen wir die Perspektive einer dritten Partei – und er geht dann mit uns tiefer zu dem was wir selbst über uns denken und wer wir sind und zu unserem Lebenssinn auf diesem Planeten.

Entscheidungen, Entscheidungen
Die Entscheidung zu glauben und die Lüge zu verlassen und die Offenbarung anzunehmen, kann die schwerste Sache sein, die eine Person jemals gemacht hat. Lasst uns das Beispiel eines sexuell missbrauchten Mädchens nehmen, das aufwächst und der Lüge glaubt, dass es seine Schuld war, weil sie irgendwie zu attraktiv oder flirtend zu ihrem Onkel, Vater oder Nachbarn gewesen ist, weswegen sie zum Teil die Schuld für ihren Missbrauch trägt.

Für sie bedeutet es das Licht der Offenbarung des Vaters zu sehen, dass ein zehnjähriges Mädchen nicht für die Handlungen von missbrauchenden Männern verantwortlich ist und dann ein Glaubenssystem hinter sich zu lassen, das bequem und bekannt ist. Sie hat einen Ozean von Herzschmerzen erfahren, weil der Lüge zu glauben sie dazu veranlasste schreckliche Auswahlen im Leben zu treffen, aber zumindest war das mit den vorhersehbaren Mustern des Erfolgs und des Versagens bekannt, was einen Kreislauf in ihrem Leben darstellte, der einen pervertierten Sinn von Sicherheit bot. 

Schmerz?
Es aufzugeben sich selbst zu beschuldigen würde für sie etwas enorm Unbekanntes bedeuten – da sie niemals derart gedacht hatte und es für sie bequem geworden war sich nicht nur für diese Belästigung zu beschuldigen, sondern während ihres Lebens glaubte sie immer wieder ähnlich gelagerte Lügen, durch die sie sich selbst für jeden Ausgang, der nicht ihren Erwartungen begegnete, beschuldigte.

Zum Beispiel glaubte sie, dass es ihre Schuld war, dass eine Freundin in ihren Teenagerjahren bei einem Autounfall starb und so betrachtete sie auf pervertierte Weise diese Lüge als ob sie wahr wäre. WENN sie ihre Freundin über Nacht eingeladen hätte (obwohl sie zu dem Zeitpunkt gar nicht daran gedacht hatte), dann wäre vielleicht ihre Freundin an diesem Abend nicht mit ihrem Auto losgefahren um etwas trinken zu gehen. Und WENN sie ihre Freundin um 10 Uhr angerufen hätte, ob sie den Spätfilm mit ihr anschauen wolle, DANN wäre der Unfall nicht passiert – auf diese Weise fand sie immer einen Weg es zu ihrer Schuld zu machen, warum ihre Freundin gestorben war.

Dieser Lüge nicht mehr zu glauben bedeutet sich auf unbekanntes Gebiet zu wagen. Wenn eine Person ihr ganzes Leben damit verbracht hat sich selbst und jene um sich herum für jeden erbärmlichen Ausgang oder Unfall in ihrem Leben zu beschuldigen, dann sieht das wie schwere Arbeit und eine Menge von Schmerz aus diese Lügen zurückzuweisen, obwohl selbst das eine Lüge ist. Die Beteuerungen des Vaters von Liebe, Vergebung und Gnade scheinen zu gut um wahr zu sein, daher bedeutet das Loslassen von all dem und das Gute zu umarmen auch, dass eine Furcht vor dem Unbekannten aufgewühlt wird.

Die Grundlage ist Offenbarung vom Vater zu empfangen
Offenbarung vom Vater kommt, indem man an ihn denkt, sein Wort, seine Wege, was er in der Vergangenheit in unserem Leben getan hat. Den Vater kennenzulernen ist der Schlüssel.

Ich ermutige Menschen die Briefe des Paulus durchzugehen und sich anzusehen wo statt Gott Vater steht, denn darüber schreibt Paulus. Die Kapitel Epheser 1-3 sind im Besonderen gute Stellen um damit zu beginnen. Verbringe dann Zeit um über diese Wahrheiten nachzudenken. In Epheser 1,3 heißt es z.B. dass uns der Vater mit jedem geistlichen Segen in der Himmelswelt gesegnet hat. In Epheser 2,6 steht, dass der Vater uns in himmlische Örter, neben sich selbst in Christus, versetzt hat.

Was bedeutet das? Welches Privileg ist uns gegeben worden, dass wir geistlich die Kinder des Vaters, Kinder des Lichtes sind, die einmal Kinder der Finsternis gewesen sind? Denk über diese Dinge nach und bald wirst du sehen wie deine Gedanken zurück in die Kindheit wandern, dahin zurück wo deine Eltern dir erzählten, dass du niemals irgendetwas wert sein wirst, dass du blöd und dumm bist und nichts richtig machen kannst. Und doch liebt dich der Vater und glaubt an dich und mag dich.

Und plötzlich realisierst du, dass alles was sie gesagt haben eine Lüge war oder wenn es damals wahr war, dann nicht mehr heute, weil du geistlich mit jedem geistlichen Segen gesegnet bist und du die Familie und Blutlinien gewechselt hast, denn nun bist du ein Kind des Königreichs und sobald du Vater sagst, bist du an seinem Thron mit einem offenen Himmel, denn er hat dir den Beweis gegeben, seinen Geist, der in dir lebt. Du realisierst, dass du letzten Endes weder dumm noch blöd bist, weil du den Sinn Christi hast.

Und eines Tages lenkt der Vater deine Erinnerungen auf eine Schultafel, an der du und ein anderer Schüler um die Wette eine Matheaufgabe vor der ganzen Klasse lösen sollten – und du hast diesen Druck gehasst und dich blöd gefühlt, weil die Mitschüler anfingen über deine Fehler zu lachen, weil sie deine Fehler sahen während du sie hinschriebst.

Und plötzlich realisierst du, dass du nicht dumm bist, du arbeitest bloß unter Druck nicht gut und das ist so in Ordnung … Und langsam wie man ein großes Fadenknäuel entwirrt – eine Entwirrung zu einer Zeit – geht der Vater über Tage, Wochen, Monate oder Jahre mit dir die Erinnerungslinie runter und gibt dir Offenbarung von seinem Standpunkt aus, er zeigt dir die Lügen so  wie sie sind, eine nach der anderen. Und eines Tages stellst du fest, dass sich der Schwung in deinem Inneren verändert hat, Freude kommt hoch während du Freiheit erlebst, ein Lächeln kommt dir leichter über das Gesicht und ein: „Sieht die Sonne heute nicht prächtig aus?“, huscht über deine Lippen … und nun wandelst du in Ganzheitlichkeit.

Petrus musste das Unbekannte umarmen und etwas glauben und laut aussprechen, was er noch nie zuvor gesagt hatte: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Wirst du die Offenbarung genauso umarmen wie er es tat, obwohl es sich seltsam anfühlt und für dich ein neues Territorium darstellt und unbekannt ist?

Nächste Woche geht es um biblische Beispiele; von einem Mann, der da hindurchging und von einem anderen, der dies nicht tat.

Bis dahin, seid gesegnet

John Fenn

Übersetzung: Renate St.

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