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Emotional kranke Christen – Teil 3

5/28/2016

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Hallo an alle,
​
sein Zimmerkamerad stolperte mitten in der Nacht über ihn und deshalb hörte ich überhaupt von ihm. Ich war der Direktor einer Bibelschule, die ein Studentenheim hatte. In einem Studentenheim verhält es sich so, dass da Fremde als Zimmerkameraden zusammenkommen und oftmals fördert das, dass sich lebenslange Freundschaften entwickeln oder aber, dass einer von beiden einen anderen Zimmerkameraden verlangt. Genau dies war bei dem vorhin Genannten der Fall.

Es stellte sich heraus, dass der junge Mann am Boden schlief, was verursachte, dass sein Zimmerkamerad mitten in der Nacht über ihn stolperte. Er sagte, dass er zu einem Dienst wie von Elia oder Johannes der Täufer berufen war, was doch so schwierig auf der Erde ist, sodass er an keinem Lebensluxus teilnehmen konnte, wozu auch ein Bett gehörte. Daher erwählte er es auf dem Boden ohne Bettdecke zu schlafen, um so absichtlich das Fleisch „zu kasteien“.

Er konnte nicht davon überzeugt werden in dem Bett zu schlafen und er fastete beinahe bis zum Verhungern, aber wenn wir eine oder zwei Heuschrecken zusammengetragen hätten, so bin ich mir sicher, dass er sie dann geschluckt hätte. Schließlich wurde er in eine christliche Psychiatrie zur Untersuchung eingewiesen, aus der er entlassen wurde und er verließ dann die Schule für seinen „Dienst“.

Jemand kann in seinem Leben ganz normal funktionieren mit Ausnahme auf einem Gebiet …
Die meisten emotional kranken Christen haben immer noch die Fähigkeit im Leben normal zu funktionieren, indem sie die Fähigkeit haben ihre Krankheit in den Hintergrund zu drängen, während sie mit anderen auf der Arbeit, in der Schule, mit ihrem Ehepartner und in der Familie normal interagieren. Aber wie ein Computerprogramm immer im Hintergrund läuft, ganz egal mit welchem Programm man gerade arbeitet, so ist ihre Fixierung immer gerade unterhalb der Oberfläche vorhanden und alles, was sie brauchen, ist eine Öffnung durch irgendjemanden …

Wie Paulus in unserem Text dargelegt hat, so sind dies nach 1 Timotheus 6, 1-6 Menschen, die sich im Privaten von gesunden Beziehungen zugunsten ihrer eigenen Ideen zurückziehen und sie ziehen sich auch von anderen Elementen einer geistlichen Gesundheit zurück. Sie beanspruchen Gottseligkeit für sich und haben doch keine geistliche Nähe zu ihrem Partner, gehen oftmals nicht in die Gemeinde oder in eine andere Art von Zusammenkünften von Gläubigen und sie suchen Wortgefechte mit Menschen und verhalten sich bezüglich ihres besonderen Glaubens wie ihr eigener Evangelist.

Wenn sie nicht von einer besonderen Glaubenslehre eingenommen sind, die sie in ihre nicht ausbalancierte Blickrichtung abgedreht hat, so kann dies auch mit ihrem Selbstbild oder mit ihrem Blick aufs Leben zusammenhängen. Zu uns kam einmal eine junge Frau nach Hause, die die Tochter eines international bekannten Pastors war und plötzlich sah ich meinen Engel neben ihr stehen und ich fragte ihn, welche Botschaft er haben mag.

Er sagte: „Seit sie ein Kind ist, glaubt sie der Lüge, dass sie früh sterben und nie heiraten oder Kinder haben würde. Der Vater möchte, dass sie erfährt, dass dies nicht wahr ist und dass sie diese Lüge zugunsten der Wahrheit ablehnen muss. Sein Plan für sie ist ein langes und erfülltes Leben und das gehört ihr, wenn sie es glaubt. Sag ihr das.“
Während sie im Wohnzimmer verweilte, während die anderen in die Küche gingen, sagte ich ihr das was der Engel mir gesagt hatte. Sie schaute mich mit erstaunten Augen an und sagte: „Das habe ich niemals irgendjemanden erzählt, aber es ist wahr, ich habe immer geglaubt, ganz egal was Menschen sagten, ganz egal was über mir prophezeit wurde, dass ich um die Mitte Zwanzig sterben würde. Ich danke dir (und es flossen Tränen über ihr Gesicht), ich bin ja so erleichtert. Ich werde erwachsen werden und ein normales Leben führen! … (und sie weinte noch mehr)“

Keiner wusste, dass sie diese Gedanken verborgen hatte, keiner wusste, dass sie diese Lüge geglaubt hatte. Du wirst dich daran erinnern, dass ich letzte Woche gesagt habe, dass diese Menschen sich hinter einer Nebelschwade verbergen, was eine Form von Stolz ist und in ihrem Fall war es ihr Status, dass sie die Tochter eines bekannten Pastors war und all die Aktivitäten in ihrem Leben waren in diesem Nebelschwaden eingehüllt, hinter dem sie ihre wirkliche emotionale Festung versteckte.

Eifersucht, Streit, Abgrenzungen, Verdächtigungen …
In den Versen 4 und 5 macht Paulus damit weiter zu beschreiben wie empfindlich diese emotional kranken Christen bezüglich ihres besonderen Themas sind und sagt, dass ihr Zustand sie – nach der King James Version – zu „… Eifersucht, Streit, Lästerungen, böse Verdächtigungen, beständige Zänkereien, eine verdorbene Gesinnung und verarmt was die Wahrheit betrifft, …“ führt. Lass mich das in etwas moderneren Ausdrücken sagen:
Eifersucht ist „phthounos“, was ein Gefühl von Unbehagen ist, das jemand fühlt, wenn er über das besondere Glück von jemand anderen hört. Streit ist „eris“ und bedeutet heftige Gefühle gegen einander, Auseinandersetzung.

Lästerei ist „blasphemia“, woher wir das Wort „Blasphemie“ erhalten, was bedeutet „einander durch böse Nachreden falsch beurteilen“. Interessanterweise kommt es von dem griechischen Wort „blax/blapto“, was „dumm“ oder „zu verletzen“ bedeutet und „pheme“ bedeutet „Rede“. Es bedeutet (dumme und verletzende) Worte gegen jemanden oder gegen Gott – richtende Worte, die gegenüber anderen beleidigend (missbrauchend) sind und die gegen die grundlegende soziale Etikette verstoßen, wobei jemand auf seinen eigenen Weg besteht.

Das griechische Wort, das als „böse Verdächtigungen“ übersetzt wird, ist „hyponoiai“, woher wir „hypnotize“ ableiten und es bedeutet „argwöhnisch“ und meint hier „hinterhältige Verdächtigungen bezüglich der Ehrlichkeit von jenen, die mit ihnen nicht übereinstimmen“ - „hypnotize“ bedeutet sich so auf jemanden fokussieren, dass man betrogen wird und sich diesem jemand unterordnet. Diese Menschen sind beides: Fokussiert durch ihren Glauben, der außer Balance ist, und sie möchten andere auf diesen Glauben fokussieren, indem sie ihre Ansicht argumentativ darlegen, aber dabei nicht die Fähigkeit haben sich auf eine andere Lehre oder einen anderen Gedanken einzulassen und sie sind daher nicht in der Lage sich davon zu lösen.

Das nächste Wort beschreibt ihr Verhalten, das mit beständigen Zänkereien, einer verdorbenen Gesinnung und verarmt an der Wahrheit beschrieben wird. Beständige Zänkereien ist „diaparatribai“, woher sich „diatribe“ ableitet, was empathische und eigensinnige Beharrlichkeit in einem langen und hingezogenen Streit über Worte bedeutet.

Das griechische Wort für „verdorbene Gesinnung“ ist „diaphtkeiro“, wobei „dia“ empathisch und „keiro“ „zerstören“ bedeutet. Das Wort „verdorben“ ist im modernen Ausdruck nicht korrekt, denn dieses Wort ist stark und deutet darauf hin, dass die Gesinnung und/oder die Gefühle in diesem Gebiet zerstört sind. Es wird in Lukas 12,33 gebraucht um das Werk eines Falters zu beschreiben, der Stoff frisst und diesen ruiniert und in 2 Korinther 4, 16 beschreibt es einen verwesenden menschlichen Körper. Es handelt sich also um Gesinnungen, die graduell zerstört sind, wie das Werk eines Falters, der einen Bissen hier und einen Bissen da frisst … so sind diese Menschen Stück für Stück außer Balance geraten und dann emotional, mental und sozial krank geworden.
Das griechische Wort, das mit „verarmt an der Wahrheit“ übersetzt wird ist „apostereo“. Von daher leiten wir auch „apostate“ ab und es bedeutet „betrügen, entziehen (berauben), die Wahrheit verlassen. Auf diesem Gebiet haben sie den gesunden und guten Glauben verlassen.

Zurzeit von Paulus war es für jene benutzt worden, die Treuhandfonds veruntreuten. In diesem Kontext bedeutet es, dass sie sich selbst einer Sache berauben, zu der sie eigentlich ein Recht haben, oder einer Wahrheit, die einmal ihnen gehört hat, aber sie haben es durch Missbrauch von sich selbst weggenommen.

Dieser nächste Teil hat viele Anwendungen, wie Paulus darlegt, indem er sagt: „Vermutlich ist dieser Gewinn Gottseligkeit …“ Das Wort „Gewinn“ ist „porismos“ und bedeutet „gewinnbringender Handel“, von daher wäre die genauere Übersetzung die Folgende: „Zu glauben, dass Gottseligkeit ein Handel für sich selbst ist und ein Mittel zu Wohlstand.“

Mit modernen Worten denken wir an das „Wohlstandsevangelium“ und die Vermarktung des Evangeliums, aber in dem Kontext spricht Paulus von emotional kranken Menschen. Ja und das passt auch immer noch auf viele Menschen in der Gruppe des Wohlstandsevangeliums, lol, aber bei diesem Gebrauch denken die Menschen an ihre Lehrmeinung, ihren Glauben. Ihr Gebiet des Fokuses ist das Mittel durch das sie Nähe zu Gott gewinnen möchten oder eine Veränderung in der Welt wollen oder irgend eine andere Art von Gewinn erlangen möchten – und das wollen sie lieber als sich wirklicher Gottseligkeit unterzuordnen wie es in einem demütigen und transparenten Herzen zu sehen ist. Stattdessen puschen sie das nach vorne was sie glauben. 

Und Paulus kommt zu der Schlussfolgerung: „Von solchen Menschen ziehe dich zurück, denn Gottseligkeit mit Zufriedenheit ist großer Gewinn.“
Wie Paulus zu Beginn gesagt hat, sind diese Menschen auf diesem Gebiet stolz und hüllen sich selbst in einen Wirbel von scheinbarer Gottseligkeit ein, während sie eifrig mit jedem über das was sie glauben debattieren, angefangen damit, dass sie glauben, dass sie von Gott nicht geliebt sind bis hin zu echten Lehrmeinungen über Gott, die sie extrem aus der Balance bringen. Die Stolzen müssen sich selbst demütigen. Eine wahrlich göttliche Person wird nur so weit bereit sein mit ihr zu wandeln, bis offensichtlich wird, dass diese andere Person lieber die Beziehung mit ihr, ihre Arbeit, ihre christlichen Freunde und ihre Gemeindefamilie verlieren würde. Von daher muss sie aufhören zu versuchen ihr zu helfen. Der kranke Gedanke ist; wenn du nur das glauben würdest was sie tut und ihr folgen würdest, dann würde da großer Gewinn in allen Gebieten des Lebens sein, da würde zumindest Friede zwischen dir und ihr sein – aber sie ist blind und das willentlich. Von solchen Personen sollst du dich, so sagt Paulus, zurückziehen.

Wir beten für sie – und zwar im Besonderen die Gebete des Paulus aus Epheser 1, 17-18 und 3, 14-19. Aber die Person mit dieser mentalen Festung, dieser emotionalen Krankheit auf diesem Gebiet muss selbst wieder gesund werden, denn niemand kenn ihr Herz verändern als nur sie selbst. Oftmals lässt der Herr, während er an ihrem Herzen wirkt, sie auch die Konsequenzen ihrer Handlungen erfahren, was bedeutet, dass jene, die sie lieben, gezwungen sind etwas zu unternehmen, was sie eigentlich nicht gewollt haben; wie die Freundschaft beenden, die Beschäftigung beenden, ihre Gemeindemitgliedschaft beenden und sogar ihre Ehe beenden.

Aber sie sind zu Inseln in einem Meer von Menschen geworden und das aufgrund ihrer eigenen Wahl … Wahrlich, echte Gottseligkeit mit Zufriedenheit ist ein großer Gewinn … und großer Friede für die emotionale Gesundheit.

Nächste Woche folgt ein neues Thema. Seid gesegnet,
John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber
www.cwowi.org und emaile mir unter [email protected]
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Emotional kranke Christen – Teil 2

5/21/2016

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Hallo an alle,
letzte Woche gab ich weiter, wie Paulus einige ziemlich vernünftige und logische Anweisungen darlegte: Christen, die ungläubige Chefs haben müssen ihnen Ehre und den richtigen Respekt geben und Christen, die christliche Chefs haben, müssen ihnen umso mehr Respekt erweisen, weil sie ihre Geschwister sind.

Jedoch lehnen einige diesen Rat zugunsten ihrer eigenen Ideen ab und auf diese Weise beginnt die Straße zu emotionaler Krankheit; durch die Ablehnung von vernünftigem und logischem Glauben. Ich spreche nicht über diejenigen, die eine echte chemische Unausgewogenheit im Gehirn haben, was ungewöhnliche Verhaltensweisen verursacht, sondern ich spreche über Christen, die physisch gesehen völlig normal sind, aber die, wie Paulus dargestellt hat, in einem Gebiet ihres Lebens emotional oder mental krank sind.

Aber denke nicht, dass Paulus über Menschen spricht, die öffentlich lehren würden, dass es falsch ist, sich darüber bewusst zu sein wie wir uns öffentlich verhalten oder, dass ein Angestellter eine gute Einstellung gegenüber seinem Chef haben sollte. Die Menschen lehnen das gesunde Wort zuerst privat, in ihrem Herzen ab und dann anderen gegenüber, von denen sie denken, dass sie für das, was sie selbst glauben, offen sind.

Sie finden vielleicht die Anonymität des Internets als einen sicheren Ort um andere zu finden, die den gleichen Fokus auf das Ungesunde haben. Sie mögen auch versuchen eine kleine Gruppe zu dominieren oder sicherzustellen, dass auf keinen Fall das Thema ihre ungesunde Sichtweise beeinträchtigt. Sie mögen an Fremde Emails schreiben und ihnen über ihren Glauben erzählen oder, dass die Weise wie diese Fremden glauben, falsch ist. Sie mögen ihrem Ehepartner sagen und entweder ihr Partner stimmt mit ihren Ideen überein oder lehnt sie als so lächerlich und traurig ab, sodass es in ihrer Ehe verboten wird darüber zu sprechen. Aber sie werden niemanden, der ihnen nahe genug ist, erlauben sie in Richtung Veränderung zu beeinflussen. Diese subtile Ablehnung des normalen Menschenverstandes und das Nichtaufrechterhalten einer guten Haltung innerhalb von gesunden Beziehungen ist der erste Schritt, damit jemand auf emotionale Krankheit in einem Gebiet des Lebens zugleitet.
Letzte Woche haben wir nur die ersten drei Verse behandelt, in denen Paulus sagt, dass sie reine oder gesunde Lehre ablehnen und hier machen wir weiter.
1 Timotheus 6,4 besagt: Er ist aufgeblasen (stolz) und weiß nichts, sondern ist krank an Streitfragen und Wortgezänken …“
Das Wort „stolz“, das Paulus benutzt ist „tuphoo“ und bedeutet „in Nebel eingehüllt“. Davon erhalten wir „typhoon“, das Wort, das in unserer Zeit für Hurrikans im Pazifischen Ozean benutzt wird. Dieser zirkuläre Sturm ist es was Paulus benutzte um diese Menschen zu beschreiben, was mit dem Wort „stolz“ (aufgeblasen) übersetzt wird.

Sie sind in eine herumwirbelnde Vernebelung eingehüllt und verstecken die wirkliche Person, die sie sind, hinter dem Nebel. Eine Person, die „tophoo“ (Typhon) ist, ist ein Wirbel von Worten und von Selbstgerechtigkeit und sie hinterlässt oftmals einen Pfad von Verwirrung und Zerstörung in ihren Beziehungen mit ihren Lieben, besonders, während sie sich zur gleichen Zeit, wegen ihrer vernebelten Natur, anderen gegenüber anders präsentieren und gerecht und gottesfürchtig zu sein scheinen.

Paulus sagte in dem vorhergehenden Vers, dass uns das Evangelium und die Worte von dem Herrn Jesus Christus zu Gottseligkeit führen. Gottseligkeit fließt aus einem christlichen Charakter, der in Liebe verwurzelt ist, und manifestiert sich in einem Lebensstil der Ganzheit in jedem Gebiet. Aber diese Menschen sind tatsächlich in ihren Beziehungen dysfunktional, wie Paulus in den ersten zwei Versen darlegt. 
 
Die Natur des Stolzes
Stolz ist immer ein Pfau, der herumstolziert, und alle darum bittet, ihm Aufmerksamkeit zu schenken. Stolz ist sehr subtil und von seiner Wurzel her Eigensinnigkeit (Sturheit), ein Beharren an seinen eigenen Wegen und ein Festhalten von seinen eigenen Gedanken.

Zum Beispiel, wenn man über den Ursprung von Satan spricht, an dem der Cherub namens Luzifer Gott abgelehnt hat, so manifestierte sich seine Sünde des Stolzes in Eigensinnigkeit – er hielt an seinen eigenen Wegen fest. Hesekiel 28, 16-17 sagt uns , er wurde wegen seiner Autorität und Schönheit erhoben und er war innerlich mit Gewalt erfüllt – da fand ein Kampf in seinem Herzen und in seinem Sinn statt, ein Kampf zwischen den Wegen Gottes und dem was er wollte.

Nur die Stolzen können sich selbst verändern
Wenn du über „stolz sein“ und „Stolz“ nachforscht, dann wirst du herausfinden, dass nur die stolze Person sich selbst ändern kann. Gott kann sie nicht demütig „machen“. Er kann den Stolz nicht durch einen Akt seines Willens von ihr entfernen. Wie wir bei Satan gesehen haben, geht es bei Stolz um einen inneren Kampf um Anerkennung.

Gott kann und wird sie jedoch dem ausliefern, dass sie den Konsequenzen ihrer Handlungen klar ins Auge sehen müssen – in beendeten oder größtenteils begrenzten Beziehungen, bis hin zum Verlust der Arbeitsstelle und anderes mehr. Das macht er in der Hoffnung, dass, indem sie die Konsequenzen ihrer Handlungen erleiden müssen, sie bei sich selbst suchen und sich selbst vor ihm demütigen, indem sie ihren Irrtum anerkennen und so wieder emotionale und mentale Gesundheit gewinnen.

Von all den Sünden ist Stolz die einzige, von denen die Bibel sagt, dass Gott ihr aktiv widersteht. Das Wort das hierzu benutzt wird ist „antitasso“, das sich aus „anti“ „gegen“ und „tasso“ „ arrangieren“ (einsetzen) zusammensetzt. Es war ein militärischer Ausdruck um eine Armee zu beschreiben, die sich aktiv in einem Kampf gegen andere arrangiert (einsetzt). Und er wird dazu gebraucht, dass Gott sich selbst gegen die stolzen Christen in dem bestimmten Bereich ihres Lebens arrangiert (einsetzt). Er liebt sie und segnet sie in anderen Gebieten, in denen sie mit ihm wandeln, aber in diesem einen Gebiet verhält er sich wie ein Militärbefehlshaber, der sich im Kampf gegen sie einsetzt.
Paulus fährt fort: „…und weiß nichts, sondern ist krank an Streitfragen und Wortgezänken …“
Die ganze Lehre von Paulus dreht sich um diese Zeile. Was davor kommt führt auf sie hin und was danach kommt führt den Leser zu den Endresultaten. Wir sind gerade beim mittleren Punkt von Paulus‘ Lehre.
„Weiß nichts“ ist „epitamai“ und bedeutet „zu verstehen“ und „meden“ bedeutet „keinen“. Diese Menschen wissen von dem nichts, was sie wissen sollten. Die gleiche Redewendung wird in Hebräer 11, 8 gebraucht, wo von Abraham gesprochen wird, der hinausgeht um Isaak zu opfern und „nicht weiß“ wohin er geht. Es ist das gleiche Konzept, wird aber hier im negativen Sinn gebraucht. Sie haben begonnen diesen ungesunden Pfad hinunterzugehen und sie wissen nicht wohin sie gehen. Sie sagen, dass sie das tun und sie mögen auch ernsthaft denken, dass sie das tun, aber die Schrift sagt, dass sie es nicht wissen und sie nichts verstehen.

Das ist der Grund, warum Paulus sie krank nennt
„ sondern ist krank an Streitfragen und Wortgezänken …“ Das Wort „kraftlos“ ist „noseo“, krank, und wurde in der Zeit dazu benutzt um mentale und/oder emotionale Krankheit zu beschreiben, im Besonderen für jemanden, der einen trübsinnigen Anteil hatte oder der sich emotional nach Ungesundem sehnte.

Der Ausdruck „Streitfragen“ bedeutet buchstäblich Wortgefechte. Sie sind so sehr außerhalb von Balance, dass sie Wortgefechte mit anderen Menschen suchen. Der Ausdruck Wortgefechte ist im Griechischen „logomachia“ und kommt von dem Wort „logos“ Wort und „machia“ bedeutet Streit, Kampf, Arbeit und Kriegsführen.

Denke an die Wurzel „machia“ und das Wort „Maschine“, als etwas das arbeitet und dabei Reibung und harte Arbeit benutzt. Diese Person arbeitet wie eine Maschine mit Fragen und Kriegsführen durch Worte. Dieses sind Menschen, die aktiv nach anderen suchen, um „Wortgefechte“ mit ihnen zu haben und Paulus nennt sie deshalb krank.
Wiederum, dies kann Menschen einschließen, die Lieblingslehren haben aber auch solche, die sich aus emotionalen Gründen aus gesunden Beziehungen und Gedanken zurückziehen. Die Person ist vielleicht mit depressiven Gedanken besessen oder hat Gedanken sich selbst und andere zu verletzten und/oder sie ist auf eine „Bewegung Gottes“ oder auf einen Leiter fixiert. Auf die gleiche Weise wie ein Stalker eine Prominente im Fokus haben mag, so ist auch diese Person einzigartig auf diesem Gebiet fokussiert und emotional krank.

Die Zusammenfassung für heute ist, dass sich diese Menschen aus gesunden Beziehungen und von der gesunden Lehre zurückgezogen haben und ihre Absätze in den Boden gegraben haben und darauf bestehen ihren eigenen Weg zu gehen. Äußerlich mögen sie gottselig wirken, aber in ihrem Herzen findet ein Kampf statt, weil ihr privates Leben nicht mit ihrer äußerlichen Ausdrucksweise von Gottseligkeit übereinstimmt. Sie sind in Nebel eingehüllt und fokussieren sich auf Wortgefechte und suchen sogar aktiv andere um Streitereien mit ihnen anzufangen. All das ist eine Vernebelung (ein Vorwand), denn sie sind geistliche Inseln und benutzen Wortgefechte um eine Person von ihren eigentlichen Problemen abzulenken.

Gott widersteht ihnen aktiv auf diesem Gebiet. Dabei ist er völlig für sie und wird sie auf der Arbeit, im Leben und bezüglich Schutz und Versorgung segnen. Aber in diesem einen Gebiet, hat er einen Widerstand gegen sie in Gang gesetzt. Sie müssen den innerlichen Kampf aufgeben und sich selbst demütigen und sich Gott völlig und mit ihrem ganzen Herzen unterordnen …

Für heute habe ich keinen Platz mehr. Nächste Woche folgt die Zusammenfassung und geht es auch darum, was die Gesunden tun können um ihnen zu helfen.
Bis dahin, seid gesegnet,
John Fenn
www.cwowi.org und emaile mir unter [email protected]
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May 14th, 2016

5/14/2016

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2016-05-14
Emotional kranke Christen – Teil 1
Hallo an alle,
wusstest du, dass Paulus über emotional kranke Christen geschrieben hat? Er stellte sorgfältig die Symptome dar und das was eine Person tun muss, wenn sie mit einer solchen Person umgeht und auch was diese Person tun muss, damit sie wieder emotionale Gesundheit gewinnt.
Dieses Thema ist so wichtig, dass ich dir davon bei der Zusammenfassung dieser dreiteiligen Weekly Thoughts eine Audio-Lehre anbiete, in der ich mehr ins Detail gehe und einige wirkliche Situationen aus dem Leben weitergeben kann, die dir helfen werden, mehr Tiefe bezüglich dieses wichtigen Themas zu erfahren.
Wie Paulus damit anfing über emotional kranke Christen zu reden
 
In 1 Timotheus 6, 1-6 schreibt Paulus dem Timotheus und kommt dabei auf das Thema von emotional oder mental kranken Christen zu sprechen. Seine Aussage, dass die Menschen über die er schreibt, emotional krank sind, ist der mittlere Punkt in einer sechs Verse langen Lehre. Die ersten drei Verse definieren den Zustand ihrer Herzen, dann beschreibt er sie in Vers 4 als mental krank und dann stellt er im Vers 6 ihre Handlungen dar. Heute geht es um diese ersten drei Verse, nämlich um ihr Herz.
 
Die ersten zwei Verse lehren darüber wie Sklaven unter dem Joch der Sklaverei arbeiten sollen – Gott billigt Sklaverei nicht, weil wir in Christus alle gleich sind und doch musste er mit Kulturen umgehen, die Sklaverei hatten, weil der Herr immer sehr praktisch ist.
Vers 1: „Alle, die Sklaven sind, sollen ihre Herren uneingeschränkt ehren, damit der Name Gottes und seine Lehre nicht entehrt werden.“
In unserer Zeit bezieht sich das auf gläubige Angestellte, die ungläubige Chefs haben. Paulus lehrte, dass Christen einen Sinn für Verantwortlichkeit haben und mit einem Bewusstsein leben sollten, dass ihre Handlungen verursachen können, dass über den Herrn armselig gedacht wird oder, dass er verherrlicht wird, wenn sie richtig am Arbeitsplatz leben.
 
Im ersten Vers geht es um unseren Sinn für Verantwortlichkeit in der Öffentlichkeit göttliche Leben zu leben, weil wir wissen, dass wir Christus in uns haben.
Vers 2: „Wenn euer Herr gläubig ist, ist das kein Grund, ihn weniger zu achten, nur weil ihr im Glauben Brüder seid. Ja, ihr sollt sogar noch härter arbeiten, weil ihr durch eure Bemühungen anderen Gläubigen helft. Lehre diese Wahrheiten, Timotheus, und ermutige alle, sie zu befolgen!“
Das griechische Wort, das als „nicht respektvoll“ übersetzt wird, ist „kataphroneo“, und bedeutet buchstäblich „auf jemanden hinunterschauen“. Es wird manchmal mit „geringschätzen“ übersetzt, weil dieses zusammengesetzte Wort aus „kata“ und „phren“ besteht. „kata bedeutet hinunter und „phren“ bedeutet „Verstand“, auf einen anderen hinunterdenken oder ihn geringschätzen.
 
In diesen zweiten Vers geht es um unseren Sinn von Verantwortlichkeit ein göttliches Leben innerhalb unserer Beziehungen zu leben.
Vers 3: „Wenn jemand etwas anderes lehrt als die guten Worte von Jesus Christus, unserem Herrn, und nicht an der Lehre festhält, auf der unser Leben im Glauben beruht, …
 
Paulus sagt: Wenn jemand etwas anderes lehrt, was „heterodidaskaleo“ ist  - eine andere Lehre zu lehren, von „heteros“, was bedeutet „etwas anderes“ oder „etwas Verschiedenes“ und „didaskalos“ ist „ein Ausbilder“, „ein Lehrer“. Mit anderen Worten bedeutet das, dass diese Menschen einen anderen Lehrer haben, eine andersartige Stimme, der sie zuhören, und sie lehnen die Lehre von Pauls zugunsten „eines anderen Meisters“ ab, der über die gesunde Weisheit von Paulus hinweggegangen ist.
 
Beachte, worum Paulus in den ersten beiden Versen bittet …
Welche Person, die rechten Sinnes ist, würde eine Lehre ablehnen, die besagt, wie man sich vor seinem ungläubigen Chef benehmen soll und dass man gläubige Chefs mit noch mehr Respekt behandeln soll? Wer würde solch einen Menschenverstand, eine solche Logik und solch eine vernünftige Anweisung ablehnen?
Als er damit anfängt die Symptome von einem emotional kranken Christen darzustellen, beginnt er hier damit, dass sie diese Lehre ablehnen. Die Schritte in Richtung emotionaler oder mentaler Krankheit beginnen damit und werden zuerst darin gesehen, dass eine Ablehnung von gesundem Menschenverstand und von einem logischen Verständnis stattfindet, was es bedeutet mit Christus und in göttlichen Beziehungen zu wandeln. Paulus spricht in diesen ersten zwei Versen über Beziehungen und über Menschen, die diesen gesunden Menschenverstand, soziale Fähigkeiten und Weisheiten ablehnen, wenn sie mit anderen umgehen. Angespannte Beziehungen oder ein Rückzug aus Beziehungen sind die ersten Zeichen bei einer Person die auf dem Pfad in Richtung emotionaler oder mentaler Krankheit unterwegs ist.
Was die meisten Christen als gesunden Menschenverstand und Logik verstehen, daran nehmen sie Anstoß. Sie haben andere Ideen, andere „Stimmen, die ihnen sagen solche Dinge zugunsten ihrer eigenen Gedanken in der Sache abzulehnen.
Wie wir später sehen, bezeichnet Paulus Arroganz und Eigensinnigkeit als die hauptsächlichen Eigenschaften von jemandem, der emotional krank ist.
 
Vers 3 fährt fort: „und sich nicht zuwendet den gesunden Worten“
Das Wort „gesund“ ist „proserchomai“ und bedeutet „auf etwas zukommen“ und es wird in Hebräer 10,1 für jene verwendet, die sich dem Herrn „nähern“. Im Negativen wird es hier für Menschen gebraucht, die sich weigern dem Herrn zu nähern. Das Wort bedeutet auch „das Haupt (in Übereinstimmung zu) hin neigen, als jemand, der sich in Übereinstimmung mit dem Herrn neigt und sich daher ihm nähert. Aber diese Menschen weigern sich übereinzustimmen und sich zu nähern.
 
Sie stimmen nicht überein, wenn es um Menschenverstand, Logik und um „gesunde Worte“ geht und behaupten, dass sie erstaunliche neue Offenbarung von Gott haben oder sie verdrehen in besonderer Weise alte Lehre. Oder sie werden aus anderen Bedingungen von einer Idee im Besonderen besessen, vielleicht über ihr Selbstverständnis, vielleicht über ihre Erscheinung, vielleicht fokussieren sie sich darauf ihr Leben zu beenden – oder sie haben irgendeinen anderen zwanghaften Gedanken.
 
Weil sie gesunden Menschenverstand und Logik, die jeder andere hat, ablehnen, werden sie zu geistlichen Inseln und sind in dem, was sie glauben, alleine und sogar in ihren Ehen sind sie nicht in der Lage sich dem Herrn mit ihrem eigenen Herzen zu nähern. Sie hören damit auf, sich in Beziehungen anderen zu nähern oder sogar am gemeinsamen Glauben mit ihrem Partner oder Freunden teilzuhaben.
 
„gesunde Worte“ …
… „hygianio“ ist das Wort von dem wir „Hygiene“ oder Sauberkeit – saubere Worte ableiten. Beachte, dass Paulus so weit geht zu sagen: Wenn jemand etwas anderes lehrt, dann haben sie einen anderen Herrn, dem sie zuhören und weigern sich damit sich dem Herrn und seiner sauberen und gesunden Lehre zu nähern. Rat von Familie und Freunden hilft ihnen nicht. Keiner kann sie davon überzeugen, dass das was sie denken außer Balance ist. Sie sind davon überzeugt, dass sie Recht haben.
 
Diese Menschen gleiten weiter in emotionale Krankheit hinein, während sie gesunde Lehre zugunsten anderen Lehren und Gedanken ablehnen, die sie daran hindern sich der Person des Herrn zu nähern. Sie verstecken sich hinter ihren unausgewogenen Gedanken und Lehrmeinungen und beschuldigen oftmals andere in arroganter Weise, während sie sich weigern, sich persönlich dem Herrn zu nahen. Sie haben eine Fassade von geistlichem Leben und entfremden sich von jenen, die sie am meisten lieben und im Kontext des Verses auch von ihren Chefs und Mitarbeitern und anderen Beziehungen – von all jenen ziehen sie sich zurück.
 
„den gesunden Worten unseres Herrn Jesus Christus und der Lehre, die gemäß der Gottseligkeit ist.“
Paulus sagt, dass sie tatsächlich die Worte des Herrn Jesus ablehnen, auch wenn sie behaupten, dass sie ihm durch eine besondere Offenbarung gehorchen oder sie können ihre eigenen Gedanken nicht für seine Gedanken verlassen. Ihre Gedanken halten sie für größere Wichtigkeit für sich als die Worte von Jesus, die eine Person in einen tieferen Wandel von Gottseligkeit hineinführen würden.
 
Gottseligkeit ist ein christlicher Charakter, der sich durch einen Lebensstil von Liebe, Transparenz, Demut, Integrität, Geben und in gesunden Beziehungen zeigt. Diese Menschen sind das Gegenteil davon. Sie nahen sich weder dem Herrn, noch geistlich gesprochen ihren Partnern, noch ihren Chefs, noch ihren Mitarbeitern oder Freunden.
 
Man kann sehen, worauf Paulus hinauswill, wenn er den Zustand ihrer Herzen aufzeigt, denn jene, die den gesunden Menschenverstand und Logik verlassen, haben bald keine Freunde mehr, sondern suchen entweder eine Plattform von der aus sie gehört werden oder sie ziehen sich in sich selbst zurück. Oftmals hat das dahinterliegende Durcheinander mit einem Mangel an Selbstliebe und einen Mangel an einem gesunden Selbstbild, das durch Ablehnung verstärkt wird, zu tun. Kurz gesagt; sie kennen die bedingungslose Liebe des Vaters nicht, sind niemals während sie aufwuchsen und in späteren Beziehungen in der bedingungslosen Liebe verwurzelt und gegründet worden, noch kennen sie ihn wahrhaftig als einen Freund.
 
Für heute soll es genug sein. Nächste Woche geht es um „in Nebel eingehüllt“. Bis dahin, seid gesegnet,
 
John Fenn
www.cwowi.org und emaile mir unter [email protected]
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