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Was werden die Gläubigen tun, wenn 666 kommt? (Warum die 666?) Teil 3

4/25/2020

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What will believers do when 666 comes? (Why the 666?) 3 of 4
Was werden die Gläubigen tun, wenn 666 kommt? (Warum die 666?) Teil 3

Hallo zusammen,
 
zuerst möchte ich an unser Zoom-Web-Meeting am Samstag, den 25.04. um 13.00 Uhr US Central-Zeit erinnern. Ich werde über die Ordnung der Endzeit und das Posaunenfest, den Richterstuhl Christi und anderes mehr sprechen.
 
In der letzten Woche habe ich die jüdische Lehre aus der Zeit, in der Paulus lebte, eingeführt: Das Blasen der letzten Posaune an einem Posaunenfest wird eines Tages bewirken, dass die gerechten Toten auferstehen werden und jene, die lebendig sind und den Herrn suchen, verwandelt und mit dem Herrn vereint werden.
 
Schofar
In vielen alten jüdischen Gräbern ist das Schofar eingraviert, und auch heute noch wird bei manchen Begräbnissen das Schofar in Erwartung der Auferstehung geblasen, genau wie es Paulus lehrte.
 
Paulus schrieb in 1. Thessalonicher 1, 10, dass wir von dem kommenden Zorn erlöst worden sind, und in 5, 9, dass Gott uns nicht zum Zorn, sondern zur Errettung bestimmt hat. In der jüdischen Terminologie wurde die „Zeit von Jakobs Not“ (Unruhe) auch als „Tag des Zorns“ bezeichnet. Paulus sagte, dass Gott uns nicht für den „Tag des Zorns/Jakobs Not“ bestimmt hat.
 
Im Anschluss an die Aussagen, dass wir nicht für die Tage des Zorns bestimmt sind, schrieb er in 1 Thessalonicher 4, 13-18, dass es das Blasen „der Posaune Gottes“ geben wird, was bewirken würde, dass wir dem Herrn in der Luft begegnen. Er sagte ihnen, sie sollten sich „mit diesen Worten trösten“. Leute, wenn ihr glaubt, dass er die Gläubigen lehrt, dass sie durch die Trübsal gehen würden, warum hat er ihnen dann zweimal gesagt, dass wir es nicht werden, und dass sie durch seine Worte getröstet werden sollen?
 
In seinem zweiten Brief sagte er ihnen, dass „ER“ (Christus, der Leib Christi) „weggehen“ muss, bevor der Mensch der Sünde offenbart werden kann, und er sagte ihnen erneut, dass sie durch seine Worte getröstet werden sollten.
 
Weil es jedoch Gläubige in der Trübsal geben wird,
was einige Bibellehrer sehen, denken sie dann, dass es keine Entrückung gibt und verstehen nicht, dass das Judentum lehrt, dass dies Menschen sein werden, die nach der Auferstehung der Gerechten glauben werden. Oder einige Lehrer verstehen nicht, dass die sieben Tage die sieben Jahre, also die „Zeit der Not Jakobs“ sind und sehen uns durch die ersten dreieinhalb Jahre hindurch­gehen und dass wir erst dann entrückt werden.
 
Buchstäblich gesprochen hat Jesus in seiner Lehre von Matthäus 24 denen, die ein jüdisches Gehör haben, was seine ursprünglichen Zuhörer und Leser waren, deutliche Hinweise gegeben. Als Jesus in Matthäus 24, 8 sagte: „, dass falsche Christus’, Hungersnöte, Kriege, Seuchen „der Anfang der Geburtswehen“ sind, so war mit dieser Redewendung „der Anfang der Geburtswehen“ für das jüdische Ohr eindeutig der Beginn der Zeit von Jakobs Not gemeint, was das ist, was wir die Trübsal nennen.
 
Die vollständige Redewendung im Judentum lautet „die Geburts­wehen des Messias“. Es wurde nicht gelehrt, dass die Geburtswehen das Leiden des Messias sind, sondern vielmehr die Geburtswehen, die Israel durchmachen muss, um die Herrschaft des Messias in die Welt zu „gebären“, die im „Tag des Herrn“ (Kommen des Messias) seinen Höhepunkt findet. (Jeremia 40, 3-7, Jesaja 13, 6-9)
 
Glücklicherweise heißt es für seine Rückkehr in Vers 31, dass die Engel die Gläubigen von einem Ende des Himmels zum anderen sammeln werden, nicht von einem Ende der Erde zum anderen. Dies stimmt mit Offenbarung 19, 6-8 & 14 überein, wo der Leib Christi im Himmel zur Zeit des Hochzeitsmahles des Lammes gesehen wird, und ihn danach bei seiner Rückkehr (auf Pferden) begleiten wird.   
 
Warum sollte eine Regierung ein 666-System einführen?
In Teil 1 haben wir gesehen, dass 666 ein Wirtschaftssystem ist, ohne das eine Person weder kaufen noch verkaufen kann. Wenn wir die religiösen Schlussfolgerungen des 666-Systems beiseitelassen, können wir uns fragen, unter welchen Bedingungen ein solches System notwendig sein wird.
 
Denken Sie daran, dass Gott auf einer persönlichen Ebene die Erde nur auf Einladung betritt. Er wird unseren freien Willen nicht verletzen. Er kam in unser aller Leben, als wir ihn darum baten, und vielleicht wurden wir involviert, als ein Elternteil oder ein Freund ihn bat, in unserem Leben zu wirken, was zu unserer Errettung führte. Er wird unseren freien Willen nicht verletzen, aber als Schöpfer ...
 
behält Er die vollständige Souveränität.
Nach Römer 1 ist es die grundlegendste Sache, Ihn als Schöpfer zu kennen. Und als solcher wird der Schöpfer in der Zeit, die als die Zeit der Not (Unruhe) Jakobs bezeichnet wird, zulassen, dass die Schöpfung, die unter der Last der Sünde seufzt und leidet, dies dazu benutzt wird, um die Menschheit zu demütigen.
 
Offenbarung 8, 8-12 und 9, 1-11 beschreiben einen doppelten Asteroiden/Kometen, die auf die Erde einschlagen, einer in einem Ozean und einer an Land. Es heißt, dass ein Drittel des Sonnenlichts blockiert wird, was zur Folge hat, dass ein Drittel der Pflanzen stirbt und ein Drittel des Wassers vergiftet wird.  (Algen und Meerespflanzen sind vom Sonnenlicht abhängig.) Von dem, der auf Land trifft, so sagt Kapitel 9, dass Wunden und Krankheiten, die auf die Menschheit kommen, was mit der wissenschaftlichen Überzeugung übereinstimmt, dass ein Treffer auf der Erde nicht nur eine weltweite Staubwolke verursachen würde, sondern alles von Schimmelpilz­sporen bis hin zu Milzbrand freisetzen würde, was weltweit Krankheiten verursachen würde. Offenbarung 9 sagt uns, dass Dämonen hinter der Ausbreitung dieser Krankheiten stehen.
 
Es gibt zahlreiche Aussagen darüber, dass dies eine Zeit der wirtschaftlichen Not, insbesondere der Inflation, ist. In Offenbarung 6, 6 heißt es: "Ein Liter Weizen für einen Denar und 3 Liter Gerste für einen Denar". Zu jener Zeit war ein „Quart“ ein Trockenmaß.
 
Ein Denar entsprach einem Tageslohn und 1 Quart war die Menge an Getreide, die eine Person pro Tag benötigte. Mit einem Tageslohn kann man genug Getreide (Weizen) kaufen, um eine Person für einen Tag zu ernähren. Mit demselben Lohn kann man mit der weniger wertvollen Gerste genug für drei Personen kaufen. Mit anderen Worten: Inmitten der politischen Unruhen, inmitten eines doppelten Asteroideneinschlags auf der Erde, führen Krieg und Natur zu wirtschaftlicher Katastrophe und Hungersnot. Es gibt eine gewisse Gnade, denn der Vers besagt, dass weder dem Öl noch dem Wein Schaden zugefügt darf. Getreide für die Nahrung wird knapp werden, aber die Menschen werden Öl und Wein haben, Gewürze könnten wir sagen. In unseren Tagen ist es vielleicht so, als ginge man in einen Laden, und es gibt kein Fleisch, kein Brot, aber immer noch Öl, Salz und Gewürze, die man kaufen kann. 
 
Es ist interessant zu erwähnen, dass die alten Römer, Griechen und Juden ihren Wein mit Wasser verdünnt haben. Homer erwähnt zwanzig Teile Wasser auf einen Teil Wein, aber im täglichen Gebrauch zur Zeit Jesu waren es etwa drei oder vier Teile Wasser auf einen Teil Wein. Es gibt viele Schriften, die die Gefahren des Trinkens von Wein in voller Stärke beschreiben, aber im täglichen Gebrauch wurde er verdünnt, weshalb Paulus Timotheus riet, seinem Wasser Wein hinzuzufügen, um seinen Magenbeschwerden zu lindern (medizinisch - 1 Timotheus 5, 23).
 
Ein starker Herrscher ist nötig
Jenseits seiner Bedeutung für uns wird der Antichrist während seiner Herrschaft als Mensch Ordnung in Naturkatastrophen und von Menschen verursachten Katastrophen schaffen müssen, und der Weg, wie er dies tun kann, besteht darin, die Nationen wirtschaftlich und natürlich auch religiös zu vereinen. In jedem Wirtschaftssystem hat es immer eine Schattenwirtschaft, einen Schwarzmarkt oder ein System außerhalb des offiziellen Systems gegeben. Und darum wird es nächste Woche gehen. Bis dahin, seid gesegnet,
 
John Fenn
Weitere Informationen unter: www.cwowi.org 
Kontakt unter E-Mail: [email protected]
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Was werden die Gläubigen tun, wenn 666 kommt? Teil 2

4/18/2020

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What will believers do when 666 comes? 2 of 4
Was werden die Gläubigen tun, wenn 666 kommt? Teil 2
Hallo zusammen,
 
nachdem wir begonnen haben, das wirtschaftliche und politische System zu untersuchen, das die 666 umsetzt, möchte ich diese Woche die Aufmerksamkeit darauf lenken, warum Sie und ich nicht dabei sein werden, um dies zu sehen. Nächste Woche werde ich auf die 666 und die Zeichen, die damit einhergehen, Bezug nehmen.
 
"... Er ist erschienen, um die Sünde durch das Opfer durch sich selbst wegzunehmen ... und für jene, die Ihn suchen, wird Er ein zweites Mal erscheinen, nicht um die Sünde zu tragen, sondern um uns die Fülle der Erlösung zu bringen. Hebräer 9, 24-28
 
Der Autor des Hebräerbriefes glaubte, dass Jesus erscheinen wird, um „denen, die ihn suchen“, die Fülle des Heils zu bringen. Dies ist nicht das zweite Kommen bei Armageddon, denn dann wird Jesus der ganzen Erde erscheinen, ob sie Ihn suchen und an Ihn glauben oder nicht. Es geht hier also um ein Ereignis, bei dem Jesus denen erscheint, die ihn suchen, um ihre Erlösung zu voll­enden.
 
Will er damit andeuten, dass Gläubige, die nicht nach ihm suchen, bei diesem Ereignis nicht mitgehen werden? Könnte es auch sein, dass die Gläubigen, die nicht an eine Entrückung vor der Trübsal glauben, ihren Wunsch erhalten und nicht mitgenommen werden? Ich weiß es nicht, und dieser Punkt wird seit vielen Jahren diskutiert. Jeder, an den Paulus schrieb, suchte nach ihm. Aber in unserer Zeit ist das nicht der Fall. Aber es ist klar, dass der Autor über ein Ereignis schreibt, das die Fülle der Errettung bringen wird, und zwar für jene, die den Herrn in diesem Ereignis suchen.
 
Das Judentum des ersten Jahrhunderts, in dem Paulus schrieb
Rosch Hashanah, das jüdische Neujahrsfest, wird auch das Fest der Posaunen genannt. Im Juden­tum werden die sieben von Gott  gegebenen Feste als „Proben“ und „Verabredungen“ für das Wahre, das eines Tages kommen wird, bezeichnet. (3 Mose 23)
 
Die vier Frühlingsfeste wurden also genau an ihrem bestimmten Tag erfüllt: (1) das Fest der unge­säuerten Brote und (2) das Passahfest - am Kreuz, (3) das Fest der Erstlingsfrüchte der Erde – fingen an jenem Sonntag, dem Tag der Auferstehung, an (4) Pfingsten, das 50 Tage nach dem Fest der Erstlingsfrüchte/dem Auferstehungstag war, was auch der Jahrestag war, an dem Gott Mose das Gesetz gab. Der Zusammenhang zwischen Mose, der Gottes Wort empfing, und den Men­schen, die in Zungen sprechen, ist vielleicht nicht sofort verständlich, aber es hat etwas damit zu tun, dass seit Pfingsten nun das Wort Gottes in die Herzen der Menschen geschrieben wird. Das lebendige Wort ist nun in der ganzen Menschheit zu finden.
 
Es verbleiben noch die drei Herbstfeste: (5) das Fest der Posaunen/Rosch Hashanah, (6) Jom Kippur, der Tag der Buße, und (7) das Laubhüttenfest, an dem Gott gefeiert wird, der mit den Menschen lebt. 
 
In Sacharja 14, 16 wird uns mitgeteilt, dass das Laubhüttenfest während des Tausendjährigen Reiches tausend Jahre hinter­einander an diesem bestimmten Tag gefeiert wird. Das bedeutet, dass fünf von den sieben Festen an diesem bestimmten Tag gefeiert wurden oder werden. Diese letzten zwei finden je nach Kalender im September oder Anfang Oktober statt.
 
Jom Kippur oder der Tag der Buße bringt die Antwort auf die Wiederkunft Jesu und darauf, dass die Welt für ihre Sünden zur Rechenschaft gezogen wird. Jesu Aussage, dass er weder den Tag noch die Stunde seiner Wiederkunft kenne, könnte so interpretiert werden, dass seine Wieder­kunft das Muster durchbricht und nicht am Versöhnungstag stattfindet - wir wissen es ja nicht.
 
Sonne/Sohn                                         
Das Posaunenfest ist das einzige der sieben Feste, das mit der Neumondphase beginnt, wenn kein Mond scheint oder gesagt wird, dass er „versteckt“ sei.
 
Im Judentum steht die Sonne für Gott und die Gläubigen stehen für den Mond. Wie der Mond haben die Gläubigen kein eigenes Licht, sondern reflektieren das Licht der Sonne / des Sohnes und wurden geschaffen, um die Nacht / die Dunkelheit zu beherrschen. Das Fest der Posaunen beginnt, wenn der Mond verborgen ist, weil Paulus sagte, dass der Blasen der letzten Posaune die Gläubigen im Himmel verbergen wird. Deshalb schrieb er, dass der Neumond ein Typus für etwas Zukünftiges ist*. (1 Korinther 15, 52, Psalm 81, 3, *Kolosser 2, 16-17)
 
Der Blasen der letzten Posaune am Posaunenfest lässt die rechtschaffenen Toten auferstehen, und Paulus fügte seine eigene Offenbarung hinzu, dass auch die, die leben, um dieses Ereignis zu sehen, verändert werden und sich ihnen anschließen werden. In einem hebräischen Lexikon steht das Wort für den Posaunenstoß, „teruah“, was „ein erwachender Windstoß“ bedeutet. Ursprünglich hieß es, die letzte Posaune sei das rechte Horn des Widders, der im Dickicht ge­fan­gen war, als Abraham in 1. Mose 22 Isaak opfern sollte. Seitdem wird es mit der Auferstehung in Verbindung gebracht.
 
In Anspielung auf dieses Ereignis umschreibt Paulus das Tempelgebet des Posaunenfestes in Epheser 5, 14-17, das damit  begann: „ Wache auf, der du schläfst, und erinnere dich an deinen Schöpfer …“ Paulus schrieb: „Deshalb heißt es: 'Wachet auf, ihr Schlafenden, und steht auf, ihr Schläfer, und der Messias wird euch Licht geben...'“. 
 
Wir sehen, dass Paulus diesen jüdischen Glauben, den wir die „Entrückung vor der Trübsal“ nennen, den Korinthern und vorher den Ephesern lehrte und bei den Kolossern das kommende Ereignis so beschrieb, wie es beim Neumond zu sehen ist, und er führt es ausführlich in zwei Briefen an die Thessalonicher aus. Das Gleiche besagt auch Hebräer 9, was deutlich macht, dass er und die, die um ihn waren, glaubten, das „teruah“, das „Erweckungsblasen“, geblasen werden würde, bevor die Welt in die Zeit von Jakobs Unruhe eintritt.
 
Wenn die Menschen das Judentum des Paulus und die Gläubigen des ersten Jahrhunderts nicht verstehen, können sie die Folgerichtigkeit (Übereinstimmung) seiner Schriften an die Korinther, die Epheser, die Kolosser und die Thessalonichern nicht damit verbinden, dass sie mit den Lesern des Hebräerbriefes den jüdischen Glauben haben, dass beim Fest der Posaunen die gerechten Toten auferweckt werden, BEVOR die Erde in die Zeit von Jakobs Unruhe hineingerät.
 
Das Ende des Zeitalters
Nach dem Blasen der Posaune, so lehrt das Judentum, geht die Erde in eine siebenjährige Periode über, die als „die Zeit von Jakobs Unruhe“ und „die Tage der Furcht“ bekannt ist. Dies spiegeln die sieben Tage zwischen dem Ende des Trompetenfestes und dem Beginn von Jom Kippur, dem Tag der Buße, wider. Das Fest der Posaunen/Rosch HaSchana findet am 1. und 2. Tag statt, und Jom Kippur ist der 10., so dass zwischen dem 3. und 9. Tag sieben Tage liegen.
 
Während die Verborgenen im Himmel sind und ihr Fest feiern, wird Gott auf der Erde die verbleib­ende Bevölkerung in drei Gruppen teilen. Die erste Gruppe sind die Rechtschaffenen, die sich aus denen zusammensetzt, die an den Herrn glauben, nachdem sie Zeuge der Entrückung der Gläub­igen geworden sind. Die nächste Gruppe sind die Bösen, d.h. diejenigen, die sich entschieden haben, nicht zu glauben, egal was passiert.
 
Die größte Gruppe wird im Judentum bis heute als „die Zwischenstufe“ bezeichnet. Das sind jene Menschen, die sich noch nicht entschieden haben, ob sie an Gott glauben und ihm folgen werden. Sie haben sieben Jahre bis zu Jom Kippur, dem Tag der Buße, an dem Jesus zurückkehrt, um die Nationen zur Rechenschaft zu ziehen und sein irdisches Königreich aufzurichten.
 
Die 666 ist nicht für uns
Was der Apostel Johannes in der Offenbarung bezüglich der  Menschenmengen sieht, die ge­martert werden oder die durch den Einschlag des Doppelasteroiden und die Verdunkelung der Sonne sterben oder dass sie in Krieg und wirtschaftlichem Ruin und Hungersnot versinken, hat also mit denen zu tun, die nach dem Posaunenschall der letzten Posaune auf der Erde bleiben. Im Himmel sind die Gläubigen (hauptsächlich Heiden), die am Richterstuhl Christi gerichtet werden und die das Hochzeitsfest feiern, das sieben Jahre dauert. Aber auf der Erde sind es die Tage der Furcht, die Tage der Buße.
 
Die 666 hat nichts mit Ihnen und mir zu tun, außer dass der Beginn dieses Systems etwas ist, das wir beobachten können, wie es in unseren Tagen Gestalt annimmt. Und darum wird es nächste Woche gehen. Bis dahin, seid gesegnet,
 
John Fenn
Weitere Informationen unter: www.cwowi.org
Kontakt unter E-Mail: [email protected]
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Was werden die Gläubigen tun, wenn 666 kommt? Teil 1 von 4

4/11/2020

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What will believers do when 666 comes? 1 of 4
Was werden die Gläubigen tun, wenn 666 kommt? Teil 1 von 4
​ 

Hallo zusammen,
 
Zum Zeitpunkt dieses Artikels ist die Welt inmitten der COVID-19-Pandemie eingeschlossen, was bedeutet, dass viele Menschen online über die Endzeit spekulieren. Unter anderem wird über das 666-Wirtschaftssystem gesprochen, und die Menschen fragen sich, ob jetzt der Zeitpunkt für die Einführung eines solchen Systems gekommen ist.
 
Vieles von dem, was gesagt wird, beruht auf einer unausgewogenen Lehre, die auf Angst basiert und Verse aus dem Zusammenhang hebt. Dazu wird eine gute Dosis Spekulation hinzufügt und dann sagt man es komme von Gott. In dieser Reihe werde ich in der Schrift ins Detail gehen, die Kultur des ersten Jahrhunderts des Römischen Reiches und die Geschichte ausführlich behandeln, um die Frage zu beantworten: Was werden die Gläubigen tun, wenn 666 kommt?
 
Lassen Sie mich so vorgehen, dass wir von der Vergangenheit ausgehen und in die Zukunft blicken. In der Trübsal wird es Jünger Jesu geben. Nach dem Judentum werden es aber Menschen sein, die nach dem Posaunenfest, an dem die letzte Posaune geblasen wird, zum Messias kommen. Dieses Blasen der letzten Posaune führt zur Auferstehung derer, die früher gestorben waren, und um Paulus zu zitieren, von denen, die zu dieser Zeit am Leben sind, um dieses Ereignis zu sehen. Die 666 gilt also nicht mehr für Gläubige. Darüber werde ich nächste Woche mehr ins Detail gehen.
 
Was ist die 666? 
„Er bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666.“ Offenbarung 13, 16-18
 
Die erste Regel der Bibelauslegung ist, dass ein Abschnitt für die ursprünglichen Leser der Botschaft einen Sinn ergeben muss. Wir müssen hier anmerken, dass die Römer, wenn sie jemanden zu einem Sklaven machten, sie der Person den Namen wegnahmen und ihr stattdessen eine Zahl auf die Stirn oder auf die Hand (das Handgelenk) tätowierten. Danach wurden sie so genannt, wie die Zahl, die sie erhalten hatten.
 
Wir sehen dies in Römer 16, 22-23, wo es heißt: „Ich, Tertius, die diesen Brief geschrieben haben (er hatte das Diktat von Paulus erhalten), grüße euch im Herrn. Es grüßt euch Gajus, mein und der ganzen Gemeinde Gastgeber. Es grüßen Erastus, der Schatzmeister der Stadt (Korinth) ist, und der Bruder Quartus.“ Die Namen 'Tertius' und 'Quartus' sind die römischen Ziffern Drei und Vier. Buchstäblich heißt es also: „Ich, Drei, die diesen Brief geschrieben haben ... Gajus ... Erastus ... und Vier, ein Bruder.“
 
Der Apostel Johannes sah eine ganze Bevölkerung von Sklaven in  einem wirtschaftlichen und religiösen System, und ohne eine derartige Loyalität (Treuepflicht), waren sie nicht in der Lage etwas zu kaufen. Die Leser der Vision des Johannes verstanden daher sofort, dass er von einem Wirtschaftssystem und einem System sprach, das die Zugehörigkeit zu einer Regierung oder einem Regime erforderte.
 
Die Zahl 6 ist die Zahl des Menschen, weil der Mensch am 6. Tag erschaffen wurde.  Die Zahl 7 ist die Zahl Gottes und die Vollendung, denn Gott hörte am 7. Tag mit der Erschaffung auf. Die drei 6 des Menschen repräsentieren die drei Elemente der Herrschaft über die Nationen: Politische Macht (einschließlich der militärischen), wirtschaftliche Macht und religiöse Macht. Das bedeutet die 666: das Bemühen eines Herrschers, diese drei Elemente in seinem Reich zu vereinen. Seit Jahrhunderten haben Herrscher versucht, diese drei Elemente zu kombinieren.
 
Rom versuchte es und war mit 2 der 3 erfolgreich: politisch und wirtschaftlich, konnte aber das Christentum nicht aufnehmen. Hitler versuchte es und hatte Erfolg mit politischer und wirtschaft­licher Einheit, konnte aber die jüdische und christliche Bevölkerung nicht aufnehmen. (Eine selten erwähnte Tatsache ist, dass der Holocaust etwa 6 Millionen Juden, und auch mehr als 5 Millionen Christen und politische Feinde umgebracht hat). Schauen wir uns die Bemühungen aller Herrscher an; von Nebukadnezar bis zur UdSSR - alle versuchten, Politik, Wirtschaft und Religion unter ihre Macht zu bringen. (Entweder durch eine Staatsreligion oder durch die Ausrottung der Religion, um dann den Staat zur Religion zu machen). Der Antichrist wird dasselbe versuchen.
 
Wir könnten daher sagen, dass Jesus mit einer 777 Erfolg haben wird. Sacharja 14 sagt uns, dass er König über die ganze Erde sein wird und dass Gerechtigkeit der Rechtsgrundsatz (Politik und Wirt­schaft) sein wird, und dass alle Nationen jährlich zum Laubhüttenfest nach Jerusalem kommen werden, um ihn anzubeten. (Religion)
 
Zurück zur 666 - Kein wirtschaftliches und politisches System entsteht über Nacht. Systeme und Politiken entstehen oft als Folge einer Krise. Gläubige, die sich weigern, sich zu Sklaven dieses Systems zu machen, müssen ihre eigenen Nahrungsmittel anbauen und ihr eigenes Vieh züchten und/oder mit denen, die es tun, in Beziehung stehen. Das bedeutet, dass alles, was man im Leben braucht, von denen bereitgestellt werden muss, die entweder Vorräte angelegt haben, bevor das 666 Wirtschaftssystem in Kraft tritt, oder die über die Mittel und Verbindungen verfügen, sich außerhalb des Systems zu versorgen. Menschen werden sich nicht in Auditorien treffen, die man Gemeinde­gebäude (Kirchen) nennt, denn das wird unmöglich sein. Sie werden sich in Häusern treffen und ihr Leben, ihre Vorräte miteinander teilen und füreinander beten.
 
Während das Buch der Offenbarung nicht sagt, dass der Antichrist die ganze Welt regieren wird, sondern nur das allgemeine Gebiet des damaligen Römischen Reiches, werden die Politik und die Auswirkungen seiner Herrschaft den Planeten ebenso beeinflussen wie die Naturkatastrophen, die sich ereignen werden.
 
Die Geschichte wiederholt sich...
... weil sich die menschliche Natur nie verändert hat und der Teufel auch nicht. In Nazi-Deutschland wurden jüdische Geschäfte bereits im April 1933 offiziell boykottiert. Sie konnten nicht am Wirt­schaftssystem der nichtjüdischen Bürger teilnehmen.
 
Weil die meisten Menschen den Boykott ignorierten und immer noch in jüdischen Geschäften einkauften, wurde dieser Boykott schließlich aufgehoben, als jüdische Menschen zusammen­getrieben und in Ghettos gesteckt wurden, wie in Warschau, und jüdische Ghettos in ganz Europa eingeführt wurden. Diese geschlossenen Gesellschaften bedeuteten, dass die Juden nur unter sich Nahrungsmittel und Waren hatten. Sie konnten nicht in einen Laden gehen, um mit der allgemeinen Bevölkerung einzukaufen. Sie konnten nicht in ein Lebensmittelgeschäft oder auf einen Markt gehen, um Lebensmittel zu kaufen. Sie konnten nur das benutzen und konsumieren, was sie untereinander teilten.
 
Ähnliche Situation in Thyatira
Zur Zeit des Apostels Johannes erlebten die Gläubigen in Thyatira eine ähnliche Situation. In Offenbarung 2, 18-29 finden wir eine Frau mit dem Spitznamen „Isebel“, die sich für eine Prophetin hielt und die Gläubigen lehrte, dass es in Ordnung sei, sexuelle Sünde zu begehen und bei dieser Sünde wurde Götzen Speisen geopfert (Ich habe eine Reihe über diesen wahren „Isebel-Geist“ - der sich von der allgemeinen Lehre stark unterscheidet.).
 
Thyatira war die Heimat der meisten Gilden des Römischen Reiches, die Vorläufer der Gewerk­schaften waren. Wenn eine Frau, sagen wir, einen Kleiderladen in der Stadt besaß und sie Material für ihren Laden kaufen wollte, musste sie für dieses Material eine Vereinbarung mit der Gilde treffen und dann in einen Tempel gehen, um dem Götzen dieser Gilde ein Opfer zu bringen und dann, um die Geschäftsvereinbarung zu bestätigen, Sex mit einem Tempelprostituierten haben.
 
Dasselbe galt für einen Mann, der z.B. einen Metallbetrieb besaß. Wenn er Rohmaterial kaufen wollte, müsste er ein Geschäft mit einem Lieferanten abschließen, in einen Tempel gehen und dem Götzen der Gilde ein Opfer bringen und dann den Vertrag durch Sex mit einer Tempelprostituierten bestätigen. Es gilt zu erwähnen und ist auch historisch bekannt, dass diese Prostituierten um Stangen in Form eines erigierten Penis, also eines phallischen Symbols tanzten. Die moderne Version davon ist der „Stangentanz“, der in Strip-Clubs und in sehr beliebten Trainingskursen zu finden ist. Diese waren erstmals in den Tempeln des Römischen Reiches zu sehen.
 
Ohne mit einer Gilde eine Vereinbarung zu treffen, konnte eine Person nicht sehr lange im Geschäft sein. Oder sie musste aus der Stadt wegziehen und/oder einen geheimen Lieferanten finden, der nicht Teil einer Gilde war. Meine persönliche Meinung ist, dass Lydia aus Philippi*, die ursprüngliche Gastgeberin der dortigen Hausgemeinde, auch eine Verkäuferin von Purpur aus Thyatira war, die nach Philippi gezogen war, um ihre Integrität zu wahren. Dies ist, wie ich schon sagte, meine Meinung. *Apostelgeschichte 16:14
 
Isebel in Thyatira nannte sich selbst eine Prophetin, was bedeutete, dass dem, was sie lehrte, ein "So spricht der Herr" angeheftet war. Sie lehrte, dass es in Ordnung sei, Sex mit der Prostituierten zu haben und dem Götzen die erforderlichen Opfer darzubringen, denn Gott weiß, dass man essen und im Geschäft bleiben muss, nicht wahr?
 
Jesus sagte dazu ein eindringliches Nein. Zum Glück folgten nicht alle in Thyatira dieser Frau, und die­jenigen, die es nicht taten, hatten zweifellos Quellen für Nahrungsmittel und Vorräte von außerhalb der Stadt und von anderen Lieferanten oder sie hatten es von ihren eigenen Gärten und ihrem eigenen Vieh.
 
Nächste Woche geht es darum, warum wir nicht hier sein werden, um dieses 666-System zu erleben. Bis dahin, seid gesegnet,
John Fenn
 
Weitere Informationen unter: www.cwowi.org 
Kontakt unter E-Mail: [email protected]
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Heilung einer moralischen Verletzung; das Muster des Lebens neu weben. Teil 4

4/4/2020

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Healing a moral injury #4 of 4, weaving the tapestry
Heilung einer moralischen Verletzung; das Muster des Lebens neu weben. Teil 4

Hallo zusammen,
 
letzte Woche endete ich damit, dass ich über Joseph sprach, wie er das, was er von sich wusste wie er war, tief in sich bewahrte.
 
Heute betrachten wir David
David war der jüngste seiner Geschwister und wurde so gering als Teil der Familie betrachtet, dass, als der Prophet Samuel kam, um den neuen König zu salben, niemand daran dachte, David in Erwägung zu ziehen. 1 Samuel 16, 11
 
Aber als ein unbedeutendes Mitglied der Familie, lehrte Gott David da draußen in der Wüste. David sang Psalmen der Anbetung. David lernte, wie man mit der Schleuder umgeht und die Schafe verteidigt. Eine Schleuder kann einen Stein mit einer Geschwindigkeit von 400 m pro Sekunde schleudern, was in etwa der Geschwindigkeit einer Kugel des Kalibers 44 entspricht, die aus einer modernen Handfeuerwaffe abgefeuert wird.
 
Obwohl er kaum als Mitglied der Familie angesehen wurde, hielt David in sich selbst an dem fest, wer er selbst dache, dass er war. Mit diesem Bewusstsein ging er auch in den Kampf gegen Goliath. Dieses Selbstbewusstsein ermöglichte es ihm, unabhängig von der sich duckenden Armee zu bleiben. Wir müssen suchen, finden und umarmen, wie Gott uns als Person  geschaffen hat und wie er uns begabt hat.
 
(Schlag deinem Schöpfer nie ins Gesicht, indem du sagst, du hättest keine Gaben, denn du bist nach seinem Bild und nach seiner Gestalt geschaffen, so dass er dich mit guten Dinge ausgestattet hat, denn er hat Teile seiner selbst benutzt, um dich zu erschaffen. Höre auf, dich selbst zu be­lügen, und fange an, diese guten Dinge in dir zu finden. Das ist wahres und demütiges Christen­tum, denn diese Dinge zu umarmen ist die Anerkennung, dass wir seine Schöpfung sind, was ein Akt demütiger Annahme ist. Lass den Stolz fallen und fang an, nach diesen guten Dingen in dir zu suchen und sie zu finden und anzuerkennen und anzunehmen).
 
David war so sicher in sich selbst und im Herrn, dass er, als er damit konfrontiert wurde, es auf das Wesentliche reduzieren konnte: „Wer ist dieser unbeschnittene Philister, der sich dem Heer des lebendigen Gottes widersetzt? Als er sagte, dass Goliath unbeschnitten war, erklärte er, dass Goliath nicht im Bund mit dem lebendigen Gott stand und deshalb keine Verteidigung vor Gott hatte. Auf dieser Grundlage und seiner starken moralischen Struktur, durch die er sich selbst, andere und die Umstände sah, trat er in die Schlacht.
 
Hier folgt aber die Zerstörung von all dieser edlen moralischen Struktur
Was wir oben sehen, ist der 'echte' David. Aber in 2 Samuel 11, 1-2 wird uns gesagt, dass König David in der Zeit, in der die Könige auf dem Feld kämpfen sollten, zu Hause war. „Aber David blieb in Jerusalem.“
 
Dort erspähte er eine Batseba, die auf ihrem Dach badete. Sie war die Tochter von Eliam und die Frau von Uria. Und er musste sie haben. Er war schließlich König, konnte er nicht jede Frau haben, die er wollte? Gegen diese Begierde standen die Gebote, nicht zu begehren, nicht zu morden, nicht zu lügen, nicht ehezubrechen. Das war in sein moralisches Gefüge eingewoben, wie wir oben gesehen haben.
 
Aber er verletzte alles, woran er glaubte, verletzte die Art und Weise, wie er sein Leben gelebt hatte. Er zerstörte seinen eigenen moralischen Rahmen zugunsten der Lust nach einer schönen Frau.
 
Als der Prophet Nathan David konfrontierte, bereute er und war entsetzt darüber, was er getan hatte und was aus ihm geworden war. Als Folge davon schrieb er Psalm 51. Wie bereits früher in dieser Serie erwähnt, schrieb auch David es auf. Er tat das Gleiche, was Jeremia später in den „Klageliedern“ tun würde und was Gott für Hesekiel getan hatte. David schrieb es auf als Teil des Heilungsprozesses und der Wiederherstellung seiner selbst.
 
Er schüttete sein Herz in einem Psalm aus, der damals privat war. Ein Psalm ist ein Gedicht, das zu einem Saiteninstrument gesungen wird. Während er spielte, arbeitete er alles, was er getan hatte, durch und suchte tief in seinem Inneren nach allem, was es wert war, bewahrt zu bleiben und weiterzumachen. Schauen wir uns den Prozess an, den David durchmachte, um sich daran zu erinnern, wer er war, und um sein moralisches Gefüge wieder ganz zu errichten:
 
„Sei mir gnädig, o Gott, wegen deiner treuen Liebe,
tilge meine Vergehen nach der Größe deiner Barmherzigkeit!
Wasche mich völlig von meiner Schuld
und reinige mich von meiner Sünde.
Denn ich erkenne meine Vergehen,
und meine Sünde ist stets vor mir. 
Gegen dich, gegen dich allein habe ich gesündigt
und getan, was böse ist in deinen Augen;
damit du im Recht bist mit deinem Reden,
rein erfunden in deinem Richten.
Siehe, in Schuld bin ich geboren,
und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.
Siehe, du hast Lust an der Wahrheit im Innern
und im Verborgenen wirst du mir Weisheit kundtun.
Entsündige mich mit Ysop, und ich werde rein sein;
Wasche mich, und ich werde weißer sein als Schnee.
Gewähre mir die Fröhlichkeit und Freude der Vergebung,
so werden die Gebeine frohlocken, die du zerschlagen hast.
Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden,
und tilge (wische ab) alle meine Schuld!
Erschaffe mir Gott ein reines Herz,
und erneuere in mir einen festen Geist!
Verwirf mich nicht vor deinem Angesicht. (Weise mich nicht zurück.),
und den Geist deiner Heiligkeit nimm nicht von mir!
Lass mir wiederkehren die Freude deines Heils (deiner Befreiung),
und stütze mich mit einem willigen Geist (Gib mir den Wunsch dir zu gehorchen).
Dann werde ich die von dir Abgefallenen deine Wege lehren,
dass sich die Sünder wieder zu dir wenden.
Errette mich von Blutschuld (der Schuld an einem Mord), Gott, du Gott meines Heils.
So wird meine Zunge deine Gerechtigkeit jubelnd preisen.
Herr, tue meine Lippen auf (gib mir Worte),
dass mein Mund dein Lob verkünde.
Denn du hast keine Lust am Schlachtopfer, sonst gäbe ich es;
Brandopfer gefällt dir nicht.
Das Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist;
Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz (ein demütiges und reuevolles Herz)
wirst du, Gott, nicht verachten (ablehnen).
Tue Zion Gutes in deiner Gunst,
baue die Mauern Jerusalems!
Dann wirst du Lust haben an rechten Opfern,
Brandopfern und Ganzopern;
Dann wird man Stiere darbringen auf deinem Altar.“
Psalm 51
Mögen wir uns durch das hindurcharbeiten, was zerstört war,  um eine neue moralische Struktur wieder aufzubauen und um auf diesem Weg zu entdecken, wer und was wir sind - die guten Dinge, die Gott in uns hineingelegt hat. Es ist ein Teil des Prozesses und der Weg zur Heilung.
 
Nächste Woche gibt es ein neues Thema, bis dahin, seid gesegnet,
 
John Fenn
Weitere Informationen unter: www.cwowi.org 
Kontakt unter E-Mail: [email protected]
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