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In der Gegenwart und in seiner Gegenwart – Teil 1

4/25/2015

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Hallo an alle,
vor einiger Zeit besuchte mich der Herr, sagte mir etwas und schlug dann vor, ich solle darüber nachforschen um mehr Offenbarung zu bekommen. Es war seine sanfte Art mich umzuleiten, und zwar war es ein bisschen kurz vor einer Ermahnung, aber klar genug um meinen Fokus umzulenken.

Was er sagte

„ICH BIN. Daher bin ich immer gegenwärtig. Wenn du also in meiner Gegenwart sein willst, dann must du in der Gegenwart sein.“ Als ich ihn um Genaueres darüber fragte, sagte er einfach: „Denk darüber nach, forsche darüber und du wirst mehr Offenbarung empfangen.“

Viele der modernen Gemeindekultur sind auf die Zukunft fixiert – angefangen von den Prophetien zu den Blutmonden bis hin zu Perioden von Schuld und Erlassung, und dahin zu versuchen herauszufinden wer der Antichrist ist. Wir sind gern dazu bereit Zeit und Geld dafür auszugeben diese Dinge ausfindig zu machen, während wir die Gegenwart; das Familienleben, die Finanzen, Gedanken, Emotionen und Gewohnheiten ignorieren um ein christusähnlicheres Leben zu führen. Es macht ja SO viel mehr Spaß über zukünftige Ereignisse zu spekulieren als mit dem Hier und Jetzt umgehen zu müssen.

Und ein Teil des Leibes Christi ist auf die Vergangenheit fixiert. Sie schauen über ihre Schultern zurück auf Ereignisse, die geschehen sind als sie X Jahre alt waren, oder darauf welche Dämonen der Familienlinie gefolgt sind um ihr Leben miserabel zu machen, oder sie brauchen nur diese eine Berührung vom Herrn für ihre „innere Heilung“. Sollten wir in der Vergangenheit, in der Gegenwart oder in der Zukunft leben?

Die Kultur des altertümlichen Ägyptens war in vielerlei Weisen wie unsere heutige Kultur

Das altertümliche Ägypten war von beidem besessen: Der Vergangenheit und der Zukunft. In ihren Gräbern sehen wir gemalte Geschichten von dem Leben der jeweiligen Person auf den Mauern, und wir wissen, dass sie sie mit Gegenständen begruben, die sie für das Leben danach benötigten. Moses und die künftige Nation von Israel war umgeben von einer Kultur, die die Vergangenheit anbetete, während sie Opfer darbrachten um die Götter zu beschwichtigen, damit sie Segen auf ihre zukünftigen Ernten, ihren Viehbestand, ihre Geschäfte und ihr Leben nach dem Tod legten.

Und um das Gebiet hielten zu dieser Zeit verschiedene Götter und Göttinnen andere Nationen auf beides fokussiert: die Vergangenheit und die Zukunft. Sie befanden sich in einem nie endenden Zyklus von Verehrung und Anbetung der Toten, während sie den Göttern und Göttinnen für eine erfolgreiche Zukunft Opfer darbrachten. Keine Kultur war auf das Leben im Hier und Jetzt fokussiert.

Dieser Kreislauf der Götter hielt die Menschen davon ab für ihre Leben verantwortlich zu sein, weil sie für ihr Verhalten immer etwas anderes beschuldigen konnten: Emotionales Trauma hate den Grund in den Geistern von toten Verwandten oder sie wälzten ihr Versagen im Leben auf die Götter, die sie nicht segneten. 

Sie konnten sich eher mit den Göttern entschuldigen, warum sie etwas Falsches getan hatten – Ich kann meine Steuern nicht bezahlen, weil die Götter ein Feuer geschickt haben, das einen Teil meiner Ernte verbrannte – als dass sie zugaben, dass sie in dieser Nacht zu Hause am Schlafen waren, anstatt auf ihrer Wache zu sein, sodass sie das Feuer verschliefen, das die Felder verheerte.

Heutzutage mag ein Christ sagen, dass er oder sie nicht in Heilung oder ihre Berufung und Bestimmung in Christus hineinkommen kann, weil der Geist X von Großvater oder Großmutter zu Papa und zu Mama gingen und dann zu ihnen und sie ihr ganzes Leben gehindert hat. Sie mögen auch in andauernder Angst über ihre Zukunft leben, weil sie auf den Websites mit Geistern von Furcht, die da angeheftet sind oder die einfach bloß albern sind, gespeist werden.

Gott bewirkte, dass Israel in der Gegenwart lebte

Als der Herr dem Mose die zehn Gebote gab, war es das erste Mal, dass ein Gott absolute Gebote erließ. Andere Kulturen hatten Elemente der zehn Gebote, aber kein Gott hatte jemals zuvor zehn absolute Regeln erlassen. Und beachte folgendes: Kein anderer Gott hatte jemals seinen Angehörigen gesagt, dass sie an einem Tag nicht arbeiten sollten. Dies war kein gnadenloser Gott, sondern einer mit Einfühlungsvermögen, der von seiner innersten Natur einen freien Tag als ein absolutes Gebot miteinschloss um zu demonstrieren, dass er ein anteilnehmender und lebendiger Gott im Hier und Jetzt war.

Die zehn Gebote und das Gesetz des Mose brachten die Tatsache ins Sichtbare, dass die Vergangenheit die Vergangenheit war und nicht mehr geändert werden konnte, sondern dass sie nur vergeben und vergessen werden konnte, und dass die Zukunft in Gottes Hand war. Daher kann der Mensch die Vergangenheit nicht verändern, noch kann er die Zukunft kontrollieren – sondern die zehn Gebote besagen, dass der Mensch seine Handlungen in der Gegenwart kontrollieren kann. Kein Gott hatte jemals sein Volk auf diese Weise behandelt.

Die zehn Gebote brachten den Fokus auf das Hier und Jetzt, auf die Gegenwart, wo Gott, der ICH BIN, immer gegenwärtig ist, damit wir mit den Dingen umgehen, die gerade vor uns sind.

Wenn jemand ein Schaf eines Nachbarn stahl, da konnte er jetzt nicht mehr einem Gott die Schuld zu zuschieben, etwa wie „Baal verlangte ein Opfer, aber meine Herde graste so weit weg, daher musste ich dein Schaf stehlen um ein Tier zu haben um ihn zu beschwichtigen.“ Gott sagte: „Stehle nicht!, fertig. Handle an deinen Charakterproblemen gerade jetzt in diesem Moment!

Was Gott mit den zehn Geboten bewirkte war, dass er jeden gerade jetzt, an diesem Ort und zu dieser Zeit für ihr Leben verantwortlich macht und eine Person zwingt sich mit ihrem Herzen, ihrer Seele und ihrem Körper auseinanderzusetzen.

Als er gebot keine sexuelle Beziehung mit der Frau des Nachbarn zu haben, da ermächtigte er das Individuum genau dann zu entscheiden: „Gehe ich zu ihr rüber während ihr Mann auf dem Feld ist oder nicht? Er sagte damit den Individuen, dass sie gerade jetzt mit ihrer Lust umgehen sollten – keine Schuldzuweisung an einen Familiengott mehr, keine Schuldverschiebung auf eine unbekannte Zukunft, damit du Spaß hast solange du kannst. Indem er die zehn Gebote aufstellte, ermächtigte er jeden Israeliten in dem Moment zu leben.

Seine Gebote bewirkten, dass sie in der Gegenwart lebten. Ist es nicht erstaunlich wie weit die Gemeindekultur von dem weggekommen ist in der Gegenwart zu leben?

Warum so ungenau?

Während es da volle 613 Gesetze im Gesetz des Moses gibt, so haben die meisten mit den Regeln zu tun, die sich auf die Priester beziehen und wie sie ein Opfer machen sollten oder auf Speisegesetze und gesundheitliche Gesetze. Wenn über „die Gesetze“ im Neuen Testament gesprochen wird, dann sprechen die Autoren gewöhnlich über die relativ wenigen moralischen Gesetze, über die es überraschend wenige Details gibt.

Zum Beispiel, als er in 2 Mose 20, 8-11 sagte, dass sie am Sabbat nicht arbeiten sollen, so gab er keine andere Anordnung als es klarzustellen, dass alle, angefangen von den Tieren bis hin zu den Angestellten, den Söhnen und Töchtern an diesem einen Tag pro Woche nicht arbeiten sollen.

Die Pharisäer fingen mit Traditionen an sich am Samstag für Anbetung zu versammeln, was in Hausversammlungen* um ungefähr 200 v. Chr. begann. Durch die Jahrhunderte herunter hat diese Unklarheit zu zahlreichen religiösen Gesetzen geführt bis hin zu dem Punkt, dass heutzutage im modernen Israel an einem Sabbat die Aufzüge in jedem Stockwerk anhalten, weil das Drücken eines Knopfes, um den Aufzug in einem Stockwerk anzuhalten, als Arbeit betrachtet wird. (*Im Hebräischen steht für Versammlung Synagoge).

Zur Zeit von Jesus hatten die Leiter bereits über die Entfernung, die man an einem Sabbat gehen durfte, entschieden, was als ein „Sabbat-Tagesweg“ bekannt wurde, und in Apostelgeschichte 1, 12 erwähnt ist – eine Entfernung von ungefähr 1,2 km. Jeder Gang bis zu dieser Entfernung war in Ordnung, aber wenn du weiter als diese Strecke gingst, dann war das Arbeit und verboten!

Warum würde Gott zu Israel so ungenau über diese wichtigsten Gebote sein? Weil, wenn es ungenau war, würde es für jede Person erforderlich sein mit ihm im täglichen Leben zu wandeln, also im Hier und Jetzt, um den Geist, der hinter den Geboten steht, zu verstehen. Die Beziehung von den Geboten zu entfernen hinterlässt nur Regeln und Vorschriften, die bewirkten, dass man an einem Sabbat aus Furcht davor Gott zu beleidigen, nicht in der Lage ist einen Aufzugknopf zu drücken. 

Was Jesus befahl

Und das ist der Grund warum Jesus in Johannes 15, 12 sagte: „Dies ist mein Gebot: Liebet einander wie ich euch liebe.“

Er sagte uns nicht wie man das tun sollte – er sagte einfach „mach es“. Warum? Weil er in der Unklarheit des Gebotes gefunden werden muss. ER muss in der Intensität des Momentes gefunden werden. Um es zu verdeutlichen: Wenn jemand über dich lügt und du wirst daran erinnert, einander so zu lieben wie er uns liebt, dann bedeutet weder die Vergangenheit noch die Zukunft etwas. Er muss in diesem Moment der Zeit gefunden werden. Nicht als: „Nun nehme ich meine Beziehung mit dir auf und laufe um Hilfe“, sondern als eine Weiterführung der Beziehung, die ihr schon miteinander habt, als ein Freund, der uns nie verlässt und der immer da ist um uns weise Führung zu geben um das ungenaue Gebot der Liebe aneinander anwenden zu können.

Jesus sagte mir, um in seiner Gegenwart zu sein, muss ich in solch einer ungenauen Weise gegenwärtig sein um genau den Punkt zu treffen, den ich hier mache – Er möchte, dass ich die tiefere Bedeutung des MIT IHM SEINS herausfinde, dass ich Offenbarung von ihm durch den Heiligen Geist empfange – nicht als ein Gebot „gegenwärtig zu sein“, sondern er war mit Absicht so ungenau, damit ich ihn suche und ihn finde … und genau da machen wir nächste Woche weiter.

Bis dahin, seid gesegnet,

John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber

www.cwowi.org und emaile mir unter [email protected]

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Die chronologische Reihenfolge der Osterwoche – Teil 3

4/18/2015

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Hallo an alle,
als Jesus gerade auferstanden war, sagte er Maria außerhalb des Grabes: „Geh hin zu meinen Brüdern und sage ihnen, ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater und zu meinem Gott und zu euren Gott“, womit er eine Ausdrucksweise verwendete, die er nie zuvor verwendet hatte. Johannes 20, 17

Warum war das die erste Sache, die er nach seiner Auferstehung sagte?

Paulus erklärt es in Apostelgeschichte 13, 33 als er über den Auferstehungstag spricht: „Gott hat diese Verheißungen, die er den Vorvätern gemacht hat, erfüllt, indem er Jesus von den Toten auferweckte, denn es steht im zweiten Psalm geschrieben: „Du bist mein Sohn, heute bin ich dein Vater geworden (heute habe ich dich geboren bzw. gezeugt).“

Paulus brachte es auf dem Punkt, dass für den Vater der Tag der Auferstehung eine solch große Veränderung in ihrer Beziehung war, dass er die Aussage machte: „Heute habe ich dich geboren(gezeugt).“ Was war die Veränderung?

Die große Veränderung

Jesus war von Anfang an der unbegrenzte Sohn mit dem Vater, mit all der Autorität und den Rechten, die ihm gehörten, weil er der einzige Sohn Gottes war, aber er hatte sich selbst von all diesen Rechen und Privilegien entleert um in Maria als Mensch empfangen zu werden*. Er lebte als ein Mensch, starb als ein Mensch und kehrte zum Vater als ein Mensch zurück – der erste Mensch, der aus den Toten geboren (gezeugt) wurde. Gottes Sohn war auf immer ein Mensch. *Philipper 2, 5 – 8

Sogar die Jünger hatten eine schwierige Zeit um zu begreifen, dass er nicht als Geist auferstanden ist und der Grund warum Jesus vor ihnen aß, war um zu beweisen, dass er physisch von den Toten auferstanden ist und immer noch ein Mensch war. Lukas 24, 41 – 43

Jesus ist nun als der Erstgeborene von den Toten bekannt. Er wurde zuerst aus den Toten geboren (gezeugt) und du und ich sind Nummer x, die nach ihm aus den Toten geboren wurden – jetzt geistlich, aber eines Tages buchstäblich in einem auferstandenen oder von den Toten veränderten verherrlichten Leib.

Römer 8, 29 besagt: „Jene, die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorher bestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu werden (sein), damit er der Erstgeborene unter vielen Brüdern sei.“

Kolosser 1, 18: „ Und er ist der Haupt des Leibes, der Gemeinde, Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe.“

Hebräer 12, 22 – 23: „Sondern ihr seid zum Berg Zion gekommen und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Myriaden von Engeln, einer Festversammlung; und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten.“

Offenbarung 1, 5: „Und von Christus, der der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde.“

Was dies für uns bedeutet

Der Erstgeborene von den Toten zu sein ist ein Beweis dafür, dass da noch andere sind, die nachfolgen, sonst wäre er anderseits der Einziggeborene aus den Toten genannt worden. Aber er ist stattdessen der Erstgeborene von den Toten. Seine Auferstehung ist Beweis und Zusicherung für alle, die an ihn glauben. Als Zeuge der Wahrheit von seiner Auferstehung und als Status des Erstgeborenen von den Toten ist uns der Heilige Geist gegeben worden, der ein Augenzeuge des Lebens, des Todes und der Auferstehung des Herrn war.

Epheser 1, 13 besagt, dass wir nachdem wir geglaubt haben, „mit dem Heiligen Geist der Verheißung versiegelt worden sind, der das Unterpfand unseres Erbes ist bis auf die Erlösung seines Eigentums zum Preise seiner Herrlichkeit.“

Das Wort „versiegeln“ ist „sphragizo“ und wurde in alten Zeiten für so normale Dinge wie das Versiegeln eines Beutels Getreide benutzt, wobei das Siegel den vollen Inhalt des Beutels garantierte, sowie den Eigentümer, die Bestimmung und die Vertraulichkeit des Inhaltes. Wir können uns auch an die Versiegelung von Briefen in alten Zeiten erinnern, was mit geschmolzenem Wachs und mit dem Siegel des Absenders geschah, der darauf gepresst wurde.

Der Siegel war die Garantie von dem, der es abgeschickt hatte, wohin es ging und die Sicherheit und Vertraulichkeit über den darin enthaltenen Inhalt. Wir sind von Gott selbst versiegelt worden, seinem Geist, der uns zeigt wem wir gehören, wohin wir gehen, unsere Sicherheit und Vertraulichkeit unserer Herzen, die durch den geschützt werden, der uns versiegelt hat.

Das Wort „Anzahlung“ ist das griechische Wort „arrabon“ und war ursprünglich „angezahltes Geld“, das vom Käufer als Versprechen hinterlegt wurde, dass er das Geschäft zu Ende führen würde. Heutzutage mag eine Person angezahltes Geld hinterlegen um das Gut (Grundstück) vom Markt herunterzubekommen und damit das Versprechen ablegen, dass sie den vollen Erwerb zu Ende bringen wird.

Wir sind mit dem Heiligen Geist versiegelt worden und alles was wir in diesem Leben haben, ist tatsächlich bloß das Versprechen, sozusagen das „Anzahlungsgeld“ der Verheißung, dass Gott den Rest des Abkommens erfüllen wird – dass der Erstgeborene aus den Toten tatsächlich bewirken wird, dass der Rest von uns auch aus den Toten geboren wird. Die geistliche Wiedergeburt ist die Gutschrift (die Wertmarke) von dieser Verheißung.

Epheser 1, 13 besagt, dass wir versiegelt worden sind und die Anzahlung unserer Errettung empfangen haben und zwar bis zu der Zeit, wenn Gott, dem wir gehören, die Transaktion vervollständigen wird und uns volle Erlösung bringen wird. Wie Paulus in Römer 8, 23 sagte: „nicht allein die Schöpfung, sondern auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, das ist die Erlösung unseres Leibes.“ Unser geistlicher Mensch sehnt sich nach dem Tag der Vervollständigung, wenn wir wie der Erstgeborene auch einen verherrlichten Körper haben mögen, einen der in der Lage ist, mit der gleichen Leichtigkeit sowohl im Geist als auch im natürlichen Bereich zu funktionieren.

Welche Zusicherung (Gewissheit) welcher Friede!

Dieses Geheimnis von Jesus, dass er der Erstgeborene aus den Toten ist, ist die erstaunliche Wahrheit für uns, dass wir durch den Vater mit seinem eigenen Geist versiegelt worden sind, was uns zeigt, dass der Feind uns nicht berühren kann. Diese tatsächliche (aufrichtige) Anzahlung sollte uns großen Frieden, Sicherheit und Freude in unserem Sinn geben.

Die Bibel beschreibt Hoffnung eher als eine „positive und zuversichtliche Erwartung“ in der Seele (der Gefühle, des Sinnes, der Gedanken), als eine geistliche Kraft wie sie der Glaube ist. Aber Hoffnung und Glaube gehören zusammen, denn Glaube ist der Beweis für die Dinge auf die man hofft – zerstöre die Hoffnung und der Glaube verschwindet.

Hoffnung ist eine erstaunliche Fähigkeit, obgleich sie sich im mentalen und emotionalen Bereich befindet, denn wenn sie mit Glauben verbunden wird, wird ihre Auswirkung durch die Zusicherung in unserem Geist gefühlt, dass wir dem Vater gehören und dass er uns an einem Tag vollkommen erlösen wird. In Hebräer 6, 13 – 20 erzählt uns der Schreiber von Abraham und wie Hoffnung ihn beeinflusst hat.

Er sagt, dass Abraham in zwei Dingen zuversichtlich war: Gott hat eine Verheißung gegeben und Gott kann nicht lügen. Er sagt, dass „wir, die wir zum Herrn als unsere Zuflucht geflohen sind, daher eine starke Ermutigung haben und dass wir an der Hoffnung, die für uns bereitgestellt ist, festhalten sollen, die wir als einen Anker für unsere Seele dorthin haben, wohin der Vorläufer Jesus für uns eingetreten ist, das ist hinter den Vorhang …“

Er sagt, dass Hoffnung ein Anker für unsere Seele, unsere Gefühle, unsere Gedanken ist, die unter die Kontrolle der Hoffnung gebracht werden müssen, das ist die vertrauensvolle Erwartung eines positiven (erfolgreichen) Ausgangs, denn dieser wird in Jesus gefunden, der uns voraus- und hinter den Vorhang gegangen ist und für uns das Allerheiligste im Himmel betreten hat.

Das Wort Vorläufer ist das Wort „prodromos“ , was „im Voraus vorlaufen“ bedeutet und wurde zu Zeiten für militärische Kundschafter benutzt, die weit nach vorne gesandt wurden um ein Gebiet auszukundschaften und auch für jemanden, der vor dem König her gesandt wurde um sicherzustellen, dass alles für sein Kommen vorbereitet wurde. Er wurde auch von alten Kriegsflotten benutzt, wenn ein Schiff in einen Hafen hereinkam, in dem es Riffe und Felsen, die es zu vermeiden galt, gab. Dann hatten sie einen Schwimmer mit einem Seil, das mit dem Schiff verbunden war, damit er vor dem Schiff herschwamm um es zu geleiten. – Unser Herr Jesus ist uns zum Haus unseres gemeinsamen Vaters voraus gegangen und unsere Gedanken und Gefühle müssen diese Tatsache zu allen Zeiten behalten (bewahren) – und dafür haben wir den Geist in uns, der  in uns diese Wahrheit bezeugt.

Wir haben die Tatsache, dass der Vater seine Handlungen und Pläne in vielerlei Weisen versprochen und bestätigt hat und wir wissen, dass der Vater nicht lügen kann. Er hat uns seinen Erstgeborenen aus den Toten gegeben, er hat uns mit seinem eigenen Geist versiegelt, wir haben den Geist als die Anzahlung einer vervollständigten Transaktion in unserem Leben erhalten.

Jesus ist erstaunlich als der Erstgeborene von den Toten – und so ist jeder von uns aus dem Toten geboren, jetzt im Geist, aber eines Tages auch im Fleisch und wie Paulus sagte, seufzen wir darum von Oben bekleidet zu werden. Komm schnell Herr Jesus!

Nächste Woche gibt es ein neues Thema, seid gesegnet

John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber

www.cwowi.org und emaile mir unter [email protected]

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Die chronologische Reihenfolge der Osterwoche – Teil 2

4/11/2015

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Hallo an alle,
nachdem Jesus sagte: „Es ist vollbracht“ und starb, so wird uns erzählt, dass er in die „unteren Teile der Erde“ hinabstieg.

Was geschah mit Jesu Geist und Seele?

Jesus hatte dem reumütigen Dieb gesagt: „Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.*“ Das Paradies ist auch bekannt als Abrahams Schoß und war ein Platz für die gerechten Toten im Herzen der Erde, wo sie gefangen gehalten wurden, bis für ihre Sünden durch den Messias bezahlt werden konnte und es wurde geglaubt, dass es ein Park, ein Ort des Friedens und der Ruhe war. *Epheser 4, 8-9, Lukas 23, 43

Epheser 4,9 erzählt uns, dass Jesus zuerst in die unteren Teile der Erde hinunterging. Zu dieser Zeit waren das Paradies und das was wir Hölle nennen zwei verschiedene Abteilungen im geistlichen Bereich in der Erde – die Hölle für die ungerechten Toten und das Paradies für die gerechten Toten. Die beste Beschreibung von Jesus ist in Lukas 16, 19-31 zu finden, wo er von einem Bettler mit Namen Lazarus spricht, der am Tor eines namentlich nicht genannten reichen Mannes lag und hoffte sich zumindest vom Müll ernähren zu können, der im Haushalt des reichen Mannes weggeworfen wurde.

Jesus sagte, dass im Laufe der Zeit jeder von diesen Männern starb und der reiche Mann kam in die Hölle und der Bettler kam in Abrahams Schoß. Während der reiche Mann Abraham inständig bittet ihm Wasser zu geben, bemerkt Abraham, dass da eine große Schlucht zwischen den zwei Plätzen ist und dass jene von der Hölle, die herüberkommen wollten es nicht konnten und er vom Paradies konnte nicht rüber in die Hölle gehen um ihm Wasser zu bringen. Der reiche Mann sagte, dass er durch die Hitze gequält wurde, aber achte darauf, dass es nicht so schlimm war, dass er das Gespräch nicht hätte fortsetzen können. 

Ein interessanter Gedanke ist, dass der reiche Mann durch das Gesetz ohne Zweifel gerecht war – er hatte die Mittel gehabt die Gesetze, mit Geldgaben und Opfern zu den entsprechenden Zeiten, zu erfüllen, während der Bettler Lazarus Hautgeschwüre hatte und daher durch das Gesetz unrein war und er war auch nicht in der Lage Opfer zu bringen oder Geld zu geben und doch fand er sich im Paradies wieder, während der reiche Mann in die Hölle ging. Der Zustand ihrer Herzen und nicht äußere Erscheinung war ihre „Eintrittskarte“ zu ihren jeweiligen Orten.

Wurde in der Hölle gepredigt?

In 1 Petrus 3, 19 – 20 heißt es, dass Jesus hinging und den Geistern im Gefängnis predigte, die in den Tagen von Noah ungehorsam gewesen waren. Das Wort, das in der King James Version verwendet wird ist nicht „predigte“ wie wir denken würden (griechisch: euangelizo), was das Evangelium predigen heißt, sondern eher bloß „bekanntmachte“ (griechisch kerusso) mit keiner Erwartung von Buße. Das Wort „Gefängnis“ bedeutet hier mehr einen Zustand von Inhaftierung als einen Ort von Haftstrafe. Mit anderen Worten zeigt Petrus auf, der Noah einen Prediger der Gerechtigkeit* nennt, dass die Leute in der Hölle sind, weil sie Noah nicht geglaubt hatten und, dass sie dort aufgrund des Zustandes ihres Unglaubens waren. Einige Kommentatoren haben erklärt, dass es nicht so sehr das war, dass Jesus die Generation von Noah herausgegriffen hat, sondern dass er eher sich selbst als Herrn allen, die in der Hölle waren, bekannt gemacht hatte.

Da gibt es keinen Beweis im Wort, dass Jesus einen Kampf mit Satan gekämpft hat, denn sein Werk am Kreuz war eine legale Transaktion und kein Akt des Krieges gewesen. Als Jesus sagte: „Es ist vollbracht“, wie letzte Woche erwähnt, sagte er damit, dass alles was verblieb die Säuberungsaktion war, die Einnahme der Ausbeute und das ist es was er im Herzen der Erde getan hat.

Nachdem er sich selbst in der Hölle öffentlich bekannt gemacht hatte, ging Jesus in den anderen Teil der unteren Teile der Erde, in das Paradies, überquerte die Kluft was kein anderer tun konnte, um von den gerechten Toten begrüßt zu werden. Warum hatten die gerechten Toten zu einem Warteplatz wie das Paradies gehen müssen? Weil ihre Sünden bis dahin nur zeitlich durch die alttestamentlichen Opfer bedeckt, aber noch nicht ausgelöscht waren. Sie mussten auf das Opfer von Jesus am Kreuz warten, auf dieses kostbare Blut als das letzte Opfer, bevor sie in den Himmel gehen konnten.

Der Auferstehungsmorgen

Und so geschah es, dass am Sonntagmorgen, wie Johannes berichtet, Maria Magdalena zum Grab kam um zu entdecken, dass der Stein weggerollt war. Ohne Halt zu machen um hineinzuschauen lief sie zurück zu Petrus und Johannes und erzählte ihnen, dass jemand den Körper entfernt hatte. Die drei rannten zum Grab und Johannes 20, 8 - 9 erzählt uns, dass sie alle glaubten, dass jemand seinen Körper weggenommen hatte.

„Dann kam Petrus in das Grab und sah das Kopftuch separat von den Grabtüchern liegen und auch Johannes ging in das Grab und er glaubte (was Maria über jemanden gesagt hatte, der den Leib gestohlen hatte), da sie die Schrift, dass er von den Toten auferstehen muss, noch nicht kannten.“

Hier muss ich zwei Punkte machen: Der erste ist über die Binde oder das Kopftuch. Vor ungefähr 7 - 10 Jahren dachte sich jemand eine Geschichte über eine gefaltete Serviette, die auf einem Tisch lag, aus, was bedeuten sollte, dass der Herr des Hauses wiederkommen wird, und dann sagten sie, dies ist es was es bedeutet warum die „Binde“ separat von den Grabtüchern lag. NEIN. Erstens wurden solche „Servietten“ in diesem ersten Jahrhundert so nicht benutzt und „Serviette“ ist auch nicht das griechische Wort, das benutzt wurde. Zweitens um bei der Analogie zu bleiben würde das bedeuten, dass Jesus die Aussage macht, dass er zum Grab zurückkehren würde.

Tatsächlich wurde das Wort „Kopftuch“ (nicht Serviette) dazu benutzt um Schweiß von den Augenbrauen zu wischen und es hatte überhaupt keinen Bezug zum Essen. Und es war gefaltet, aber das Griechische deutete an, dass es zerknüllt auf der Seite lag. Der echte Punkt warum es separat lag ist sehr einfach. Johannes trifft den Punkt, indem er aufzeigt, dass Jesus physisch von den Toten auferweckt worden ist. Es war nicht wie die Gnostiker und andere zu der Zeit sagten als er das Evangelium des Johannes schrieb, dass es eine Art von „geistlicher Auferstehung“ war oder dass sein Körper weggenommen worden war, was bedeuten würde, dass alle Grabtücher unversehrt auf dem Körper geblieben wären. Johannes sagte, dass Jesus buchstäblich körperlich von den Toten auferstanden ist und das Kopftuch selbst abgenommen hatte und es zur Seite gelegt hatte als er auferstand.

Der zweite Punkt bedeutet die Idee zu korrigieren (die durch ein Don Francisco Lied vor Jahren bekannt gemacht wurde), dass als Johannes und Petrus in das Grab gingen, glaubten, dass Jesus auferstanden ist. Die Verse 1 - 9 machen aber klar, dass sie das glaubten, was Maria ihnen gesagt hatte – dass jemand den Körper gestohlen hatte. So, nun Schluss damit diese falsche Spur aufzuzeigen und meine Meinung darüber darzulegen.

Was TAT Jesus?

Während Johannes 20,10 sagt, dass Petrus und Johannes das Grab verließen um zu ihren jeweiligen Häusern zurückzukehren, verweilte Maria trauernd beim Grab. Es war genau dort als der Herr freundlicherweise hinter ihr herkam und sie fragte: „Frau, warum weinst du?“ Sie dachte er war der Gärtner und setzte ihren Gedanken fort, dass jemand den Leib weggenommen hatte: „Herr, wenn du ihn von hier weggenommen hast, dann erzähle mir wohin du ihn gelegt hast und ich werde ihn wegbringen.“

Bei diesem sagte der Herr einfach ihren Namen: „Maria“. Sie erkannte seine Stimme und wandte sich zu ihm und schrie aus: „Rabbi!“ Und dann sagte Jesus etwas Einzigartiges: „Berühre mich nicht, denn ich bin noch nicht zu meinem Vater aufgefahren. Aber geh hin zu meinen Brüdern (Brüder ist ein Ausdruck, der Männer und Frauen einschließt) und sage ihnen, dass ich zu meinem und euren Vater, zu meinem und euren Gott auffahre. Vers 17.

Später an diesem Tag würde er sie einladen seine Wunden zu berühren, aber warum sagte er ihr, dass sie seine Auffahrt zum Vater unterbrach und dass sie ihn nicht berühren sollte?

Was Jesus tat

Die Antwort bekommen wir in Hebräer 9, 11 – 24 und Epheser 4,8. Paulus sagte in 4, 8: „Hinaufgestiegen in die Höhe, hat er Gefangene gefangen geführt …“ Gefangene sind ein Hinweis auf die Menschen im Paradies, die nun durch den Herrn gefangen geführt wurden und die in den Himmel aufstiegen und nun nicht länger in ihren Sünden gefangen gehalten wurden. Das Paradies wurde durch den gerade auferstandenen Herrn vollkommen in den Himmel mitgenommen.

Hebräer 9, 11 - 24 sagt uns, was Jesus einst dort tat: „Aber Christus ist gekommen als Hoherpriester … nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern, sondern ist mit seinem eigenen Blut ein- für allemal in das Heiligtum hineingegangen und hat eine ewige Erlösung gefunden … Denn Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, ein Gegenbild des wahren Heiligtums, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen …“

Das Kreuz war, wie ich sagte, eine legale Transaktion. Kolosser 2, 14 - 16 sagen vom Kreuz: „… er hat den Schuldschein gegen uns gelöscht, den in Satzungen bestehenden, der gegen uns war und ihn aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte. Er hat die Gewalten und Mächte völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt, indem er über sie triumphiert hat.“

Jesus hat den Teufel auf dieselbe Weise zerstört, wie 2 Mose 12, 36 von Israel spricht, als die Ägypter ihnen alles gaben was sie hatten nur um sie loszuwerden, „… sie plünderten die Ägypter aus.“ Jesus triumphierte öffentlich über den Feind in der Hölle, was erklärt warum er sich selbst dort bekanntmachte und nicht predigte. Und wir sehen ihn auch, dass er bei seiner Auferstehung die Menschen aus dem Paradies mit hinauf in den Himmel nimmt und warum er auch so vielen über eine Zeitspanne von 40 Tagen nach seiner Auferstehung erschien. Paulus sagte an einem Punkt, dass er von über 500 Menschen auf einmal gleichzeitig gesehen wurde* – während dieser 40 Tage zeigte Jesus öffentlich seinen Triumph, einen Tag für jeden Tag von seiner Versuchung am Beginn seines Dienstes, was eine Bedeutung unter vielen ist. * 1 Korinther 15, 6

Nun gibt es da nur mehr eine Abteilung in der Erde und dieser Aufenthaltsort wird Hölle genannt. Aber das Paradies und alle, die an den Herrn glauben, wenn sie jetzt sterben, fahren in den Himmel auf, was der Grund ist warum Paulus als er von dieser Reise in den Himmel sprach, sagte: „Ich kenne einen Mann in Christus, der vor vierzehn Jahren, ob im Körper oder außerhalb – ich weiß es nicht – in das Paradies hinaufgeholt wurde …“ Er sagte auch … abwesend vom Körper zu sein heißt gegenwärtig beim Herrn zu sein.“ 2 Korinther 12, 3 – 4, 5,8

Aber etwas hat sich verändert, was dich und mich heute beeinflusst. Jesus benutzte, als er mit Maria beim Grab sprach, Bezeichnungsweisen, die er zuvor nie benutzt hatte: „Geh hin zu meinen Brüdern und sage ihnen, dass ich zu meinem und zu eurem Vater, zu meinem und zu eurem Gott auffahre.“ Warum sprach er so? Weil sich etwas für alle Ewigkeit zwischen ihm und den Vater verändert hatte – und darum wird es nächste Woche gehen. Bis dahin, seid gesegnet

John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber

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Die chronologische Reihenfolge der Osterwoche – Teil 1

4/4/2015

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Hallo an alle,
ich fragte einmal einen Pastor einer Mega-Gemeinde, der für seine illustrierten Osterpredigten bekannt war, warum er damit weitermachte zu dramatisieren, dass Jesus am Freitag gekreuzigt worden war, wenn er wusste, dass er das am Donnerstag war und er sagte: „Es ist einfacher es so zu machen, als durch jedes Detail zu gehen um die Wahrheit zu präsentieren.“

In den sechs Präsentationen von seiner illustrierten Predigt nahmen in diesem Jahr über 24.000 Menschen teil. Also wurde allen 24.000 ein mittelalterlicher Gemeindeirrtum gelehrt, wobei ich denke, dass das traurig ist. Im Folgenden nun, wie es zu diesem Irrtum kam und wie sich die Woche in der richtigen Reihenfolge abspielte.

Grundlage für die Osterwoche ist das Passahfest

In seinem Tod, seiner Beerdigung und seiner Auferstehung erfüllte Jesus drei Frühlingsfeste, die sein Opfer am Kreuz und seine Auferstehung im Voraus andeuteten. Sie sind: Das Fest der ungesäuerten Brote, das Passahfest und das Fest der Erstlingsfrüchte, die erstmals in Israel vorkamen als es dabei war Ägypten zu verlassen und die im Detail in 2 Mose 12,1-19 und in 3 Mose 23, 4-14 beschrieben werden.

Das Fest der ungesäuerten Brote benutzt Hefe als einen Typus für Sünde, also durften sie bei dem siebentägigen Fest keine Hefe essen, was das sündlose Leben Jesu aufzeigt. Sie aßen sieben Tage lang ungesäuerte Brote, wobei die Sieben Vervollständigung repräsentiert, aber am letzten Tag des Festes, was ein Sabbat nur für dieses Fest war, aßen sie mit ihrem Brot das Lamm. Jesus lebte ein sündloses Leben und dieses sündlose Brot ist vom Himmel und wird von den Gläubigen in einem Akt des Essens verzehrt und zwar in zweierlei Hinsicht: das sündlose Brot und das Passahlamm für unsere Sünden.

Das Passahfest, das innerhalb des Festes der ungesäuerten Brote stattfand, bezieht sich auf die Praxis des Bestreichens der Türrahmen von ihren Häusern mit dem geopferten Lammesblut, damit, wenn das Gericht auf Ägypten kam, die Israeliten, die Blut auf ihren Häusern hatten, ausgelassen und nicht verletzt werden würden. Natürlich ist unser „Haus“ wir selbst, die lebendigen Heime mit Christus in unserem Inneren, der das Blut des Lammes über uns hat. (1 Korinther 6, 19)

Das Fest der Erstlingsfrüchte wurde am Tag nach dem Sabbat, nach dem Passahfest gefeiert und es geschah, dass der Priester ein Bündel  von der ersten Gerstenernte nehmen würde und damit vor dem Herrn winken würde und zwar als Typus von einer größeren Ernte, die noch kommen würde. Israel kam aus dem Meer heraus nachdem es Ägypten am Morgen des Festes der Erstlingsfrüchte verlassen hatte, was ein Typus von Jesus ist, der am Fest der Erstlingsfrucht auferstanden ist und zwar in Erfüllung der Überquerung des Roten Meeres.

Die Passahwoche von Jesus

Wie in 2 Mose 12,3 dargelegt wird, so wurde am 10. des Monats das Lamm in das Haus gebracht um untersucht zu werden, ob es würdig war geopfert zu werden, bis es „zwischen den Abenden“, was um 15 Uhr am 14. des Monats geschah, getötet wurde. Kannst du dir vorstellen, dass du ein kleines Lamm für vier Tage in dein Haus bringst , wie sehr würdest du es da kennenlernen und an ihm hängen – der Dienst von Jesus war über 3 ½ Jahre, während derer er im Hause Israel geprüft wurde und schließlich durch Pilatus, der höchsten Autorität dieser Tage für sündlos erklärt wurde.

Der Tag des Opfers wurde „der Tag der Vorbereitung“ genannt, wobei, wenn das Lamm einmal um 15 Uhr umgebracht worden war es für das Essen beim Abendmahl zubereitet werden musste, was dann bei Sonnenuntergang begann. Erinnere dich, dass der Jüdische Tag bei Sonnenuntergang beginnt, weil bei der Schöpfung am ersten Tag Gott von der Dunkelheit zum Licht ging, von daher werde ich (worüber diskutiert werden kann) 18 Uhr für den Sonnenuntergang und den Beginn des nächsten Tages benutzen.

EIN SEHR WICHTIGER PUNKT: Hier ist der Grund warum wir Freitag als Kreuzigungstag bekommen haben

Alle vier Evangelien sagen, dass Jesus am „Tag der Vorbereitung“ starb, was genau dann war als das Passahlamm um 15 Uhr geschlachtet wurde: „Und dieser Tag war der Tag der Vorbereitung und der Sabbat sollte beginnen“ und „Und als der Abend kam, weil es der Tag der Vorbereitung war, das ist der Tag vor dem Sabbat.“ (Der heilige Sabbat war der letzte Tag des Festes und nicht der Samstag  - Matthäus 27,62, Markus 15,42, Lukas 23, 54, Johannes 19, 14, 31, 42)

Die nichtjüdischen römisch-katholischen Vorväter waren unkundig über die Tatsache, dass das Passahfest einen Heiligen Sabbat anordnete, der mit dem Abend anfing an dem sie das Mahl aßen und sie dachten, dass der erwähnte Sabbat ein Samstag war! Seither haben wir „Karfreitag. Sie hatten keinen Anhaltspunkt, dass zwei Sabbate erwähnt werden, denn da gab es den feierlichen Sabbat, dem der Sabbat am Samstag folgte. Weil es einen doppelten Sabbat gab, konnten die Frauen nicht bis Sonntag zum Grab gehen.

Füge all das nun zusammen – Am Palmsonntag, dem 10. fing die Untersuchungszeit in dem Haus an.

Nicht nur, dass Jesus beinahe 4 Jahre vom Haus Israel untersucht worden war, wie der Typus der 4 Tage in denen das Lamm untersucht wurde, sondern Markus war geführt eine viertägige Untersuchung durch die Herrscher mit zu berücksichtigen. In Markus 11, 1-11, ist das was wir den Palmsonntag nennen der 10. des Monats Nisan, wobei Jesus in das Haus für seine Zeit der Untersuchung kommt.

Die Menschen legen Palmzweige vor das Fohlen, einem das noch nie geritten worden war, was uns wieder einmal Jesu Herrschaft über die Schöpfung (Wind, Wellen, Essensvermehrung, Verwandlung von Wasser in Wein) und seine freiwillige Hingabe seines Lebens als Passahlamm zeigt und sie rufen aus: „Hosanna, gesegnet ist wer im Namen des Herrn kommt …“

Das Wort „hosanna“ bedeutet „rette uns“ und der Ausdruck kommt aus Psalm 118, der während der Passahwoche gesungen und gelesen wurde (Matthäus 26,30). Die ganze Passage besagt folgendes:

„Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten des Herrn erzählen. Hart hat mich der Herr gezüchtigt, aber dem Tod hat er mich nicht übergeben … Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist dies geschehen, es ist ein Wunder vor unseren Augen. DIES ist der Tag, den der HERR gemacht hat! Seien wir fröhlich und freuen wir uns in ihm! Ach Herr rette nun (hosanna)! Ach Herr, gib doch Gelingen und sende uns Errettung! Gesegnet ist der, der da kommt im Namen des Herrn: Vom Haus des Herrn aus haben wir euch gesegnet … Bindet nun das Opfer mit Stricken an den Altar. Du bist mein Gott und ich will dich preisen. Du bist mein Gott und ich will dich erheben. Oh, gebt dem Herrn Dank, denn er ist gut und seine Gnade währet ewig.“ Psalm 118, 17- 29

Das war der Sonntag, der 10. Und Vers 11 besagt, dass er und die Zwölf die Stadt verließen und die Nacht in Bethanien verbrachen.

Vers 12 besagt: „Und am Morgen“ Montag, den 11., befahl er einem Feigenbaum, der keine Frucht an ihm hatte wie er es haben sollte, zu sterben, was als ein Typus für Israel in dieser Woche steht, das ihn hätte empfangen sollen, aber es nicht tat. Dann ging er in den Tempel und „reinigte“ den Tempel von den Geldwechslern und jenen, die darin Opfertiere verkauften. Vers 19 besagt, dass Jesus und seine Jünger am Abend die Stadt verließen.

Kannst du dir die Gefühle von Jesus vorstellen, der wusste, dass es seine Untersuchungszeit für das Passahlamm war und dort im Tempel waren die Tiere, die für das Opfer in einer solch fleischlichen Schaustellung von Menschen verkauft werden sollten, die keinen Anhaltspunkt darüber hatten was gerade passierte. Er zwang sie den Tempel zu verlassen und bereitete den Weg für das wahre Opfer, das in dieser Woche geopfert werden sollte.

Markus 11,20 besagt: „Am Morgen“, was nun Dienstag, der 12. Ist, welches der längste Tag der Untersuchung ist. Markus verbringt den Rest des Kapitel 11 und das ganze Kapitel 12 damit über die Autoritäten von jeder Sekte zu schreiben, die ihn untersuchten:

Mark. 11, 27: Hohe Priester, Schriftgelehrte und Älteste kamen zu ihm und fragten: „In wessen Autorität tust du diese Dinge?“

Mark. 12, 13: „Und sie sandten bestimmte Pharisäer und Herodianer zu ihm um ihn in der Rede zu fangen.“

Mark 12, 18: „Dann kamen die Sadduzäer zu ihm …“

Mark 12, 28: „Und einer der Schriftgelehrten …“

Schließlich ist die Untersuchung vollständig und indem diese widerwilligen Komplizen zum Plan des Vaters auf legale Weise beweisen, dass Jesus des Opfers würdig ist, kommt die Untersuchung mit der Bekanntgabe von Markus in 12, 34 zu einem Ende: „Und danach wagte niemand mehr ihn zu befragen.“ Sie schlossen die Untersuchungszeit am späten Dienstag ab, denn Markus 14,1 besagt:

„Es war aber in zwei Tagen das Passah und das Fest der ungesäuerten Brote …“, was Donnerstag bedeutet.

Dies stimmt mit den vier Evangelien überein, die aussagen, dass Jesus am Tag der Vorbereitung starb, Donnerstag, den 14. und an diesem Abend war ein Sabbat, der 15., dem der Sabbat am Samstag also am 16. folgte, dem wiederum das Fest der Erstlingsfrüchte am Sonntag, den 17. folgte, was der Sonntagmorgen war an dem Jesus als der Erstgeborene von den Toten auferstand.

Am Kreuz sagte Jesus: „Es ist vollbracht“, was das griechische Wort „tetelestai“ ist, was zuerst bei griechischen und dann bei römischen Befehlshabern (Feldherrn) benutzt worden war, die ein Schlachtfeld beaufsichtigten und verkündeten: „Es ist vollbracht“. Die Erklärung von „tetelestai“ durch einen General war mehr als nur eine Beobachtung, sondern es war auch eine Verkündigung, dass die Schlacht gewonnen worden ist und, dass sie nun ihre Aufmerksamkeit der Mitnahme der Ausbeute zuwenden konnten – und genau das sagte Jesus als er starb – die Schlacht ist gewonnen – nichts ist jetzt übrig, außer der Mitnahme der Ausbeute.

Nächste Woche geht es darum was in den untersten Teilen der Erde passiert ist und um die Auferstehung. Bis dahin, seid gesegnet,

John Fenn
Übersetzung: Renate Stauber

www.cwowi.org und emaile mir unter [email protected]

 

 

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