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Heilung einer moralischen Verletzung:  Eine veränderte Sichtweise auf das Lebens - Teil 3

3/28/2020

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Healing a moral injury #3 of 4, altered view of life
Heilung einer moralischen Verletzung:  Eine veränderte Sichtweise auf das Lebens
 
Hallo zusammen,
 
letzte Woche endete ich damit, dass ich erzählte, wie der Herr für Hesekiel „Klagen, Trauer und Leid“ auf eine Schriftrolle schrieb und ihm dann sagte, dass er die Schriftrolle essen soll, wobei es bitter war, das Aufgeschriebene zu sehen und es schmeckte widerlich. Aber wenn man Kapitel 3 liest, war der eigentliche Geschmack in seinem Mund wie Honig. Warum ist das so?
 
Der Herr hatte Hesekiel den Wert des Aufschreibens der „Wehklagen“ (lauter Klagegesang oder Trauergeschrei), der „Trauer“ (ein leises inneres Berücksichtigen des gefühlten persönlichen Verlustes) und des „Leidens“ (die Erkenntnis der Folgen der neuen Realität und des Leidens, das mit dieser Erkenntnis einhergeht) gezeigt.
 
Der Verzehr der Schriftrolle, die diese bitteren Ereignisse beschreibt, war süß im Geschmack, weil er sich diesen Prozess erlaubt hatte. Es war Hesekiels eigene „Hinwendung“ in Richtung Heilung. Es war die Bereitschaft, die moralische Verletzung zu akzeptieren, und der Beginn des Wiederauf­baus seiner neuen inneren moralischen Struktur. Er verstand es immer noch nicht, aber er war bereit, weiterzumachen.
 
Im Rückblick war es bittersüß. Im Nachhinein konnte man die Güte des Herrn inmitten des Ganzen sehen. Man würde nicht noch einmal das Ganze durchmachen wollen, aber der Herr hatte das, was zerstört werden sollte, in etwas verwandelt, das nicht mehr bitter, sondern süß war, weil es den Wert des göttlichen Charakters gewann. Paulus sagte, der Wert, Christus in der Mitte von all dem zu kennen, überaus größer sei als jede Schwierigkeit, durch die er hindurchgegangen war. (2 Korinther 4, 17; 12, 9 usw.) Wie haben sie diese Wende geschafft?
 
Noch einmal; eine moralische Verletzung ist eine Verletzung unseres moralischen Rahmens von Richtig/Falsch, von Gut/Böse, durch den wir die Welt verstehen und mit ihr umgehen. Dieser moralische Rahmen hilft zu definieren, was und wer sicher und vertrauens­würdig oder unsicher und gefährlich ist. Unsere Moral ist unser Verhaltensstandard, nach dem wir richtig und falsch beurteilen.
 
Dieser Rahmen wird vom frühesten Alter an ein Teil von uns. Eine Verletzung unseres moralischen Rahmens verursacht eine moralische Verletzung und wird immer von einer Person oder einem Vertreter der Autorität begangen. Für ein Kind kann diese Person ein Elternteil oder eine andere ältere Person sein, für einen Soldaten kann diese Autorität ein Befehlshaber sein oder der allgemeine Zweck, sich im Krieg zu befinden.
 
Jungen und Mädchen...
...wachsen zu Männern und Frauen heran, und wenn sie als Kinder eine moralische Verletzung wie Missbrauch, Vernachlässigung, Scheidung oder den Tod eines geliebten Menschen erlitten haben, tragen sie diese ungeheilte moralische Verletzung mit ins Leben. Sie denken, dass sie mehr oder weniger ganz sind, außer in diesem einen Bereich, der sehr privat ist, und dort vertrauen sie weder Gott noch den Menschen.
 
Eine moralische Verletzung verändert das Verständnis von sich selbst, anderen und den Umständen.
Ich gehe in Teil 2 der aktuellen Serie „Zerschlagene Leben“, die ich oben anbiete, ausführlicher darauf ein. Es gibt mehrere biblische Beispiele von Menschen, die eine moralische Verletzung erlitten hatten, was zu einer veränderten Version des Lebens führte. Sie betrachteten sich selbst anders, sie verstanden andere anders als diese es beabsichtigt hatten und wie es richtig gewesen wäre und sie verstanden die Umstände auf eine veränderte Art und Weise.
 
Vor Jahren hatte eine Frau in unserer Gemeinde ständig Eheprobleme. Sie vertraute sich an und erzählte, dass, als sie aufwuchs, ihre Mutter nacheinander verschiedene Männer in ihrem Leben hatte, und jeder einzelne von ihnen schlug ihre Mutter. Als junges Mädchen, als sich ihre Moral gerade erst herausbildete, bestand ein Teil ihres  Verständnisses darin, dass Liebe zwischen einem Mann und einer Frau dadurch vermittelt wird, dass der Mann die Frau schlägt.
 
Als sie später zum Herrn kam, trug sie dieses Verständnis in ihr neues Leben in Christus und in ihre Ehe mit hinein. Sie versuchte immer, ihren Mann zu provozieren, damit er sie schlug, und sie schlug ihn sogar bei vielen Gelegenheiten, um ihn zu provozieren - aber er war ein guter Mann und schlug nicht zurück. Schließlich erkannte sie, was geschehen war, und sie änderte ihre moralische Struktur in Gottes Denkweise über Beziehungen zwischen Männern und Frauen. Das Ergebnis war ihre Heilung.
Sehr oft wird wenig getan, wenn Kinder Verletzungen in ihrer Seele und in ihrem moralischen Rahmen erleiden - es wird sich keine Zeit genommen, um das was sie erlebt haben zu besprechen und zu durchdenken. Ein kleines Mädchen erzählt seiner Mutter, dass ihr Vater es sexuell belästigt hat, und die Mutter ignoriert es oder gibt ihm die Schuld - und so wird die Verwundung in das Selbstbild des Mädchens integriert, was sich auf ihre Sicht von Männern, von der Ehe, von Mutter und Vaters auswirkt ... und sie wird erwachsen. Als Erwachsene ist sie dann innerlich verwirrt und fühlt, dass niemand sie lieben kann.
 
Eine Angestellte wird emotional von einem beleidigenden Chef zerfetzt, weint oder hat das Gefühl weinen zu müssen, hält inne und kehrt am nächsten Tag zur Arbeit zurück, aber mit einer tiefen Wunde in der Seele. Sie fängt an, die Mitarbeiter, ihren Chef und das Unternehmen ganz anders zu betrachten als zuvor. Ihre moralische Struktur, wie sie diese Firma, ihre Mitarbeiter und ihren Platz in ihr sah, wurde zerstört. Wenn sie diese moralische Struktur nicht wieder aufbauen oder reparieren kann, wird sie sich bald nach einer anderen Arbeit umsehen ... und so setzt es sich fort.
 
Die Wende zur Heilung
Der Prozess der Heilung ist ein schwieriger Prozess. Er ist sehr persönlich, sehr privat und braucht Zeit. Ich kann mir kein einziges Beispiel in der Schrift für Heilung vorstellen, das durch eine einzige Berührung des Herrn, durch ein einziges prophetisches Wort, durch den Besuch einer einzigen Lehre zu Jesu Füßen in die moralische Struktur eines Menschen gelangt ist. Es ist ein Prozess.
 
Lasst uns Joseph betrachten. 1 Mose 37 beschreibt die Geschichte des arroganten siebzehnjährigen Jungen, der sich in seinem bevorzugten Status gegenüber seinen älteren Brüdern - einige von ihnen zweifellos in ihren 30er Jahren, sicher ist. Er war ihr Chef und ließ sie das wissen. Er hatte einen gesteppten Mantel, der sein ganzer Stolz und seine Freude war, ein persönliches Geschenk seines Vaters. (Mose 37, 3)
 
Seine moralische Struktur war sicher: Sein Vater liebte und sorgte für ihn, seine Brüder hassten ihn, aber sie waren seine Brüder und Untergebenen. Das Leben war gut. Dann, eines Tages, verschworen sich die Brüder, ihn zu töten und ihren Vater zu belügen. Erst als der Älteste eingriff, wurde sein Leben verschont, und Joseph wurde in die Sklaverei verkauft.
 
Seine moralische Struktur war nun zerstört: Alles, was er als sicher und selbstverständlich angesehen hatte und was er geliebt hatte, war verschwunden.
Im Laufe der nächsten 13 Jahre wurde dieser arrogante Teenager verwandelt - nicht in einem Augenblick - sondern durch einen Prozess, der es beinhaltete, dass er sich in seinen geistlichen Gaben (Traumdeutung) und seinen natürlichen Gaben (Verwalter/Organisator) bewegte. Es beinhaltete auch falsche Anschuldigungen und eine Zeit im Gefängnis.
 
Joseph musste seine moralische Struktur wieder aufbauen. Die alte war zerstört worden. Er musste sich von innen heraus wieder aufbauen, was dreizehn Jahre dauern sollte. Er tat dies, indem er nach dem suchte, wer er war; wer war Joseph? Er kannte sich selbst, er sammelte die guten Erinnerungen aus seiner Vergangen­heit, aus seinen Erfolgen. Er erlaubte sich, diese Wahrheiten über sich selbst zu denken. Das müssen wir auch tun: Anerkennen und Annehmen was gut an uns ist, was Gott in uns hineingelegt hat.
 
Er wusste, dass er ein umfangreiches Unternehmen geführt hatte, in dem er mehr als ein Dutzend Mitarbeiter beaufsichtigt hatte. Er nahm sich die Zeit und erlaubte sich die Gnade dafür, sich selbst mit all dem anzuerkennen, wer und was er war. Er lernte das Gute, das er in sich trug, zu schätzen und arbeitete sich durch seine Arroganz und seinen Stolz durch die aufgezwungene Demütigung, die er erlitt, hindurch.
 
Erlauben Sie sich, die guten Dinge von dem, wer Sie sind und was Sie zu bieten haben, mit ins Leben zu nehmen. Erlauben Sie sich, diese guten Dinge zu umarmen. Suchen und finden Sie inmitten der moralischen Verletzung Ihr wahres Ich, das unter der erlittenen Verletzung liegt, und lieben Sie diesen Teil von sich. Dort beginnt die Liebe zu sich selbst, indem man sieht, was Gott geschaffen hat. Das kann nicht zerstört werden, denn das „wahre Ich“ ist von Gott.
 
Dass Joseph genau das getan hat, spricht für sich selbst. Dieselbe Gabe zur Traumdeutung und Verwaltung zeigte sich im Haus von Potifar und im Gefängnis und später im Alter von 30 Jahren als "Premierminister" über Ägypten. Er nahm durch den Prozess mit, was er von sich selbst als gut und wertvoll wusste. Auf diese Weise wurde seine persönliche „bittere Schriftrolle“ süß im Geschmack. Wir müssen dasselbe tun ... und nächste Woche werde ich hier weitermachen. 
 
Bis dahin, seid gesegnet,
John Fenn
Weitere Informationen unter: www.cwowi.org 
Kontakt unter E-Mail: [email protected]
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Heilung einer „moralischen Verletzung“, Betrauern meiner Verletzung – Teil 2

3/21/2020

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Healing a moral injury #2 of 4, Mourning my injury
Heilung einer „moralischen Verletzung“, Betrauern meiner Verletzung – Teil 2
​

Hallo zusammen,
 
es ist etwas seltsam für mich, in meinen „Weekly Thoughts“ zum gleichen Thema wie in den monatlichen Lehreinheiten zu schreiben, aber moralische Verletzungen sind in der Gemeinde so weit verbreitet und sehr oft wird nicht darüber gesprochen. Deswegen dachte ich, dass es hilfreich wäre, hier darüber zu schreiben. In der Audio-Lehre gehe ich tiefer auf das Thema ein als hier, aber diese „Weekly Thoughts“ werden auch einige gute Elemente abdecken.
 
Um es nochmals zu wiederholen: Eine moralische Verletzung ist eine Verletzung des Gefüges von Recht und Unrecht, das wir in unserem Inneren haben. Dieses Gefüge ist die Art und Weise, wie wir über uns selbst denken, mit der Welt und den Menschen interagieren und unser Weltbild formen. Wenn das moralische Gefüge unseres Seins durch jemanden oder etwas verletzt wird, dem wir vertrauen oder an das wir glauben, gerät unsere Welt in Verwirrung und Gefühle der Nichtzugehörigkeit oder des Nichtwissens, wer wir sind, entstehen.
 
Wenn wir Christen werden, binden wir das, was wir für Gottes moralisches Gefüge halten, in unser eigenes ein, so dass wir, wenn wir eine moralische Verletzung erfahren, das Gefühl haben, Gott habe uns im Stich gelassen oder spielt dabei in irgendeiner Weise eine Rolle. Es bedeutet, dass Millionen von Menschen Jesus lieben, aber den Vater nicht kennen und ihm auch nicht vertrauen.
 
Ein bekannter Pastor einer Megagemeinde starb, als er noch ein ziemlich junger Mann war, und bei seinem Trauergottesdienst sprach ein durch das Fernsehen bekannter Bibellehrer. Zum Abscheu der Tausenden Versammelten, darunter der Witwe und der Kinder des Pastors, wies der Bibellehrer sie zurecht, weil sie über den Verlust ihres Pastors, ihres Ehemannes und ihres Vaters betrübt waren. Er sagte, sie sollten sich alle über seinen Heimgang freuen und es sei nicht biblisch, über den Tod eines Christen traurig zu sein.
 
Abgesehen davon, dass er Tausende verärgerte, spiegelt das, was er sagte, viel von der Umgangs­weise der Gemeindekultur mit echten Seelenqualen wider: „Lasst uns alle zum Himmel schauen, denn wenn wir die Hände nicht auflegen können, um zu heilen, wenn wir die Krankheit nicht hinauswerfen können, wenn wir kein Geld geben können, um zu heilen, lasst uns warten, bis im Himmel alles wieder in Ordnung gebracht wird. Lasst uns, uns nicht mit den wirklichen Problemen befassen!“
 
Was kann ein Mensch tun, um sein moralisches Gefüge wieder aufzubauen, wenn eine ver­trauens­würdige Person oder Behörde einen großen Verrat gegenüber all dem begangen hat, was sie als richtig angesehen hat?
 
Schritt 1 zur Heilung: Beklagen, Betrauern, den angerichteten Schaden einschätzen, sich Zeit nehmen, um zu fühlen:
Die Bibel lehrt über die Vorgehensweise, wie jemand einen Verlust oder eine Verletzung der Seele oder des moralischen Gefüges in seinem Sein anerkennt. Sie lehrt uns, das Gefühl des Verlustes anzunehmen, uns Zeit zu nehmen, um zu klagen, zu trauern und den Verlust oder die Verletzung der Seele zu berücksichtigen.
 
Römer 12, 15 sagt uns, wir sollen uns mit denen freuen, die sich freuen, und mit denen weinen, die weinen.
 
1 Mose 23, 2 sagt uns, dass Abraham über Saras Tod trauerte und weinte.
 
1 Mose 50, 2-4 sagt, als Jakob (Israel) starb, trauerte seine Familie vierzig Tage, und die Ägypter trauerten siebzig Tage.
 
Aber es steht in Hesekiel 2, 10, wo Gott uns einen Rahmen für die Sinnhaftigkeit des Trauerns gibt: „Und er breitete sie (die Schriftrolle) vor mir aus und sie war vorne und hinten beschrieben, voll von Worten der Klage und der Trauer und des Kummers..." 
 
Die moralische Verletzung, die für Hesekiel aufgeschrieben worden war, handelte von der Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier und die Verschleppung Tausender jüdischer Menschen, die nach Babylon umgesiedelt wurden. Nebukadnezars Armee war in drei Wellen von Angriffen über mehrere Monate hinweg gekommen, wobei jeder Angriff Menschen und Güter, sogar Einrichtungen und den Inhalt des Tempels und seiner Lagerhäuser mit sich gerissen hatte.
 
Die moralische Struktur der guten und rechtschaffenen jüdischen Bürger war zerstört worden. Alles, was sie von Gott dachten - dass er sie beschützen und für sie sorgen würde - war zerschlagen. Ja, es war prophezeit worden, dass dies geschehen würde, wenn die Nation als Ganzes nicht Buße tat, aber für die Rechtschaffenen, die noch immer an der Hoffnung festgehalten hatten, war es so, dass ihr Leben zerbrochen worden war.
 
Gott überreichte Hesekiel eine Schriftrolle, die auf der Vorder- und Rückseite mit all dem be­schrieben war, was beklagt werden sollte. Es liegt ein Wert darin, die Verletzung unserer Seelen zu akzeptieren und aufzuzählen. Nicht, um darauf zu beharren, sondern um unsere Verletzung, unseren Schmerz, unseren Verlust anzuerkennen. Es liegt ein Wert darin, die Verantwortung für „das“ zu übernehmen, was mir passiert ist.
 
Eine moralische Verletzung ist so, als wäre ein Teil von einem selbst innerlich gestorben: Ein unschuldiger Teil, ein guter Teil, ein Teil, der an das Beste glaubte und auf Gottes Schutz hoffte. Aber wir empfinden jetzt, dass er uns im Stich gelassen hat. Wir machen uns das zu Eigen und erkennen es an. Der Glaube erlaubt es uns, Gott herauszufordern, mit ihm zu diskutieren und zu hinterfragen, warum dieses oder jenes geschehen ist. Glaube und Transparenz gehören zu­sammen. Seien wir ehrlich. Es ist nicht nur der Verlust der Unschuld oder das Gefühl, innerlich schmutzig zu sein, oder sogar die brutale Verletzung von all dem, was richtig und falsch war. Es ist der Tod eines Teiles unserer Seele. Gott hat es für Hesekiel aufgeschrieben, damit er es sehen und fühlen konnte. Er sagte Hesekiel, er solle die Schriftrolle essen, und es war bitter. Gott der Vater kennt die Bitterkeit der Seele, die eine moralische Verletzung hervorruft, aber er will nicht, dass wir sie unter den Teppich kehren, versteckt von unserem Blickfeld, als wäre sie nie geschehen. 
 
Schreiben Sie es auf
Wir haben ein Buch in der Bibel mit dem Titel „Klagelieder“, in dem Jeremia über genau die gleiche Sache wie Hesekiel geschrieben hat, denn er fühlte die gleiche Verletzung in seiner moralischen Struktur. Es sind Werke des Trauerns, des Überschlagens der Kosten, der genauen Darstellung der Verwirrung, des Schmerzes, des Verlustes, die sie in ihren Herzen empfunden haben.
 
Es aufzuschreiben ist gesund, wenn man es richtig macht. Gott sagt, dass man sich damit befassen und es sich zu Eigen machen soll, dass man eine Bestandsaufnahme des Verlustes und der Verletzung machen soll. Aber bleiben Sie nicht dort. Vierzig Tage wurden Israel zugeteilt, um Mose zu betrauern, dann kehrten sie wieder ins Leben zurück. Es gibt eine Zeit zum Weinen und eine Zeit, in der man das Weinen unterlassen soll. 
 
Heute nennen wir das, was Gott für Hesekiel getan hat, „Aufzeichnungen machen“, und in früheren Tagen waren persönliche Tagebücher sehr beliebt, in denen jede Verletzung und Angst, jeder Sieg und jede Niederlage vertrauensvoll ausgedrückt werden konnten. Das Wort "Weh­klage" wird verwendet, um ein Klagelied zu beschreiben, oft mit Schlägen auf die Brust, in tiefem Schmerz und Verlust.
 
In Klagelieder 1, 1 beginnt der Prozess der Trauer, der Erkenntnis des Verlustes von Jeremia mit: „Wehe, wie sitzt so einsam da die Stadt, die früher mit Menschen gefüllt war!“ Das gibt den Ton für das ganze Buch der Klagelieder an, aber die Aufzeichnung der Klagelieder beginnt später damit, Gottes Treue und Hoffnung mit den Ausdrücken der Klage zu verweben. Er bringt eine Wende.
 
Der Schlüssel ist, nicht in der Trauer zu bleiben, sich nicht auf diese Liste des Unrechts zu fokussieren, auf die Verletzungen, die man aufgeschrieben hat. In Psalm 56, 8 erinnerte sich David an all den Schmerz, an all die Verletzungen an seinem moralischen Standard, und zwar in zweierlei Hinsicht, bezüglich dem was er sich selbst zugefügt hat und dem, was ihm zugefügt wurde. Dazu äußerte er sich und bat: „Gieße meine Tränen in deinen Schlauch! Stehen sie nicht in deinem Verzeichnis?“
 
Der Herr hat alles, was wir erlitten haben, und alle daraus resultierenden Tränen, die wir vergossen haben, aufgezeichnet. Schreibe es auf, aber wisse, dass auch er es aufgeschrieben hat, und dass dieses Wissen uns hilft, uns von den Gefahren abzuwenden, die mit der Zerstörung unseres moralischen Rahmens verbunden sind. Am Ende gibt es Gerechtigkeit. Nächste Woche werde ich damit weitermachen. Bis dahin, seid gesegnet,
 
John Fenn
 
Weitere Informationen unter: www.cwowi.org  & www.churchwithoutwallsinternational.org
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Heilung einer „moralischen Verletzung“ Definition einer moralischen Verletzung  Teil 1​

3/14/2020

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Healing a 'moral injury' #1 of 4; Defining moral injury.
Heilung einer „moralischen Verletzung“ Definition einer moralischen Verletzung  Teil 1
​

Hallo zusammen,
 
Heute beginne ich eine Serie über „moralische Verletzungen“ und wie sie geheilt werden können. Eine moralische Verletzung verursacht tiefe Wunden in der Seele eines Menschen und ist wie ein tiefer Bluterguss in unseren Gefühlen. Wie ein physischer Bluterguss, befindet sie sich dort, wo sie niemand sehen kann, und verursacht einen tiefen Schmerz, der immer im Hinter­grund unseres Handelns steht und unsere Funktionsfähigkeit beeinträchtigt.
 
Eine moralische Verletzung ist...
Eine moralische Verletzung ist eine Verletzung des etablierten moralischen Standards einer Person. Moralische Normen helfen, uns zu definieren, indem sie ein Gefüge für ein Verständnis schaffen, durch das wir mit anderen im Leben und in der Gesellschaft funktionieren und dafür wie wir Gott verstehen. Für einen Christen ist unsere Sichtweise von Gott in das Gefüge unserer moralischen Normen eingewoben, so dass das Leben Sinn macht. Wenn wir moralisch verletzt werden, haben wir das Gefühl, dass Gott uns im Stich gelassen hat. Irgendwie geben wir Gott die Schuld dafür und dennoch hat er irgendwie auch die Antwort dafür.
 
Eine Verletzung unseres moralischen Gefüges erschüttert uns bis zu unserem innersten Kern, wo wir wissen wer und was wir sind. Wir kennen auf einmal die Regeln nicht mehr und wandern emotional in einer trockenen Wüste umher und empfinden nirgendwo mehr hinzugehören und anders zu sein als alle anderen. Selbst Gott entfernt sich und wird verdächtig. Das eigentliche Gefüge dessen, wer wir sind, ist durch den Angriff auf unser moralisches Gefüge zerbrochen.
 
Dies wurde erstmals im Militär benutzt, wo junge Männer und Frauen gezwungen wurden, anderen Menschen schreckliche Dinge anzutun, wobei diese Handlungen in ihre moralischen Normen eingriffen und in ihrer Seele tiefe Verletzungen verursacht haben. Ihre Weltanschauung wurde zerstört. Sie taten oder sahen Dinge, die keine Videospiele oder Filme waren - sie sahen und nahmen an echtem Horror teil - oder ihnen wurde ein Horror zugefügt. PTSD (Posttraumatische Belastungsstörung) oder, wie ich es ausdrücke, „eine schwere seelische Belastung, die nach einem traumatischen Ereignis auftritt und deren Folgen man miterlebt oder mitmacht“, betrifft nicht nur Soldaten.
 
Eine moralische Verletzung ist ein Verrat an dem, was moralisch richtig ist, und geschieht durch jemanden oder eine Sache, die Autorität über diese Person oder über diese Situation hat.
Wenn ein Kind sexuell missbraucht wird, zerbricht das seine moralische Welt - dieser Verwandte, dieser Freund, dieser Nachbar, dieser Fremde - verletzt jede moralische Struktur, die das Kind in einer Welt hatte, die es vorher für sicher und geschützt hielt. Es hat eine moralische Verletzung erlitten, die eine tiefe Wunde in ihrer Seele hinterließ. Dies zerbricht, wer es ist und hinterlässt es verwirrt, verletzt, beschämt, ja sogar in dem falschen Glauben, es hätte es selbst verursacht oder verdient. Es wird ohne ein Gefüge in seiner Seele zurückgelassen, das ihm sagt wie man Liebe definiert oder wie das Leben funktioniert. Solche Kinder suchen und finden dann Dinge, die sie aus der Welt herausholen, die sie nicht mehr erkennen.
 
Wenn eine Person versucht irgendeine Form von moralischer Struktur wieder aufzubauen, dann treten oft Abhängigkeiten von Sex, Drogenmissbrauch und anderen Dingen auf, die mit Depressionen und Hoffnungslosigkeit einhergehen. Diese bringen oft das unglückliche Ergebnis mit sich, dass sie dann entdecken, dass nichts von diesen Dingen, das heilen und wiederherstellen, wer sie wirklich sind, und es kann auch die Frage nicht beantworten warum sie auf dem Planeten Erde sind. Die Gemeinde als Ganzes bietet da oft auch wenig Hilfe an.  
 
Unsere Gemeinden sind gefüllt mit Menschen, die „moralische Verletzungen“ in sich tragen. Das liegt zum Teil daran, dass uns gesagt wird, wir sollten der Person, die uns verletzt hat, vergeben, und unser gottgegebenes Gefühl für richtig und falsch ignorieren, und in gleicher Weise die Notwendigkeit von Rechenschaftspflicht, die Notwendigkeit einer Entschuldigung durch den Täters ignorieren und wir sollten sogar das Gefühl entwickeln, dass wir über all das glücklich sind.
 
Aber unser moralisches Gefüge wurde verletzt, und wir sind wütend, verletzt und verwirrt durch das, was die Gemeinde sagt, und wir wollen Gerechtigkeit! Der Durchschnittschrist befindet sich daher im Konflikt, weil er einerseits das Gefühl hat, Gott den Vater lieben zu müssen, ihm aber andererseits nicht vertraut, denn wenn er so ist, wie die meisten Gemeinden ihn präsentieren, dann ist er pervers und sadistisch. (Zum Glück ist er überhaupt nicht so.) 
 
Die Situationen, die moralische Schäden verursachen, können sich ändern, aber die Ergebnisse sind im Grunde die gleichen. Zum Beispiel:
Ein Chef schreit einen Untergebenen an und erniedrigt ihn, indem er nicht nur seine Arbeit, sondern auch seine Person und seinen Wert als menschliches Wesen angreift. Es persönlich zu machen, wenn es unangebracht ist, ist eine moralische Verletzung - ein tiefer und dauerhafter blauer Fleck, der sich in der Seele weiter verbreitet als der Schnitt eines einzigen scharfen Tadelstrichs. Die Verletzung wird nicht schnell geheilt, weil das Gefühl des Mitarbeiters für Recht und Unrecht innerhalb des Unternehmens und der Arbeitsbeziehungen vom Chef zerstört wurde. Das ist eine moralische Verletzung.
 
Oder vielleicht ist es ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens oder ein Notfallhelfer, der weiß, was das Richtige ist, der aber an Regeln und Vorschriften gebunden wird oder dem der Wille des Krankenhauses oder des Arztes, für den er arbeitet, abverlangt wird, womit er gegen seine Moral verstößt. Dies führt dann dazu, dass ein Patient stirbt oder eine weniger gute Behandlung erhält, die er hätte erhalten sollen. Aber der Mitarbeiter gehorcht seinen Vorgesetzten, was zu einer moralischen Verletzung seiner Seele führt. Sein Sinn für das moralische Empfinden dafür, was es bedeutet, im Gesundheitswesen tätig zu sein, und warum er sich für eine Arbeit  in der Gesundheitsfürsorge entschieden hat, wird durch Budgets oder unlogische Regeln oder grausame Vorgesetzte erschüttert ... er hat eine moralische Verletzung erlitten.  
Eine moralische Verletzung erzeugt in der Person...
 
Jede moralische Verletzung kann folgendes in einer Person verursachen: Langfristigen emotionalen Schmerz, Wut, Scham, Schuldgefühle und sogar Ekel und/oder Selbsthass, Depressionen und Selbstmordgedanken - all das lässt eine Person ohne Antworten zurück; sie weiß nicht, wie sie von dem Schmerz in ihrer Seele geheilt werden kann, der erst durch diese tiefe moralische Verletzung verursacht worden ist.
 
Es gibt Heilung, denn eine der grundlegenden Prophezeiungen Jesu in Jesaja 42, 3 besagt, dass der Messias „weder ein bereits zerschlagenes Rohr zerbrechen noch einen kaum brennenden Docht auslöschen wird“, wobei er sich auf seine zärtliche Fürsorge für diejenigen bezieht, die in ihren Gefühlen, ihrer Moral und ihrer Seele verletzt sind. Jesus lud die schwer Belasteten und die, der Last überdrüssigen, Menschen ein, zu ihm zu kommen, und verspricht ihnen Ruhe zu geben. Aber wo ist das eigentlich in den Gemeinden zu sehen? Wie wird die Befreiung von der Last weitergegeben?
 
Je nach Übersetzung befassen sich zwischen 40% und 70% der Psalmen mit Zorn, Ungerechtigkeit, Seelenverletzung und Trauer und beschreiben intensive persönliche Prozesse, die erforderlich sind, um moralische Verletzungen zu verarbeiten.
 
Jesus löscht das Feuer des kaum brennenden Dochtes in einem Menschen nicht aus, noch schneidet er den angeschlagenen Pflanzenstamm einer Seele ab. Aber wie führt er jeden Menschen zur persönlichen Heilung seiner Seele? Wie stellt man ein zerstörtes moralisches Gefüge wieder her?
 
Darum wird es nächste Woche gehen, nämlich um den Einstieg in den Prozess der Heilung von einer moralischen Verletzung.
 
Bis dahin, seid gesegnet,
 
John Fenn
Weitere Informationen unter: www.cwowi.org 
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Die Weisen, in denen der Herr uns einlädt, ihm zu folgen - Teil 3

3/7/2020

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The ways the Lord leads us, He leads, how do we follow? #3 of 3
Die Weisen, in denen der Herr uns einlädt, ihm zu folgen - Teil 3

​Hallo zusammen,
 
wenn wir an die Berufung Gottes auf dem Leben einer Person denken, dann denken wir zuerst, dass sie zu einem Predigtdienst berufen ist. Aber in Wahrheit ist ihre Berufung etwas, auf das wir alle ebenso geantwortet haben, denn die erste Berufung ist die zum Glauben an ihn.
 
Die Einladung ist klar, aber dennoch subtil
Nachdem wir die anfängliche Einladung zum Glauben angenommen hatten, stellten wir fest, dass er beabsichtigte, dass wir ein ganzes Leben wachsen. Wir wurden gebeten, uns weiterzu­entwickeln und zwar von einem bloßen Gläubigen hin zu einem Jünger, einem Lernenden.
 
Vielleicht ist das Problem, dass wir zeitweise einfach lieber nur Gläubige wären, ohne dass die Erwartung von Wachstum oder Veränderung, als ein Jünger (Lernender) an uns gerichtet ist. Wenn man von uns verlangt, als Person inmitten von Schwierigkeiten zu wachsen, läuft das unserem Fleisch zuwider.
 
In uns selbst findet immer ein Tauziehen statt, wobei die eine Seite die Gründe, nicht zu wachsen, mit den Worten "Aber ich bin ein Glaubender!" vernunftmäßig erklärt. Aber Er ist dann inmitten von Wachstumsmöglichkeiten bereits weiter vorwärts gegangen, indem er versucht hat, uns als ein Jünger zu führen ... und umso mehr wir sagen „Aber ich bin doch ein Glaubender“, desto weiter geht Er und umso schwächer wird Seine Stimme. 
 
Es liegt an uns, ihm auf diese Weise zu folgen. Jesus tadelte Satans Vorschlag, den er durch Petrus an ihn richtete, nicht zum Kreuz zu gehen, und sagte Petrus, er solle sein Kreuz auf sich nehmen und die Ideen in seinem Kopf darüber kreuzigen, wie Jesus sein Leben leben sollte. Er sollte die Ideen von Gott, dem Vater, für Jesus aufgreifen. Das ist hart für das Fleisch, aber das ist seine Einladung und Führung.
 
Der Ruf Gottes lautet Wachstum
In Epheser 1, 17-19 betet Paulus, dass die Augen eures Herzens erleuchtet werden, damit ihr wisst, „was die Hoffnung eurer Berufung, was der Reichtum seiner Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist“, die der Herr euch angeboten hat.
 
Das Wort „Berufung“ ist das griechische Wort „Einladung“. In Vine's Dictionary der neutestamentlichen Wörter heißt es, dass es immer „als eine Einladung“ verwendet wird, wobei die ursprüngliche Natur und Vorsehung himmlisch sind. Seine Einladung und Führung ist es, an himmlischen Eigenschaften teilzuhaben.
 
Er lädt uns zu himmlischen Dingen ein. Sieht unser Charakter, die Art und Weise, wie wir uns unserem Ehepartner, unseren Kindern, unseren Brüdern und Schwestern im Herrn, unseren Mitarbeitern und Nachbarn gegenüber verhalten, so aus? Wenn es das nicht tut, erkennen wir dann, dass dies zu unserer Einladung dazugehört, dass wir die Hoffnung und Herrlichkeit der himmlischen Dinge erkennen. Aus der JB-Philips-Übersetzung gehört dazu:
Diese Liebe, von der ich spreche, ist langsam darin, die Geduld zu verlieren -  sie sucht nach einer Möglichkeit, aufbauend zu sein.
Sie ist nicht besitzergreifend:
Sie ist weder darauf bedacht, die Menschen zu beeindrucken, noch hegt sie übertriebene Vorstellungen von ihrer eigenen Wichtigkeit.
Liebe hat gute Manieren und verfolgt keine egoistischen Vorteile.
Sie ist nicht empfindlich.
Sie führt nicht Buch über das Böse oder weidet sich an der Bosheit anderer Menschen.
Im Gegenteil, sie freut sich mit allen guten Menschen und wenn die Wahrheit siegt.
Die Liebe kennt keine Grenzen in ihrer Ausdauer,
kein Ende in ihrem Vertrauen,
kein Verblassen in ihrer Hoffnung;
sie kann alles überdauern.
Sie ist das Einzige was bestehen bleibt, wenn alles andere vergangen ist. (1 Korinther 13, 4-8a)
 
Können Sie sich auf das Sofa setzen, Ihrem Ehepartner in die Augen sehen und sagen: "So bin ich dir gegenüber!" ?
 
Können Sie dasselbe mit Ihren Kindern tun? Mit Ihren Nachbarn? Ihren Geschwistern in der Gemeinde? Ihren Mitarbeitern?
 
Gehören diese Eigenschaften zu der Art und Weise, wie wir leben? Er ist dabei, uns tiefer in die Liebe, tiefer in Ihm, tiefer in diese Eigenschaften hineinzuführen.
 
Die Einladung als Jünger ist, zu lernen, wie Er zu sein. Das bedeutet, dass Er uns dazu führt, zu vergeben, zu ertragen, das Beste zu denken und das Beste in anderen zu sehen, genauso wie Er es selbst in uns tut. Die Annahme seiner Berufung an uns erfolgt täglich. Er geht immer wieder in diese Richtung - folgen wir ihm dahin?
 
Wenn sich Paare auseinanderleben, dann weil sie in der Liebe versagt haben. Freunde triften auseinander, weil sie in der Liebe versagt haben. Eine Beziehung geht auseinander, weil sie in der Liebe versagt hat, entweder eine Person oder beide. Die Liebe hat sie nicht enttäuscht. Sie haben es versäumt, in der Liebe zu wachsen, Probleme durchzuarbeiten und mehr wie ER, zueinander zu sein. Das Gleiche gilt für Freunde, Nachbarn, Mitarbeiter und Geschwister in der Gemeinde.
 
Ziehen Sie diese Charakterzüge in Betracht und finden Sie heraus, ob Sie sagen können: „Ja, ich habe die Einladung des Herrn empfangen, in diesen Dingen zu wachsen, und deshalb sehe ich diese Dinge in mir selbst.“ Vergleiche 2 Petrus 1, 5-8:
Genau aus diesem Grund müssen Sie ihrerseits Ihr Möglichstes tun und zusehen, dass Ihr Glaube echte Güte im Leben mit sich bringt.
 
Ihre Güte muss mit Erkenntnis einhergehen, ihre Erkenntnis mit Selbstbeherrschung, ihre Selbstbeherrschung mit der Fähigkeit auszuharren und zu erdulden.
 
Ihr Ausharren muss auch immer von der Hingabe an Gott begleitet werden; das wiederum muss die Qualität der Brüderlichkeit in sich tragen, und Ihre Brüderlichkeit muss zur christlichen Liebe führen.
 
Petrus sagt weiter: „Denn wenn diese Eigenschaften in euch vorhanden sind und (im Überfluss) wachsen, lassen sie euch im Hinblick auf die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus nicht träge noch fruchtleer sein.“ Ich kenne niemanden, der ein gescheitertes geistliches Leben mit dem Herrn haben möchte. Es erfordert jedoch bei jedem die Entwicklung dieser Eigenschaften in seinem Charakter, weil es diese sind, die ihn erfolgreich in IHM machen.
 
Er kann innerhalb von diesen Eigenschaften gefunden werden. Wollen Sie Ihn also wirklich sehen? Was wäre, wenn Er Ihnen heute erscheinen würde, wären Sie dann bereit, in diesen Dingen zu wachsen, um Ihn zu wirklich zu kennen? Dann leben Sie es. So kann man Ihn kennenlernen; die Kraft Seiner Auferstehung UND die Gemeinschaft mit Seinen Leiden (bezogen auf unsere fleischlichen Begierden).
 
In der gleichen o.g. Übersetzung heißt es in Galater 5, 22-23:
„Der Geist jedoch bringt im menschlichen Leben Früchte wie diese hervor:
Liebe,
Freude,
Frieden,
Geduld,
Freundlichkeit,
Großzügigkeit,
Treue,   
Toleranz und
Selbstkontrolle - und gegen keine von ihnen gibt es ein Gesetz.
Diejenigen, die zu Christus gehören, haben ihre alte Natur mit allem, was sie liebte und begehrte, gekreuzigt.“
 
Dorthin ist es, wohin Er führt. Das ist der Grund, warum ich so oft sage, dass dort, wo Er uns hinführt, gewöhnlich die schwierigeren Entscheidungen vor uns liegen, die wir treffen müssen. Sein Weg ist in der Regel der schwierigere Weg. Er führt dazu, unsere alten Gedanken und Gewohnheiten zu kreuzigen. Er führt uns immer wieder zu Seinem Kreuz, als Einladung, Ihm zu folgen, indem wir alte Gedanken abtöten, unsere Gedanken und Gefühle filtern, um sie für das, was Er sagt, gefangen zu nehmen. Wollen wir wirklich Seiner Stimme folgen?
 
Der einzige Unterschied zwischen jemandem, der im Herrn reift, und jemandem, der nicht reift, ist eine Reihe von Entscheidungen. 
Jeder Tag verlangt von uns, Entscheidungen zu treffen - die richtigen Entscheidungen für ihn zu treffen, denn genau dorthin führt Er.
 
Nächste Woche gibt es ein neues Thema. Bis dahin, seid gesegnet,
 
John Fenn
Weitere Informationen unter: www.cwowi.org 
Kontakt unter E-Mail: [email protected]
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