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<channel><title><![CDATA[Church WithOut Walls International-Europe - Weekly Thoughts (D) W&ouml;chentliche Gedanken ]]></title><link><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken]]></link><description><![CDATA[Weekly Thoughts (D) W&ouml;chentliche Gedanken ]]></description><pubDate>Thu, 14 May 2026 08:32:37 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Neutestamentliche Evangelisation ist nicht das, was du denkst, Teil 2 von 2]]></title><link><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/neutestamentliche-evangelisation-ist-nicht-das-was-du-denkst-teil-2-von-2]]></link><comments><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/neutestamentliche-evangelisation-ist-nicht-das-was-du-denkst-teil-2-von-2#comments]]></comments><pubDate>Sat, 09 May 2026 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/neutestamentliche-evangelisation-ist-nicht-das-was-du-denkst-teil-2-von-2</guid><description><![CDATA[NT Evangelism not what you think 2 of 2Neutestamentliche Evangelisation ist nicht das, was du denkst, Teil 2 von 2&nbsp;Hallo zusammen,&nbsp;Paulus gewann viele f&uuml;r den Herrn &ndash; wie hat er das geschafft?&nbsp;Ich habe die Verbreitung des Evangeliums in den f&uuml;nf Beziehungs&shy;bereichen skizziert, &uuml;ber die ein durchschnittlicher Mensch jemanden zu Jesus f&uuml;hren k&ouml;nnte: Familie, Freunde, Nachbarn, Arbeits&shy;kollegen, Personen des Friedens. Paulus gewann Menschen meis [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:left;"><font color="#2a2a2a"><font size="1"><strong>NT Evangelism not what you think 2 of 2</strong></font><br /><strong>Neutestamentliche Evangelisation ist nicht das, was du denkst, Teil 2 von 2</strong><br />&nbsp;<br />Hallo zusammen,<br />&nbsp;<br />Paulus gewann viele f&uuml;r den Herrn &ndash; wie hat er das geschafft?<br />&nbsp;<br />Ich habe die Verbreitung des Evangeliums in den f&uuml;nf Beziehungs&shy;bereichen skizziert, &uuml;ber die ein durchschnittlicher Mensch jemanden zu Jesus f&uuml;hren k&ouml;nnte: Familie, Freunde, Nachbarn, Arbeits&shy;kollegen, Personen des Friedens. Paulus gewann Menschen meist &uuml;ber eine Person des Friedens, indem er zuerst in Synagogen ging, die voller Menschen waren, die bereits an den Gott Israels glaubten.<br />&nbsp;<br />In Apostelgeschichte 17,1&ndash;2 wird uns berichtet, als Paulus Philippi verlie&szlig; und nach Thessaloniki kam: &bdquo;&hellip; wo es eine Synagoge der Juden gab, und <u>wie es seine Gewohnheit war</u>, ging Paulus zu ihnen* und sprach an drei Sabbattagen dar&uuml;ber und diskutierte, wie Christus leiden musste &hellip;&ldquo; *Apg 13,5, 14&ndash;15; Apg 14,1; Apg 17,1, 10, 17; Apg 17,4; Apg 18,4-8; Apg 18,19; Apg 19,8.<br />&nbsp;<br /><strong>Das sehen wir immer wieder im Dienst von Paulus</strong><br />Er ging zuerst zu denen, die bereits an den Gott Israels glaubten. WIR denken, Evangelisation be&shy;deute, jemanden zu erreichen, der noch nie von Jesus geh&ouml;rt hat, und das kann ein Teil davon sein. Aber das ist nicht das, was Paulus tat. Er fand Menschen des Friedens &ndash; Menschen, die ihn akzep&shy;tierten, weil er Jude war und ebenfalls an den Gott Israels glaubte &ndash; DANN verk&uuml;ndete er ihnen Jesus.<br />&nbsp;<br />Das einzige Mal, dass er zu Menschen ging, die noch keinen Glauben an den Gott Israels hatten, war in Apg 17,15&ndash;34 auf dem Areopag in Athen, wo er den heidnischen Griechen von Jesus erz&auml;hlte. Er wurde laut Vers 34 weitgehend abgelehnt, bis auf wenige. Wir haben keinen Brief von Paulus an die Gemeinde in Athen. Bedenke das.<br />&nbsp;<br />Unsere moderne Version, seinem Beispiel zu folgen, w&auml;re, Menschen zu bezeugen, die vielleicht ihr ganzes Leben lang in die Kirche gegangen sind. Vielleicht sind sie noch nie in die Kirche gegangen, haben aber von Jesus geh&ouml;rt und akzeptieren dich &ndash; entweder als einen Bekannten, den es sich lohnt, besser kennenzulernen, oder vielleicht als einen Kollegen oder Nachbarn. Anstatt dich also daf&uuml;r zu verurteilen, dass du nicht vor v&ouml;lligen Heiden Zeugnis ablegst, denke an die Person, die ein grundlegendes Verst&auml;ndnis von Gott hat, ihn noch nicht kennt, dich aber kennt. Lass sie beobachten, was er dir geboten hat.<br />&nbsp;<br /><strong>Die r&ouml;mische, griechische und j&uuml;dische Kultur kannten alle regelm&auml;&szlig;ige gemeinsame Mahlzeiten in ihren H&auml;usern</strong><br />Sie luden Familie, Freunde, Nachbarn und Kollegen sowie die &bdquo;Person des Friedens&ldquo; ein. Das Wort &bdquo;Synagoge&ldquo; bedeutet auf Hebr&auml;isch &bdquo;Versammlung&ldquo;. F&uuml;r gl&auml;ubige Juden und Heiden gleicherma&szlig;en waren diese Zusammenk&uuml;nfte die ersten &bdquo;Gemeinden&ldquo;. Die wahre Gemeinde, die Gl&auml;ubigen, versammelte sich, um zu teilen, wie es in Apostel&shy;geschichte 2,42 hei&szlig;t: um an der Lehre der Apostel teilzuhaben, in Gemeinschaft, beim Essen und im Gebet. Auf diese Weise verbreitete sich das Evangelium so weit und so schnell, und zwar ein Familien- oder Gemeinschafts&shy;essen nach dem anderen. Das ist es, was wir heute weltweit beim Wirken des Heiligen Geistes beobachten, denn jede Familie versammelt sich zum Essen.<br />&nbsp;<br />Viele Hausgemeinden beginnen damit, dass diese Kernfamilie oder Einzelperson Familie, Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen zu einem gemeinsamen Essen einl&auml;dt, um zu erz&auml;hlen, was der Herr in ihrem Leben tut &ndash; vielleicht mit Gebet, vielleicht mit Bibelstudium, vielleicht mit Lobpreis &hellip; Die &bdquo;Gemeinde&ldquo; wird zu einer lebendigen, atmenden Gemeinschaft und zur Familie des Glaubens.<br />&nbsp;<br /><strong>Ein Evangelist des Neuen Testaments</strong><br />Aber was ist mit diesen Heiden? In Apostelgeschichte 21,8 wird Philippus &bdquo;Philippus, der Evangelist&ldquo; genannt. In Apostelgeschichte 8,1 wird uns von der Verfolgung berichtet, die auf die Hinrichtung des Stephanus in Kapitel 7 folgte: &bdquo;&hellip;die Verfolgung gegen die Gl&auml;ubigen war nach dem Tod des Stephanus so heftig, dass sie <u>alle in die Regionen Jud&auml;a und Samaria zerstreut wurden</u>, mit Ausnahme der Apostel.&ldquo; Und in den Versen 5&ndash;8: &bdquo;Und Philippus ging in die Stadt <u>Samaria</u> und verk&uuml;ndete ihnen Christus &hellip; und als sie die Wunder sahen und h&ouml;rten, die er tat, denn unreine Geister schrien mit lauter Stimme und fuhren aus den Menschen aus, und viele Gel&auml;hmte und Lahme wurden geheilt. Und es herrschte gro&szlig;e Freude in der Stadt.&ldquo;<br />&nbsp;<br />Ein fl&uuml;chtiger Leser k&ouml;nnte diese Passage lesen und denken, Philippus habe vor g&auml;nzlich heidnischen Menschen gepredigt, aber betrachten wir den Kontext. Erstens waren die Samariter ein gemischtes Volk aus Juden und Heiden, und da sie keine reinen Juden waren, wurden sie von den Pharis&auml;ern und anderen stark gehasst. Jesu Gleichnis vom barmherzigen Samariter in Lukas 10,29&ndash;37 spielt auf diesen Hass an. Die samaritanische Frau in Johannes 4 stellte Jesus theologische Fragen und merkte an, dass ihre Priester den Berg von Samaria als heilig bezeichneten und nicht Jerusalem, und fragte, wer Recht habe. Hier sagte Jesus ihr, dass der Ort keine Rolle spiele, denn Gott ist Geist (V. 24), und wer ihn anbetet, muss dies im Geist (aus dem Herzen heraus) und in der Wahrheit (aus reinen Motiven) tun.<br />&nbsp;<br /><strong>Die Samariter kannten den Gott Israels</strong><br />Sie waren verwirrt, welches Priestertum, welcher Berg, welche Liturgie die richtige sei. Zudem wird uns in den einleitenden Worten dieses Kapitels berichtet, dass alle Gl&auml;ubigen Jerusalem verlie&szlig;en und nach Jud&auml;a (das Umland der Stadt) und nach Samaria (unmittelbar n&ouml;rdlich von Jerusalem) zogen, um sich dort mit ihren Familien niederzulassen. Das bedeutet, dass Philippus&rsquo; Predigt eigentlich dazu diente, diesen pl&ouml;tzlichen Zustrom von Menschen in die Gegend zu unterst&uuml;tzen und zu erkl&auml;ren.<br />&nbsp;<br />Der Dienst eines Evangelisten unterst&uuml;tzt also die Gemeinde, findet aber nicht in der Gemeinde statt. Die vielen neuen Gl&auml;ubigen, die geheilt und befreit und nicht nur gl&auml;ubig geworden waren, sondern auch den Heiligen Geist mit dem dem Zeichen der Zungenrede empfangen hatten, fanden sofortige lokale Unterst&uuml;tzung und geistliche Familien. Diese Menschen des Friedens, die Philippus zum Herrn gebracht hatte, konnten sich bei diesen gemeinsamen Mahlzeiten unter ihren Familien, Freunden, Nachbarn und Arbeitskollegen einleben.<br />&nbsp;<br /><strong>Zeichen und Wunder</strong><br />Wir sehen auch, dass ein wahrer Evangelist in seinem Dienst Zeichen und Wunder vollbringt. Wir h&ouml;ren von Missionaren, die viele f&uuml;r Jesus gewinnen und erstaunliche Zeichen und Wunder vollbringen, fragen uns aber oft, warum WIR das in unserem Leben nicht sehen. Wir sehen, dass heute Wunder ebenso wie damals in den Hausgemeinden geschehen, denn in Galater 3,5 fragt Paulus, ob die unter ihnen vollbrachten Wunder durch den Geist oder durch das H&ouml;ren des alttestamentlichen Gesetzes des Mose geschehen. Die Region Galatien liegt im n&ouml;rdlichen Zentrum der T&uuml;rkei, und er schrieb seinen Brief um das Jahr 56 oder 58, fast 30 Jahre nach Pfingsten, und Wunder waren in den Gemeinden immer noch an der Tagesordnung.<br />&nbsp;<br />Aber wir sehen meist keine &bdquo;gro&szlig;en&ldquo; Wunder, da diese Zeichen und Wunder sind, die die Aussagen Jesu best&auml;tigen. Das ist die h&ouml;chste und beste Ausgie&szlig;ung des Geistes Gottes in der Evangelisation. Sogar Markus 16,20 sagt im Griechischen: &bdquo;Und sie zogen aus, <u>wobei der Herr mitwirkte und das Wort</u> durch folgende Zeichen best&auml;tigte.&ldquo; (Die meisten englischen Bibeln f&uuml;gen &bdquo;sie&ldquo; hinzu, was den Eindruck erweckt, der Herr habe mit ihnen gewirkt und das Wort durch folgende Zeichen best&auml;tigt. Aber es hei&szlig;t tats&auml;chlich: &bdquo;<u>der Herr wirkte mit und best&auml;tigte das Wort durch folgende Zeichen.</u>&ldquo; &ndash; nicht mit ihnen, sondern mit dem Wort. Damit ihr Glaube auf Ihn gerichtet sei und nicht auf eine Person.)<br />&nbsp;<br /><strong>Der Dienst eines Evangelisten findet NICHT in den Gemeindeversammlungen statt</strong><br />Ihr Dienst findet au&szlig;erhalb der Gemeinde statt. In Apostelgeschichte 8,14-17 sehen wir, dass Philippus die neuen Gl&auml;ubigen taufen lie&szlig; und dann weiterging, vom Engel angewiesen, die s&uuml;dliche W&uuml;stenstra&szlig;e zu nehmen, wo ihm der Heilige Geist sagte, er solle dem &auml;thiopischen K&auml;mmerer von Jesus erz&auml;hlen. Sobald die Samariter f&uuml;r den Herrn gewonnen und getauft waren, war Philippus&rsquo; Aufgabe erf&uuml;llt. Petrus und Johannes kamen und legten den Menschen die H&auml;nde auf, damit sie den Heiligen Geist empfingen, und das taten sie.<br />&nbsp;<br />In 1. Korinther 12,27&ndash;31 schreibt Paulus Folgendes: &bdquo;<u>Ihr seid der Leib Christi</u> und einzelne Glieder dieses Leibes. Und <u>Gott hat einige in die Gemeinde eingesetzt</u> &hellip;&ldquo; Dies bildet den Kontext.<br />&nbsp;<br />Zun&auml;chst schlie&szlig;t er alle in den Leib Christi ein. Dann verengt er seinen Fokus: Und Gott hat einige (Gaben) in die Gemeinde eingesetzt. Dies sagt uns, dass er von Gaben spricht, die im Leib Christi in einer bestimmten Stadt oder Region zu finden sind.<br />&nbsp;<br />Wir sehen also am Kontext, dass Paulus nicht sagt, die folgenden Gaben seien in einer bestimmten Hausgemeinde zu finden, sondern dass sie insgesamt &bdquo;in der Gemeinde&ldquo; zu finden sein k&ouml;nnen. Durch die Formulierung &bdquo;in der Gemeinde&ldquo; wissen wir, dass die Haus&shy;gemeinden von &Auml;ltestenpaaren und Einzelpersonen geleitet wurden, die Paulus in Apostelgeschichte 20,28 als &bdquo;Pastoren&ldquo; oder &bdquo;Hirten&ldquo; bezeichnet hat; sie sind also mit eingeschlossen. Dann schreibt er: &bdquo;Zuerst Apostel, dann Propheten, dann Lehrer, danach Gaben der Kraft, dann Gaben der Heilung, der Hilfe, der Leitung, der Verschiedenheit der Zungenrede ...&ldquo;<br />&nbsp;<br />Da der Rahmen die gesamte Gemeinde ist, verstehen wir erneut, dass Pastoren/&Auml;lteste sie leiten, und dann erw&auml;hnt er Apostel, Propheten, Lehrer und andere, aber keinen Evangelisten. Der Grund ist der oben genannte &ndash; der Dienst eines Evangelisten liegt au&szlig;erhalb der Ortsgemeinde.<br />&nbsp;<br />Dies war ein weitaus l&auml;ngerer &bdquo;Gedankenbeitrag&ldquo; als normalerweise, aber wichtig dies zu erfahren. Bei der Gro&szlig;en Mission geht es darum, den Menschen so nahe zu sein, dass sie in uns die Dinge beobachten (sehen und tun) k&ouml;nnen, die Jesus uns geboten hat. Diese Menschen werden entweder Familie, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen oder Menschen des Friedens sein. Die v&ouml;llig Fremden, die im Laufe eines Tages, einer Woche, eines Monats oder eines Jahres mit uns in Kontakt kommen, fallen nicht in diese Gruppen. Aber sie beobachten uns, wie wir uns verhalten, sie h&ouml;ren, was aus unserem Mund kommt, denn wir wissen nie, ob dieser v&ouml;llig Fremde vielleicht zu einem Menschen des Friedens wird, der nach den Antworten im Leben sucht, die er bei dir zu sehen glaubt.<br />&nbsp;<br />N&auml;chste Woche gibt es ein neues Thema. Bis dahin, Gottes Segen,<br />&nbsp;<br />John Fenn<br />Website: <a href="http://www.cwowi.org/">http://www.cwowi.org</a><br />Maile mir unter: <a href="mailto:john@cwowi.org">john@cwowi.org</a><br />&nbsp;</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Neutestamentliche Evangelisation ist nicht das, was du denkst, Teil 1 von 2]]></title><link><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/neutestamentliche-evangelisation-ist-nicht-das-was-du-denkst-teil-1-von-2]]></link><comments><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/neutestamentliche-evangelisation-ist-nicht-das-was-du-denkst-teil-1-von-2#comments]]></comments><pubDate>Sat, 02 May 2026 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/neutestamentliche-evangelisation-ist-nicht-das-was-du-denkst-teil-1-von-2</guid><description><![CDATA[NT evangelism not what you think, 1 of 2&nbsp;Neutestamentliche Evangelisation ist nicht das, was du denkst, Teil 1 von 2&nbsp;Hallo zusammen,&nbsp;wie viele Pastoren haben ihre Gemeinden mit Schuldgef&uuml;hlen und Verurteilung &uuml;berh&auml;uft, weil sie nicht genug Menschen f&uuml;r Jesus gewonnen haben? Gemeindliche Evangelisationsaktionen r&uuml;hmen sich der Zahl derer, die f&uuml;r Christus gewonnen wurden, wie ein Revolver&shy;held im amerikanischen Wilden Westen, der f&uuml;r jeden ge [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:left;"><font color="#2a2a2a"><font size="1"><strong>NT evangelism not what you think, 1 of 2&nbsp;</strong></font><br /><strong>Neutestamentliche Evangelisation ist nicht das, was du denkst, Teil 1 von 2</strong><br />&nbsp;<br />Hallo zusammen,<br />&nbsp;<br />wie viele Pastoren haben ihre Gemeinden mit Schuldgef&uuml;hlen und Verurteilung &uuml;berh&auml;uft, weil sie nicht genug Menschen f&uuml;r Jesus gewonnen haben? Gemeindliche Evangelisationsaktionen r&uuml;hmen sich der Zahl derer, die f&uuml;r Christus gewonnen wurden, wie ein Revolver&shy;held im amerikanischen Wilden Westen, der f&uuml;r jeden get&ouml;teten Mann eine Kerbe in seinen G&uuml;rtel schnitzt. Aufgrund dieser Erwartungen glauben viele Christen, sie w&uuml;rden Gott entt&auml;uschen oder seien keine guten Christen, weil sie nicht viele Menschen f&uuml;r Jesus gewonnen haben.<br />&nbsp;<br />Aber wenn wir die Anstrengungen vergleichen, die die moderne Gemeindekultur in die Evangelisation steckt, und wir dies dann mit dem vergleichen, was das Neue Testament tats&auml;chlich sagt, werden wir feststellen, dass es einen riesigen Unterschied gibt. Obwohl der Herr einen Menschen annimmt, ganz gleich, wie er zu ihm kommt, beschreibt die Schrift doch, wie die Urgemeinde viele Menschen so schnell f&uuml;r den Herrn gewonnen hat.<br />&nbsp;<br />Rein analytisch betrachtet haben all diese Evangelisationskampagnen und Eins&auml;tze kl&auml;glich versagt, Nationen, Gesellschaften und Kulturen zu ver&auml;ndern.<br />&nbsp;<br /><strong>Der erste Unterschied: Jesus hat nie gesagt, man solle Menschen wiedergeboren machen</strong><br />In unserer Kultur dreht sich alles darum, Menschen &bdquo;wiedergeboren&ldquo; zu sehen. Jesus hat das nicht gelehrt. In Johannes 3,3, bei einem privaten Treffen zwischen Jesus und Nikodemus in der Nacht, sagte Jesus ihm, dass ein Mensch wiedergeboren werden m&uuml;sse, um das Reich Gottes zu sehen. Das ist eine Aussage dar&uuml;ber, was mit dem menschlichen Geist geschieht, wenn er durch den Heiligen Geist neu geschaffen wird. Es war niemals eine evangelistische Methode. Jesus hat den J&uuml;ngern nie gesagt, sie sollten einen Menschen wiedergeboren werden lassen. Er hat den Begriff &bdquo;wiedergeboren&ldquo; nie in eine Botschaft an die &Ouml;ffentlichkeit aufgenommen.<br />&nbsp;<br />Evangelisation ist zu einer Kopfz&auml;hlung geworden, zu einem Handzeichen, meist in unpers&ouml;nlichen Auditorien, Stadien oder sogar Zelten, mit dem einzigen Fokus darauf, diese f&uuml;r Jesus erhobenen H&auml;nde zu sehen. Es gibt keine Beziehung, nur eine Z&auml;hlung der Anwesenden. Kannst du dir vor&shy;stellen, dass Jesus das unter den F&uuml;nftausend getan h&auml;tte, als er Brote und Fische vermehrte? Kannst du dir vorstellen, dass er ihnen nach dem Wunder gesagt h&auml;tte: &bdquo;Beugt jetzt alle den Kopf und schlie&szlig;t die Augen, damit ich sehen kann, wer glaubt, dass ich der Messias bin?&ldquo; Nat&uuml;rlich nicht. Seine Kultur und die moderne Gemeindekultur sind zwei sehr verschiedene Dinge. Warum richten wir uns also in unserem Glauben nicht nach seiner Kultur, anstatt zu versuchen, ihn in unsere Kultur zu zw&auml;ngen?<br />&nbsp;<br /><strong>Was er tats&auml;chlich sagte, steht in Matth&auml;us 28,19&ndash;20:</strong><br />&bdquo;Geht hinaus in die ganze Welt &hellip; <u>und lehrt sie, alles zu befolgen</u>, was ich euch geboten habe.&ldquo; Das Wort &bdquo;befolgen&ldquo; bedeutet hier, zu beobachten und zu tun. Jesu Vorstellung von Evangelisation ist es, die Menschen durch das Beobachten unseres Handelns zu lehren, das zu tun, was er uns geboten hat. Er sagte nicht, wir sollten versuchen, sie dazu zu bringen, sich f&uuml;r ihn zu entscheiden. Er sagte: Lehrt sie, zu befolgen und zu tun, was ich euch geboten habe.<br />&nbsp;<br />Das griechische Wort, das mit &bdquo;befolgen&ldquo; &uuml;bersetzt wird, ist &bdquo;tereo&ldquo;, abgeleitet von &bdquo;teros&ldquo;, was &bdquo;beobachten&ldquo; bedeutet. Es wurde damals verwendet im Sinne von &bdquo;bewachen, beobachten, indem man ein Auge darauf hat&ldquo;. Wir achten auf das, was Jesus uns gesagt hat, und leben es aus. Sie beobachten, wie wir genauso leben, wie Jesus es uns gesagt hat. Indem sie uns beobachten, lernen sie von Jesus und wollen Ihn in ihrem Leben haben. Lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.<br />&nbsp;<br />Mit unserem Mund preisen wir Ihn, mit unserem Leben bekennen wir uns zu Ihm.<br />&nbsp;<br /><strong>Der Missionsauftrag ist der <u>Auftrag, den Menschen so nahe zu sein, dass sie beobachten k&ouml;nnen, wie wir das tun, was Jesus uns gelehrt hat.</u></strong><br />Menschen zu Christus zu f&uuml;hren erfordert eine Beziehung zu ihnen. Es wurde berichtet, dass nur 5 % derer, die sich bei Billy-Graham-Evangelisationsveranstaltungen f&uuml;r Jesus entschieden hatten, ein Jahr sp&auml;ter noch mit dem Herrn wandelten.* Jesus sagte, wir sollen die Menschen lehren, indem wir sie &bdquo;Wache halten lassen, um uns im Auge zu behalten&ldquo;, w&auml;hrend wir das befolgen, was er uns gesagt hat. *<em>The Way of the Master; </em>Ray Comfort.<br />&nbsp;<br />Ich sage schon seit Jahren: &bdquo;Jeder kann behaupten, ein Christ zu sein, aber der Vater hat es so vorge&shy;sehen, dass Gerechtigkeit durch ein Beziehungsgeflecht bewiesen wird.&ldquo; Wir lieben den Vater vertikal, und aus der Dynamik unseres vertikalen Wandels mit Gott flie&szlig;t dieses Leben horizontal nach au&szlig;en zu anderen. So lieben wir den Herrn von ganzem Herzen, von ganzem Verstand und mit aller Kraft und (daher) lieben wir unsere N&auml;chsten wie uns selbst.<br />&nbsp;<br /><strong>Die Beziehungsbereiche, die das Neue Testament offenbart, zeigen, wie sich das Evangelium verbreitete:</strong><br />Andreas stellte seinen Bruder Petrus Jesus vor (Joh 1,40&ndash;42). <u>Familie</u>.<br />&nbsp;<br />Philippus stammte aus derselben Stadt, Bethsaida, wie Andreas und Petrus (Joh 1,43&ndash;44). <u>Nachbarn</u>.<br />&nbsp;<br />Philippus hatte einen Freund, Nathanael, den er Jesus vorstellte (Joh 1,45&ndash;51). <u>Freunde</u>.<br />&nbsp;<br />Petrus, Jakobus und Johannes waren Partner in einem Fischereibetrieb, Lukas 5,10. <u>Arbeitskollegen</u>.<br />&nbsp;<br />Jemand, der Jesus noch nicht kennt, aber dich kennt und akzeptiert und sp&auml;ter durch deine Beziehung zum Glauben kommt, Lukas 10,2&ndash;9. Die <u>Person des Friedens</u>.<br />&nbsp;<br />Zu Pfingsten kamen 3.000 Menschen zum Herrn, weil sie neugierig waren, als sie die 120 in Zungen sprechen h&ouml;rten. Aber das war keine organisierte Menschenmenge in einem Stadion. Wir sehen nichts Derartiges in den restlichen 30 Jahren, die in der Apostelgeschichte behandelt werden. Wir finden keinen Brief im Neuen Testament, der jemanden anweist, Massenversammlungen abzuhalten. Was wir sehen, sind diese f&uuml;nf Hauptbereiche von Beziehungen. SO verbreitete sich das Evangelium im ersten Jahrhundert in Europa.<br />&nbsp;<br /><strong>Und wie schnell verbreitete sich das Evangelium durch diese f&uuml;nf Bereiche von Beziehungen?</strong></font><ol><li><font color="#2a2a2a">Thessalonicher 1,8: &bdquo;Denn von euch ist das Wort des Herrn nicht nur in Mazedonien (Nordgriechen&shy;land) und Achaia (S&uuml;dgriechenland) erschollen, <u>sondern auch an jedem Ort, wo euer Glaube an Gott bekannt ist</u>; sodass wir nichts mehr zu sagen brauchen.&ldquo;</font></li><br /></ol> <font color="#2a2a2a">Paulus&rsquo; Brief an die Gemeinde in der griechischen Stadt Thessaloniki geh&ouml;rt zu seinen fr&uuml;hesten Briefen, aus dem Jahr 50, etwa 20 Jahre nach Pfingsten, doch das Evangelium hatte sich bereits von den 120 am Pfingsttag in Jerusalem ausgebreitet und das ganze Land Griechenland erf&uuml;llt. Das Wort, das mit &bdquo;verbreitet&ldquo; &uuml;bersetzt wird, ist &bdquo;execheo&ldquo;, und man erkennt darin die Wortwurzel &bdquo;echo&ldquo;. Es bedeutet &bdquo;einen Ton erzeugen&ldquo;, und das vorangestellte &bdquo;ex&ldquo; bedeutet &bdquo;der Ton geht hinaus oder der Ton breitet sich aus&ldquo;. Sie gaben die Lehren Jesu wahrhaftig wieder, und andere beobachteten ihren Weg mit dem Herrn in ihren Beziehungen.<br />&nbsp;<br />R&ouml;mer 1,8 &amp; 16,19: &bdquo;Zun&auml;chst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus f&uuml;r euch alle, dass <u>euer Glaube in der ganzen Welt bekannt ist</u>.&ldquo; &bdquo;Denn <u>euer Gehorsam ist allen bekannt</u>.&ldquo;<br />&nbsp;<br />Paulus&rsquo; Brief an die J&uuml;nger in Rom wurde im Jahr 55 oder 56 aus Korinth geschrieben, etwa f&uuml;nfund&shy;zwanzig Jahre nach Pfingsten und f&uuml;nf Jahre nach seinen Ausf&uuml;hrungen an die Thessalonicher &uuml;ber das Evangelium in Griechenland. Zwanzig Jahre sp&auml;ter hatte das ganze Volk Griechenlands davon geh&ouml;rt. Innerhalb von weiteren f&uuml;nf Jahren gab es in Rom so viele Gl&auml;ubige, dass ihr Glaube &bdquo;in der ganzen Welt&ldquo; bekannt war. Das Evangelium verbreitete sich nicht dadurch, dass Stadien gef&uuml;llt wurden und das Evangelium gepredigt wurde, indem man um Handzeichen bat und die Menschen zum Gebet auf das Spielfeld rief. Es verbreitete sich durch Beziehungen. DAS ist Evangelisation im Neuen Testament.<br />&nbsp;<br />Philipper 4,22 &ndash; Alle Heiligen gr&uuml;&szlig;en euch, <u>vor allem die aus dem Hause des Kaisers</u>.<br />&nbsp;<br />Kolosser 1,4&ndash;6 &ndash; &bdquo;Da wir von eurem Glauben an Christus Jesus und von der Liebe geh&ouml;rt haben, die ihr zu allen Heiligen habt &hellip; <u>das Evangelium tr&auml;gt Frucht und w&auml;chst in der ganzen Welt</u> &ndash; so wie es unter euch geschieht seit dem Tag, an dem ihr es geh&ouml;rt und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt.&ldquo;<br />&nbsp;<br />Diese beiden Briefe waren Teil der &bdquo;Gef&auml;ngnisbriefe&ldquo;*, die um das Jahr 64 geschrieben wurden, als Paulus im Gef&auml;ngnis war. *Epheser, Philipper, Kolosser, Philemon. Innerhalb von 30 Jahren nach Pfingsten hatte sich das Evangelium sogar bis in den Haushalt des Kaisers verbreitet. Erstaunlich. Sie trafen sich alle in H&auml;usern, nicht in Geb&auml;uden, die &bdquo;Kirche&ldquo; genannt wurden, und diese f&uuml;nf Bezieh&shy;ungs&shy;bereiche waren die Art und Weise, wie Evangelisation betrieben wurde. Die Menschen beobachteten die Christen und wollten das, was diese hatten.<br />&nbsp;<br />Wenn sich jemand fragt, was an der Kultur der Auditoriumsgemeinden falsch ist, hier ist die Antwort. Da sich die Gemeinde nach dem Auditorium-Modell in einem gro&szlig;en, sterilen und neutralen Geb&auml;ude versammelt, sind die Elemente eines auf Beziehungen basierenden Glaubens verschwunden. Alles bringt Frucht nach seiner Art, das hei&szlig;t, wenn sich die Gemeinde in einem gro&szlig;en Geb&auml;ude ver&shy;sammelt, glaubt sie, dass Evangelisation demselben Modell folgt, n&auml;mlich gro&szlig;e Gruppen zu versammeln und zu ihnen zu predigen.<br />&nbsp;<br />Die Vorstellung eines modernen Pastors von einer weltweiten Erweckung bedeutet mehr Gottes&shy;dienste, gr&ouml;&szlig;ere Geb&auml;ude, eine wachsende Gemeinde. Was Jesus in Matth&auml;us 24,14 dar&uuml;ber sagte, dass das Evangelium in der ganzen Welt verk&uuml;ndet werden muss, bevor das Ende kommt, stand im Kontext seiner Zeit, in der man sich in H&auml;usern, im Freien, in kleinen Gruppen, mit Familie, Freunden, Nachbarn, Arbeitskollegen und dem &bdquo;Mann des Friedens&ldquo; traf.<br />&nbsp;<br />N&auml;chste Woche werden wir uns ansehen, wie Paulus das Evangelium verk&uuml;ndete und wie der Dienst eines Evangelisten aussieht, so wie die Bibel diese Gnadengabe definiert &ndash; was sehr aufschlussreich ist.<br />&nbsp;<br />Bis dahin, seid gesegnet,<br />&nbsp;<br />John Fenn<br />Website: <a href="http://www.cwowi.org/">http://www.cwowi.org</a><br />Maile mir unter: <a href="mailto:john@cwowi.org">john@cwowi.org</a><br />&nbsp;</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Über Apostel – Teil 1 von 1]]></title><link><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/uber-apostel-teil-1-von-1]]></link><comments><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/uber-apostel-teil-1-von-1#comments]]></comments><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/uber-apostel-teil-1-von-1</guid><description><![CDATA[About Apostles 1 of 1&Uuml;ber Apostel &ndash; Teil 1 von 1&nbsp;Hallo zusammen,&nbsp;da sich so viele als Apostel oder Propheten bezeichnen, scheint es mir gut, in den letzten &bdquo;Weekly Thoughts&ldquo; dieses Monats dar&uuml;ber zu schreiben, was die Bibel dazu sagt &ndash; wobei es aber nicht um die Visitenkarte oder den Titel geht, den jemand vor seinen Namen setzt.&nbsp;Der urspr&uuml;ngliche KontextHeutzutage sind die &bdquo;f&uuml;nff&auml;ltigen Gaben des Dienstes&ldquo; Substantive:  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:left;"><font color="#2a2a2a"><font size="1"><strong>About Apostles 1 of 1</strong></font><br /><strong>&Uuml;ber Apostel &ndash; Teil 1 von 1</strong><br />&nbsp;<br />Hallo zusammen,<br />&nbsp;<br />da sich so viele als Apostel oder Propheten bezeichnen, scheint es mir gut, in den letzten &bdquo;Weekly Thoughts&ldquo; dieses Monats dar&uuml;ber zu schreiben, was die Bibel dazu sagt &ndash; wobei es aber nicht um die Visitenkarte oder den Titel geht, den jemand vor seinen Namen setzt.<br />&nbsp;<br /><strong>Der urspr&uuml;ngliche Kontext</strong><br />Heutzutage sind die &bdquo;f&uuml;nff&auml;ltigen Gaben des Dienstes&ldquo; Substantive: Apostel, Prophet, Lehrer, Pastor, Evangelist. Aber diese W&ouml;rter sind griechische Begriffe, die ins Englische transkribiert wurden. Das bedeutet, dass die &Uuml;bersetzer der Bibel Aktionsw&ouml;rter, in diesem Fall &bdquo;Gesandter&ldquo; oder &bdquo;apostolos&ldquo;, nahmen und beschlossen, statt bei &bdquo;Gesandter&ldquo; zu bleiben, aus &bdquo;apostolos&ldquo; ein englisches Substantiv zu machen: Apostel. Sie verwandelten auch &bdquo;den, der voraussagt&ldquo; in Prophet, den, der &bdquo;die Wahrheit verk&uuml;ndet&ldquo;, in Lehrer, den, der &bdquo;Schafe h&uuml;tet&ldquo;, in Pastor und den, der &bdquo;gute Nachricht verk&uuml;ndet&ldquo;, in Evangelisten. So wurden diese Verben zu Substantiven, die sich nahtlos in die Hierarchie der Auditoriums-Gemeindekultur, die die vielen Jahre seit &nbsp;400 n. Chr. besteht, einf&uuml;gten.<br />&nbsp;<br />Das Gleiche taten sie mit dem Wort &bdquo;Bischof&ldquo;, das auf Griechisch &bdquo;episkopos&ldquo; lautet und &bdquo;derjenige, der aufsieht&ldquo; bedeutet. Betrachten wir 1. Timotheus 3,1 in der King-James-Bibel und dann das eigentliche Griechische:<br />&nbsp;<br />KJV: &bdquo;Es ist ein wahrer Spruch: Wenn jemand das Amt eines Bischofs begehrt, begehrt er ein gutes Werk.&ldquo;<br />&nbsp;<br />Griechisch: &bdquo;Verl&auml;sslich ist das Wort: Wenn jemand nach der Aufsicht strebt, begehrt er ein sch&ouml;nes Werk.&ldquo;<br />&nbsp;<br />Bedenken wir auch, dass das Wort &bdquo;Diakon&ldquo; im Griechischen &bdquo;diakonia&ldquo; lautet, was &bdquo;Dienst&ldquo; oder &bdquo;dienen&ldquo; bedeutet. Sie machten aus &bdquo;jemand, der dient&ldquo; ein Amt in der Kirche, das &bdquo;Diakon&ldquo; genannt wird. Die &Uuml;bersetzer haben uns einen schlechten Dienst erwiesen, indem sie diese Aktionsw&ouml;rter in W&ouml;rter umwandelten, die im Laufe der Jahrhunderte zu Substantiven wurden, auch wenn dies der Hierarchie der Mainstream-Konfessionen gut diente. Hier ist R&ouml;mer 11,13, zuerst in der King-James-Version, dann im Griechischen, um zu sehen, wie sich die Bedeutung ver&auml;ndert hat:<br />&nbsp;<br />King-James-Version: &bdquo;Denn ich spreche zu euch Heiden, insofern ich der Apostel der Heiden bin, verherrliche ich mein Amt.&ldquo;<br />&nbsp;<br />Griechisch: &bdquo;Zu euch Heiden spreche ich nun; ja, ich bin ein Gesandter, um euch zu dienen, und ich r&uuml;hme mich meines Dienstes (an euch).&ldquo;<br />&nbsp;<br />In der modernen Auditoriumsgemeinde scheint es, als sei ein Apostel ein Substantiv, ein Titel. Es scheint auch, als sei das Dasein als Apostel oder Bischof (Aufseher) ein Amt, w&auml;hrend das griechische Wort in Wirklichkeit &bdquo;Dienst&ldquo; bedeutet. <u>In der Realit&auml;t des Neuen Testaments gibt es so etwas wie ein &bdquo;Amt&ldquo; nicht</u> &ndash; ob Pastor oder Apostel, F&uuml;rbitter oder Prophet &ndash; es geht um das Wort &bdquo;Dienst&ldquo; (diakonia).<br />&nbsp;<br /><strong>Was definiert einen Apostel? </strong><br />Rufen wir uns in Erinnerung, dass das gesamte Neue Testament von diesen Gesandten an die Menschen in Hausgemeinden geschrieben wurde.<br />&nbsp;<br /><strong>Erstens </strong>ist der urspr&uuml;ngliche Kontext eines Apostels also, dass er Hausgemeinden gr&uuml;ndet. Er unterst&uuml;tzt den J&uuml;ngerschaftsprozess durch Beziehungen innerhalb der Familie, zu Freunden, Nachbarn und Arbeitskollegen. Das sind die vier Hauptbereiche von Beziehungen, die im NT zu finden sind. Ein f&uuml;nfter w&auml;re &bdquo;Personen des Friedens&ldquo;, die dich kennen, dich akzeptieren, aber den Herrn noch nicht kennen.<br />&nbsp;<br /><strong>Zweitens</strong> ist Jesus ihnen erschienen, um ihnen ihren Auftrag zu geben. 1. Korinther 9,1:<br />&bdquo;Bin ich nicht frei?&ldquo; Bin ich nicht ein Gesandter (Apostel)? Habe ich nicht den Herrn gesehen? Seid ihr nicht mein Werk im Herrn?&ldquo; Die Aussage, dass er frei ist, bezieht sich auf das vorherige Kapitel, in dem er die Freiheit er&ouml;rterte, zu essen, was man will; hier erkl&auml;rt er, dass er das praktiziert, was er lehrt. Beachten wir, dass er erkl&auml;rt, er sei ein Gesandter (Apostel), er habe den Herrn gesehen, und sie, die Korinther, seien sein Werk im Herrn. Beachten wir auch, dass Paulus den Herrn so sah, wie ich oder andere ihn gesehen haben &ndash; nach seiner Himmelfahrt im Geist. Aber das z&auml;hlt dennoch als &ldquo;den Herrn gesehen haben&rdquo;, wie dieser Vers zeigt; das war Teil der Glaubw&uuml;rdigkeit von Paulus als Apostel; er hatte den Herrn gesehen.<br />&nbsp;<br /><strong>Drittens</strong> gilt ihre Berufung einer bestimmten Gruppe oder Aufgabe. In 1. Korinther 9,2 schreibt er an die Korinther:<br />&nbsp;<br />&bdquo;Wenn ich f&uuml;r andere kein Gesandter (Apostel) bin, so bin ich es doch f&uuml;r euch; denn ihr seid das Siegel meiner Sendung (Apostelamt).&ldquo; Er war nicht f&uuml;r alle ein Apostel, sondern nur f&uuml;r eine bestimmte Gruppe.<br />&nbsp;<br />In Galater 2,9 schrieb Paulus, dass Petrus, Jakobus und Johannes &bdquo;die Gnade&ldquo; in ihm und Barnabas erkannten und ihnen die Hand der Gemeinschaft reichten, wobei sie sich einig waren, dass ihr Dienst den Juden galt, w&auml;hrend Paulus und Barnabas zu den Heiden gesandt waren. In Apostelgeschichte 9,15, als der Herr Paulus auf dem Weg nach Damaskus erschien, sagte Er ausdr&uuml;cklich, dass Er ihn zu den Heiden (Nichtjuden) sende. Das zeigt uns, dass ein Apostel eine bestimmte Volksgruppe hat und damit auch Beschr&auml;nkungen bezogen auf diese Volksgruppe.<br />&nbsp;<br />Als der Herr mich am 4. November 2001 besuchte und mir die H&auml;nde auflegte, sagte Er Folgendes: Du hast bisher das Werk eines Apostels getan, aber jetzt lege ich dir als Apostel f&uuml;r diese Aufgabe die H&auml;nde auf: Ich m&ouml;chte, dass du eine Hausgemeinde und ein Netzwerk von Hausgemeinden gr&uuml;ndest und es so strukturierst, dass es die Entwicklung von Hausgemeinden auf der ganzen Welt f&ouml;rdert.&ldquo; Mein Auftrag als &bdquo;Gesandter&ldquo; beschr&auml;nkt sich auf Hausgemeinden, ist aber weltweit. Ich bin nicht als Apostel f&uuml;r Gro&szlig;kirchen gesandt worden, obwohl ich dort frei und gerne diene. Mir wurde keine bestimmte Volksgruppe zugewiesen, denn Er sagte &sbquo;auf der ganzen Welt&lsquo;. Der Rahmen meines Apostelamts beschr&auml;nkt sich auf diejenigen, die in Hausgemeinden t&auml;tig sind. Ich lehre f&uuml;r alle, ich bin ein Seher f&uuml;r alle, ich leite und beaufsichtige unsere CWOWI-Gruppe, und mein Apostelamt gilt allein f&uuml;r CWOWI. Ich arbeite daher mit anderen zusammen, die unterschiedliche Berufungen haben; wir sind alle im selben Team und helfen, wenn wir darum gebeten werden.<br />&nbsp;<br />Als Er sagte: &bdquo;Du hast das Werk eines Apostels getan&ldquo;, bezog Er sich darauf, dass ich lehrte und von Gemeinde zu Gemeinde ging, um Pastoren und Leiter von Bibelschulen zu unterrichten und zu beraten &ndash; &uuml;ber alles, von ihren pers&ouml;nlichen Problemen und Konflikten bis hin dazu, wie sie den positiven Einfluss ihres Dienstes auf die Menschen verst&auml;rken k&ouml;nnen. Ich hatte das getan, was auch Apostel tun, aber bis zu diesem Zeitpunkt war ich kein Apostel (kein Gesandter). Ich glaube, viele, die das Werk eines Apostels tun, aber keine Apostel sind, bezeichnen sich selbst als Apostel. Aber sie gr&uuml;nden keine Hausgemeinden, sie sind nicht transparent und stehen nicht in den Beziehungen, die dazu geh&ouml;ren; Jesus ist ihnen nicht erschienen, um ihnen die H&auml;nde aufzulegen f&uuml;r eine bestimmte Aufgabe, damit sie zu einer Gruppe oder einem Auftrag gesandt werden. Aber weil sie einen Teil dessen tun, was ein Apostel tut, neigt die Kultur der Auditoriumsgemeinden dazu, Titel und Bezeichnungen zu vergeben und diese falsch bezeichneten Menschen zu ehren.<br />&nbsp;<br />Als Teenager sagte mir der Vater, dass Er mich dazu berufen, ein Seher zu sein. Als Teenager begann ich zu lehren, und das ist eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Gabe. Ich hatte schon immer ein &bdquo;Pastorenherz&ldquo; und k&uuml;mmerte mich um Gottes Volk, um es durch den Prozess der J&uuml;ngerschaft zu begleiten. Meine Aufgabe als Apostel kam 2001 hinzu, aber das ist f&uuml;r einen bestimmten Auftrag. Dieser baut auf den bereits vorhandenen Gaben des Sehers, Lehrers und Pastors auf. Diese sind f&uuml;r alle da, aber mein Apostelamt gilt nur f&uuml;r die Hausgemeinden und diejenigen im CWOWI-Netzwerk, die daraus hervorgehen. Petrus, Jakobus und Johannes wussten, dass sie Apostel (Gesandte) f&uuml;r die Juden waren; Paulus und Barnabas wussten, dass sie zu den Heiden gesandt waren. Auftrag und Grenzen dieses Auftrags waren klar erkennbar.<br />&nbsp;<br /><strong>Viertens</strong>: Ein Apostel wirkt Zeichen und Wunder in seinem Dienst, wie es in 2. Korinther 12,12 hei&szlig;t: &bdquo;Wahrlich, die Zeichen eines Gesandten (Apostels) wurden unter euch in aller Geduld und Ausdauer gewirkt, mit Zeichen, Wundern und Krafttaten.&ldquo; Obwohl ich in meinem Dienst dramatische Wunder und Heilungen erlebt habe, wie sie auch in den Evangelien zu sehen sind &ndash; die Lahmen gehen, die Tauben h&ouml;ren, die Blinden werden geheilt und vieles mehr &ndash;, spreche ich nicht dar&uuml;ber, damit die Menschen nicht mich anstelle des Herrn sehen.<br />&nbsp;<br />Aber einmal sagte ich Ihm, dass ich gerne mehr von diesen dramatischen Heilungen sehen w&uuml;rde, und Seine Antwort &uuml;berraschte mich: &bdquo;Warum glaubst du, besuche ich dich so oft in deinen Versammlungen und &ouml;ffne die Augen so vieler, damit sie mich entweder sehen oder wissen, dass ich in ihrer Mitte bin? Auch das ist Teil der Zeichen und Wunder.&ldquo; Also habe ich mich eines Besseren belehrt gesehen und das Thema seitdem nicht mehr angesprochen. Es gab so viele Male, vielleicht sechs oder mehr, an denen Menschen den Herrn in unserer Mitte sahen, w&auml;hrend Er umherging und zu den Menschen sprach; manche sahen Ihn, andere sp&uuml;rten Ihn einfach direkt vor sich oder f&uuml;hlten in ihrem Geist Seine Umarmung oder Seine Hand auf der Schulter ihres Geistes. Und gew&ouml;hnlich haben mehrere Visionen, sehen Engel oder die Wolke der Herrlichkeit oder werden im Geist mit dem Herrn entr&uuml;ckt. Ich bin immer wieder dem&uuml;tig und erstaunt, dass Er dies tut, meist w&auml;hrend unserer Anbetungszeiten auf unseren Konferenzen.<br />&nbsp;<br />Vor Jahren gab es eine Zeit, in der es beliebt war, sich selbst als Apostel zu bezeichnen. Manche gingen sogar so weit, von Pastoren zu verlangen, dass sie ihnen pers&ouml;nlich den Zehnten zahlten, und von ihrer Gemeinde, dass sie f&uuml;r ihren Dienst den Zehnten zahlte, und bereicherten sich so durch diese Manipulation. M&ouml;ge der Herr ihren Seelen gn&auml;dig sein. Weder Paulus noch irgendein anderer Apostel verlangte den Zehnten oder sonstige finanzielle Unterst&uuml;tzung; Paulus erwartete von den Menschen, dass sie mit Christus in ihnen Gemeinschaft h&auml;tten und denen g&auml;ben, die sie gelehrt hatten, aber es gab niemals eine Forderung, weshalb ich sehr wenig &uuml;ber Geld spreche. Au&szlig;erdem verf&uuml;gten Apostel &uuml;ber Netzwerke, wie aus Paulus&rsquo; Briefen &uuml;ber seine Reisen zu den mit ihm verbundenen (Haus-)Gemeinden hervorgeht &ndash; in Rom, Korinth, Ephesus, der Region Galatien, Philippi, Koloss&auml; und Thessaloniki. Er schrieb an die R&ouml;mer, dass er nach Spanien gelangen wolle, aber nicht sicher sei, ob er es so weit schaffen w&uuml;rde.<br />&nbsp;<br />Sein Wunsch war es nicht, in das Arbeitsgebiet eines anderen einzugreifen, wie in 2. Korinther 10,12&ndash;15 dargelegt: &bdquo;Wir beschr&auml;nken uns auf den Dienstbereich, den der Herr uns zugewiesen hat, zu dem auch ihr geh&ouml;rt &hellip;&ldquo;<br />&nbsp;<br />Die Zusammenfassung der biblischen Definition eines Apostels lautet also: Sie unterst&uuml;tzen den J&uuml;ngerschaftsprozess durch Beziehungen und in Hausgemeinden. Der Herr ist ihnen erschienen, um ihnen einen bestimmten Auftrag zu geben, f&uuml;r den sie &bdquo;gesandt&ldquo; sind. Ihr Auftrag bezieht sich auf eine bestimmte Aufgabe oder eine bestimmte Volksgruppe. Ihr Dienst wird von Zeichen und Wundern begleitet.<br />&nbsp;<br />Und ich bin dankbar f&uuml;r euch alle, die diese w&ouml;chentlichen Gedanken und monatlichen Newsletter lesen. Ich freue mich auf den Tag, an dem wir uns pers&ouml;nlich begr&uuml;&szlig;en k&ouml;nnen. N&auml;chste Woche folgt ein neues Thema. Bis dahin, Gottes Segen!<br />&nbsp;<br />John Fenn<br />Website: <a href="http://www.cwowi.org/">http://www.cwowi.org</a><br />Maile mir unter: <a href="mailto:john@cwowi.org">john@cwowi.org</a><br />&nbsp;</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Seher, Propheten, persönliche Prophetie: Seher / Propheten - Teil 3 von 3]]></title><link><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/seher-propheten-personliche-prophetie-seher-propheten-teil-3-von-3]]></link><comments><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/seher-propheten-personliche-prophetie-seher-propheten-teil-3-von-3#comments]]></comments><pubDate>Sat, 18 Apr 2026 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/seher-propheten-personliche-prophetie-seher-propheten-teil-3-von-3</guid><description><![CDATA[Seers, prophets, personal prophecy 3 of 3, Seers/prophetsSeher, Propheten, pers&ouml;nliche Prophetie: Seher / Propheten - Teil 3 von 3&nbsp;Hallo zusammen,&nbsp;Was ist ein Seher? Was ist ein Prophet?&nbsp;In 1. Samuel 9,9 hei&szlig;t es: &bdquo;... derjenige, der fr&uuml;her Seher genannt wurde, wird jetzt Prophet genannt.&ldquo;Seher/Propheten sind begabt, von Zeit zu Zeit in das Reich des Herrn zu blicken, je nach Bedarf und gem&auml;&szlig; dem Willen des Herrn. In 1. Samuel 3 rief der Herr [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:left;"><font color="#2a2a2a"><font size="1"><strong>Seers, prophets, personal prophecy 3 of 3, Seers/prophets</strong><br /></font><strong>Seher, Propheten, pers&ouml;nliche Prophetie: Seher / Propheten - Teil 3 von 3</strong><br />&nbsp;<br />Hallo zusammen,<br />&nbsp;<br />Was ist ein Seher? Was ist ein Prophet?<br />&nbsp;<br />In 1. Samuel 9,9 hei&szlig;t es: &bdquo;... derjenige, der fr&uuml;her Seher genannt wurde, wird jetzt Prophet genannt.&ldquo;<br />Seher/Propheten sind begabt, von Zeit zu Zeit in das Reich des Herrn zu blicken, je nach Bedarf und gem&auml;&szlig; dem Willen des Herrn. In 1. Samuel 3 rief der Herr Samuel beim Namen: &bdquo;Samuel, Samuel&ldquo;, und der junge Junge dachte, der Priester Eli w&uuml;rde ihn rufen. Nachdem Eli ihm gesagt hatte, dass es der Herr sei, hei&szlig;t es in Vers 10: &bdquo;Da kam der Herr und stand da wie zuvor bei den anderen Malen und sprach: &sbquo;Samuel, Samuel.&lsquo;&ldquo; In Vers 15 hei&szlig;t es, dass Samuel Angst hatte, Eli von der Vision des Herrn zu erz&auml;hlen. In Vers 21 hei&szlig;t es, dass der Herr Samuel von diesem Zeitpunkt an als das Wort des Herrn erschien.<br />&nbsp;<br />Samuel war der erste der Seher/Propheten f&uuml;r das Volk Israel. Er war der letzte Richter. Zu den fr&uuml;heren Richtern geh&ouml;rten Debora, Gideon, Simson und andere. Samuel war der letzte Richter und der erste Seher/Prophet des neuen Volkes Israel. Er setzte Saul als ihren ersten K&ouml;nig ein. Er bereitete den Weg f&uuml;r alle Propheten Israels, die ihm folgten, denn der Herr erschien auch ihnen als &bdquo;das Wort des Herrn&ldquo;.<br />&nbsp;<br />Doch Seher werden nicht nur vom Herrn besucht; ihre Gabe, in das Reich des Herrn zu blicken, zeigt sich auch im Dienst Elisas, wie in 2. K&ouml;nige 6,13&ndash;17 zu sehen ist. Elisa und sein Diener befanden sich in einer Stadt, die von einer feindlichen Streitmacht aus Streitwagen umzingelt war, und sein Diener hatte gro&szlig;e Angst. Elisa betete, dass der Herr auch dessen Augen &ouml;ffnen m&ouml;ge, damit er sehen k&ouml;nne, was er sah, n&auml;mlich eine Engelarmee, die sie ebenfalls umzingelte. Elisa sah sowohl das Engelreich als auch das nat&uuml;rliche Reich der k&ouml;niglichen Armee, die die Stadt umzingelte.<br />&nbsp;<br />Als ich ein Teenager war, etwa 16 oder 17 Jahre alt, sagte mir der Vater, dass Er mich berufen habe, ein Seher zu sein &ndash; wobei Er genau diesen Begriff verwendete &ndash;, und das war meine Berufung noch vor der des Lehrers, Pastors und Apostels. (N&auml;chste Woche: die Definition eines Apostels und seines Dienstes.) So ist es f&uuml;r mich meistens, wie eine &Uuml;berlagerung zweier Dimensionen: Mit weit ge-&ouml;ffneten Augen sehe ich die nat&uuml;rliche Welt und die Welt des Herrn.<br />&nbsp;<br /><strong>Was definiert einen Seher/Propheten des Neuen Testaments?</strong><br />Das Fundament, auf dem wir bauen, stammt aus Epheser 3,1-6, wo es unter anderem hei&szlig;t: &bdquo;Um das Geheimnis zu offenbaren &hellip; das seit ewigen Zeiten und Generationen verborgen war, jetzt aber durch den Geist seinen heiligen Aposteln und Propheten offenbart worden ist; dass die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib geh&ouml;ren und gemeinsam an der Verhei&szlig;ung in Christus durch das Evangel-ium teilhaben.&ldquo;<br />&nbsp;<br />Dies sagt uns, dass die erste Aufgabe von Aposteln und Propheten darin besteht, die Offenbarung des Herrn &uuml;ber die Gnade, die (uns) Nichtjuden zuteilwird, weiterzugeben. Deshalb sind Propheten und Lehrer eng miteinander verbunden, wie in Apostelgeschichte 13,1&ndash;3 zu sehen ist: &bdquo;Und es versammel-ten sich einige Propheten und Lehrer &hellip; zum Fasten und Beten &hellip;&ldquo; Die Hauptaufgabe eines Propheten besteht nicht darin, prophetische Worte zu verk&uuml;nden, sondern die Offenbarung &uuml;ber die Geheimnisse Christi weiterzugeben. Lehren und Prophetsein stehen in engem Zusammenhang mit Aposteln und Propheten, da sie damit beauftragt sind, tiefere Geheimnisse &uuml;ber das Wirken Jesu und seine Wege zu offenbaren und diese Offenbarung dem Leib Christi weiterzugeben.<br />&nbsp;<br />WENN sich jemand als Apostel oder Prophet bezeichnet, besteht sein grundlegender Dienst darin, zu lehren und Offenbarungen dar&uuml;ber weiterzugeben, was Jesus f&uuml;r uns getan hat. Wenn er diese tieferen Geheimnisse nicht besitzt, wenn er lediglich &bdquo;prophetische&ldquo; Tr&auml;ume, Visionen und Worte hat &ndash; dann muss man sich fragen, ob er wirklich ein Prophet (oder Apostel) ist.<br />&nbsp;<br /><strong>Inwiefern unterscheidet sich das einfache Prophezeien von der Eigenschaft, ein Prophet zu sein? </strong><br />In Apostelgeschichte 11,27-28 hei&szlig;t es: &bdquo;Zu jener Zeit kamen einige Propheten aus Jerusalem nach Antiochia, und einer von ihnen, Agabus, verk&uuml;ndete durch den Geist, dass eine gro&szlig;e Hungersnot kommen w&uuml;rde ...&ldquo;<br />&nbsp;<br />Dies zeigt uns, dass ein Prophet prophetische Worte &uuml;ber Dinge in der Natur haben wird, in diesem Fall &uuml;ber eine Hungersnot.<br />&nbsp;<br />In Apostelgeschichte 21,10-11 wird uns Folgendes &uuml;ber Agabus berichtet: &bdquo;&hellip; er kam, nahm den G&uuml;rtel des Paulus, band sich damit seine eigenen H&auml;nde und F&uuml;&szlig;e und sagte: &sbquo;So spricht der Heilige Geist: Dem Mann, dem dieser G&uuml;rtel geh&ouml;rt, wird dies von den Juden in Jerusalem angetan werden, und dann werden sie ihn den Heiden (den R&ouml;mern) ausliefern.&lsquo;&ldquo;<br />&nbsp;<br />Hier sehen wir, dass ein Prophet auch prophetische Worte &uuml;ber das Handeln von Regierungen hat, manchmal auch in Bezug auf Einzelpersonen. Ein Prophet in diesen Zeiten des Neuen Testaments wird zuallererst &uuml;ber die Geheimnisse Christi in uns und Sein Werk am Kreuz, Seine Auferstehung und Himmelfahrt lehren und/oder davon berichten. Er wird in die geistliche Welt blicken. Er wird prophetische Worte &uuml;ber die Natur, &uuml;ber Regierungen und f&uuml;r Einzelpersonen haben.<br />&nbsp;<br />Vergleichen wir das mit der Definition von Paulus &uuml;ber die einfache Prophetie in 1. Korinther 14,3: &bdquo;Denn wer weissagt, der gibt einem Menschen ein Wort, das ihn aufbaut, ermahnt oder tr&ouml;stet.&ldquo; Wir k&ouml;nnen eine viel gr&ouml;&szlig;ere Tiefe bei jenen erkennen, die als Seher/Propheten berufen ist. Leider haben sich einige einen gro&szlig;en Namen gemacht, weil sie dachten, sie seien Propheten, nur weil sie regel&shy;m&auml;&szlig;ig prophezeien. Wenn jemand zum ersten Mal eine einfache Prophetie gibt, mag es nicht mehr sein, als zu einer Person zu sagen: &bdquo;Ich sp&uuml;re, dass der Herr dich liebt.&ldquo; Aber wenn sie viel Erfahrung haben, k&ouml;nnen ihre Prophetien l&auml;nger und detaillierter sein &ndash; nicht weil sie ein Prophet sind, sondern weil sie mehr Erfahrung im Umgang mit dieser Gabe haben. Manche haben gedacht, weil sie regelm&auml;&szlig;ig in einfacher Prophetie wirken, seien sie ein Prophet &ndash; aber tats&auml;chlich sind sie nur erfahrener in dieser Gabe.<br />&nbsp;<br />Denke auch daran, dass andere Manifestationen des Geistes mit den Gaben einhergehen. So kann jemand, der beim Gebet f&uuml;r eine Person eine kleine Vision von einer Person oder einer Situation sieht &ndash; was die Unterscheidung der Geister ist &ndash;, dieser Person auch eine prophetische Ermutigung geben. Er ist kein Prophet; der Geist hat einfach durch ihn gewirkt, um dieser Person das zu geben, was sie brauchte. Der Hauptdienst eines Propheten besteht darin, zu lehren und dar&uuml;ber zu berichten, was Christus f&uuml;r uns getan hat, im Geist zu sehen und prophetische Worte &uuml;ber die Natur und Regierungen zu sprechen.<br />&nbsp;<br /><strong>Weisheit &uuml;ber pers&ouml;nliche Prophezeiung</strong><br />Wir k&ouml;nnen aus diesem Austausch zwischen Agabus und Paulus in Apostelgeschichte 21 etwas &uuml;ber pers&ouml;nliche Prophetie lernen. Zun&auml;chst sagte Agabus: &bdquo;Das sagt der Heilige Geist.&ldquo; Einfache Prophetie ist sehr oft etwas, das man im eigenen Geist wahrnimmt und dann in Worte fasst. Es ist eher eine Deutung dessen, was man im Geist sp&uuml;rt, was der Herr sagt. Ein Prophet h&ouml;rt den Heiligen Geist selbst. Das passiert mir am h&auml;ufigsten, und wie ich bereits anhand von Beispielen in der Apostelgeschichte gelehrt habe: Wenn der Heilige Geist selbst spricht, ist es konkret, pr&auml;gnant und direkt. (Apg 8,29; 10,19) Es gibt keine Unklarheit oder Zweideutigkeit, wenn man den Heiligen Geist selbst zu sich sprechen h&ouml;rt. Agabus h&ouml;rte das konkrete Wort des Heiligen Geistes an Paulus.<br />&nbsp;<br />Agabus gab Paulus sehr konkrete Einzelheiten, dass er von den Juden verhaftet und in Jerusalem den R&ouml;mern ausgeliefert werden w&uuml;rde. Die Schwierigkeiten, die ihn erwarteten, waren f&uuml;r Paulus keine neuen Informationen, auch wenn die konkreten Einzelheiten neu waren, was zeigt, dass ein prophetisches pers&ouml;nliches Wort lediglich eine Best&auml;tigung dessen ist, was der Herr einer Person bereits gezeigt hat.<br />&nbsp;<br />Zuvor, im vorangegangenen Kapitel, Apostelgeschichte 20,22&ndash;24, sagte Paulus Folgendes: &bdquo;&hellip; Ich muss nach Jerusalem gehen, ohne zu wissen, was mir dort widerfahren wird, obwohl der Heilige Geist in jeder Stadt bezeugt, dass mich dort Verhaftung und Schwierigkeiten erwarten. Aber nichts davon ersch&uuml;ttert mich, denn ich sch&auml;tze mein Leben nicht hoch genug &hellip;&ldquo;<br />&nbsp;<br />Paulus erkl&auml;rte, dass der Heilige Geist &uuml;berall, wo er hinkam, in anderen bezeugte, dass ihn in der Stadt Verhaftung und Bedr&auml;ngnis erwarteten, wenn er dorthin ginge. Aber er sagte, er kenne die Einzelheiten nicht. Nachdem er sie in Apostelgeschichte 20 verlassen hatte, beginnt Kapitel 21 damit, dass Paulus in die Stadt Tyrus segelte und dort J&uuml;nger fand. In Vers 4 hei&szlig;t es: &bdquo;Die sagten ihm durch den Geist immer wieder, er solle nicht nach Jerusalem hinaufgehen.&ldquo;<br />&nbsp;<br />Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die J&uuml;nger, denen Paulus begegnete, wo immer er hinging, ein Zeugnis in ihrem Geist, ein &bdquo;ungutes Gef&uuml;hl&ldquo; bez&uuml;glich seiner Reise in die Stadt &ndash; doch wie Paulus selbst zugab: &bdquo;Ich wei&szlig; nicht, was mir dort widerfahren wird.&ldquo; Das bedeutet, dass all diese Eindr&uuml;cke, all diese Menschen, lediglich ein vages Zeugnis in ihrem Geist hatten, dass Unheil auf ihn wartete. Erst als der Prophet Agabus genaue Informationen &uuml;ber diese &bdquo;schlechten Dinge&ldquo; lieferte &ndash; die Juden w&uuml;rden ihn verhaften und den R&ouml;mern ausliefern, wurde klar, was genau passieren w&uuml;rde.<br />&nbsp;<br />Die pers&ouml;nliche Prophetie, die Paulus von Agabus erhielt, betraf seine Zukunft, aber es handelte sich lediglich um konkrete Informationen &uuml;ber Dinge, die Paulus bereits wusste. Eine pers&ouml;nliche Prophetie wird keine neuen Informationen enthalten &ndash; sie wird eine Best&auml;tigung dessen sein, was der Herr dir bereits offenbart hat, und als best&auml;tigendes Wort wird sie weitere Informationen enthalten. Selbst als Paulus auf dem Weg nach Damaskus in Apostelgeschichte 9,5 Jesus begegnete, sagte der Herr zu ihm: &bdquo;Es f&auml;llt dir schwer, gegen den Stachel zu treten.&ldquo; Ein Ochsenstachel war ein spitzer Stock, den man von hinten benutzte, um eine &bdquo;Kuh&ldquo; in die Schulter oder das Hinterteil zu sto&szlig;en, damit sie auf dem Weg blieb. Jesus, der das scharfe zweischneidige Schwert, das Wort Gottes, ist, hatte Paulus offenbar schon seit einiger Zeit damit &bdquo;gestochen&ldquo;, dass er der Messias sei, und Paulus wehrte sich dagegen. Selbst diese Begegnung mit Jesus bezog sich also konkret auf das &bdquo;Sto&szlig;en&ldquo;, das Paulus durch das lebendige Wort erfahren hatte, und war keine v&ouml;llig neue Information. Jesus best&auml;tigte ihm &ndash; wie viele von uns wurden eine Zeit lang vom Herrn &bdquo;gestochen&ldquo;, bevor wir schlie&szlig;lich nachgaben und glaubten?<br />&nbsp;<br />N&auml;chste Woche wird es um die Apostel gehen. Bis dahin, Gottes Segen,<br />&nbsp;<br />John Fenn<br />Website: <a href="http://www.cwowi.org/">http://www.cwowi.org</a><br />Maile mir unter: <a href="mailto:john@cwowi.org">john@cwowi.org</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Seher, Propheten, persönliche Prophetie: Die Gaben deines Geistes - Teil 2 von 3]]></title><link><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/seher-propheten-personliche-prophetie-die-gaben-deines-geistes-teil-2-von-3]]></link><comments><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/seher-propheten-personliche-prophetie-die-gaben-deines-geistes-teil-2-von-3#comments]]></comments><pubDate>Sat, 11 Apr 2026 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/seher-propheten-personliche-prophetie-die-gaben-deines-geistes-teil-2-von-3</guid><description><![CDATA[Seers, Prophets, personal prophecy, 2 of 3, Your spirit's giftsSeher, Propheten, pers&ouml;nliche Prophetie: Die Gaben deines Geistes - Teil 2 von 3&nbsp;Hallo zusammen,&nbsp;letzte Woche habe ich erz&auml;hlt, wie einige Leute mir die H&auml;nde aufgelegt und prophezeit und dabei genau ins Schwarze getroffen hatten &ndash; doch dann wollten sie noch weitermachen, und beim zweiten Mal nahmen sie lediglich in ihrem Geist wahr, welche Gaben ich habe &ndash; sie f&uuml;gten ein &bdquo;So spricht de [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:left;"><font color="#2a2a2a"><font size="1"><strong>Seers, Prophets, personal prophecy, 2 of 3, Your spirit's gifts</strong></font><br /><strong>Seher, Propheten, pers&ouml;nliche Prophetie: Die Gaben deines Geistes - Teil 2 von 3</strong><br />&nbsp;<br />Hallo zusammen,<br />&nbsp;<br />letzte Woche habe ich erz&auml;hlt, wie einige Leute mir die H&auml;nde aufgelegt und prophezeit und dabei genau ins Schwarze getroffen hatten &ndash; doch dann wollten sie noch weitermachen, und beim zweiten Mal nahmen sie lediglich in ihrem Geist wahr, welche Gaben ich habe &ndash; sie f&uuml;gten ein &bdquo;So spricht der Herr&ldquo; und die Zukunftsform hinzu und nannten es Gott.<br />&nbsp;<br />Viele manipulative Menschen, die die Wege des Vaters nicht kennen, glauben, wenn sie die Eigen&shy;schaften im Geist einer Person wahr&shy;nehmen, dass sie in Prophetie wirken, oder schlimmer noch, sie halten sich selbst f&uuml;r einen Propheten. Aber sie sind lediglich gut darin geworden, in ihrem Geist die Eigenschaften des Geistes einer anderen Person wahrzunehmen. Dies kann auch von denen gelernt werden, die den Herrn nicht kennen, manchmal geschieht es durch D&auml;monen oder durch vertraute Geister, die der Person Dinge &uuml;ber eine andere Person erz&auml;hlen, um sie zu manipulieren oder sogar zu missbrauchen.<br />&nbsp;<br /><strong>Du hast die Eigenschaften des Geistes eines anderen wahrgenommen</strong><br />Es gibt Menschen, die du magst, ohne zu wissen warum, genauso wie es Menschen gibt, die dir egal sind. Nicht, weil sie etwas getan haben, sondern weil es einfach nicht &bdquo;klickt&ldquo;. Du sp&uuml;rst, dass es nicht nur an der Pers&ouml;nlichkeit liegt, sondern dass es etwas Tieferes gibt, das deinem Geist an ihnen nicht gef&auml;llt. Sehr oft liegt es daran, dass dein Geist etwas in ihrem Geist (oder ihrer Seele) erkennt, das im Widerspruch zum Geist Gottes steht, weshalb du sie nicht magst.<br />&nbsp;<br />Du kaufst im Laden ein paar Lebensmittel und gehst weg, w&auml;hrend du dich fragst, ob der Verk&auml;ufer ein Christ ist oder der Gerechtigkeit nahe steht, weil da etwas Gutes oder Friedliches ist, wie eine Erkenntnis in deinem Geist, die dein Verstand an ihm wahrnimmt. In Markus 12,34 sagte Jesus zu dem Schriftgelehrten, der richtig &uuml;ber die Schrift geantwortet hatte: &bdquo;Du bist nicht weit vom Reich Gottes.&ldquo; Jesus er&shy;kannte den geistlichen Zustand des Mannes. Es war kein prophet&shy;isches Wort, sondern eine Beobachtung, die Jesus dar&uuml;ber machte, was er wahrnahm, wo dieser Mann geistlich stand. Das tun wir auch.<br />&nbsp;<br />Au&szlig;erdem k&ouml;nnen viele M&auml;nner und Frauen, die in ihrer Jugend irgendeine Form von Missbrauch erlebt haben, in ihrem Geist wahrnehmen, wenn eine Person, der sie auch nur fl&uuml;chtig begegnen, von Begierde oder anderen Dingen getrieben ist, denn ihr Geist erkennt die Art von Geistern, die sie missbraucht haben, als sie j&uuml;nger waren. Unser Geist kann auf dieser Ebene von Mensch zu Geist wahrnehmen, ob eine Person rein ist oder ob etwas an ihr nicht stimmt. Die Welt nennt das ein &bdquo;Bauchgef&uuml;hl&ldquo; oder eine &bdquo;Intuition&ldquo;, denn auch Menschen, die nicht wiedergeboren sind, bestehen immer noch aus Geist, Seele und K&ouml;rper.<br />&nbsp;<br />Wenn jemand als Kind Missbrauch erlitten hat oder beispielsweise in einem Haushalt mit S&uuml;chtigen aufgewachsen ist, k&ouml;nnen sein Geist und seine Seele nun als Erwachsener wahrnehmen, dass ein Fremder, den er in der &Ouml;ffentlichkeit sieht, s&uuml;chtig ist, weil sein Geist die Geister um diesen Fremden sp&uuml;rt &ndash; denn diese Art von Geist war um seine Eltern herum, als er aufwuchs.<br />&nbsp;<br /><strong>Was war das?</strong><br />Einfache Prophetie wird von Gott gegeben und vom Heiligen Geist inspiriert. Es geht nicht darum, die Eigenschaften der Pers&ouml;nlichkeit oder die Gaben einer Person herauszufinden &ndash; obwohl das Teil einer Prophetie sein kann. Prophetie wird in 1. Korinther 14,3 definiert: &bdquo;Wer prophezeit, spricht zu den Menschen zu ihrer Erbauung, Ermutigung und Tr&ouml;stung.&ldquo; Es ist der Vater, der Geist ist, der dem Geist eines Menschen Offenbarung &uuml;ber Seine Ermutigung und Seinen Trost f&uuml;r diesen anderen Menschen gibt. In der einfachen Prophetie gibt es nichts Zuk&uuml;nftiges. Manchmal erw&auml;hnt der Herr zur Ermutig&shy;ung die Gaben oder Talente, die Er in diese Person gelegt hat, aber das geschieht im gr&ouml;&szlig;eren Kontext einer Botschaft an sie. Denn in einer Prophetie geht es immer noch um Jesus und Sein Werk und Seinen Willen.<br />&nbsp;<br />Viele haben schon prophezeit, w&auml;hrend sie mit einem Freund am Tisch sa&szlig;en und Tee oder Kaffee tranken, und man sp&uuml;rt in seinem Geist, dass der Freund in einer Sache an einem Entscheidungs&shy;punkt steht. Man sp&uuml;rt einen Frieden dabei, ihm dies und das zu sagen und ihm Trost zu spenden &ndash; das war bereits Prophetie. Wenn es nur aus Mitgef&uuml;hl als Freund kam, nein, dann war das nur ein Freund, der seinen Freund tr&ouml;stete. Aber es gibt jene Momente, in denen wir von einem Gef&uuml;hl in unserem Geist, einem Gef&uuml;hl des Friedens oder der Inspiration, dazu bewegt werden, es unserem Freund zu sagen &ndash; und das ist Prophetie. Die Gaben des Geistes kommen nicht mit Etiketten oder einer blinkenden Ank&uuml;ndigung: &bdquo;Achtung, was ich dir gebe, ist eine Prophetie oder man f&uuml;gt am Ende ein &sbquo;so spricht der Herr&lsquo; hinzu.&ldquo; NEIN. Paulus bezeichnet die Gaben in 1. Korinther 12,4&ndash;7 als &bdquo;eine Offenbarung des Geistes, die zum Nutzen aller gegeben ist&ldquo;. Es ist normal, einfach Teil des Christ&shy;seins, dass Christus in dir durch dich wirkt, zum Wohl eines anderen Menschen.<br />&nbsp;<br />Der Kontext des Neuen Testaments war das Zuhause, in Beziehungen und in h&auml;uslichen Treffen, daher finden alle Gaben des Geistes dort ihre erste Anwendung. Ein Elternteil, das sein Kind nach einem anstreng&shy;enden Arbeitstag tr&ouml;stet, tut vielleicht einfach nur das, was Eltern tun. Aber vielleicht bittet dieses Elternteil, w&auml;hrend es seinem Kind zuh&ouml;rt, den Vater um Weisheit und genau die richtigen Worte, um das Kind zu tr&ouml;sten &ndash; und aus seinem Geist kommt Trost, Ermutigung und Weis&shy;heit, die &uuml;ber das hinausgeht, was es urspr&uuml;nglich hatte. Es hat gerade prophezeit und seinem Kind vielleicht ein Wort der Weisheit gegeben. Es floss aus ihrem Geist, durch ihre Seele, und sie sprachen mit ihrem K&ouml;rper &ndash; man kann diesen Fluss sp&uuml;ren und ihn wahrnehmen; es gibt nichts Erf&uuml;llenderes, als vom geistlichen Menschen nach au&szlig;en zu leben.<br />&nbsp;<br />Ein Wort der Weisheit ist eine g&ouml;ttliche Anweisung bez&uuml;glich etwas Zuk&uuml;nftigen &ndash; so wie der Herr einem Menschen Weisheit gibt, wie er mit einer schwierigen Situation bei der Arbeit umgehen soll, oder was er von seinen Erfahrungen im Vorstellungsgespr&auml;ch am Morgen erz&auml;hlen soll. Ein Wort der Erkenntnis ist g&ouml;ttliches Wissen &uuml;ber etwas Vergangenes oder Gegenw&auml;rtiges, und all diese Manifestationen des Geistes Gottes sind genau das &ndash; Manifestationen des Geistes.<br />&nbsp;<br /><strong>Prophetie wird nicht unser Ego ansprechen: &bdquo;Das Zeugnis Jesu ist der Geist der Prophetie.&ldquo;</strong> Offenbarung 19,10<br />Der Kontext war, dass der Apostel Johannes im Himmel war und begann, sich vor den F&uuml;&szlig;en des Mannes zu verneigen, der ihn herumf&uuml;hrte. Der Mann war sehr best&uuml;rzt und bestand darauf, dass Johannes dies nicht tue, da er sagte, er sei ebenfalls ein Glaubens&shy;bruder. Er sagte, bei der Prophe&shy;zeihung gehe es nicht um ihn (den Mann, der Johannes diese Dinge im Himmel zeigte), sondern es ist das Zeugnis Jesu, worum es bei der Prophetie geht.<br />&nbsp;<br />Das bedeutet, dass eine pers&ouml;nliche Prophetie dich nicht derart aufbaut, indem sie dir sagt, zu welchem gro&szlig;artigen und m&auml;chtigen Dienst du berufen bist (obwohl Er dir vielleicht den Umfang deines Dienstes und die Schwierigkeiten nennen mag, die du haben wirst, wenn du Seine Einladung annimmst, wie es bei Paulus&rsquo; Begegnung mit Jesus auf dem Weg nach Damaskus der Fall war). Wenn du dazu benutzt wirst, jemandem eine Prophetie zu &uuml;bermitteln, und diese wirklich vom Geist stammt, wirst du kein Ego sp&uuml;ren, kein Gef&uuml;hl von &bdquo;Wow, darin bin ich gut&ldquo; &ndash; &uuml;berhaupt nichts, was mit dir selbst zu tun hat. Es dreht sich alles um Jesus, egal ob du ein prophetisches Wort gibst oder empf&auml;ngst.<br />&nbsp;<br />WENN du von einem &bdquo;Propheten&ldquo; eine lange und blumige Prophetie erh&auml;ltst, die sich &uuml;ber Seiten und Seiten erstreckt, wenn du sie aufschreibst, dann kam sie nicht von Gott. VIELLEICHT war der erste Absatz vom Geist, aber der Rest w&auml;re der &bdquo;Prophet&ldquo;, der im Fleisch ist, genau wie es mir bei dieser Konferenz passiert ist.<br />&nbsp;<br />In jedem Beispiel der Apostelhgeschichte als der Geist Gottes zu jemandem sprach, war es kurz, auf den Punkt gebracht, direkt und ohne jegliche Ausschm&uuml;ckungen. Bei der Prophetie geht es um Jesus, nicht um dich oder mich. WENN sie das Ego anspricht, dich in Bezug auf deine Berufung und deine Bestimmung aufbaut, dich glauben l&auml;sst, du seist Gottes Geschenk an die Menschheit &ndash; dann ist das nicht Gott. Jesus ist sanftm&uuml;tig, von Herzen dem&uuml;tig, zug&auml;nglich und bescheiden. Jede pers&ouml;nliche Prophetie wird diesen Geist Jesu haben. Kein Ego ist daran beteiligt.<br />&nbsp;<br />N&auml;chste Woche geht es um: Was macht einen Seher/Propheten zu einem Seher/Propheten? Bis dahin, Gottes Segen,<br />&nbsp;<br />John Fenn<br />Website: <a href="http://www.cwowi.org/">http://www.cwowi.org</a><br />Maile mir unter: <a href="mailto:john@cwowi.org">john@cwowi.org</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Seher, Propheten, persönliche Prophetie: „Was ist Prophetie?“ Teil 1 von 3]]></title><link><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/seher-propheten-personliche-prophetie-was-ist-prophetie-teil-1-von-3]]></link><comments><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/seher-propheten-personliche-prophetie-was-ist-prophetie-teil-1-von-3#comments]]></comments><pubDate>Sat, 04 Apr 2026 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/seher-propheten-personliche-prophetie-was-ist-prophetie-teil-1-von-3</guid><description><![CDATA[Seers, Prophets, personal prophecy: 'What is prophecy?' &nbsp;1 of 3Seher, Propheten, pers&ouml;nliche Prophetie: &bdquo;Was ist Prophetie?&ldquo; Teil 1 von 3&nbsp;Hallo zusammen!&nbsp;Es herrscht gro&szlig;e Verwirrung in Bezug auf Seher, Propheten, Prophezeiungen und pers&ouml;nliche Propheien. In diesem ersten Teil werde ich dar&uuml;ber sprechen, wie wir Menschen anhand ihres Geistes erkennen k&ouml;nnen &ndash; und welche Probleme dies mit sich bringen kann.&nbsp;Anziehung durch den Geist& [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:left;"><font color="#2a2a2a"><font size="1"><strong>Seers, Prophets, personal prophecy: 'What is prophecy?' &nbsp;</strong><strong>1 of 3</strong></font><br /><strong>Seher, Propheten, pers&ouml;nliche Prophetie: &bdquo;Was ist Prophetie?&ldquo; </strong><strong>Teil 1 von 3</strong><br />&nbsp;<br />Hallo zusammen!<br />&nbsp;<br />Es herrscht gro&szlig;e Verwirrung in Bezug auf Seher, Propheten, Prophezeiungen und pers&ouml;nliche Propheien. In diesem ersten Teil werde ich dar&uuml;ber sprechen, wie wir Menschen anhand ihres Geistes erkennen k&ouml;nnen &ndash; und welche Probleme dies mit sich bringen kann.<br />&nbsp;<br /><strong>Anziehung durch den Geist</strong><br />&bdquo;Von nun an kenne ich niemanden mehr nach menschlichen Ma&szlig;st&auml;ben (sondern nach dem Geist), denn wir haben Christus einst im Fleisch erkannt, jetzt aber nicht mehr; wir erkennen ihn durch den Geist. Denn wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Sch&ouml;pfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden, und alles ist von Gott.&ldquo; 2. Korinther 5,16&ndash;17.<br />&nbsp;<br />In der Welt erkennen wir einen Menschen an, ehren ihn oder kennen ihn nach den Ma&szlig;st&auml;ben der Welt: Bildung, wirtschaftliche Lage, ausge&uuml;bter Beruf, Reichtum und so weiter. In Christus gibt es nur einen Ma&szlig;stab: die Wiedergeburt. Weltliche Ma&szlig;st&auml;be, um jemanden zu kennen, sind zweitrangig, weshalb Paulus sagte, dass er von nun an einen Menschen nicht mehr nach weltlichen Ma&szlig;st&auml;ben beurteilen werde, sondern nach dem Geist.<br />&nbsp;<br />Viel Schaden ist dadurch entstanden, dass Menschen &uuml;ber diese neutestamentliche Realit&auml;t, Menschen nach ihrem Geist zu erkennen, verwirrt waren. So manche Frau hat sich einem Geistlichen an den Hals geworfen, weil ihr Geist sich mit einigen Gaben in seinem Geist identifiziert, und sie nimmt das als Zeichen Gottes, dass er ihr zuk&uuml;nftiger Ehemann sei. Es muss nicht unbedingt ein Geistlicher sein &ndash; das geschieht von Schulen bis zu Kirchen, von Unternehmen bis hin zu zuf&auml;lligen Begegnungen in der &Ouml;ffentlichkeit. Die Anziehung zum Geist eines anderen wird oft f&auml;lschlicherweise als Gottes F&uuml;hrung f&uuml;r eine Beziehung gedeutet. F&auml;lschlicherweise &ndash; das hei&szlig;t, es ist nicht Gott, sondern nur ihr Geist, der sich zum Geist eines anderen hingezogen f&uuml;hlt.<br />&nbsp;<br />Als ich Direktor einer Bibelschule war, lernte ich den gro&szlig;artigen und weithin angesehenen Evangel&shy;isten T. L. Osborn kennen. Unsere Schule befand sich im Geb&auml;ude seines Dienstzentrums, und ich betrachte das als eine besondere Zeit. Er sprach bei unseren Andachten in der Kapelle, und ich hatte sogar das Privileg, ihn in seinem Haus zu treffen. Eines Tages, nachdem er in der Kapelle gesprochen hatte, kam eine Studentin weinend zu mir, und sie wusste nicht, warum sie weinte. Ich fragte sie, wozu sie sich berufen f&uuml;hlte, und sie sagte: &bdquo;Mission.&ldquo; Ich erkl&auml;rte ihr, dass die Gaben in ihrem Geist Zeug&shy;nis abgelegt hatten von den Gaben in T.L. Osborns Geist, was Mission war, und dass ihr Geist von all dem bewegt worden war, was sie von all seinen Abenteuern und den Menschen, die er f&uuml;r den Herrn gewonnen hatte, geh&ouml;rt hatte. Sie erkannte T.L. gem&auml;&szlig; dem, wie man jeden von uns in Christus erkennt.<br />&nbsp;<br /><strong>Ein weiteres Beispiel:</strong><br />Als ich 16 war, lernte ich im Deutschunterricht der 10. Klasse ein M&auml;dchen kennen. Der Lehrer lie&szlig; die Sch&uuml;ler oft Zweiergruppen bilden, und ich war mit ihr in einer Gruppe. Zwischen den Unterrichts&shy;stunden lernten wir uns kennen. Sie war r&ouml;misch-katholisch, ich war Episkopale (Anglikaner), was eine gemeinsame Sonntagsliturgie bedeutet. Eines Tages sagte sie zu mir: &bdquo;Ich kenne den Gott hinter der Liturgie.&ldquo; Sie f&uuml;hrte mich zum Herrn.<br />&nbsp;<br />Wir waren damals in der 10. Klasse, 16 Jahre alt. Ihr Freund und sp&auml;terer Ehemann f&uuml;hrte sie zum Herrn, sie f&uuml;hrte mich zum Herrn, und dann f&uuml;hrte ich meine Freundin und sp&auml;tere Ehefrau Barb zum Herrn. Wir belegten beide im vorletzten Schuljahr ein zweites Jahr Deutsch, sodass sich unsere Freundschaft im Herrn weiter vertiefte. In unserem Abschlussjahr an der Highschool wurde ich zum Prom-K&ouml;nig gew&auml;hlt, sie zur Prom-K&ouml;nigin. Ich habe ihren Geist schon immer geliebt. Ich werde ihr immer dankbar sein, dass sie Jesus mit mir geteilt hat, und wir stehen bis heute regelm&auml;&szlig;ig in Kontakt. Ich habe ihren Geist von Anfang an geliebt. Ich bewundere ihre Seele, und seitdem haben wir diese Bruder-Schwester-Beziehung. Ich w&uuml;rde niemals, und auch sie w&uuml;rde niemals daran denken, &uuml;ber das Lieben und Sch&auml;tzen unserer Geister hinauszugehen.<br />&nbsp;<br />Aber manche Menschen entwickeln eine Freundschaft mit jemandem bei der Arbeit, oder ein Pastor mit einer Lobpreisleiterin, oder zwei Nachbarn, und verwechseln die Attraktion zum Geist (oder zur Seele) des anderen mit Liebe, mit Gott und mit Gottes Willen und mit der Vorstellung, dass Gott ihnen gesagt hat, die andere Person sei ihr Partner &hellip; und das ist es &uuml;berhaupt nicht. Es ist lediglich das Wahrnehmen dessen, wer sie in ihrem Geist sind. Oftmals l&auml;sst sich jemand emotional ein, sagt: &bdquo;Gott hat mir gesagt, dass er mein Ehe&shy;mann/meine Ehefrau ist&ldquo;, und fragt sich, warum Gott das der anderen Person nicht gesagt hat. Wir bestehen aus Geist, Seele und K&ouml;rper. &Uuml;berschreite diese Grenze nicht. Nimm wahr, ob du dich zum Geist dieser Person hingezogen f&uuml;hlst, vielleicht zu Geist und Seele &hellip; aber wenn da bereits andere Grenzen bestehen, &uuml;berschreite sie nicht.<br />&nbsp;<br />Die Vorstellung, dass unsere Geister wahrnehmen k&ouml;nnen, was im Geist eines anderen vorgeht, wird nicht oft gelehrt, und was es dazu gibt, ist manchmal ziemlich unheimlich und seltsam.<br />&nbsp;<br /><strong>Menschen nehmen die Eigenschaften des Geistes einer anderen Person wahr und f&uuml;hlen sich davon angezogen, und sie verwechseln diese Anziehung mit Liebe.</strong><br />Was ist, wenn ein Pastor eine alleinstehende Frau in seiner Gemeinde hat, die zu ihm kommt oder ihn um Rat bittet? Was, wenn dieser Pastor in seinem Geist die Eigenschaften im Geist dieser Frau wahr&shy;nimmt &ndash; wie Gott sie geschaffen und begabt hat &ndash; und er sich deshalb zu ihr hingezogen f&uuml;hlt? Vielleicht ist sie auch h&uuml;bsch anzusehen. Er k&ouml;nnte sie manipulieren und kontrollieren, sie dazu bringen, sich nachts allein in seinem B&uuml;ro mit ihm zu treffen, oder sogar Sex in die Beziehung ein&shy;bringen, unter dem Vorwand, dass sie das brauche, um aus vergangenen Beziehungen geheilt zu werden... und viele andere b&ouml;se Dinge dieser Art geschehen im Leib Christi. Jesus definierte Ehe&shy;bruch in Matth&auml;us 5,28 als die l&uuml;sterne Vorstellung gegen&uuml;ber einem anderen. Im Laufe der Jahre habe ich viele Pastoren in mehrfachen Ehebr&uuml;chen gesehen &ndash; Vorstellungen in ihren K&ouml;pfen &uuml;ber Frauen in ihrer Gemeinde oder in ihren Lobpreis-Teams &ndash; und habe einige von ihnen vom Abgrund zur&uuml;ckgezogen.<br />&nbsp;<br />Das kann in jedem Unternehmen, in jeder Branche oder in Freundschaften ebenso wie in der Gemeinde passieren. Unsere Welt ist so verdorben, dass manche behaupten, Maria Magdalena und Jesus seien ein Paar gewesen &ndash; sogar fr&uuml;he christliche h&auml;retische Schriften legen das nahe. Die Gedanken der Menschen sind so verdorben, dass sie sich nicht vorstellen k&ouml;nnen, dass eine Frau, aus der sieben D&auml;monen ausgetrieben wurden, Jesus rein auf spiritueller Ebene liebte; sie glauben, es m&uuml;sse k&ouml;rperlich geworden sein, aber das war nicht der Fall. Lieben wir Jesus nicht aus unserem Geist heraus? Das ist Reinheit. Unser Geist bezeugt zusammen mit dem Heiligen Geist, dass wir Kinder des Vaters sind und dass Christus in uns ist. Deshalb schreibt Paulus in 1. Timotheus 5,2, dass wir &auml;ltere Frauen wie M&uuml;tter und j&uuml;ngere wie Schwestern behandeln sollen &ndash; Paulus sagt damit: Liebt ihren Geist, erweist ihnen den geb&uuml;hrenden Respekt und die Ehre und &uuml;berschreitet keine Grenzen.<br />&nbsp;<br />Vor Jahren war ich Redner auf einer &bdquo;apostolischen&ldquo; Konferenz, und w&auml;hrend ich in einem Nebenraum darauf wartete, an die Reihe zu kommen, wollten einige der Helfer, die Wasser und Snacks servierten, mir die H&auml;nde auflegen und &uuml;ber mich prophezeien. Ich lie&szlig; sie gew&auml;hren, und was sie zun&auml;chst sagten, traf genau zu &ndash; dass ich bald in eine andere Art von Dienst hineingestellt werden w&uuml;rde und so weiter. Doch als ich mich bei ihnen bedankte und mich von dem &bdquo;hei&szlig;en Stuhl&ldquo; erheben wollte, dr&auml;ngten sie mich, mich wieder hinzusetzen und &bdquo;zu sehen, was der Herr sonst noch sagen k&ouml;nnte&ldquo;.<br />&nbsp;<br />Ich tat das und lie&szlig; sie weiterreden. Was sie als N&auml;chstes sagten, stammte nicht vom Herrn, sondern war das, was ihr Geist von den Gaben in meinem Geist wahrnahm. Alles, wozu Gott mich ihrer Meinung nach in Zukunft f&uuml;hren w&uuml;rde, tat ich bereits. Sie wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, dass ich der Direktor einer gro&szlig;en Bibelschule war und fast t&auml;glich Unterricht gab, ein gro&szlig;es Team in einer Megagemeinde leitete und sonntags und mittwochs f&uuml;r den Pastor einsprang, wenn er auf Dienst&shy;reisen war. Ihre &bdquo;prophetischen Worte&ldquo;, die sie alle im Futur formulierten, besagten, ich w&uuml;rde bald in eine Position gef&uuml;hrt werden, in der ich lehren w&uuml;rde, bald Verwaltungsaufgaben &uuml;bernehmen w&uuml;rde, bald ein gro&szlig;es Team und ein gro&szlig;es Budget leiten w&uuml;rde &hellip;<br />&nbsp;<br />Es waren alles Dinge, die ich bereits tat. Wie konnten sie das &uuml;bersehen?<br />Das erste Mal beteten sie zum Herrn. Das zweite Mal nahmen sie in ihrem Geist die Dinge wahr, die in meinem Geist waren &ndash; sie lernten mich kennen, wie Paulus oben sagte: durch den Geist, denn der Geist ist eine neue Sch&ouml;pfung in Christus. Viele sogenannte Propheten bauen ihren Dienst nicht auf dem Prophetien auf, sondern darauf, den Geist einer Person wahrzunehmen und ihn in ein &bdquo;So spricht der Herr&ldquo; zu verwandeln. Und damit werden wir n&auml;chste Woche beginnen. Bis dahin, Gottes Segen,<br />&nbsp;<br />John Fenn<br />Website: <a href="http://www.cwowi.org/">http://www.cwowi.org</a><br />Maile mir unter: <a href="mailto:john@cwowi.org">john@cwowi.org</a><br />&nbsp;</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Warum die Wüste (Wildnis)? Der Ort der Stille. Teil 3 von 3]]></title><link><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/warum-die-wuste-wildnis-der-ort-der-stille-teil-3-von-3]]></link><comments><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/warum-die-wuste-wildnis-der-ort-der-stille-teil-3-von-3#comments]]></comments><pubDate>Sat, 28 Mar 2026 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/warum-die-wuste-wildnis-der-ort-der-stille-teil-3-von-3</guid><description><![CDATA[Why the wilderness? Part 3 of 3&nbsp;Warum die W&uuml;ste (Wildnis)? Der Ort der Stille. Teil 3 von 3Hallo zusammen,&nbsp;warst du schon einmal in einer W&uuml;ste? Dort gibt es nicht viel au&szlig;er Felsen, Sand und ein paar Pflanzen. Sie ist hellbraun und scheint sich endlos auszudehnen. Sie ist eint&ouml;nig. Sie ist wie eine Sch&uuml;ssel Haferbrei. Es gibt nichts, was dich visuell ablenkt, und es gibt keine Ger&auml;usche au&szlig;er gelegentlichem Vogelgezwitscher. Ihre Sch&ouml;nheit lie [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:left;"><font color="#2a2a2a"><font size="1"><strong>Why the wilderness? Part 3 of 3&nbsp;</strong></font><br /><strong>Warum die W&uuml;ste (Wildnis)? Der Ort der Stille. Teil 3 von 3</strong><br /><br />Hallo zusammen,<br />&nbsp;<br />warst du schon einmal in einer W&uuml;ste? Dort gibt es nicht viel au&szlig;er Felsen, Sand und ein paar Pflanzen. Sie ist hellbraun und scheint sich endlos auszudehnen. Sie ist eint&ouml;nig. Sie ist wie eine Sch&uuml;ssel Haferbrei. Es gibt nichts, was dich visuell ablenkt, und es gibt keine Ger&auml;usche au&szlig;er gelegentlichem Vogelgezwitscher. Ihre Sch&ouml;nheit liegt in ihrer Kargheit. Die trockene W&uuml;stenwildnis ist ein Ort der Stille, an dem man allein ist, um sich umzu&shy;schauen, nachzudenken und mit seinen Gedanken allein zu sein.<br />&nbsp;<br />Stille ist seit langem ein Grundpfeiler des Judentums. Die Priester verrichteten ihre Aufgaben im Tempel in Stille. Wenn sie ein Tier oder Getreide opferten, geschah dies in Stille. Im Gegensatz dazu konzentrieren sich andere Religionen auf Ges&auml;nge, Gongs, Lieder, Gebete und &Auml;hnliches, w&auml;hrend ihre Priester ihre Pflichten erf&uuml;llen. Rabbi Abahu sagte, als Gott Moses die Gebote gab, waren alle Menschen still, und sogar die Welt verstummte. Das Fasten von Worten ist seit langem Teil des Judentums und des Christentums &ndash; insbesondere M&ouml;nche sind daf&uuml;r bekannt, dass sie Schweigegel&uuml;bde ablegen.<br />&nbsp;<br />Als der Prophet Elia nach seiner Konfrontation mit den Propheten des Baal in der H&ouml;hle war, begegnete er Gott nicht im Wirbelwind, im Feuer oder im Erdbeben, sondern in der &bdquo;leisen, sanften Stimme&rdquo;. Auf Hebr&auml;isch: kol demamah dakah, w&ouml;rtlich &bdquo;der Klang einer zarten Stille&rdquo;. Man kann Ihn nur h&ouml;ren, wenn man nicht spricht. Wenn man nicht lobt. Wenn man nicht betet.<br />&nbsp;<br />Viele haben entdeckt, dass sie geschaffen wurden, um seine Stimme an einem bestimmten Ort und in einer bestimmten Gem&uuml;tsverfassung zu h&ouml;ren. Vielleicht ist es w&auml;hrend der Arbeit im Garten, vielleicht drau&szlig;en in der Natur, vielleicht unter der hei&szlig;en Dusche oder in der Badewanne. Es scheint, als w&uuml;rde der Herr uns dort begegnen, und in unserer Unwissenheit denken wir vielleicht, dass Er einen bestimmten Ort bevorzugt. Aber in Wahrheit ist es der Ort, an dem wir in den Leerlauf schalten, wenn alle anderen Ablenkungen ausgeschaltet sind. Zuerst werden wir uns Seiner Gegenwart bewusst, dann Seiner Worte.<br />&nbsp;<br /><strong>Zwei Teile des H&ouml;rens</strong><br />Wenn ich in meinem B&uuml;ro zu Hause bin, h&ouml;re ich oft, wie Barb mich von einem anderen Ort im Haus aus ruft. Aber ich kann nicht verstehen, was sie sagt &ndash; ich h&ouml;re ihre Stimme, ich wei&szlig;, dass sie etwas sagt, aber ich kann die Worte nicht verstehen. Ich muss n&auml;her zu ihr gehen, um sie zu verstehen. Im Hebr&auml;ischen ist der Sprecher &bdquo;Medaber&rdquo; und das Gesproch&shy;ene ist &bdquo;Medubar&rdquo;.<br />&nbsp;<br />Wie oft nehmen wir in unserem Geist eine F&uuml;hrung wahr, dann argumentiert unser Verstand dagegen und wir tun unser eigenes Ding, nur um sp&auml;ter zu erkennen, dass es der Herr war? Wir haben die Stimme geh&ouml;rt und vielleicht das Wesentliche der Anweisung verstanden, aber wir haben uns entschieden, es so zu tun, wie es uns unser Verstand gesagt hat. Beide Teile sind erforderlich &ndash; zuerst h&ouml;ren, dass Er spricht, dann wahrnehmen, was Er mitteilt. Der Herr kann uns ein ganzes Kapitel herunterladen, das wir nur schwer in Worte fassen k&ouml;nnen, weil die Offenbarung so umfangreich ist und so viele &bdquo;Punkte&rdquo; in unserem Leben miteinander verbindet.<br />&nbsp;<br />Aber alles begann mit Stille. In dieser Stille wissen wir, dass wir geliebt, umarmt und geh&ouml;rt werden. Wir sind nicht allein. Aber dieses Bewusstsein ist subtil, in unserem Geist, diese leise, sanfte Stimme, die manchmal nichts anderes ist als ein tiefer Frieden in unserem Inneren. Aber es ist genug, wenn wir es genug sein lassen. Es liegt so viel Reichtum, so viel Tiefe darin, einfach nur Seine Gegenwart zu sp&uuml;ren, dass es, sobald man es bemerkt, wie ein Durchschreiten der Tore eines gro&szlig;en Anwesens ist. Es gibt zu viel, um alles auf einmal zu erkunden, und wir m&ouml;chten uns hinsetzen und alles in uns aufnehmen &ndash; so ist Seine Gegenwart in unserem Geist, die wir inmitten der Stille wahrnehmen.<br />&nbsp;<br /><strong>Bedenke ...</strong><br />Gott sprach das Universum ins Dasein. Deshalb sind Gebete wichtig. Aber zwischen Seinen Worten und unseren Worten liegen Momente der Stille. Wir setzen einen Punkt am Ende eines Satzes, um die Stille, das Ende des Sprechens, zu markieren. Wir setzen ein Ausrufe&shy;zeichen am Ende eines Satzes, um einen Punkt oder eine Emotion zu betonen. Aber am Ende dieses Punktes oder Ausrufezeichens ist ein Raum der Stille. Worte sind wichtig f&uuml;r das Gebet, aber Stille ist ebenso wichtig. Ohne Stille zwischen den Worten w&uuml;rden wir die Bedeutung der Worte nicht erkennen.<br />&nbsp;<br />Die Dunkelheit zwischen den Sternen am Nachthimmel verleiht ihnen Kontur und Dimension. Die Auszeit in einem Sportereignis ist die Stille zwischen den Aktionen, die Zeit zum Nachdenken und Planen gibt und definiert, was als N&auml;chstes im Spiel passiert. In feierlichen Momenten wie Hochzeiten und Beerdigungen verlangsamen wir unsere Sprache, um Zeit f&uuml;r Stille und Besinnung zu lassen. Wir k&ouml;nnen keine Worte haben, wenn wir nicht auch Stille zwischen ihnen haben. Durch die Abwesenheit von Worten erkennen wir die Stille. &bdquo;Seid still und wisst, dass ich Gott bin.&ldquo; Psalm 46,10.<br />&nbsp;<br />Das Wort &bdquo;Sela&ldquo; kommt 71 Mal in 39 Psalmen vor und hat zu gro&szlig;en Debatten &uuml;ber seine Bedeutung gef&uuml;hrt. Es wurde verwendet, um eine Pause anzuzeigen, &auml;hnlich wie heute eine Fermate beim Schreiben von Noten verwendet wird. Eine Fermate wird als Vogelauge oder Zyklopenauge bezeichnet, weil es sich um einen Punkt mit einem Strich dar&uuml;ber handelt. Es bedeutet, nach dem Halten der Note nach Ermessen des Interpreten oder Musikers eine Pause einzulegen.<br />&nbsp;<br />Die Wurzel von &bdquo;selah&ldquo; bedeutet ebenfalls &bdquo;pausieren&ldquo;, &bdquo;aussetzen&ldquo; oder &bdquo;h&auml;ngen&ldquo;. Ohne ein Selah am Ende eines Verses w&uuml;rde man einfach blindlings zum n&auml;chsten Vers &uuml;bergehen, ohne in Stille innezuhalten, um &uuml;ber den gerade gemachten Punkt nachzudenken. Wie oft f&uuml;hlen wir uns gef&uuml;hrt oder haben ein Gef&uuml;hl f&uuml;r die F&uuml;hrung des Herrn und gehen einfach unseren Gesch&auml;ften nach, ohne uns die Zeit zu nehmen, selah zu machen, innezuhalten, an dem letzten Wort, der letzten Offenbarung, die wir hatten, zu verweilen? Nehmen Sie dieses Rhema auf, gehen Sie dann zur&uuml;ck und denken Sie noch ein wenig dar&uuml;ber nach, um jedes bisschen geistiger Nahrung aufzunehmen.<br />&nbsp;<br /><strong>Das Gebet ist das Mittel, mit dem unsere Bitten &uuml;berbracht werden, die Stille versetzt uns in Seine Gegenwart.</strong><br />Die Kultur lehrt uns, dass Stille eine Leere ist, die gef&uuml;llt werden muss. In den Medien ist &bdquo;tote Luft&rdquo; ein No-Go. Sie m&uuml;ssen die Stille mit Worten und/oder Bildern f&uuml;llen. Stille ist eine Leere. Stille wird mit Einsamkeit gleichgesetzt. Deshalb neigen unsere Gebete dazu, sich mit all den anderen Ger&auml;uschen da drau&szlig;en zu vermischen, und es wird schwierig, die Stimme des Hirten unter den vielen anderen zu erkennen. Wir m&uuml;ssen aufh&ouml;ren, auf diese anderen Stimmen zu h&ouml;ren, bis wir an den Punkt gelangen, an dem Seine Stimme allein in der Stille steht.<br />&nbsp;<br />Aber in Christus hat Stille Substanz. Stille erfordert zwei Dinge: die Zunge zum Schweigen zu bringen und die Seele zum Schweigen zu bringen. Das Schweigen der Zunge &ouml;ffnet die T&uuml;r zur Stille der Seele. Es &ouml;ffnet auch die T&uuml;r zu Liebe, Empathie, Reflexion und pers&ouml;nlichen Kursanpassungen. Sie geh&ouml;ren zusammen, wie oben beschrieben: Man kann Worte nur durch die Stille dazwischen definieren, ebenso wie man seinen Weg mit Gott ohne Zeiten der Stille nicht wirklich definieren kann. Aber Stille wird allzu oft vergessen. Wir sagen Gott, was wir wollen, wir erkl&auml;ren, wir k&auml;mpfen, wir verk&uuml;nden, wir, wir, wir. Wie um alles in der Welt k&ouml;nnen wir erwarten, von unserem Vater und Herrn zu h&ouml;ren, wenn wir die ganze Zeit reden? Lerne Stille.<br />&nbsp;<br />Ein Rabbiner hat gesagt: &bdquo;Der Schrei, den man zur&uuml;ckh&auml;lt, ist der m&auml;chtigste von allen.&ldquo; Ein anderer bemerkte: &bdquo;Ein Fasten von Worten hat eine gr&ouml;&szlig;ere transformative Kraft als ein Fasten von Nahrung.&ldquo; Denke in der W&uuml;ste &uuml;ber Zeiten der Stille nach. Achte in deinem Gebetsleben darauf, der Stille ebenso viel Zeit zu widmen. So lebe ich nun schon seit Jahr&shy;zehnten, und ich bin &uuml;berzeugt, dass dies ein Grund daf&uuml;r ist, dass die Offenbarungen weiter flie&szlig;en. In Zeiten, in denen ich das Bed&uuml;rfnis nach mehr Offenbarung versp&uuml;rt habe, habe ich den Vater gebeten, was Paulus in Eph 1,17-19 f&uuml;r die Epheser gebeten hat: &bdquo;Vater, gib mir den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ich dich besser erkennen kann, und er&shy;leuchte die Augen meines Herzens, damit ich die Tiefe deiner Einladung an mich erkennen kann.&ldquo;<br />&nbsp;<br />In der W&uuml;ste ist die Wolke genau dort. Seine Wunder sind genau dort. Sieh sie. Denke &uuml;ber sie nach. Vielleicht solltest du, wie die Priester, eine Zeit lang deine Pflichten in Stille erf&uuml;llen, um &uuml;ber dein Herz nachzudenken, denn die W&uuml;ste ist nicht dazu da, dich zum B&ouml;se zu pr&uuml;fen, sondern um zu beweisen, was Er in deinem Inneren wei&szlig;, damit auch du es wissen kannst. DANN wirst du mit neuer Kraft aus der W&uuml;ste hervorgehen, st&auml;rker als zuvor. Die W&uuml;ste ist nur ein Moment in deinem ewigen Leben. Mache sie nicht zu einem ganzen Leben!<br />N&auml;chstes Woche gibt es ein neues Thema. Bis dahin, seid gesegnet,<br />&nbsp;<br />John Fenn<br />Website: <a href="http://www.cwowi.org/">http://www.cwowi.org</a><br />Maile mir unter: <a href="mailto:john@cwowi.org">john@cwowi.org</a><br />&nbsp;</font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Warum die Wüste (Wildnis)? Zärtlichkeit in der Wüste. Teil 2 von 3]]></title><link><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/warum-die-wuste-wildnis-zartlichkeit-in-der-wuste-teil-2-von-3]]></link><comments><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/warum-die-wuste-wildnis-zartlichkeit-in-der-wuste-teil-2-von-3#comments]]></comments><pubDate>Sat, 21 Mar 2026 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/warum-die-wuste-wildnis-zartlichkeit-in-der-wuste-teil-2-von-3</guid><description><![CDATA[Why the Wilderness? Tenderness in the wilderness. 2 of 3&nbsp;Warum die W&uuml;ste (Wildnis)? Z&auml;rtlichkeit in der W&uuml;ste. Teil 2 von 3&nbsp;Hallo zusammen,&nbsp;Auf der Suche nach Z&auml;rtlichkeit in der W&uuml;steOftmals f&uuml;hlt sich ein Mensch aufgrund einer unerf&uuml;llten Verhei&szlig;ung wie in einer W&uuml;ste. Er hat Erwartungen daran gekn&uuml;pft, wie dieses Versprechen erf&uuml;llt werden w&uuml;rde, und wenn es nicht zu dem Zeitpunkt oder auf die Weise geschieht, wie er  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:left;"><strong><font size="1" color="#2a2a2a">Why the Wilderness? Tenderness in the wilderness. 2 of 3&nbsp;</font></strong><br /><font color="#2a2a2a"><strong>Warum die W&uuml;ste (Wildnis)? Z&auml;rtlichkeit in der W&uuml;ste. Teil 2 von 3</strong><br />&nbsp;<br />Hallo zusammen,<br />&nbsp;<br /><strong>Auf der Suche nach Z&auml;rtlichkeit in der W&uuml;ste</strong><br />Oftmals f&uuml;hlt sich ein Mensch aufgrund einer unerf&uuml;llten Verhei&szlig;ung wie in einer W&uuml;ste. Er hat Erwartungen daran gekn&uuml;pft, wie dieses Versprechen erf&uuml;llt werden w&uuml;rde, und wenn es nicht zu dem Zeitpunkt oder auf die Weise geschieht, wie er es sich vorgestellt hat, er&shy;sch&uuml;ttert das seinen Glauben. Oft liegt das daran, dass wir eine Struktur entwerfen, durch die und mit der wir glauben, dass Gott wirkt. Wenn der Vater uns entt&auml;uscht, indem er nicht das tut, was unserer Vorstellung von seinen Wegen und seinem Wort entspricht, kann uns das in eine W&uuml;ste des Misstrauens st&uuml;rzen.<br />&nbsp;<br />Diese Zeiten der Entt&auml;uschung und die Tatsache, dass Gott Dinge tut oder nicht tut, wie wir es erwartet haben, veranlassen uns, unseren Glauben und die Gr&uuml;nde daf&uuml;r zu hinterfragen. Nach der Entt&auml;uschung, nach der Wut kommt die Selbstreflexion, ein Prozess, der Jahre dauern kann. Aber der Vater ist ein Meister darin, Dinge, die uns dazu bringen, ihn in Frage zu stellen, zu nutzen, um uns umzukehren zu lassen und uns zu lehren und wissen zu lassen, was wirklich in unserem Herzen ist. Die W&uuml;ste bringt&shy;&shy; die tiefsten Teile unseres Herzens an die Oberfl&auml;che, sodass wir entweder unseren Glauben bekr&auml;ftigen oder Bu&szlig;e tun und uns &auml;ndern k&ouml;nnen.<br />&nbsp;<br /><strong>Wie Gott die W&uuml;ste Israels nutzte: 5 Mose 8, 1-7</strong><br />Das 5. Buch Mose sind Moses' letzte Worte, die er an die Kinder derer richtet, die aus &Auml;gypten gekommen waren, aber in der W&uuml;ste starben. Das war die Generation, die das Gelobte Land h&auml;tte betreten sollen. In 5 Mose 8,1 sagt der Herr den Kindern, dass es seine Absicht ist, sie darauf vorzubereiten, in das verhei&szlig;ene Land der Segnungen einzutreten, das er ihren Vorv&auml;tern und Eltern versprochen hatte.<br />&nbsp;<br />Zu diesem Zweck f&auml;hrt er in Vers 2 fort: &bdquo;Denke daran, wie der Herr, dein Gott, dich vierzig Jahre lang in der W&uuml;ste gef&uuml;hrt hat, um dich zu dem&uuml;tigen und <u>zu pr&uuml;fen</u>, damit <u>er w&uuml;sste, was in deinem Herzen</u> war, ob du seine Gebote halten w&uuml;rdest oder nicht.&ldquo;<br />&nbsp;<br />Das Wort, das mit &bdquo;pr&uuml;fen&rdquo; oder &bdquo;testen&rdquo; &uuml;bersetzt wird, ist das hebr&auml;ische Wort &bdquo;nasah&rdquo; und wurde auch in 1 Mose 22,1 verwendet, wo uns gesagt wird, dass &bdquo;Gott Abraham pr&uuml;fte&rdquo;, indem er ihn aufforderte, Isaak zu opfern. J&uuml;dische und christliche Gelehrte weisen darauf hin, dass das Wort &bdquo;pr&uuml;fen&rdquo; weder eine Versuchung zum B&ouml;sen noch eine Pr&uuml;fung bedeutet, damit Gott erkennen konnte, was in Abrahams und Israels Herzen war. Nein, es bedeutet, &bdquo;dass die Erkenntnis (dessen, was in ihrem Herzen ist) in ihnen entstehen m&ouml;ge&ldquo;. Der Vater wei&szlig; alles, daher dient eine Zeit der W&uuml;ste, die eine Zeit der Pr&uuml;fung ist, nicht ihm, damit er wissen kann, was in unserem Herzen ist, sondern uns, damit wir wissen k&ouml;nnen, was in unserem Herzen ist.<br />&nbsp;<br />Es gibt mehrere andere Stellen im Alten Testament, die zeigen, dass der Vater immer wieder dieselben Methoden anwendet: &bdquo;Gott verlie&szlig; ihn (Hiskia), um ihn zu pr&uuml;fen und zu erfahren, was in seinem Herzen war.&ldquo; 2. Chronik 32,31, Richter 2,22, 2. Chronik 9,1&ndash;36 verwenden dasselbe Wort f&uuml;r denselben Zweck. Gott tut dir das nicht an, sondern er nutzt deine W&uuml;ste, damit du erkennen kannst, was in deinem Herzen ist. Ja, es ist eine Pr&uuml;fung. Ja, es dient dazu, zu pr&uuml;fen, was in deinem Herzen ist, und nicht dazu, dir ein Hindernis in den Weg zu legen. Jakobus 1,13 sagt, dass Gott den Menschen nicht mit B&ouml;sem pr&uuml;ft, denn er selbst wird nicht vom B&ouml;sen gepr&uuml;ft/versucht, also l&auml;sst Gott keine W&uuml;ste zu, um dir das Leben schwer zu machen. Vielmehr, damit du dein eigenes Herz und die Tiefe deiner Hingabe an Christus erkennen kannst.<br />&nbsp;<br /><strong>Z&auml;rtlichkeit in der W&uuml;ste</strong><br />Die W&uuml;ste ist nichts, was wir noch einmal durchleben m&ouml;chten, doch sie birgt Wunder, die nur wir kennen. Was Israel betrifft, so betrachtete der Herr diese Zeit in der W&uuml;ste als etwas Intimes, das nur zwischen ihm und ihnen bestand.<br />&nbsp;<br />Mose wurde in 2 Mose 4,22 aufgefordert, dem Pharao zu sagen: &bdquo;Israel ist mein Sohn, mein erstgeborener Sohn.&ldquo; Sp&auml;ter, in Hosea, blickte der Herr zur&uuml;ck und sagte: &bdquo;Als Israel noch ein Kind war, habe ich es geliebt und meinen Sohn aus &Auml;gypten gerufen.&ldquo; Hosea 11,1. Das ist nicht die Stimme eines strengen Zuchtmeisters, sondern die eines liebenden Vaters, der seinem Kind hilft, erwachsen zu werden.<br />&nbsp;<br />Einige von uns erinnern sich an ihre eigenen V&auml;ter oder vielleicht an ihren ersten Job, als sie weiterarbeiten mussten, obwohl sie m&uuml;de, hungrig, durstig, voller Blasen und schmutzig waren. Aber ihr Vater oder ihr Chef zwangen sie, sich anzustrengen, und sie stellten fest, dass sie st&auml;rker waren, als sie vor diesem Tag gedacht hatten. Viele Menschen erleben extreme Herausforderungen im Leben, wie Scheidung, Tod von Angeh&ouml;rigen, Bankrott, Entlassungen, unerwartete Umz&uuml;ge und vieles mehr, um dann festzustellen, dass sie st&auml;rker sind, als sie vor diesen Erfahrungen gedacht h&auml;tten. Aber diese Zeiten sind nicht ohne Mitgef&uuml;hl, Unterweisung und Z&auml;rtlichkeit von seiten des Herrn. Oft stellen wir im Nachhinein fest, dass er die ganze Zeit &uuml;ber da war.<br />&nbsp;<br />Selbst als Israel sp&auml;ter in einer anderen geistlichen W&uuml;ste vom Herrn abfiel, verlagert der Herr in Hosea 2,14, 19-20 seine Z&auml;rtlichkeit von der eines Vaters gegen&uuml;ber seinem Sohn zu der eines vergebenden Ehemanns gegen&uuml;ber seiner untreuen Frau: &bdquo;Siehe! Ich werde sie umwerben und sie in die W&uuml;ste bringen und ihr z&auml;rtliche Worte sagen.&ldquo; Und: &bdquo;Ich werde sie mir f&uuml;r immer verloben, ja, verloben in Gerechtigkeit, in Recht, in G&uuml;te und Barmherzigkeit. Ich werde sie mir sogar in Treue verloben, und sie wird den Herrn erkennen.&ldquo; Z&auml;rtliche Worte werden in der W&uuml;ste empfangen. Suche nach seiner Z&auml;rtlichkeit.<br />&nbsp;<br /><strong>&bdquo;Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.&ldquo;</strong><br />Oben habe ich einen Teil von 5 Mose 8,2 erw&auml;hnt, in dem es darum geht, wie der Herr die W&uuml;ste benutzte und es zulie&szlig;, dass sie pr&uuml;ften, was in ihrem Herzen war. Im n&auml;chsten Vers, Vers 3, sagt Er, dass Er wollte, dass sie in der W&uuml;ste lernen: &bdquo;Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.&ldquo;<br />&nbsp;<br />Das ist eine Aussage der Z&auml;rtlichkeit; eine Best&auml;tigung des oben Gesagten in Hosea, dass der Herr inmitten unserer W&uuml;ste zu uns sprechen wird. Es wird auch von Jesus zitiert, als er in der W&uuml;ste von Satan versucht wurde. In Matth&auml;us 4,4 benutzte er es, als er sich weigerte, Steine in Brot zu verwandeln. Das Wort, das Jesus f&uuml;r &bdquo;Wort Gottes&ldquo; verwendete, ist &bdquo;rhema&ldquo;, nicht &bdquo;logos&ldquo;. Der Logos ist das gesamte Wort Gottes, die Gesamtheit des Ratschlusses Gottes, und wird f&uuml;r Jesus verwendet, der das fleischgewordene Wort Gottes ist. Es ist von 1 Mose bis zur Offenbarung, der gesamte Ratschluss Gottes. UND der gesamte Ratschluss Gottes, verk&ouml;rpert in der Person Jesu Christi, dem Wort des Vaters. Logos.<br />&nbsp;<br />Aus dem Logos, aus dem gesamten Ratschluss Gottes, kommt ein spezifisches Wort zu jedem Einzelnen von uns. Das ist &bdquo;rhema&rdquo;. Es wird verwendet, um ein pers&ouml;nliches Wort, eine pers&ouml;nliche Offenbarung Gottes an uns zu bezeichnen. Du hast ein Rhema &uuml;ber Jesus empfangen und darauf reagiert, indem du an ihn geglaubt hast. Wenn du den Unterschied zwischen Logos und Rhema verstehst, kann dies dein Verst&auml;ndnis vieler Dinge im Neuen Testament ver&auml;ndern, und sicherlich auch deine Erfahrung in der W&uuml;ste. Rhema kann eine Offenbarung sein, eine F&uuml;hrung, ein Zeugnis, etwas, das du in deinem Geist erkennst und wahrnimmst, oder ein direktes Wort.<br />&nbsp;<br />Als Jesus versucht wurde, setzte er das Verlangen nach einem Rhema mit dem Verlangen nach Nahrung gleich. Nicht das Verlangen nach dem Logos, dem allgemeinen Ratschluss Gottes, sondern wir sollten nach einem Wort vom Herrn hungern, nach einer Offenbarung, einer pers&ouml;nlichen Lehre oder einer geistlichen Einsicht, die f&uuml;r uns genauso wichtig ist wie unsere Mahlzeiten. Lassen wir das auf uns wirken: Wir leben nicht vom Brot allein, sondern von jedem pers&ouml;nlichen Wort, das aus dem Mund Gottes zu uns kommt.<br />&nbsp;<br /><strong>Du wurdest gerettet; durch das Empfangen eines Rhema</strong><br />Zum Beispiel R&ouml;mer 10,17: Der Glaube kommt durch das H&ouml;ren, und das H&ouml;ren durch das Wort Gottes. Das Wort f&uuml;r &bdquo;Wort&rdquo; ist Rhema, nicht Logos. Der Glaube kommt nicht dadurch, dass man t&auml;glich zwei Kapitel der Bibel liest. Der Glaube kommt nicht dadurch, dass man t&auml;glich einen Vers auswendig lernt. Der Glaube kommt nicht dadurch, dass man einer Predigt oder einem Bibellehrer zuh&ouml;rt. All das ist Logos &ndash; der allgemeine Ratschluss Gottes, der f&uuml;r alle gilt. Das ist alles gro&szlig;artig, aber der Glaube kommt nicht dadurch. Der Glaube kommt durch das Empfangen eines Rhema. Der Glaube kommt durch ein pers&ouml;nliches Wort von Gott an dich, f&uuml;r deine Situation. Es ist, wenn du einem Lehrer zuh&ouml;rst und pl&ouml;tzlich etwas in dir nachhallt, oder eine Freude in deinem Geist aufspringt, oder pl&ouml;tzlich diese eine Zeile so viele Dinge, die du geglaubt und erlebt hast, sinnvoll macht und an ihren Platz fallen l&auml;sst. DAS ist ein Rhema. Und der urspr&uuml;ngliche Kontext war, das H&ouml;ren von Ihm mit Nahrung zu vergleichen, w&auml;hrend wir uns in der W&uuml;ste befinden.<br />&nbsp;<br />Manchmal muss ein Mensch wirklich sehr tief in seiner W&uuml;ste sein, bevor er so verzweifelt wird. Es ist viel einfacher, jemandem eine E-Mail zu schreiben oder zu einem Treffen zu gehen, in der Hoffnung, dass Gott jemanden benutzt, um ein Wort f&uuml;r uns zu haben, als den Preis zu zahlen, vor Ihm zu erscheinen, Ihn anzubeten, selbst zuzuh&ouml;ren ... Er ist in seiner Z&auml;rtlichkeit da, und wir sollten diese Zeit nutzen, um zu beweisen, was in unserem Herzen ist. Das erfordert oft Stille, und dar&uuml;ber und wie man das macht, werde ich n&auml;chste Woche berichten. Bis dahin, seid gesegnet,<br />&nbsp;<br />John Fenn<br />Website: <a href="http://www.cwowi.org/">http://www.cwowi.org</a><br />Maile mir unter: <a href="mailto:john@cwowi.org">john@cwowi.org</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Warum die Wüste (Wildnis)? Teil 1 von 3]]></title><link><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/warum-die-wuste-wildnis-teil-1-von-3]]></link><comments><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/warum-die-wuste-wildnis-teil-1-von-3#comments]]></comments><pubDate>Sat, 14 Mar 2026 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/warum-die-wuste-wildnis-teil-1-von-3</guid><description><![CDATA[Why the wilderness? Part 1of 3Warum die W&uuml;ste (Wildnis)? Teil 1 von 3&nbsp;Hallo zusammen,&nbsp;eine g&auml;ngige Redewendung lautet: &bdquo;Ich gehe durch eine W&uuml;ste&ldquo;. Manchmal sagen Men&shy;schen: &bdquo;Gott spricht nicht zu mir&ldquo; oder &bdquo;Ich habe das Gef&uuml;hl, dass der Herr mich verlassen hat&ldquo;. Manchmal f&uuml;hlt sich ein Mensch wie in einer W&uuml;ste, wenn er eine Zeit lang nicht in den Gaben des Geistes gewirkt hat oder keinen geistlichen Traum hatte. Al [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:left;"><font color="#2a2a2a"><font size="1"><strong>Why the wilderness? Part 1of 3</strong></font><br /><strong>Warum die W&uuml;ste (Wildnis)? Teil 1 von 3</strong><br />&nbsp;<br />Hallo zusammen,<br />&nbsp;<br />eine g&auml;ngige Redewendung lautet: &bdquo;Ich gehe durch eine W&uuml;ste&ldquo;. Manchmal sagen Men&shy;schen: &bdquo;Gott spricht nicht zu mir&ldquo; oder &bdquo;Ich habe das Gef&uuml;hl, dass der Herr mich verlassen hat&ldquo;. Manchmal f&uuml;hlt sich ein Mensch wie in einer W&uuml;ste, wenn er eine Zeit lang nicht in den Gaben des Geistes gewirkt hat oder keinen geistlichen Traum hatte. All dies und noch mehr kann mit dem Gef&uuml;hl einhergehen, sich in einer trockenen geistlichen W&uuml;ste zu befinden.<br />&nbsp;<br /><strong>Wir vergleichen unsere W&uuml;ste mit Israel in der W&uuml;ste</strong><br />Wir f&uuml;hlen uns wie an einem trockenen Ort, an dem wir versuchen, ein geistlich gelobtes Land der Erf&uuml;llung, der Bestimmung und der Orientierung zu erreichen, das uns Frieden und N&auml;he zu Gott schenkt. In 1. Korinther 10,1-13 weist Paulus darauf hin, dass alle Israeliten unter derselben Wolke Gottes standen, alle gemeinsam durch dasselbe Meer zogen, alle dasselbe Manna a&szlig;en, alle &bdquo;aus demselben Felsen tranken, und dieser Felsen war Christus&ldquo;. Dennoch war Gott mit einigen von ihnen nicht zufrieden, weil sie in sexuelle S&uuml;nde, G&ouml;tzendienst und Begierde nach dem relativen &Uuml;berfluss, den sie in &Auml;gypten hatten, verfielen. Die Frage lautet also: Warum die W&uuml;ste und was sollten wir von ihr erwarten? Vielleicht auch: Wie sollten wir uns verhalten, wenn wir uns in einer geistlichen W&uuml;ste befinden?<br />&nbsp;<br />Nachdem Paulus Israel in der W&uuml;ste erw&auml;hnt hatte, sagte er in Vers 6 und erneut in Vers 11: &bdquo;... diese Dinge sind ihnen als Beispiele geschehen, um uns zu ermahnen ...&rdquo; Das griech&shy;ische Wort &bdquo;ermahnen&ldquo; bedeutet &bdquo;aufmerksam machen, milde tadeln, warnen (zur Kenntnis nehmen)&ldquo;. Mit anderen Worten: Nimm zur Kenntnis, studiere, lerne und mach nicht ihre Fehler, wenn du dich in deiner eigenen W&uuml;ste befindest.<br />&nbsp;<br /><strong>Betrachten wir Israels Erfahrung in der W&uuml;ste ...</strong><br />Der Herr gab Israel die Zehn Gebote und den Rest des mosaischen Gesetzes, w&auml;hrend Israel in der W&uuml;ste war. Zu dieser Zeit, etwa 1400 v. Chr., geh&ouml;rte diese W&uuml;ste keinem Volk. Das sagt uns, dass das Wort Gottes keinem einzelnen Volk geh&ouml;rte. Es war f&uuml;r alle da, f&uuml;r jeden, der es annehmen wollte. Wir k&ouml;nnten auch sagen, dass Jesus (das fleischgewordene Wort Gottes) zwischen Erde und Himmel am Kreuz hing und an diesem Ort, der niemandem geh&ouml;rte, den Preis f&uuml;r alle bezahlte.<br />&nbsp;<br />H&auml;tte Gott das Wort hingegen Israel gegeben, nachdem es sich im Land Israel nieder&shy;gelassen hatte, h&auml;tte es sagen k&ouml;nnen, dass kein anderes Volk das Wort Gottes haben d&uuml;rfe. H&auml;tten nur die Juden Jesus gekreuzigt, h&auml;tten sie ihn vielleicht als ihr alleiniges Eigentum beanspruchen k&ouml;nnen. Aber an der Kreuzigung Jesu waren sowohl Juden als auch Heiden (R&ouml;mer) beteiligt. Daher ist die Person, die das lebendige Wort inmitten seiner eigenen W&uuml;ste ist, f&uuml;r alle da, die ihn annehmen wollen.<br />&nbsp;<br /><strong>Bedenken wir auch...</strong><br />W&auml;re Gottes Wort Israel innerhalb des Landes Israel gegeben worden, h&auml;tten alle anderen Nationen eine Ausrede gehabt, den Herrn nicht anzunehmen. Sie h&auml;tten mit Recht sagen k&ouml;nnen, dass er nur der &bdquo;Gott&rdquo; Israels sei. Aber das hat er nicht getan, also hat niemand eine Ausrede. Die W&uuml;ste ist keine Entschuldigung daf&uuml;r, den Glauben an Gott zu verlieren, denn die gr&ouml;&szlig;ten Wunder in der Geschichte Israels geschahen, w&auml;hrend sie durch die W&uuml;ste wanderten. Er teilte das Meer, verwandelte giftiges Wasser in frisches, lie&szlig; Wasser aus einem Felsen flie&szlig;en, versorgte sie tags&uuml;ber mit einer Wolke und nachts mit Feuer, versorgte sie mit Manna, Wachteln, ihre Kleidung und Schuhe verschlissen nicht und vieles mehr &ndash; all das, w&auml;hrend Israel in der W&uuml;ste war.<br />&nbsp;<br />Auch wir m&uuml;ssen in unserer W&uuml;ste nach seinen Wundern Ausschau halten. Einige von ihnen beklagten sich &uuml;ber die Art und Weise, wie der Herr f&uuml;r sie sorgte (Manna) &ndash; lasst uns nicht so sein!<br />&nbsp;<br />Dieses Muster, dass der Herr sein Wort in der W&uuml;ste gibt, ist der Grund, warum Menschen sich so oft Gott n&auml;hern und sich in solchen Zeiten geistlich stark f&uuml;hlen. Obwohl sie sich in einer W&uuml;ste befinden, sind sie innerlich stark. Sie bemerken die &bdquo;kleinen&ldquo; Wunder der Versorgung (die manchmal kaum vorhanden sind), aber auch das Timing, die Gnade und viele andere Zeichen, dass Er bei ihnen ist, und sie werden getr&ouml;stet.<br />&nbsp;<br />Vor Jahren leitete ich eine Bibelstunde in einer Strafanstalt mit mittlerer Sicherheitsstufe. Die M&auml;nner in der Bibelstunde hatten sehr schwere Verbrechen begangen und sa&szlig;en lebens&shy;l&auml;nglich ein. Sie befanden sich in einer W&uuml;ste, die sie selbst geschaffen hatten, und w&uuml;rden dort bis zu ihrem Tod bleiben. Aber diese M&auml;nner waren freier als viele Menschen, die ein normales Leben au&szlig;erhalb der Gef&auml;ngnismauern f&uuml;hrten. Sie waren frei in ihrem Geist, in ihrer Seele, denn der Herr war f&uuml;r sie so real, so gn&auml;dig, und sie strahlten inmitten des Gef&auml;ngnisses und seiner schwierigen Gef&auml;ngniskultur wahrhaftig die Freude und den Frieden des Herrn aus.<br />&nbsp;<br />Paulus sch&auml;tzte seine Erfahrungen in der W&uuml;ste: &bdquo;Er sagte zu mir: &sbquo;Meine Gnade gen&uuml;gt dir, denn meine Kraft wird in deiner Schwachheit vollkommen (reif, vollst&auml;ndig, ganz)&lsquo;. Darum will ich mich meiner Schwachheit r&uuml;hmen, damit die Kraft Christi in mir wohnen kann.&ldquo; 2. Korin&shy;ther 12,9<br />&nbsp;<br /><strong>Die Erfahrungen in der W&uuml;ste sind f&uuml;r jeden Menschen einzigartig und sehr pers&ouml;nlich.</strong><br />Niemand sonst kann sie f&uuml;r sich beanspruchen, und sie beweisen, dass wir nur auf der Durch&shy;reise sind, was wichtig ist, zu bedenken. Der Weg durch die W&uuml;ste ist nur vor&uuml;ber&shy;gehend, nur eine Phase im Leben. Als unser &auml;ltester Sohn Chris im Alter von 17 Jahren einen Schlaganfall erlitt, durch den er die Funktion seines linken Arms und einen Gro&szlig;teil seines linken Beins verlor, sagte der Herr zu Barb: &bdquo;Mache dies zu einem Moment, nicht zu einem ganzen Leben.&ldquo; Die Bedeutung aus der Perspektive des Himmels ist, dass es nur ein fl&uuml;chtiger Moment ist, und Er wollte, dass sie inmitten der Krise diese gr&ouml;&szlig;ere Perspektive sieht.<br />&nbsp;<br />Wir d&uuml;rfen nicht an einem Ort verharren, an dem wir sagen k&ouml;nnten, wir seien Opfer der Umst&auml;nde &ndash; oder dass unsere W&uuml;ste aufgrund der S&uuml;nden anderer entstanden sei &ndash; nein, das sollten wir nicht sagen. &bdquo;Wenn die &Auml;gypter uns nur freiwillig h&auml;tten gehen lassen&ldquo;, ist keine g&uuml;ltige Aussage. &bdquo;Wenn der Pastor nur keine Aff&auml;re mit der Lobpreisleiterin gehabt h&auml;tte, w&auml;re ich nicht so w&uuml;tend auf sie und auf Gott.&ldquo; &bdquo;Wenn der Pastor nicht ges&uuml;ndigt h&auml;tte, h&auml;tte ich nicht das Gef&uuml;hl, dass meine ganze geistliche Welt zusammengebrochen ist.&ldquo; Nein.<br />&nbsp;<br />Egal, wer was wann getan hat, denke an das Sprichwort: &bdquo;Wenn du dich Gott nicht mehr so nah wie f&uuml;rher f&uuml;hlst, rate mal, wer sich entfernt hat?&ldquo; Israel musste durch eine W&uuml;ste ziehen, um ins Gelobte Land zu gelangen. Die Kreuzigung Jesu f&uuml;hrte dazu, dass die J&uuml;nger in Schock und Verwirrung flohen. Aber dann kam der Tag der Auferstehung. Die W&uuml;ste ist Teil des Lebens auf Erden, aber W&uuml;sten sind saisonal.<br />&nbsp;<br />Petrus schrieb in 2. Petrus 1,4: &bdquo;... durch die uns die kostbaren und &uuml;beraus gro&szlig;en Verhei&szlig;&shy;ungen geschenkt sind, damit <u>wir durch sie Teilhaber* der g&ouml;ttlichen Natur</u> werden ...&ldquo; Wir betrachten die Verhei&szlig;ungen Gottes wie erh&ouml;rte Gebete, also tun wir alles, um &bdquo;im Glauben&ldquo; zu stehen. Wir treiben D&auml;monen aus, wir bitten den Vater um Engel, wir fasten und beten vielleicht, w&auml;hrend wir auf die Erf&uuml;llung der Verhei&szlig;ung warten. *Griechisch: koinos, Gemeinschaft, gemeinsam haben<br />&nbsp;<br />Aber Er sagt, dass Er sich ihnen in erster Linie deshalb gibt, damit wir <u>Gemeinschaft mit Seiner g&ouml;ttlichen Natur</u> haben k&ouml;nnen. Meiner Erfahrung nach gilt in den meisten F&auml;llen: Je schneller ich mich darauf konzentriere, Christus &auml;hnlicher zu werden und zu wachsen, w&auml;hrend ich eifrig auf die Erf&uuml;llung Seiner Verhei&szlig;ung warte, desto schneller wird diese Verhei&szlig;ung erf&uuml;llt. Anstatt den Irrtum anzunehmen, dass es allein an mir liegt, zu k&auml;mpfen und zu stehen und zu tadeln und zu fasten und zu beten, um die Antwort zu sehen, halte ich inne und n&auml;here mich Ihm. Ich tue in dieser Zeit alles, was ich kann, um den Charakter Christi und die Frucht des Geistes zu entwickeln, w&auml;hrend ich auf die Erf&uuml;llung der Verhei&szlig;&shy;ung warte. Halte dein Herz auf seinen h&ouml;heren Zweck ausgerichtet, damit er dir die Verhei&szlig;&shy;ung geben wird, damit du Gemeinschaft mit der g&ouml;ttlichen Natur haben kannst, und damit wird die Zeit in der W&uuml;ste sehr schnell verk&uuml;rzt.<br />&nbsp;<br />N&auml;chste Woche: Z&auml;rtlichkeit in der W&uuml;ste. Bis dahin, seid gesegnet!<br />&nbsp;<br />John Fenn<br />Website: <a href="http://www.cwowi.org/">http://www.cwowi.org</a><br />Maile mir unter: <a href="mailto:john@cwowi.org">john@cwowi.org</a></font></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wo ist die Gottesfurcht? Teil 1 von 1]]></title><link><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/wo-ist-die-gottesfurcht-teil-1-von-1]]></link><comments><![CDATA[https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/wo-ist-die-gottesfurcht-teil-1-von-1#comments]]></comments><pubDate>Sat, 07 Mar 2026 08:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.cwowi.eu/weekly-thoughts-d-woumlchentliche-gedanken/wo-ist-die-gottesfurcht-teil-1-von-1</guid><description><![CDATA[Where is the fear of God? 1 of 1Wo ist die Gottesfurcht? Teil 1 von 1&nbsp;Hallo zusammen,&nbsp;als ich ein Kind war, lebten wir auf dem Land, mit einer Pferdefarm, die an unser Grundst&uuml;ck grenzte. Wir hatten etwa einen Hektar Land mit einem Bach und ein paar Obstb&auml;umen auf dem H&uuml;gel auf der anderen Seite des Baches. Wir hatten eine Schaukel und einen Sandkasten vor der Hintert&uuml;r, die mein Vater f&uuml;r uns vier Kinder gebaut hatte. Die benachbarte Pferdefarm hatte eine Katz [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph" style="text-align:left;"><font color="#2a2a2a"><font size="1"><strong>Where is the fear of God? 1 of 1</strong><br /></font><strong>Wo ist die Gottesfurcht? Teil 1 von 1</strong><br />&nbsp;<br />Hallo zusammen,<br />&nbsp;<br />als ich ein Kind war, lebten wir auf dem Land, mit einer Pferdefarm, die an unser Grundst&uuml;ck grenzte. Wir hatten etwa einen Hektar Land mit einem Bach und ein paar Obstb&auml;umen auf dem H&uuml;gel auf der anderen Seite des Baches. Wir hatten eine Schaukel und einen Sandkasten vor der Hintert&uuml;r, die mein Vater f&uuml;r uns vier Kinder gebaut hatte. Die benachbarte Pferdefarm hatte eine Katze, die regel-m&auml;&szlig;ig auf unser Grundst&uuml;ck kam und den Sandkasten als riesige Katzentoilette benutzte. Mein Vater hasste diese Katze, weil wir immer den Sandkasten s&auml;ubern mussten, bevor wir darin spielen konnten.<br />&nbsp;<br />Eines Abends spielte ich im Sandkasten, als mein Vater mit einem Gewehr in der Hand durch die Hintert&uuml;r st&uuml;rmte. Ich wusste nicht einmal, dass es im Haus eine Waffe gab. Ohne zu z&ouml;gern ver-fluchte er die Katze erneut, zielte auf sie, als sie etwa 110 Meter entfernt an unserem hinteren Zaun entlanglief, und t&ouml;tete sie mit einem Schuss. In diesem Moment hatte ich Angst vor meinem Vater. Ich war damals wahrscheinlich 6 oder 7 Jahre alt, und Angst vor meinem Vater zu haben, war ein neues Gef&uuml;hl f&uuml;r mich. Ich kannte ihn als denjenigen, mit dem der Hund und ich rangen, der mir im Keller die Haare schnitt, der mir beibrachte, wie man H&auml;nde sch&uuml;ttelt und Schuhe putzt &ndash; ich kannte ihn nicht als einen Mann mit einer Waffe, der eine Katze t&ouml;ten w&uuml;rde! Das war eine neue Erkenntnis.<br />&nbsp;<br /><strong>Als wir Pferde hatten</strong><br />sagte ich meinen S&ouml;hnen, dass sie ihre Pferde nicht als riesige Haustiere betrachten sollten. Ich sagte ihnen, sie k&ouml;nnten ihre Pferde lieben und glauben, dass ihre Pferde sie lieben, aber sie sollten nie vergessen, dass es sich um Tiere mit einem Gewicht von 1.000 Pfund (453 kg) handelt. Sie sollten sie lieben, aber niemals vergessen wieviel Kraft sie hatten.<br />&nbsp;<br />4 Mose 16,9 berichtet wie Korah und seine Freunde, die levitische Priester waren, gegen die F&uuml;hrung von Mose und Aaron rebellierten und Mose ihn fragte: &bdquo;Glaubst du, es sei eine Kleinigkeit, dass der Herr dich aus der Gemeinde ausgew&auml;hlt hat, um im Heiligtum zu dienen und der Gemeinde zu dienen?&ldquo; In Jeremia 23,32 sagt der Herr &uuml;ber falsche Propheten: &bdquo;Sie f&uuml;hren mein Volk in die Irre durch ihre L&uuml;gen und ihre &sbquo;Leichtfertigkeit&lsquo;.&ldquo; Das Wort &bdquo;Leichtfertigkeit&ldquo; ist &bdquo;pachazuth&ldquo; und bedeutet &bdquo;leichtfertig&ldquo;, &bdquo;extravagant&ldquo;, &bdquo;unbeschwert&ldquo;, &bdquo;l&auml;ssig&ldquo;.<br />&nbsp;<br />Der gemeinsame Nenner dieser Beispiele ist das Fehlen einer Offenbarung: Bei mir als Kind war es, dass mein Vater t&ouml;ten k&ouml;nnte. Bei meinen S&ouml;hnen, dass ihre Pferde kraftvoll waren. Bei Korah, dass sie Gott gegen&uuml;ber verantwortlich waren. Der Herr hatte sich Israel durch die Plagen in &Auml;gypten und die Wunder in der W&uuml;ste offenbart &ndash; denn eine Offenbarung seiner Macht sollte in einem Menschen die Furcht vor Gott wecken. Heute bedeutet die Offenbarung seiner Macht, was die h&ouml;chste und beste Aus&uuml;bung seiner Macht war, n&auml;mlich dass er Jesus von den Toten auferweckte. Damit sollen wir sehen, wissen, verstehen und in unser Innerstes aufnehmen, wie sich seine Macht offenbarte, als er uns rettete. Er hat uns vor der H&ouml;lle, dem Gef&auml;ngnis, der S&uuml;nde &ndash; was auch immer es war &ndash; gerettet. Er hat uns durch die Aus&uuml;bung seiner m&auml;chtigen Kraft gerettet, als er Jesus von den Toten auferweckt hat, was schlie&szlig;lich dazu f&uuml;hrte, dass wir in unserem Geist wiedergeboren wurden. Wenn wir an diese Kraft in unserem Leben denken, die uns so dramatisch ver&auml;ndert hat, ist die Gottesfurcht die nat&uuml;r&shy;liche Reaktion dar&uuml;ber. Wecke das von Zeit zu Zeit auf! Lebe darin! Lebe in Ehrfurcht vor dem, was Er in uns, f&uuml;r uns und mit uns getan hat! Wenn wir das wissen, beginnen wir den Weg des Lernens.<br />&nbsp;<br />Die lockere Herangehensweise an die Dinge Gottes in vielen Gemeinden und im Internet spiegelt sich heute in der H&auml;ufigkeit wider, mit der Propheten oder andere Geistliche &bdquo;Worte&rdquo; verk&uuml;nden, die angeblich von Gott stammen. Sie spiegelt sich in der Korruption und Unmoral wider, die so h&auml;ufig bei Pastoren und Geistlichen zutage tritt. Es spiegelt sich in der beil&auml;ufigen Vertrautheit derer wider, die den allm&auml;chtigen Gott, den Vater, &bdquo;Papa&rdquo; nennen, in einem Missverst&auml;ndnis der Verwendung des Wortes &bdquo;Abba&rdquo; im ersten Jahrhundert. Dieser Mangel an Gottesfurcht verschlie&szlig;t die Offenbarung f&uuml;r die Lehre, die Offenbarung im Gottesdienst, die Offenbarung f&uuml;r ein heiliges Leben.<br />&nbsp;<br />Ich spreche nicht davon, Angst vor dem Vater oder Herrn zu haben, nur weil wir hier und da s&uuml;ndigen oder sogar wenn jemand mit einer Gewohnheit k&auml;mpft. Nein, ich spreche von einer beil&auml;ufigen Herangehensweise an die Dinge Gottes innerhalb der christlichen Kultur. Viele Mega-Gemeinden haben den Fluss gegen die Show, die offensichtliche Gegenwart (Salbung) Gottes gegen Emotionen und das Eintauchen in den Geist im Gottesdienst gegen Rauch und Laser eingetauscht.<br />&nbsp;<br />Vor einigen Jahrzehnten setzte sich die Idee durch, dass Kirchen die Menschen im Gottesdienst nicht herausfordern sollten und dass sie das H&ouml;chste und Beste von allem haben sollten, um Menschen zu Christus zu f&uuml;hren. Eine Kirche sammelte Millionen f&uuml;r echten italienischen Marmor im Foyer oder eine Million oder mehr f&uuml;r die beste Soundanlage, w&auml;hrend viele in ihrer Gemeinde ihre Miete nicht bezahlen konnten. Die Priorit&auml;ten wurden von der Sorge um die wahre Gemeinde auf die Sorge um das Geb&auml;ude namens Kirche verlagert. Das &Auml;u&szlig;ere wurde zum Wichtigsten. Im Namen der Relevanz endeten die Altarrufe, die Gottesfurcht und die Verk&uuml;ndigung von Absolutem. Die Dinge Gottes wurden zu einem System, einer Formel, einer geplanten professionellen Pr&auml;sentation.<br />&nbsp;<br /><strong>&bdquo;Seid still und erkennt, dass ich Gott bin&rdquo;</strong><br />Das stammt aus Psalm 46,10 und beantwortet die Frage: &bdquo;Wie kann ich eine (Offenbarung) der Gottesfurcht erhalten?&rdquo;<br />&nbsp;<br />Seid still und erkennt, dass ich Gott bin. Seid still und denkt dar&uuml;ber nach, wovon Er euch gerettet hat. Seid still und meditiert dar&uuml;ber, wo ihr ohne Ihn w&auml;rt. Ehrfurcht, Furcht und Anbetung sind die nat&uuml;r&shy;liche Reaktion auf dieser Ebene pers&ouml;nlicher Offenbarung. In dieser Stille betrachten wir, suchen wir, lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf unseren Geist, wo Er sich offenbart. Ein Rabbiner sagte: Stille ist das m&auml;chtigste Gebet. Rabbi Shimon, Sohn des Gamliel, sagte: &bdquo;Ich bin mein ganzes Leben lang unter Weisen aufgewachsen und habe nichts Besseres gefunden als Stille.&ldquo; Viele Rabbiner schreiben, dass Stille der wichtigste Weg ist, um mit Gott in Verbindung zu treten.<br />&nbsp;<br /><strong>Stille ist nicht nur die Abwesenheit von Ger&auml;uschen, sondern ein Seinszustand,</strong><br />ein Zustand der Stille des ganzen Selbst, in dem man am Ende seiner selbst angelangt ist, um in Seiner Gegenwart zu sitzen, zu stehen, zu arbeiten. Wenn ein Mensch in seinem Wesen still ist, kann er arbeiten, kann er sitzen &ndash; es ist ein Seinszustand, nicht die Abwesenheit von Ger&auml;uschen.<br />&nbsp;<br />Die Priester der Antike sprachen &uuml;berhaupt nicht, wenn sie im Tempel Opfer darbrachten. Der Chor tat es, das Volk tat es, aber die Priester, die Gott Opfer darbrachten, sprachen &uuml;berhaupt nicht. Sie sollten durch Stille in einem Zustand der Gemeinschaft mit dem Herrn sein; aufmerksam, nach&shy;denk&shy;lich, und dennoch aktiv ihre Arbeit verrichten. Es ist ein Zustand der Demut vor Gott, Stille in Seiner Gegenwart, sowohl in Ehrfurcht als auch in furchtsamer Achtung vor dem Allm&auml;chtigen.<br />&nbsp;<br />Manche m&ouml;gen es Meditation nennen oder das Versetzen des Geistes in einen neutralen Zustand, der Reflexion, inneres Nachdenken und Gedanken, die sich dem Geist des Menschen zuwenden, erm&ouml;g&shy;licht. In 1. Samuel 1,10-13 betete Hanna still um einen Sohn, den sie dem Herrn zu weihen versprach. Der Priester Eli sah, wie sich ihre Lippen leicht bewegten, h&ouml;rte aber keinen Ton. Gott h&ouml;rte ihr Gebet. In Genesis 21,15-17 werden Hagar und der jugendliche Ismael in die W&uuml;ste geschickt. Dort, wo kein Wasser mehr vorhanden ist, legt sie ihn unter einen Strauch und geht weg, weil sie es nicht ertragen kann, ihren Sohn sterben zu sehen. Aber in Vers 17 sagt der Herr zweimal zu ihr: &bdquo;Ich habe die Stimme des Jungen geh&ouml;rt&rdquo;.<br />&nbsp;<br />In dieser Stille, in der der junge Ismael dem Tod nahe war, h&ouml;rte der Herr ihn. In Hannas stillen Gebeten h&ouml;rte der Herr sie. In der Thora steht geschrieben, dass Sarah, als sie in der Gegenwart des Herrn lachte, als er ihr sagte, sie w&uuml;rde einen Sohn bekommen (Genesis 18,12-13), still vor sich hin lachte &ndash; aber der Herr h&ouml;rte sie.<br />&nbsp;<br />Ich habe festgestellt, dass der Herr mich meistens dann besucht, wenn ich im Geist bin und still bin. Ich sehe ihn oft in unseren Konferenzen, w&auml;hrend wir Gott anbeten. Ich habe ihn in Hausgemeinde&shy;versammlungen gesehen, oft w&auml;hrend der Anbetung. Aber meistens geschehen meine privatesten Momente mit ihm, die ich niemals mit jemandem teile, wenn ich still bin.<br />&nbsp;<br />Paulus schrieb in 1. Korinther 14,10, dass es viele Stimmen in dieser Welt gibt und keine ohne Bedeutung ist. Erw&auml;ge es, diese Stimmen auszuschalten, einschlie&szlig;lich deiner eigenen. Ja, h&ouml;r auf zu reden. In alten Zeiten praktizierte man im Breslover Zweig des chassidischen Judentums Stille, w&auml;hrend man auf den Feldern spazieren ging. Es gibt auch ein &bdquo;taanit dibbur&rdquo;, was &bdquo;Fasten der Worte&rdquo; bedeutet. Wir fasten Essen, wir fasten Fernsehen, wir fasten S&uuml;&szlig;igkeiten. Erw&auml;gen Sie, eine Zeit lang Worte zu fasten. Im Judentum wird das tiefgr&uuml;ndigste, private Gebet &bdquo;tefillah be-lachash&rdquo; oder &bdquo;das stille Gebet&rdquo; genannt, basierend auf Hannas stillem Gebet des Herzens in 1. Samuel 1.<br />&nbsp;<br />Erw&auml;ge Stille, um die Furcht vor dem Herrn zu erlangen oder wiederzugewinnen. Du wirst sie nicht in der Kirche finden. Und ... wenn deine Gedanken abschweifen, lenke sie zur&uuml;ck, um dich auf den Herrn zu konzentrieren. Ich habe festgestellt, dass der Herr ein perfekter Gentleman ist, da er nicht spricht, solange ich spreche. Ich wende dies an, wenn ich jemandem zum Gebet die H&auml;nde auflege. Ich sage ihnen, sie sollen still sein &ndash; kein Beten, kein Beten in Zungen &ndash; Stille, denn solange sie sprechen, wird er nicht sprechen. Ich werde nicht f&uuml;r sie beten, bis sie still sind. Dann kann er in sie und in ihnen flie&szlig;en.<br />&nbsp;<br />Und ich beende diese eine Serie von &bdquo;Gedanken&rdquo; &uuml;ber die Furcht vor Gott, um das n&auml;chste Mal mit einem verwandten Thema fortzufahren: &ldquo;Warum Wildnis&rdquo;? Bis dahin, seid gesegnet,<br />&nbsp;<br />John Fenn<br />Website: <a href="http://www.cwowi.org/">http://www.cwowi.org</a><br />Maile mir unter: <a href="mailto:john@cwowi.org">john@cwowi.org</a></font><br /></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>