An welchem Tag ist der Sabbat? – Teil 1 von 2
Hallo zusammen,
für einige Christen ist der Sabbat ein sehr wichtiger Tag. Aber an welchem Tag ist DER Sabbat, den man einhalten muss? Das ist eine knifflige Frage.
Messianische Christen versammeln sich normalerweise am Freitagabend oder am Samstag, weil sie glauben, dass sie damit Gottes Wort befolgen.
Viele glauben, dass es Gott mehr gefällt, wenn man sich am Freitagabend oder Samstag versammelt, weil sie glauben, dass er dies so geboten hat. Das klingt fromm, aber wenn man die vielen Stellen über den Sabbat untersucht, findet man nichts darüber, dass man sich am Freitagabend oder am Samstag (Sabbat) versammeln soll. Tatsächlich verlangte Gott von ihnen nur, dreimal im Jahr zum Tempel zu gehen. 2 Mose 20, 8-11, das Gesetz des Sabbats, sagt lediglich, dass man nicht arbeiten soll. *5 Mose 16, 16, 2 Mose 23, 17
Die erste Erwähnung von Versammlungen am Freitagabend oder am Samstag findet sich während der Zeit der Gefangenschaft Israels in Babylon (500 v. Chr.), verschwand jedoch, als sie zur Zeit Nehemias und Esras nach Israel zurückkehrten. Das Treffen am Freitag-abend oder Samstag wurde erst etwa 150 Jahre vor der Geburt Jesu zur Praxis. Es gewann unter den Pharisäern an Bedeutung, die, wie man sich erinnern kann, mehrere Auseinander-setzungen mit Jesus über den Sabbat hatten. (Z.B. in Markus 7, 9-13 / Matthäus 15, 1-6)
Aber auch wohlmeinende Christen wie die „Messianischen Juden” oder die „Hebrew Roots Movement”, die „Siebenten-Tags-Adventisten”, die „Gemeinde Gottes des siebten Tages” und „Siebenten-Tags-Baptisten” versammeln sich am Samstag. Aber ihr Glaube ist nicht gemäß den Realitäten des Neuen Testaments.
Der Sabbat ist eine Person.
In 2 Mose 31, 6 bezeichnet Gott den Sabbat als „ewigen Bund”. Der Grund, warum Gottes Ruhe ewig ist, liegt darin, dass der Sabbat eine Person ist. Jesus Christus IST der Sabbat. Christus ist in dir, daher bist du in ewiger Sabbatruhe von deinen religiösen Werken. Es ist vollbracht! Es ist vollendet! Du hast Frieden mit Gott und Er mit dir, aufgrund des ewigen Sabbats in Jesus Christus.
In 2 Mose 2, 1-3 heißt es: „So wurden Himmel und Erde in ihrer ganzen Pracht vollendet. Am siebten Tag vollendete Gott sein Werk und ruhte. Er segnete den siebten Tag und heiligte ihn, weil er an diesem Tag ruhte von allen seinen Werken, die er geschaffen hatte.”
Der siebte Tag, der Sabbat, ist ein Symbol und ein Bild für die Person Jesu Christi und sein Werk am Kreuz. Es ist der Tag, an dem Gott jedes Werk beendete. In 2. Korinther 5, 18-19 schreibt Paulus: „Und alles (das Neue) ist von Gott, der uns durch Jesus Christus mit sich versöhnt hat und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat. Das heißt, Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu ...Wir sind daher Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt euch durch uns: Lasst euch mit Gott versöhnen!“ (Gott ist nicht zornig auf euch; er hat durch Jesus Frieden mit euch geschlossen – nehmt sein Friedensopfer an!“)
Als Jesus sagte: „Es ist vollbracht“, ruhte er. Gott der Vater ruhte. Sie beendeten alles, es war vollbracht, die Erlösung war gewonnen. Der Sabbat selbst prophezeite seit Beginn der Schöpfung Jesus. Glaubst du, dass der Herr nach sechs Tagen der Schöpfung müde oder erschöpft war? Natürlich nicht, er ist ein Geist, er kann nicht körperlich von der Arbeit erschöpft sein. Er hatte alles beendet. Es war vollbracht. Dasselbe gilt für „Es ist vollbracht“ am Kreuz. Es war vollbracht, die Finsternis wich vom Kreuz, die Sünde der Welt war bezahlt. Gott hatte alles vollendet. Jesus hatte es vollendet. Die Erlösung war errungen.
Jeder Sabbat in jedem Fest in der Bibel ist ein Vorbild für die Ruhe, die durch das Werk Jesu am Kreuz verwirklicht wurde. Diese Sabbate wiesen auf einen zukünftigen Termin hin, eine Zeit, in der Gott die Verabredung mit dem letzten Sabbat buchstäblich erfüllen würde. Diese Feste sind „moed”*, göttliche Proben für das Wahre. (2. Mose 23,15; 34,18, festgesetzte Zeiten*)
Hebräer 4: Der Sabbat ist Jesus Christus
In den ersten acht Versen von Hebräer 4 schreibt der Verfasser als Israel unter Mose und Josua war und sagt, dass ihnen das Evangelium gepredigt worden war, so wie uns, aber viele glaubten nicht an den Herrn. Er vergleicht jene mit den Ungläubigen, die in der Wüste starben, mit Menschen von heute, die mal glauben und dann wieder nicht glauben. In Vers 3 schreibt er: „Wir, die wir geglaubt haben, gehen in diese Ruhe ein ...” Er spielt damit auf die Tatsache an, dass man, hätte man damals gelebt, wie Josua und Kaleb und andere gewesen wäre, die an den Herrn glaubten, und nicht wie die Ungläubigen.
Er fährt fort, von der Ruhe zu sprechen, die Israel nach 40 Jahren Wanderung in der Wüste erhielt, als es in das verheißene Land einzog, und sagt in Vers 8: „Wenn Josua ihnen Ruhe gegeben hätte, hätte Gott nicht von einem zukünftigen (Sabbat-)Tag der Ruhe gesprochen. Es gibt also eine Sabbatruhe für das Volk Gottes. Wer in die Ruhe Gottes eingeht, ruht auch von seinen eigenen (religiösen) Werken, so wie Gott geruht hat.“
Verse 9-11: „Es bleibt also noch eine Sabbatruhe für das Volk Gottes; denn wer in Gottes Ruhe eingeht, der ruht auch von seinen Werken, so wie Gott von den seinen. Lasst uns also bemüht sein, in diese Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach ihrem Beispiel in Ungehorsam umkommt.“
Er fährt in Vers 12 fort, dass der Sabbat eine Person ist: „Denn das Wort Gottes (denken Sie daran, dass es zu dieser Zeit noch kein Neues Testament gab, er spricht von der Person, die das Wort Gottes ist) ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert, es trennt Seele und Geist, Gelenk und Mark, und es richtet die Gedanken und Absichten des Herzens. Nichts in der Schöpfung ist vor ihm verborgen. Denn alles ist bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft geben müssen. Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der in die Himmel gegangen ist, Jesus Christus ...“
Hier sehen wir, dass Jesus Christus der Sabbat IST. Nächste Woche werden wir einen Sabbat innerhalb eines Sabbats sehen und was Paulus über diejenigen geschrieben hat, die einen Tag vor allen anderen ehren. Bis dahin, Gottes Segen,
John Fenn
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